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Elektrische Rechen-und Schreibmaschine.
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Da ferner eine in einer Magnetgruppe eingestellte Zahl mit dem Anziehen eines einzigen Magnetankers in eine andere Gruppe übertragen werden kann, ebenso mit dem Anziehen eines Magnetankers eine in einer Gruppe eingestellte Zahl "gelöscht" werden kann, weiters nicht nur die im vorhergehenden angeführten grundlegenden Rechenoperationen in die Maschine eingeführt werden können, sondern auch andere, wie die automatische Einstellung der zweiten Wurzel einer ein-oder zweistelligen Zahl in einer Magnetgruppe, wenn in einer anderen diese eine ein-oder zweistellige Zahl eingestellt ist oder die automatische Einstellung der dritten Wurzel aus einer ein-, zwei-oder dreistelligen Zahl, die in einer andern Gruppe eingestelltwurde, soist die Maschine nicht nur für die ziffernmässige Berechnung aller algebraischen rationalenFunktionen verwendbar,
sondern auch zur automatischen Berechnung irrationaler algebraischer Funktionen geeignet, da nach der Auswahl der ersten Stelle das Radizieren ein der Division vollkommen analoger Vorgang ist, nur mit dem Unterschiede, dass der Divisor bei jeder Stellenbestimmung ein anderer ist. Dass das Potenzieren automatisch durchführbar ist, ist aus dem Gesagten ohne weiteres verständlich, da die in der Produktgruppe eingestellte Zahl immer wieder von neuem in der Multiplikanden-oder Multiplikatorengruppe eingestellt werden kann.
Es ist auch einleuchtend, dass mit dem Potenzieren die automatische Berechnung von Potentialreihen von der Form
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und Multiplikandengruppe sowie die Schaltung der zur Durchführung der Multiplikation erforderlichen Hilfsmagnete, Fig. 13 zeigt die Schaltung für die Zehnerübertragung bei der Addition und Multiplikation, Fig. 14,15, 16 und 17 zeigen die Schaltung einer Stellenwertsuntergruppe der Summen-und Differenzengruppe, Fig. 18 zeigt die Verbindungssehaltung zwischen der Summanden (Multiplikanden) einstellgruppe und der Summengruppe, Fig. 19 und 20 zeigen die Schaltung der Differenzengruppe mit allen zur Durchführung der Subtraktion nötigen Hilfsmagneten, Fig. 21 und 22 zeigen die Schaltung des Quotientenwählers, Fig.
23 und 24 zeigen die Schaltung der Quotientengruppe mit allen zur Division nötigen Hilfsmagneten, Fig. 25 und 26 zeigen die Schaltung der zur Berechnung der Sinusfunktion notwendigen Hilfsmagnete, Fig. 27 zeigt die Zehnerübertragung bei der Subtraktion und Division, Fig. 8,29 und 30 zeigen. die Schaltung der Wurzelgruppe mit allen zur Durchführung des Quadrat-und Kubikwurzelziehens nötigen Hilfsmagneten, Fig. 31, 32, 33 und 34 zeigen die Verbindung zwischen der Einstellgruppe und der Radikandengruppe, Fig. 35 und 36 zeigen die Schaltung für die ziffernmässige Berechnung der logarithmischen Funktion (1 nx).
Im folgenden sei nun eine genaue Beschreibung der Maschine mit ihrer Wirkungsweise gegeben.
Die Maschine besteht aus folgenden Teilen :
1. der Stromquelle,
2. der Tastatur, 3. dem Schreibapparat,
4. der Rechenmaschine.
Die Stromquelle kann beliebig sein, u. zw. Gleich-oder Wechselstrom liefern. Die Tastatur besteht aus einzelnen gefederten Kontaktknöpfen. wie aus der Fig. 1 leicht ersichtlich ist.
Die Schreibmaschine.
Als Schreibmaschine kann jede beliebige elektrische Schreibmaschine verwendet werden, bei der die Betätigung der Typenhebel nicht durch direkte Einwirkung von Hebeln von der Tastatur aus durchgeführt wird, sondern durch Stromkreise, die durch das Drücken der Tasten geschlossen werden.
Eine beispielsweise Ausführung zeigt Fig. 1. Der Ausschlag des Typenhebels 1, der gegen den Papierwagen 2 schlägt, wird durch Elektromagnete 3 bewirkt, deren Anker mit je einem Hebel 4 in fester Verbindung sind. Die Hebel 4 sind um die gemeinsame Achse 5 drehbar und mit dem Winkelhebel 6 gelenkig verbunden. Alle Hebel 6 sind wiederum um eine gemeinsame Achse 7 drehbar und stehen durch je einen Stab 8 mit je einem Typenhebel 1 in gelenkiger Verbindung.
Die Anordnung der Elektromagnete 3 ist beliebig. Ihre verschiedene Entfernung von der Achse 5 kann durch verschieden grosse Entfernungen der Anker von den Elektromagneten 3 sowie durch das Grössenverhältnis der beiden Hebelarme des Winkelhebels 6 ausgeglichen werden. Die Konstruktion und die Weiterbewegung des Papierwagens geschieht in einer der vielen bekannten Weisen ebenso wie die Bewegung des Farbbandes. Alle diese Details sind in die Zeichnung nicht aufgenommen.
Fig. 2 zeigt ein Schaltschema der Schreibmaschine, u. zw. für die zehn Zifferntasten und die Leer-
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druckes wird der Typenhebel durch die Einwirkung der Feder 10 wieder in seine Ruhelage gebracht.
Die zu den Zifferntasten gehörigen Magnetanker schliessen in angezogenem Zustande je einen Stromkreis über den Leiter 488 (über die Leiter 12 und je einen der Leiter 1. 3.-M, 15... 2. 3). dessen Funktion bei der Rechenmaschine näher besprochen werden wird.
