AT105534B - Wassermantelgehäuse für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Flugzeugkraftmaschinen. - Google Patents

Wassermantelgehäuse für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Flugzeugkraftmaschinen.

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AT105534B
AT105534B AT105534DA AT105534B AT 105534 B AT105534 B AT 105534B AT 105534D A AT105534D A AT 105534DA AT 105534 B AT105534 B AT 105534B
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Description


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  Wassermantelgehäuse   filr     Verbrennungskraftmaschinen,   insbesondere Flugzeug. kraftmaschine. 
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 Stutzen paarweise zu einem aus einem   Stück   bestehenden Doppelstutzen d   zusammengeführt,   der so angeordnet ist, dass er nicht nur die Anzahl der im Wassermantel notwendigen Löcher verringert, sondern zugleich die oberen Enden der einzeln abnehmbaren Zylinder im richtigen Abstand hält und die Starrheit des Zylinderganzen erhöht. 



   Die Umhüllung für den Wassermantel setzt sich in an sich bekannter Weise aus drei Stücken zusammen, die alle drei durch Stanzen und Pressen aus Duraluminblech hergestellt sind. Der Mantelboden hat in bekannter Weise einen ebenen Teil el, der auf der oberen Fläche des Kragens al zu liegen kommt, und erfindungsgemäss einen nach unten vorragenden Randstreifen oder Nietstreifen e2, der in Wellenlinien um den Zylinderblock herumläuft und dabei stets so weit von der Zylinderwand entfernt bleibt, dass er von beiden Seiten zugänglich ist (Fig. 1 und 2). Die Öffnungen dieses Bodens für die Zylinder werden so ausgeführt, dass sie sich scharf an die kreisförmigen, abgedrehten Passkanten anlegen, die in der Ecke zwischen Zylinderwand und Kragen al vorgesehen sind.

   Der untere   Tell feder   eigentlichen Mantelwand f, also der Teil, der als unterer Nietrand dient, verläuft ebenfalls wellenförmig (Fig. 2) und lässt sich genau passend auf den Nietrand e2 des Bodenstückes aufschieben. 



   Der obere Teil der Mantelwand f ist im wagreehten Schnitt beispielsweise rechteckig (rechter Teil der Fig. 4) und bildet ganz oben einen Nietrand f, dessen Erzeugende parallel zur Zylinderachse   verläuft.   Jene Stellen der Seitenwand, wo die Löcher für die Einström-und Auspuffstutzen d vorgesehen sind, liegen in denselben   schrägen   Ebenen wie die Dichtungsränder der gemeinsamen Stutzen d (Fig. 5). 



  Diese   Schräglage   der Ein-und Auslassquerschnitte ermöglicht es, die Rohrleitungen so anzuschliessen, dass sie weder zu hoch zu liegen kommen, noch sich seitlich zu sehr ausbreiten. Weiters sind im Mantel f noch nach innen zu sich erstreckende Einbuchtungen vorgesehen, welche die Butzen zur Aufnahme der Zündkerzen oder ähnlicher Organe bilden. Zweckmässig wird der Mantel nicht, wie gezeichnet, aus einem einzigen Stück, sondern in Form von zwei Schalen hergestellt, deren Teilungsfläche in der Mittelebene des Zylinderblocks liegt und deren Ränder dann beim Zusammenbau unter Zwischenschaltung von Dichtungsstreifen zusammengenietet werden. 



   Der Deckel g   (Fig. 1)   des Wassermantels ist so geformt, dass man drei Teile unterscheiden kann, eine langgestreckte, im allgemeinen flache Mittelpartie gl   (Fig.   5), mit in einer geraden Linie angeordneten Löchern für den Durchgang der Fassungen der Ventilführungen, einen Nietrand   g2,   der als Streifen in einem Rechteck herumläuft, und eine zwischen diesen Teilen liegende   abgeschrägte   Partie g3 (Fig. 5). 



