DE250314C - - Google Patents
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- DE250314C DE250314C DENDAT250314D DE250314DA DE250314C DE 250314 C DE250314 C DE 250314C DE NDAT250314 D DENDAT250314 D DE NDAT250314D DE 250314D A DE250314D A DE 250314DA DE 250314 C DE250314 C DE 250314C
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- 238000005286 illumination Methods 0.000 description 2
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 2
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/20—Lamp housings
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 250314 —■' KLASSE 42 L· GRUPPE
FRANZ SCHMIDT & HAENSCH in BERLIN.
Beleuchtungsvorrichtung für Projektionsapparate.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. September 1911 ab.
Bei den bisher bekannten Projektionsapparaten, mögen sie nun zur Projektion von
Diapositiven oder auch zur Projektion undurchsichtiger Körper (Epidiaskope) bestimmt
sein, werden 'gewöhnlich durch besondere optische Einrichtungen, wie Hohl-.
spiegel, Prismen, Kondensor usw., parallele Lichtstrahlen erzeugt. Man hat auch vorgeschlagen,
ohne Verwendung eines Kondensors
ίο oder Spiegels in einem Hohlkörper Lichtquellen
derart anzuordnen, daß die Lichtstrahlen nicht direkt durch das Objektiv projiziert
werden können.
Die vorliegende Erfindung geht auf letzterem
Wege weiter und hat Projektionsapparate geschaffen, bei welchen indessen, gegenüber
den bekannten Projektionsapparaten, ein wesentlicherer Vorteil dahin erreicht werden
soll, daß trotz guter und deutlicher Projektion ganz erheblich schwächere Lichtquellen, insbesondere
auch Glühlampen, Benutzung finden können. Dieser Zweck wird dadurch erreicht,
daß der innen mit Lichtquellen ausgerüstete Hohlkörper innen eine kugelartige oder annähernd kugelartige Gestalt besitzt
und mit diffus reflektierenden, weißen (kreideärtigen) Flächen ausgerüstet wird. Durch
diese Ausgestaltung des Hohlkörpers und durch die Anwendung diffus reflektierender
Flächen wird erreicht; daß neben dem direkt auf den zu projizierenden Gegenstand fallenden
Licht auch die gesamten von den Lichtquellen nach den Wänden des Hohlkörpers zu gehenden Lichtstrahlen nach Reflexion an den
letzteren zur Beleuchtung des zu projizierenden Gegenstandes ausgenutzt werden. Zugleich
wird durch diese Ausgestaltung die Handhabung des Projektionsapparates, insbesondere
bei der Projektion undurchsichtiger Gegenstände — also bei der episkopischen
Verwendung desselben — wesentlich erleichtert, wenn gemäß vorliegender Erfindung der
Hohlkörper an der der Lichtaustrittsöffnung diametral gegenüberliegenden Seite eine
einen Kugelabschnitt bildende freie Öffnung besitzt, da dann der Apparat bei der Projektion
undurchsichtiger Gegenstände beliebiger Größe einfach auf diese aufgestellt werden
kann, während diese Öffnung bei der Projektion durchsichtiger Körper (Diapositive)
von einem deckelartigen Körper abgedeckt wird, welcher die kugelförmige Innenfläche
des Hohlkörpers ergänzt. Damit bei der diaskopischen Projektion und bei kleinerer
Ausgestaltung des innen kugelartig gehalte-, nen Hohlkörpers ein direkter Eintritt der von
den Lichtquellen kommenden Lichtstrahlen in das Objektiv verhindert und nur das Licht
von den diffus reflektierenden Flächen des Hohlkörpers zugelassen wird, kann es'in manchen
Fällen zweckmäßig erscheinen, in der Lichtaustrittsöffnung des diffus reflektierenden
Hohlkörpers eine Linse oder ein Linsensystem anzuordnen.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Schnitt durch die Beleuchtungsvorrichtung
und durch den Projektionsapparat zur Projektion von Diapositiven
oder anderen durchsichtigen Körpern.
(2. Auflage, ausgegeben am 25. November
Fig. 2 zeigt einen ähnlichen Schnitt bei der Verwendung des Projektionsapparates zur
Projektion undurchsichtiger Körper (Episkope).