Bevor in die Beschreibung der Rechenmaschine eingegangen werden soll, sollen an Hand der Fig. 5 die für die Schaltschema gewählten Symbole erläutert werden.
25'bedeutet eine Magnetwicklung, über deren zugehörigen Anker die beiden Leiter 26'und 27' so geführt sind, dass sie durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen sind. 28'bedeutet eine Magnetwieklung, über deren nicht angezogenen Anker die Leiter 29' und 30'geschlossen und durch deren angezogenen Anker unterbrochen sind. 31'bedeutet eine Magnetwicklung, deren zugehöriger Anker in seinem Ruhezustand den Leiter 32'schliesst und in angezogenem Zustande den Leiter. 32' mit dem Leiter 33'verbindet.
Der Leiter. 36' überkreuzt den Leiter 34, und der Leiter 35'zweigt vom Leiter 34'ab. Der Leiter 44 überkreuzt die Leiter 40. 41 und 42 und zweigt vom Leiter 39 ab. Der Leiter 45'überkreuzt die Leiter : J9, 40, 41 und 42 und zweigt vom Leiter 38 ab. Der Leiter 4.) überkreuzt die Leiter 37, 38, 39, 40, 41 und 42.
Der Leiter 47 überkreuzt die Leiter 41 und 42 und zweigt vom Leiter 40 ab. Der Leiter 48 zweigt vom Leiter 42 ab.
Die Rechenmaschine.
Wie in der Einleitung ausgeführt wurde. besteht die Rechenmaschine aus nichts anderem als aus
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werte entsprechen, u. zw. dadurch, dass ihre Wicklung immer mit ein und derselben Zifferntaste in leitende Verbindung kommt, falls die Gruppe mit der Tastatur verbunden ist, oder dadurch, dass über ihre Anker je ein Stromweg geschlossen wird, der letzten Endes immer zu derselben Wicklung eines der das Schreiben der Ziffern bewirkenden Schreibmagnete. 3 führt.
Die Wirkungsweise der Rechenmaschine ist folgende : Von der Tastatur aus werden in den einzelnen Gruppen diejenigen Elektromagnetwicklungen, von denen immer je zehn oder elf zu einer Stellenwertsgruppe vereinigt sind, deren Ziffernwerte den Ziffern der einzustellenden Operationszahl entsprechen, stromführend gemacht. Jeder Magnetanker schliesst oder unterbricht Stromwege, die über die Wicklungen anderer Elektromagnete (entweder Hilfsmagnete oder Magnete anderer Gruppen) führen, so dass nach dem Drücken einer Durchführungstaste ein Zusammenspiel von Stromschlüssen und Stromunterbrechungen erfolgt, in dem letzten Endes in irgendeiner Gruppe (je nach der Rechnungsoperation) jene Elektromagnetwicklungen stromführend werden, deren Ziffernwerte den aufeinanderfolgenden Ziffern des Resultates entsprechen.
Nach dem Gesagten ist die räumliche Anordnung der Magnete sowohl im Gesamtbilde der Maschine als auch relativ zueinander vollkommen bedeutungslos, da einzig die Schaltung der Magnetwicklungen untereinander massgebend ist.
Eine beispielsweise Ausführung wäre die, dass die einzelnen Elektromagnetgruppen in Stufen übereinander angeordnet werden und die sie verbindenden Leiter in einzelnen horizontal und vertikal angeordneten Lagen so angeordnet sind, dass kein Leiter einen andern in derselben Lage überkreuzt.
So könnten die einzelnen Lagen aus Kupferblech etwa gestanzt und auf eine Isolationsunterlage (Vulkanfiber) geheftet werden. Die einzelnen Lagen (horizontale und vertikale) müssten dann nur entsprechend zusammengesetzt werden und an den Verbindungsstellen der Leiter gelötet oder sonstwie verlässlieh leitend verbunden werden.
Die beispielsweise Ausführung eines solchen Elektromagneten zeigt Fig. 3 und 4. Auf einer nicht ferromagnetischen Unterlage 36 ist das Magnetjoch 29 befestigt. In das Joch eingenietet sind die Magnetschenkel 30. Der Magnetanker 33 trägt an seiner Unterseite zwischen zwei Schichten von Isolation 34 ebenso viele Stahldrähte 31 (die zur Erhöhung der Leitfähigkeit und zur Dämpfung von Schwingungen mit dünnem Kupferdraht umsponnen sein können) als Stromwege unterbrochen und geschlossen werden sollen.
Jeder Stahldraht 31 trägt an beiden Enden je ein Anschlagstück 32, das keilförmig ausgebildet ist und dessen Schneide nach unten gerichtet ist, falls der Anker beim Anziehen den Leiter unterbricht, dagegen nach oben, falls er ihn schliesst. Diese Anschlagstücke ruhen in dazu passenden, auf einer gemeinsamen Leiste 27 aus Isolationsmaterial angeordneten Anschlagstücke 28 oder schlagen gegen solche auf einer zweiten Leiste 26.
Die Seitenteile des Joches 29 erhalten je eine Führungsausnehmung 35, in denen der Anker geführt ist. Zur Beförderung der Anker in ihre Ruhelage genügt die Schwerkraft.
Diese Schaltung ist in den Fig. 6-36 schematisch dargestellt. Fig. 6-9 zeigen die Gesamtschalung der Rechenmaschine mit Auslassung aller Details, die in den andern Figuren unter Hinweis auf ihre Verbindung mit allen andern Teilen der Maschine dargestellt sind.
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entspricht.