  Vorteilhafterweise werden alle ebenen Flächen des Mantels und Deckels mit langgestreckten Ausbuchtungen (Rillen) g4 versehen, welche die Wärmedehnungen beim Heisswerden des Mantels ausgleichen. 



   Zuerst wird der Deckel an die Seitenwand und der Boden des Wassermantels an den Kragen al der Zylinder angenietet und hierauf der Mantel über die Zylinder gestülpt, so dass sich der untere Rand der Seitenwand über den Nietrand des Bodens schiebt. Hierauf werden die Muttern der   VentilfUhnl11gen   unter Zwischenlage von D'chtungsringen eingeschraubt und der Rand der Löcher im Mantel für den Durchtritt der Stutzen   d   an den Mündungen der letzteren durch mit Gewinde versehene Ringe befestigt, nachdem man mit Kupferblech überzogene Dichtungsringe eingelegt hat. 



   Was die Gewindelöcher für die Aufnahme der Zündkerzen anbelangt, so ist es zweckmässig, sie mit einer an sich bekannten Nuss   (Fig.   5) zu versehen, nämlich mit einer Auskleidung aus geeignetem Material, z. B. aus sehr widerstandsfähiger Bronze. Diese Nuss enthält innen das Gewindeloch für die
Kerze und ist aussen am inneren Ende mit einem Gewinde versehen, mit dem sie in den Zylinder eingeschraubt   wrd.   Auf dieses Gewinde folgt nach aussen zu ein ringförmiger Ansatz, durch den ein Dichtungring an den Zylinder angedrückt Wird und schliesslich wieder ein Gewinde, auf das eine Mutter aufgesehraubt wird, um den Rand des Loches in der Mantelwand zwischen dem genannten ringförmigen Ansatz und einem auf der Nuss aufgeschraubten Dichtungsring einzuklemmen, so dass die Nuss auch zum Starrhalten der Mantelwandung dient.

     Schliesslich   wird der untere   Nietrand f1   der Seitenwand f mit dem Nietrand e2 des Bodens vernietet. 



   Ein derart hergestellter Mantel ist nicht nur sehr leicht, zähe, widerstandsfähig und dicht, sondern auch einfach im Zusammenbau, da für das Vernieten am oberen wie unteren Rande alle Nietränder von beiden   Seiten leicht zugänglich   sind. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wassermantelgehäuse für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Flugzeugkraftmasehinen, das aus drei durch Stanzen und Pressen aus Blech von einer widerstandsfähigen, zähen Aluminiumlegierung, z. B. Duralumin, hergestellten Hauptteilen besteht, nämlich einem flachen Boden, einem Mantelteil und einem grösstenteils flachen Deckel, dadurch gekennzeichnet, dass der an den Zylinder bzw.
    Zylinderblock angenietet Boden (el, e2) mit einem nach aussen bzw. nach unten beiderseits zugänglichen Randstreifen oder Nietrand (e2) für das Vernieten versehen und der Mantelteil (f) mit einem unteren Nietrand (fl) ausgestattet ist, der dem Nietrand des Bodens angepasst ist, während der obere Rand des Mantelteiles als Nietrand (f2) nach aussen freistehend ausgebildet ist, an welchen Nietrand (f2) der entsprechende Nietrand (g2) des Deckels (g) passt, wobei die aufeinanderlegenden Niet- EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3>
    2. Gehäuse nach Anspruch 1, für Maschinen mit in Reihe angeordneten Zylindern und Zusammenführung der Einlass-und Auslassmündungen für je zwei benachbarte Zylinder, dadurch gekennzeichnet, dass bei einzeln abnehmbaren Zylindern je ein Auslass- oder Einströmstutzen eines Zylinders mit jenem eines benachbarten Zylinders als aus einem Stück bestehender, den Mantelteil des Gehäuses durchsetzender Doppelstutzen (d) ausgeführt ist, der die oberen Teile des Zylinderpaares im richtigen Abstand hält und deren Starrheit erhöht. EMI3.1
AT105534D 1925-02-21 1925-03-13 Wassermantelgehäuse für Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere Flugzeugkraftmaschinen. AT105534B (de)

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