Die Beleuchtungsvorrichtung besteht in an sich bekannter Weise aus einem Hohlkörper i,
der gemäß vorliegender Erfindung eine kugelartige Gestalt besitzt. Die Innenflächen dieses
Hohlkörpers sind matt weiß, also diffus
ίο reflektierend (kreideartig) gehalten. Innerhalb
des Hohlkörpers werden eine Anzahl Lichtquellen, z. B. Glühlampen 2, angeordnet.
Dieser Hohlkörper hat eine Öffnung 3, die dem Tubus 4 bzw. dem in an sich bekannter
Weise verstellbaren Objektiv 5 gegenübersteht. Zwischen dieser Öffnung 3 des Beleuchtungsapparates
und dem Tubus 4 kann in an sich bekannter Weise der übliche Wechselrahmen
6 für Diapositive oder andere transparente Körper angeordnet werden. Die Lichtquellen, d. h. die Glühlampen 2, werden
innerhalb des Hohlkörpers 1 derart angeordnet, daß die Lichtstrahlen derselben nicht
direkt in das Objektivs gelangen können.
Dann findet die Beleuchtung der im Wechselrahmen 6 liegenden Diapositive lediglich
durch das von den Wänden des Hohlkörpers 1 diffus reflektierende Licht statt, und zwar in
solcher Gleichmäßigkeit, daß die Anwendung der sonst üblichen optischen Mittel zur
Schaffung paralleler Lichtstrahlen, wie sie beispielsweise in Form von Kondensern,
Hohlspiegeln, Prismen usw. allgemein benutzt werden müssen, nicht notwendig sind.
Will man, was im Interesse großer Lichtstärke zweckmäßig sein kann, den Hohlkörper
ι möglichst klein halten, dennoch aber die direkte Beleuchtung des Objektivs 5 durch
Lichtstrahlen seitens der Lichtquellen 2 verhindern, dann kann in der Öffnung 3 des
Hohlkörpers eine geeignete Linse oder ein Linsensystem angeordnet werden, welches dafür
sorgt, daß nur Licht von der der Linse diametral gegenüberstehenden Fläche des Hohlkörpers 1 in das Objektiv gelangt. Infolgedessen
können die Lichtquellen 2 mehr dem Zentrum des Körpers genähert, der
Hohlkörper selbst also kleiner gehalten werden.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausfühiungsbeispiel
ist angenommen, daß der Tubus 4 aufrecht steht, so daß hier die Anwendung
eines Spiegels 8 vor dem Objektivs notwendig ist.
Die gleiche Beleuchtungsvorrichtung kann aber auch mit vorzüglichem Erfolge und
unter wesentlicher Vereinfachung der Handhabung bei der Projektion undurchsichtiger
Gegenstände benutzt werden, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht. In dem Falle ist es notwendig,
in dem Hohlkörper 1 an der der öffnung
diametral gegenüberliegenden Seite eine weitere öffnung 9 vorzusehen, die einen
Kugelabschnitt darstellt und welche zum Einführen oder Einschieben der zu projizierenden
Gegenstände dient. In den meisten Fällen kann der zu dem Zwecke ev. mit Handgriffen
ausgerüstete Hohlkörper mit seiner Öffnung 9 einfach auf den zu projizierenden Gegenstand aufgestellt werden. Dieser Gegenstand
wird dann von allen Seiten direkt von den im Hohlkörper 1 angeordneten Lichtquellen
2 und im übrigen von dem von den Wänden dieses Hohlkörpers diffus reflektierenden
Licht beleuchtet. Hierbei kann der Tubus 4 der Fig. 1 wegfallen, und das Objektiv
5 kann direkt in der Öffnung 3 des Hohlkörpers ι in üblicher Weise verstellbar angeordnet
sein. Sollen die zu projizierenden Gegenstände innerhalb des Beleuchtungsapparates
liegend angeordnet werden, so muß vor dem Objektiv 5 der Spiegel 8 zur Anwendung
kommen. Auch hier sind die Lichtquellen, z. B. Glühlampen 2, derart anzuordnen, daß
ihre Strahlen bei richtiger Einstellung des Objektivs dieses erst nach Reflexion an dem
zu projizierenden Gegenstande durchsetzen.