Die Magnete der Gruppe ar sind durch die Leiter 100, 101... 109 mit den Sammelleitern 140 verbunden. Die Leiter 100, 101... 109 sind über den Anker des Elektromagneten 110 derart geführt (Fig. 7), dass die Stromwege an dieser Stelle geschlossen sind, wenn der Anker vom Magneten angezogen ist.
Ebenso sind die Elektromagnete der Gruppe al, über den Anker des Elektromagneten 121, Fig. 8 durch die Leiter 111, 112... 120 mit den Sammelleitern 131... 140 verbunden.
Die Sammelleiter 130, 131... 140 sind über den Anker des Elektromagneten 141 (Fig. 9) derart gelegt, dass der Stromweg an dieser Stelle geschlossen ist, wenn der Anker angezogen ist.
Über den Anker des Elektromagneten 141 ist ausser den Sammelleitern 130-140 noch der Leiter 142 geführt, der an dieser Stelle mit dem Angezogenwerden des Ankers geschlossen wird und vom Leiter 54 ausgeht, der zum positiven Pol 52 der Stromquelle führt. In seinem weiteren Verlaufe führt der Leiter 142 über den Anker des Elektromagneten 147 derart, dass er an dieser Stelle unterbrochen wird, wenn der Anker angezogen wird. In seinem weiteren Verlaufe mündet er in den Leiter 143. Dieser führt über den Schalter 144 zum Leiter 54. Der Schalter 144 wird durch eine von den Tasten 148, 149, 150, 151 niedergedrückte Schiene s, die im Schaltschema durch eine strichpunktierte Linie angedeutet ist, immer dann geschlossen, wenn eine der Tasten 148, 149, 150, 151 gedrückt wird.
Es sei wiederholt : Wird eine der Tasten 148, 149, 150, 151 niedergedrückt, so wird der Schalter 144 geschlossen und damit der folgende Stromweg : 52-54-Schalter 144-Leiter 143-Elektromagnetwicklung 141-145-55-53. Nachdem der Anker des Elektromagneten 141 angezogen ist, schliesst
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negativer Pol 53. Der Anker des Elektromagneten 110 schliesst vorläufig folgenden Stromweg : positiver Pol 52-54-153 (Fig. 7)-157-Anker des Magneten 110-157 -152-Magnetwicklung 110-152-122- 124-55-negativer Pol 53.
Durch diesen Stromschluss wird der über die Wicklung des Elektromagneten 110 gehende Strom von der Tastenberührung unabhängig gemacht, d. h. die Magnetwicklung 110 bleibt durch den über ihren Anker gehenden Stromweg stromführend, solange dieser nicht durch den Anker des Elektromagneten 121 unterbrochen wird, da der Leiter 157 über diesen Anker gelegt wird.
Gleichzeitig mit dem Niederdrücken der Taste 151 (Fig. 9) würde durch die Schiene s der Schalter 144 geschlossen und damit folgender Stromweg : positiver Pol 52-54-144-143-elektromagnetische Wicklung 141-143-145-55-negativer Pol 53.
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124-55-negativer Pol 53.
Der Anker des Magneten aI, 2 schliesst folgenden Stromweg : positiver Pol 52-54-153-156-102- Wicklung des Magneten al, 2-122-124-55-negativer Pol 53. Dieser letzte Stromweg hält die Magnet- wicklung al, 2 stromführend und damit den Anker angezogen auch über die Zeit der Tastenberührung hinaus.
Gleichzeitig mit dem beschriebenen Stromschlusse wurde jedoch, wie früher bei der Schreibmaschine beschrieben wurde, der Strom über den Schreibapparat geschlossen, so dass die getippte Ziffer, die in der Rechenmaschine eingestellt wurde, auch geschrieben wurde.
Ebenfalls gleichzeitig mit dem Niederdrücken der Taste 452 (Fig. 9) wurde der Schalter 163 geschlossen und mit ihm folgender Stromweg : positiver Pol 52-54-163-164-Magnetwicklung 162- 161-145-55-negativer Pol 53. Dieser Stromschluss währt nur so lange, solange die Tastenberührung anhält. Im Augenblicke des Loslassens der Taste wird durch den Anker des Magneten al, 2 (Fig. 7) folgender Stromweg geschlossen : positiver Pol 52-54-153-154-Anker des Magneten 110-154-167 (über den Anker aI,2)-160-159-Magnetwicklung 158 (Fig. 8)-159-wieder geöffneten Anker des Magneten 162 (Fig. 9)-161-145-55-negativer Pol 53.
Der durch diesen Stromschluss in Tätigkeit gesetzte Magnet 158 (Fig. 8) schliesst folgenden Stromweg: positiver Pol 52 (Fig. 7)-54-153-155-Magnetwicklung 121 (Fig. 8)-123-124-55-negativer* Pol 53.
Durch das Anziehen des Ankers des Magneten 121 wird die Magnetwicklung 110 (Fig. 7) stromlos, da der Leiter 157 stromlos wird.
Der Anker des Magneten 121 (Fig. 8) schliesst nun folgenden Stromweg : positiver Pol 52 -54-175-
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Anker angezogen, solange der Magnet 187 nicht stromführend wird.
Wird nun neuerlich eine Zifferntaste gedrückt, so erfolgt die Einstellung eines Magneten der Gruppe αII in derselben Weise über die Leiter 131 ... 140 und 111, 112 ... 120 je nach gewählter Taste wie vorher in der Gruppe 1.
Der Magnet 187, der den über die Wicklung des Magneten 121 führenden Stromweg unterbricht, wird wie aus dem bisher Gesagten ohne weiteres hervorgeht, stromführend in dem Augenblicke, in dem in der Gruppe all eine Ziffer, d. h. ein Magnet eingestellt ist.
