AT105759B - Verfahren und Vorrichtung zum Projizieren von auf undurchsichtiger Unterlage hergestellten Bildern u. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Projizieren von auf undurchsichtiger Unterlage hergestellten Bildern u. dgl.

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  Verfahren und Vorrichtung zum Projizieren von auf undurchsichtiger Unterlage hergestellten Bildern u. dgl. 



   Es ist bekannt, für die Herstellung von Projektionsbildern durchsichtige und daher durchleuchtbare Bildträger (Filme, Glasplatten) zu verwenden, welche den Vorteil haben, dass sie-wenn seitenverkehrt zwischen Lichtquelle und Objektiv gebracht-ein seitenrichtiges Projektionsbild ergeben. Es ist ferner bekannt, undurchsichtige Gegenstände unter Zuhilfenahme reflektierter Lichtstrahlen zu projizieren, wobei die Projektionsvorrichtung eines Spiegels od. dgl. bedarf, um das vom Objektiv erzeugte seitenverkehrte Bild seitenrichtig auf die Projektionfläche zu bringen. 



   Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, einerseits die teueren durchleuchtbaren   Bildträger - wie. z.   B. Glas oder   Zelluloid-zu   ersparen, anderseits die von undurchsichtigem Stoffe, z. B. Papier, getragenen Bilder unter Vermeidung eines die Anschaffungskosten wesentlich erhöhenden bildumkehrenden Elementes in der Projektionvorrichtung seitenrichtig auf die Projektionsfläche zu werfen.

   Das Verfahren besteht darin, dass das Spiegelbild, welches durch Umkehrung der das Objektiv bekannter Vorrichtungen verlassenden Strahlen durch den dort angewendeten Spiegel auf die   Projektionsfläche   gebracht wird. von vornherein auf dem undurchsichtigen Bildträger zur Darstellung gelangt, so dass das Bild auf dem Bildträger bereits ein Spiegelbild des Originales ist und um auch seitenrichtig in der Projektion zu erscheinen, seitenverkehrt in der Projektionsvorrichtung angeordnet ist. 



   Durch den Wegfall eines   Umkehrungselementes   sowie durch gedrängte Anordnung der Projektionsvorrichtung unter Verwendung eines besonders gestalteten Reflektors ergibt sich, dass mit Lichtquellen das Auslangen gefunden wird, die einen Bruchteil an   Kerzenstärken,   die bei den bekannten Vorrichtungen für Projektion undurchsichtiger Gegenstände erforderlich sind, betragen. 



   Auf der Zeichnung ist eine der Erfindung gemäss ausgestattete Projektionsvorrichtung in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht und zeigt   Fig : 1 einen Vertikalschnitt   und Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach der Linie   IL-IL   der Fig. 1. 



   Die Vorrichtung besteht aus einem zweckmässig zweiteiligen Gehäuse, dessen Teile leicht voneinander lösbar sind. Der eine Teil besteht aus einem Sockel   a,   in welchem die Lichtquellen b eingesetzt sind und der die   Gehäuseruckwand f trägt.   In dieser ist eine Ausnehmung cl vorgesehen, an welcher der die bildlichen Darstellungen aufweisende Bildträger    aus undurch-   sichtigem Material, zweckmässig Papier, unter Mitwirkung von   Führungsrollen y   vorbeigeführt werden kann.

   Die Bilder auf der undurchsichtigen Unterlage e sind Spiegelbilder der zur Darstellung auf der   Projektionsfläche   bestimmten Originale, können durch ein photographisches oder anderweitiges graphisches Verfahren hergestellt sein und werden gestürzt (oben mit unten vertauscht) vor die Ausnehmung   d   gebracht. 



   Der zweite Gehäuseteil g, der mit dem ersteren z. B. durch Gleitführungen   A   verbunden ist, enthält einen Reflektor i, der die Form eines mit der Höhlung der Ausnehmung   d zuge-   wendeten Rotationskörpers hat und zweckmässig eine Kugel mit in der Bildmitte liegendem Mittelpunkt ist, um eine möglichst gleichmässige Lichtverteilung über das Bild zu erreichen. 

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   Nächst den   Ret1ektorrände : rn   können die Luftzirkulation unterstützende Ausnehmungen vorgesehen sein. In Verlängerung der auf der Bildebene Normalen ist der Reflektor i mit einem festen
Tubus k versehen, in welchem ein beweglicher Tubus 1 zwecks scharfer Einstellung des
Projektionsbildes verschiebbar ist. 



   An die   Gehäuserückwand c   können Kühlkammern   t grenzen, welche gegen eine allfällige Überhitzung im Gehäuseinnem schützen, die jedoch in Anbetracht der erforderlichen geringen
Kerzenstärken (50-100 Kerzen) kaum zu   befürchten   ist. 



   Das vor die Ausnehmung d gebrachte Bild wird von den ausserhalb der optischen Achse und zwischen dem Bild und dem Reflektor gelegenen Lichtquellen, als welche zweckmässig die zur
Soffittenbeleuchtung geeigneten, röhrenförmigen elektrischen Lampen angewendet werden, direkt und durch die vom Reflektor zurückgeworfenen Strahlen zugleich indirekt beleuchtet. 



   Das dieserart bestrahlte, gestürzte Spiegelbild eines Originales ergibt durch den Strahlengang des Projektionsobjektives ein mit dem Original gleichliegendes Bild als Projektion eines undurchsichtigen Gegenstandes. 



   Das für die Projektion stehender Bilder dargestellteAusführungsbeispiel kann selbstverständlich auch für die Projektion beweglicher Bilder sinngemäss abgeändert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Projizieren von auf undurchsichtiger Unterlage befindlichen Bildern u. dgl., dadurch   gekelnzeihcnet,   dass die Bilder auf der undurchsichtigen Unterlage, z. B. einem
Papierbande, spiegelverkehrt in bezug auf die Originale dargestellt und seitenverkehrt der optischen Einrichtung zugewendet sind, so dass bei der episkopischen Projektion aufrechte und seitenrichtige Projektionsbilder ohne eines umkehrenden Elementes in der Projektion- vorrichtung (Spiegel) zu   bedürfen,   erhalten werden. 



     - 2.   Vorrichtung zum Projizieren von auf undurchsichtiger Unterlage, z. B. Papier, dargestellten Bildern, dadurch gekennzeichnet, dass das zu projizierende Bild im Mittel-oder
Brennpunkt eines Reflektors liegt und direkt und indirekt durch seitliche Lichtquellen beleuchtet ist, die ausserhalb der optischen Achse zwischen ihm und Reflektor angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Objektiv vom Reflektor getragen wird und denselben mit durch den Mittelpunkt des Bildes senkrecht zur Bildfläche stehender Achse durchsetzt.
    4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2,. dadurch gekennzeichnet, dass das Vorrichtungsgehäuse aus zwei voneinander lösbaren Teilen besteht, von denen der eine mit Einrichtungen zum Vorbeiführen des Bildes und mit den Lichtquellen versehen ist, wogegen der andere den Reflektor samt der optischen Einrichtung trägt. EMI2.1
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