Mit Hilfe dieser Beleuchtungsvorrichtung läßt sich aber auf einfache Weise auch ein
Epidiaskop schaffen, durch weiches also nicht nur durchsichtige, sondern auch undurchsichtige
Körper projiziert werden können, und zwar geschieht dies dadurch, daß in Verbindung mit dem Hohlkörper 1, der die in Fig. 2
gezeigte Öffnung 9 besitzt, eine Platte oder ein Gestell 10 (Fig. 1) zur Anwendung
kommt, welches eine Aushöhlung 11 besitzt, die der Öffnung 9 des Hohlkörpers 1 angepaßt
1st, derart, daß durch diese Aushöhlung die Kugelgestalt des Hohlkörpers 1 ergänzt wird.
Diese Aushöhlung 11 ist natürlich ebenfalls diffus reflektierend auszugestalten.
Wird nun die Beleuchtungsvorrichtung als Episkop benutzt, so fällt die Platte 10 mit der
Aushöhlung 11 fort, und die zu projizierenden Gegenstände werden in der Öffnung 9 des
Hohlkörpers 1 durch einfaches Aufstellen des letzteren auf den Gegenstand angeordnet.
Sollen dagegen Diapositive- oder andere durchsichtige Körper projiziert werden, so
wird der an sich bekannte Tubus 4 (Fig. 1) mit dem Wechselrahmen zur Anwendung gebracht
und durch Drehung des Hohlkörpers 1 um 180° die öffnung 9 durch die Platte 10 abgeschlossen,
so daß also die in der Platte 10 vorhandene Aushöhlung 11 die Kugelgestalt
des Hohlkörpers ι ergänzt und ebenfalls zur diffusen Lichtreflexion herangezogen wird.
Wenn in vorstehendem von der Kugelgestalt des Hohlkörpers die Rede ist, so ist
damit nicht nur die rein geometrische Gestalt einer Kugel gemeint. Abgesehen davon, daß
schon durch die zur Einführung des Objektivs und der zu projizierenden Gegenstände
bedingten Öffnungen eine Abweichung von der Kugelgestalt resultieren muß, ist es aber
auch klar, daß die als Reflexionsfläche verwendete Innenfläche des Hohlkörpers auch
Abweichungen von der eigentlichen Kugelgestalt besitzen kann, sofern nur dem Zwecke
der vorliegenden Erfindung Rechnung getragen wird, daß nicht nur das Licht der Lichtquellen
direkt, sondern auch nach Reflexion an den Wänden des Hohlkörpers zur Beleuchtung
des zu projizierenden Gegenstandes ausgenutzt wird.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:i. Beleuchtungsvorrichtung für Projektionsapparate, bei welcher, ohne Verwendung eines Kondensors oder Spiegels in einem Hohlkörper eine oder mehrere Lichtquellen derart angeordnet sind, daß die Lichtstrahlen nicht direkt durch das Objektiv projiziert werden können, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper innen eine kugelartige oder annähernd kugelartige Gestalt besitzt und mit diffus reflektierenden, weißen (kreideartigen) Flächen ausgerüstet ist.
- 2. Beleuchtungsvorrichtung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper an der der Lichtaustrittsöffnung· (3) diametral gegenüberliegenden Seite eine einen Kugelabschnitt bildende freie Öffnung besitzt, so daß der Apparat bei der Projektion undurchsichtiger Gegenstände auf diese aufgestellt werden kann, während diese Öffnung bei der Projektion durchsichtiger Körper (Diapositive) von einem Körper (10) abgedeckt wird, der die kugelförmige Innenfläche des Hohlkörpers ergänzt.
- 3. Ausführungsform der Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Lichtaustrittsöffnung (3) des diffus reflektierenden Hohlkörpers eine Linse oder ein Linsensystem angeordnet ist, um auch bei kleinerer Ausgestaltung des Hohlkörpers den direkten Eintritt der von den Lichtquellen kommenden Lichtstrahlen in das Objektiv zu verhindern, sondern nur Licht von den diffus reflektierenden Flächen des Hohlkörpers zuzulassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250314C true DE250314C (de) |
Family
ID=508851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250314D Active DE250314C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250314C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4428188C1 (de) * | 1994-08-09 | 1995-11-02 | Jenoptik Technologie Gmbh | Telezentrisches Beleuchtungssystem |
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- DE DENDAT250314D patent/DE250314C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4428188C1 (de) * | 1994-08-09 | 1995-11-02 | Jenoptik Technologie Gmbh | Telezentrisches Beleuchtungssystem |
| EP0696752A3 (de) * | 1994-08-09 | 1996-08-14 | Jenoptik Technologie Gmbh | Telezentrisches Beleuchtungssystem |
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