Die weiteren über die Anker der Magnete der Gruppe a gehenden Stromwege, die die Verbindung einerseits mit der Multiplikatorengruppe b und anderseits mit der Produktgruppe o herstellen, sind in Fig. 10 dargestellt.
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Leiter 100, 101... 109 bis zum positiven Pol 52 ist hier nur schematisch durch Schalter angedeutet. Über die Anker dieser Magnete der Gruppe al gehen ebenso viele Leiter, als die Anzahl der Ziffern sämtlicher Produkte der'einstelligen Zahlen 0-9 mit dem dem jeweiligen Magneten entsprechenden Ziffernwerte ergibt : Über den Anker des Magneten al, z.
B. gehen zehn Leiter, da die Produkte der Zahlen von 0-9 mit 1 (welchem Ziffernwerte nach dem früher Gesagten der Magnet all entspricht) die zehn einstelligen Zahlen 0-9, also insgesamt zehn Ziffern ergeben. Über den Anker des Magneten al, gehen 16 Leiter, da die Produkte der Zahlen von 0-9 mit der Zahl 3 vier einstellige und sechs zweistellige Zahlen, insgesamt also 16 Ziffern, ergibt.
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Alle diese Leiter stellen die Verbindung her zwischen den 18 Leitern 201I, 2002I, 203I ... 218I einerseits und den 18 Leitern 221r, 222r, 223I... 2381 anderseits.
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Alle diese Leiter gehen parallel vom Leiter 252 aus, der in den Leiter J4 mündet und durch diesen mit dem positiven Pol 52 (Fig. 12) der Stromquelle verbunden ist.
Es sei wiederholt : Ist der Magnet 250 stromumflossen, so sind sämtliche Leiter 227-2. und 221II-238II an dieser Stelle geschlossen ; ist ausserdem ein Magnet der Gruppe b1 stromführend, so sind in beiden Leitergruppen 221r-2381 und 221-238II die Leiter mit demselben Ziffernwert mit dem positiven Pol der Stromquelle in Verbindung ; z. B. sei die Wicklung des Magneten 250 und des Magneten stromführend. Es sind nun, wie leicht in der Zeichnung zu verfolgen ist, sowohl die Leiter 2231 und 2241 als auch die Leiter 223il und 224II mit dem Leiter 252 und damit mit dem positiven Pol der Stromquelle in leitender Verbindung.
Dasselbe gilt von den über den Anker des Magneten 251 geführten Abzweigungen.
Ist die Wicklung des Magneten 251 und die eines der Magneten der Gruppe bII stromführend, so sind wiederum alle entsprechenden und gleichwertigen Leiter mit dem positiven Pol der Stromquelle in leitender Verbindung.
Bevor der weitere Verlauf der Leiter 201, 202... 210 und 211, 212... 218 beschrieben wird. soll die Verbindung der Magnetgruppe b mit der Tastatur erörtert werden (Fig. 6-9)...
Da dieser Teil der Schaltung genau so durchgeführt ist wie bei der Magnetgruppe a, ist er kürzer beschrieben.
Von der Taste 150 (Fig. 9) führt der Leiter 186 über den Anker des Magnetes 121 (Fig. 8) zum Leiter 190. Ist also die Wicklung dieses Magneten 121 noch stromführend, d. h. wurde in der Multiplikantengruppe nur eine Stelle eingestellt, so wird über den Leiter 186, der, wie früher erwähnt wurde, in den Leiter 190 mündet, die Wicklung des Magneten 187 stromführend, dessen Anker den Leiter 188 beim Angezogenwerden unterbricht, so dass nun auch der über die Wicklung des Magneten 121 geschlossene Stromkreis unterbrochen ist.
Vom Leiter 186 zweigt der Leiter 258 zur Wicklung des Magneten 253 ab, über dessen Anker in bekannter Weise die Leiter 260, 261... 269 führen, die die Verbindung der Magnetwicklungen bI, o, br, : , 2..., 9 mit den Sammelleitern 131, 132... 140 herstellen.
Vom Leiter 302 (Fig. 8), der vom Leiter 54 abzweigt, geht der Leiter 259 aus, der über den Anker des Magneten 253 geführt ist, so dass er von diesem beim Angezogenwerden an dieser Stelle geschlossen wird und in seinem weiteren Verlaufe über den Anker des Magneten 254 (Fig. 9) führt, durch dessen Anziehen er an dieser Stelle unterbrochen wird, und schliesslich in den Leiter 186 mündet. So ist nach dem Drücken der Taste 150, die einen Stromkreis über die Wicklung des Magneten 253 schliesst, ein neuer Stromkreis über diese Wicklung geschlossen, der von der Tastenberührung unabhängig ist und so lange geschlossen bleibt, bis der Anker des Magneten 254 angezogen wird.
Vom Leiter 302 (Fig. 8) geht noch der Leiter 256 über den Anker des Magneten 253 in derselben Weise wie der Leiter 259.
Vom Leiter 256 ist je ein Leiter 281, 282... 290 über die Anker der Magnetgruppe b, gelegt, so dass sie an dieser Stelle durch den angezogenen Anker geschlossen sind, die alle wiederum im Leiter 280 münden, der über die Wicklung des Magneten 292 und über den Anker des Magneten 162 (Fig. 9), der ihn beim Anziehen an dieser Stelle unterbricht, zum Leiter 161 und über diesen und die Leiter 145 und 55 zum negativen Pol 53 der Stromquelle geführt ist.
Über den Anker des Magneten 292 führt der Leiter 291, der vom Leiter 302 (Fig. 8) abzweigt und vom Anker des Magneten 292 (Fig. 9) beim Angezogenwerden an dieser Stelle geschlossen wird. Der Leiter 291 führt in seinem weiteren Verlaufe über die Wicklung des Magneten 254 zum Leiter 301, der über den Leiter 294 mit dem Leiter 55 und damit mit dem negativen Pol 53 der Stromquelle verbunden ist.
Der Leiter 294 ist über den Anker des Magneten 295, dessen Funktion und Schaltung später beschrieben wird, derart gelegt, dass er an dieser Stelle unterbrochen wird, falls der Anker angezogen wird.
Die Einstellung einer Zahl in der Gruppe b (der Multiplikatorengruppe) geschieht also in vollkommen analoger Weise wie die Einstellung in der Gruppe a. Es sei wiederholt :
Wird die Taste 150, die Multiplikatorentaste gedrückt, so wird eine eventuelle Verbindung der
Sammelleiter 131-140 mit der Gruppe a gelöst und die Verbindung dieser Sammelleiter und damit der
Zifferntastatur mit der Gruppe b1 hergestellt.
Wird nun eine Zifferntaste gedrückt, wird die Wicklung des entsprechenden Magneten der
Gruppe bL stromführend und nach Aufhören des Tastendruckes wird die Verbindung der Sammel- leiter -jMss mit den Magnetwicklungen der Gruppe bII hergestellt und die Verbindung mit der Gruppe b1 gelöst. Es kann nun eine zweite Ziffer in der Gruppe bII eingestellt werden, genau so wie früher bei der
Gruppe a beschrieben wurde.
Die weitere Schaltung der Magnete der Gruppe b wird später ausführlich beschrieben.
Bevor der weitere Verlauf der Leiter 201, 202... 210 und 211, 212.., 218 beschrieben wird, sei die Beschreibung folgender Stromwege eingeschaltet, die zur Durchführung der Multiplikation der in der Multiplikandengruppe und der Multiplikatorengruppe eingestellten Zahlen nötig sind.
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Von der Doppeltaste. 30 : J (Fig. 9 und 12) gehen die beiden Leiter 304 und 305 aus. u. zw. führt der Leiter 304 (Fig. 9) zur Wicklung des Magneten 306 und mündet in seinem weiteren Verlaufe im Leiter 298, der-wie schon erwähnt wurde-über die Leiter 294 und 55 mit dem negativen Pol 53 der Stromquelle verbunden ist. Der Leiter 805 führt über den Anker des Magneten 308 (Fig. 9) der ihn beim Anziehen an dieser Stelle unterbricht, zur Wicklung des Magneten 250 und von da weiter zu der des Magneten 307.
Über den Anker des Magneten 306 gehen zwei Stromwege, die durch das Angezogenwerden desselben an dieser Stelle geschlossen werden, u. zw. der Leiter 314, der in seinem weiteren Verlauf in den Leiter 304 mündet und so den einmal durch Tastendruck (Taste 303) über die Wicklung des Magneten 306 geschlossenen Stromkreis fixiert, da er vom Leiter 54 ausgeht, und der Leiter 316, der in seinem weiteren Verlaufe über den Anker des Magneten 311 gelegt ist, so dass er durch diesen an dieser Stelle beim Angezogenwerden geschlossen wird, und dann zur Wicklung des Magneten 317 führt und in den Leiter 298 mündet.
Über den Anker des Magneten 250 ist der Leiter 313 gelegt, so dass er an dieser Stelle durch den
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Leiter 298.
Über den Anker des Magneten 308 führt der Leiter 372. der durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen wird und in den Leiter 373 mündet, so dass er den Stromkreis über die Wicklung des Magneten 308 geschlossen hält, da er vom Leiter 54 ausgeht.
Es sei kurz wiederholt : Durch Schliessen der Taste 303 (der Multiplikationsdurchführungstaste) wird über die Leiter 304 und 305 je ein Stromkreis über die Wicklungen der Magnete 306. 50 und 307 geschlossen.
Der Stromkreis über 306 bleibt mit Hilfe des Leiters 314 geschlossen.
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geschlossen bleibt. Der Anker von 308 unterbricht den Leiter 305, so dass die Stromkreise über die Wicklungen der Magnete : 250 und 307 von der Tastenberührung unabhängig geöffnet werden.
Der Anker, 306 bleibt angezogen, da der Stromkreis über seine Wicklung bis zum Ende der Rechnung geschlossen bleibt.
Die weitere Schaltung der Magnete 307, 309, 310, 311 und 250 und 251 zeigen wiederum Fig. 11 und 12.
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321ri, 322IV ... 330V anderseits, u. zw. derart, dass sie an dieser Stelle geschlossen werden, wenn die Anker angezogen sind.
Von den Leitern 321, 322.... 330 entspricht, wie aus dem weiter unten zu verfolgenden weiteren Verlaufe dieser Leiter hervorgeht, jeder Leiter einem der Ziffernwerte von 0-9 und jede mit dem gleichen römischen Index bezeichnete Gruppe einem Stellenwerte.
Der Anker des Magneten 307 verbindet, wenn er angezogen ist, in einer aus der Zeichnung leicht ersichtlichen Weise die Leiter 2111, 212I... 218I und 211II, 212II ... 218II einerseits mit den Leitern 322I, 323I ... 329I und 322II, 323II... 329II anderseits.
Der Anker des Magneten 309 verbindet, falls er angezogen ist, die Leiter 201I, 202I ... 210I
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in jeder, einem Stellenwerte entsprechenden Untergruppe von je zehn Magneten je eine Magnetwicklung stromführend und in der Gruppe beine Magnetwicklung stromführend, so sind in den Leitergruppen 201, 202... 210 und 211. 212 ... 218 jene Leiter mit dem positiven Pol der Stromquelle elektrisch parallel verbunden, die den Ziffernwerten der ein-oder zweistelligen Produkte jener Ziffernwerte entsprechen, die den stromumflossenen Magneten der Gruppen a und b entsprechen, u. zw. ist unter der Voraussetzung, dass in der Gruppe al und an je ein Magnet und in der Gruppe b1 ein Magnet stromumflossen ist, in der Leitergruppe 201I, 202AI ...
210I jener Leiter mit dem positiven Pol der Stromquelle verbunden, der der Einerstelle des Produktes der Ziffernwerte der stromumflossenen Magnete der Gruppe a,
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Produktes entspricht, in der Leitergruppe 201II, 202n... 210n ist jener Leiter mit dem positiven Pol der Stromquelle verbunden, der der Einerstelle des Produktes der stromumflossenen Magnete der
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umflossen ist, gilt das soeben Gesagte mit der Abänderung, dass überall bII zu setzen ist, wo dort von br die Rede ist.
Nun seien die Leiter beschrieben, die die Verbindung zwischen den Magneten 250, 251 und 307, 309, 310 und 311 herstellen.
Von der Taste 303 (Fig. 12) führt der Leiter 305 vorerst zur Wicklung des Magneten 250 (Fig. 11) und von da weiter über den Anker des Magneten 336, der ihm beim Anreissen an dieser Stelle unterbricht, zur Wicklung des Magneten 307 (Fig. 12) und von da weiter zum Leiter 333, der in den Leiter 334 mündet, der seinerseits über den Leiter 55 mit dem negativen Pol 53 der Stromquelle in Verbindung steht.
Der Teil des Leiters 305, der zwischen den Wicklungen 250 (Fig. 11) und 307 (Fig. 12) liegt, muss aus Widerstandsdraht sein, dessen gesamter Widerstand mindestens so gross ist wie der einer Magnetspule. Über diesen Leiter werden nämlich in dem Augenblick, in dem die beiden Anker 307 und 250 geschlossen sind, die Pole der Stromquelle einen kurzen Augenblick, bis zum Anziehen des Ankers 336 (Fig. 11) auf dem Wege über 52, 54, 331, offener Anker 360, 331, 339, geschlossener Anker 307,339, 305, offener Anker 336, 305, 343, geschlossener Anker 250, 343,334, 55 und 53 kurzgeschlossen.
Ausser den schon erwähnten Leitern sind noch folgende Leiter über den Anker des Magneten 250 gelegt, so dass sie durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen sind : 1. Der Leiter 344, der vom Leiter 252 ausgeht und über den Anker des Magneten 1313 geführt ist, der ihn beim Anziehen an dieser Stelle unterbricht, dann weiter über den Anker des Magneten 250 in der schon erwähnten Weise gelegt ist und im Leiter 305 mündet ; 2. der Leiter 343, der vom Leiter 305 ausgeht und in den Leiter 334 mündet, der, wie schon erwähnt, mit dem negativen Pol 53 der Stromquelle in Verbindung steht.
3. Der Leiter 335, der vom Leiter 252 ausgeht und zur Wicklung des Magneten 336 geführt ist und in den Leiter 333 (Fig. 12) mündet, der, wie schon erwähnt, zu dem Leiter 334 (Fig. 11) führt, also ebenfalls mit dem negativen Pol 53 der Stromquelle in Verbindung steht.
Nachdem also der Anker des Magneten 250 angezogen ist, wird nicht nur, wie bereits beschrieben wurde, die Verbindung zwischen dem Magneten 250 und der Taste 303 (Fig. 9) gelöst, sondern auch durch den Anker des Magneten 336 die Verbindung zwischen 250 und 307. Über die Leitung 344 und 343 bleibt jedoch der Stromkreis über die Wicklung des Magneten 250 so lange geschlossen, bis der Anker des Magneten 1313 angezogen wird.
Über den Anker des Magneten 307 führen noch folgende Stromwege ausser den schon erwähnten :
1. Der Leiter 340 (Fig. 12), der vom Leiter 331 ausgeht und in den Leiter 332 mündet. Dieser führt über die Wicklung des Magneten 359 und mündet im Leiter 55, der zum negativen Pol 53 der Strom- quelle führt. Vom Leiter 332 zweigt der Leiter 1305 ab, der über die Magnetwicklung 357 (Fig. 11) zum Leiter 334 führt, der, wie schon erwähnt wurde, über den Leiter 55 mit dem negativen Pol 53 der Stromquelle in Verbindung ist. Der Leiter 331 (Fig. 12) geht vom Leiter 54 aus, ist also durch diesen mit dem positiven Pol 52 der Stromquelle verbunden und führt über den Anker des Magneten 360 derart, dass er durch das Anziehen desselben unterbrochen wird.
2. Der Leiter 337, der vom Leiter 331 ausgeht und in seinem weiteren Verlaufe zur Wicklung des Magneten 338 (Fig. 11) führt und endlich im Leiter 334 mündet, der über den Leiter 55 mit dem negativen Pol der Stromquelle in Verbindung steht.
3. Der Leiter 339, der in den Leiter 305 mündet und die Wicklung des Magneten 307 stromführend hält, auch nachdem der Leiter 305 durch den Magnet 336 unterbrochen ist, u. zw. so lange, bis der Leiter 331 unterbrochen wird.
Ad. 1. Der Anker des Magneten 359 (Fig. 12) schliesst beim Angezogenwerden den Leiter 361, der vom Leiter 54 ausgeht, zur Wicklung des Magneten 360 führt und in den Leiter 55 mündet. Wird also der Anker des Magneten 307 angezogen, so bleibt er es nur so lange, bis der Anker des Magneten 360 den Leiter 331 unterbricht, d. i. gerade so lange, als Zeit nötig ist, um den Anker eines zweiten Magneten anzuziehen. Im nächsten Momente ist der über die Wicklung des Magneten 307 gehende Stromweg unterbrochen, und der Anker löst sich wieder vom Magnet.
Ad. 2. Über den Anker des Magneten 338 (Fig. 11) führen zwei Stromwege, u. zw. erstens der Leiter 341, der vom Leiter 54 ausgeht, über den Anker des Magneten 309 (Fig. 12) derart gelegt ist, dass er durch das Anziehen desselben an dieser Stelle unterbrochen wird und nach dem Passieren des Ankers 338 (Fig. 11) in den Leiter 337 mündet. Durch den Leiter 341 (Fig. 12) bleibt also die Wicklung des Magneten 338 stromführend, auch nachdem der Leiter 337 durch das Loslassen des Ankers 307 unterbrochen wurde, u. zw. so lange, bis der Anker des Magneten 309 angezogen wird.
Zweitens aber führt über den Anker des Magneten 338 der Leiter 342, der vom Leiter 331 (Fig. 12) ausgeht, zur Wicklung des Magneten 309 führt und von da weiter über den Anker des Magneten 357 (Fig. 11) derart gelegt ist, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle unterbrochen ist sowie schliesslich ebenfalls im Leiter 337 mündet.
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Nachdem also die Wicklung des Magneten 357, dessen Schaltung und Funktion später beschrieben wird, stromlos wird, wird durch den Leiter 342 die Magnetwicklung309 stromführend, und der Stromkreis über 338 bleibt geschlossen, trotz Unterbrechung des Leiters 341.
Über den Anker des Magneten 309 gehen nun in vollkommen analoger Weise ausser den schon beschriebenen Leitern noch drei Leiter, u. zw. der Leiter 346, der wieder im Leiter 332 mündet, und die
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Leiter 1314, der vom Leiter 345 ausgeht und über die Wicklung 1315 zum Leiter 1311 führt. Der Anker 1315 unterbricht beim Anziehen den Leiter 350.
Über den Anker des Magneten 310 (Fig. 12) gehen wiederum in vollkommen analoger Weise die Leiter 351, 352 und 1809. Die Funktion des Leiters 351 ist dieselbe wie in den früheren Fällen die der Leiter 340 und 346. Die Funktion des Leiters 7309 ist dieselbe wie in den früheren Fällen die der Leiter 339
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321il, 322IV ... 330IV in ihrem weiteren Verlaufe zu den Magneten der Gruppe e in Fig. 13 verfolgt werden sollen, sei eine einem Stellwerte entsprechende Gruppe dieser Gruppe c von je elf Magneten nach Fig. 14, 15, 16,17 besprochen.
Fig. 14, 15, 16,17 zeigt zwar nicht die Schaltung der Magnete der Gruppe c (Fig. 6 und 7), sondern die der Gruppe f. Doch da ein Teil dieser Schaltung vollkommen identisch ist mit der Schaltung der Magnete
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über den Anker mit dem Ziffernwerte 1 derart, dass der Leiter 321 mit dem Leiter. 372 verbunden ist, der Leiter 322 mit 373... usw. der Leiter 330 mit dem Leiter 371', kurz, unter der Voraussetzung, dass die Leiter 321, 322... 330 den Ziffernwerten von 0-9 entsprechen, ebenso die Leiter 371, 372 ... 380 und die Leiter 371', 372'...
380'derart, dass jeder Leiter der Gruppe 321, 322.... 330 über jeden angezogenen Anker der Magnetgruppe f mit jenem Leiter der Gruppen 371, 372... 380 oder 371', 372'...
380'verbunden ist, der der Einersteller der ein-oder zweistelligen Summe entspricht, die sich bei der Addition der Ziffernwerte der betreffenden Leiter der Gruppe 321, 322... 330 und des betreffenden Magneten ergibt. U. zw. ist die Verbindung mit einem Leiter der Gruppe 371, 372... 380 hergestellt, wenn die Summe einstellig, und mit einem Leiter der Gruppe 371', 372'... 380', wenn die Summe zweistellig ist.
Die Leiter 371', 372', 373'... 380' sind über die Wicklung der Hilfsmagnete h0, h1, h2 ... h9 (Fig. 17)
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einer später zu erörternden Weise die Zehnerübertragung durch.
Von den Leitern 371, 372... 380 führt je ein Leiter, u. zw. die Leiter 392, 393, 394... 401 zu den Wicklungen der Magnete no, nl, n2... ns und alle von da weiter zum Leiter 402, der in den Leiter 55 mündet, der seinerseits, wie schon oft erwähnt, mit dem negativen Pol 53 der Stromquelle in Verbindung steht. Diese Leiter 392,393, 394... 401 müssen aus Widerstandsdraht sein, deren einzelner Widerstand so gross ist wie der einer Magnetspule, da, wie später bei der Besprechung der Zehnerübertragung klar
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mündet.
Ausserdem führen über die Anker der Magnete der Gruppe n elf parallele Leiter 405,406, 407...
415, vom Leiter 403 (Fig. 17) ausgehend, hintereinander über jeden Anker, beim Anker M. beginnend, u. zw. derart, dass je zehn Leiter beim Anziehen des Ankers an dieser Stelle unterbrochen werden und der elfte geschlossen wird, und münden in ihrem weiteren Verlaufe der Reihe nach in den Leitern 392,393, 394... 401, die-wie schon erwähnt-zu den Magneten no, n. :, ... n führen.
Nur der Leiter 414 führt direkt zur Wicklung des Magneten ne und ist auch der einzige der elf Leiter, der durch keinen einzigen der angezogenen Anker geschlossen wird. Die übrigen zehn der elf Leiter werden jeder durch das Anziehen derjenigen Anker geschlossen, zu dessen Magnetwicklung sie in ihrem weiteren Verlaufe geführt sind.
Das heisst also : ist keine der Magnetwicklungen n0, n1 ... n9 stromführend, so ist durch jeden Anker ein Leiter der Gruppe 405,406... 415 unterbrochen, bis auf den Leiter 414, der nirgends unterbrochen, vom Leiter 403 ausgehend über sämtliche Anker no, nl.... Mg geht und über die Wicklung ne in den Leiter 402 (Fig. 14) mündet. Die Magnetwicklung ne (und damit die Magnetwicklung fe durch den Leiter 381) ist immer dann stromführend und ihre Anker angezogen, wenn keine andere Wicklung dieser Magnetgruppe stromführend ist.
Ist nun einer der Leiter 321, 322... 330 mit dem positiven Pol der Stromquelle verbunden, so ist über den Anker fe und den diesem Leiter entsprechenden Leitern der Gruppen 371, 372... 380 und 392, 393... 401 und eine der Wicklungen no, nl... na der Strom geschlossen.
Wäre z. B. der Leiter 323 mit dem Ziffernwerte 2 mit dem positiven Pol der Stromquelle verbunden, so ist ein Stromkreis über 322, den Anker des Magneten fe-373-394-n2-402-55-53 geschlossen.
Wird aber einer der Anker no, il... n, angezogen, so sind alle Leiter der Gruppe 405,406... 415 unterbrochen, bis auf den Leiter, der in die Wicklung des zugehörigen Magneten mündet, in unserem Beispiele also der Leiter 407.
Der über die Wicklung eines Magneten der Gruppe Me, Mo, M. :... Mg geschlossene Stromkreis bleibt also so lange geschlossen, bis eine andere Wicklung derselben Stellenwerts-Magnetgruppe stromführend wird. Der jeweils zuletzt stromumflossene Magnet bleibt stromumflossen, und alle anderen werden stromlos.
Zu unserem gewählten Beispiele zurückkehrend finden wir also, dass, nachdem der Leiter 323 mit dem Ziffernwerte 2 mit dem positiven Pol der Stromquelle verbunden ist, der Anker des Magneten n2 angezogen wird, und über den Leiter 384 die Magnetwicklung f2 stromführend geworden ist, ihr zugehöriger Anker also angezogen ist. Der Anker fe ist gelöst, da der von ne ebenfalls gelöst ist.
Wird also jetzt beispielsweise der Leiter 325 mit dem Ziffernwerte 4, mit dem positiven Pol der
Stromquelle verbunden, so ist folgender Stromkreis geschlossen : positiver Pol-325 -Anker des Magneten f2 -377,398-Wicklung n6-402-55-53.n6 bleibt durch den Leiter 411 stromumflossen, und es wird (durch den Leiter 388) fi stromführend und dessen Anker angezogen. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden und immer bleibt jeweils jener Magnet geschlossen, der der Einerstelle der Summe der Ziffernwerte entspricht, denen die nacheinander mit dem positiven Pol der Stromquelle verbundenen Leiter der Gruppe 321, 322... 330 entsprechen.
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3g11', 322Iv... 330Iv ebenso wie die Zehnerübertragung zeigt Fig. 13.
In Fig. 13 sind die Leiter der Gruppen 321, 322... 330 wieder nach ihren Stellenwerten mit den Indizes I, II, II1, IV versehen. Ihre Verbindungen über die Anker der Magnete der Gruppe c, die für einen Stellenwert nach Fig. 14-17 ausführlich beschrieben wurden, sind hier nicht mehr gezeichnet, ebenso wie die Magnete der Gruppe c nicht eingezeichnet sind. Es sind in diese Figur nur die Magnete n undh aufgenommen, u. zw. die Magnete der Gruppe n mit den Indizes c als Hinweis, dass sie zur Gruppe c
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Nach dem bereits Gesagten ist eine Zehnerübertragung auf die vorhergehende Stelle dann notwendig, wenn ein Leiter der Gruppen ? 7, 322... 330 mit einem Leiter der Gruppen 371', 872', 373''" 379'über einen Anker der Gruppe c verbunden ist. Die mit der Ziffer 380'versehenen Leiter kommen bei der Gruppe c, die nur für die Addition eingerichtet ist, nicht in Betracht, da die Summe zweier einstelliger Zahlen nie 19 ergeben kann. Dementsprechend entfallen auch die Magnete hg.
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keit zu den einzelnen Stellenwerten ist derart auf den ersten Blick zu erkennen. dass eine besondere Bezeichnung der einzelnen Gruppen durch Indizes unterblieben ist.
Über jeden Anker der Gruppe h führen fünf Leiter derart, dass sie durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen werden. U. zw. in der der Magnetgruppe ,.. zugehörigen Gruppe in ihrer Reihenfolge von links nach rechts : der erste, vom Leiter 4. 31 ausgehend. mündet in den zugehörigen Leiter der Gruppe 377ssr', 372e/... 379cj', u. zw. vor seiner Einmündung in die Wicklung des betreffenden Magneten h, der zweite, vom Leiter 432 ausgehend, in denselben Leiter. u. zw. nach dem Verlassen der betreffenden Magnetwicklung, der dritte mündet in den Leiter 430, der vierte in den Leiter 429 und der fünfte in den Leiter 428. Der dritte, vierte und fünfte Leiter geht wie der erste vom Leiter 4, 31 aus.
Der vorerwähnte Leiter 430 führt zur Magnetwicklung 425 und mündet in den Leiter 423, der über den Leiter 55 mit dem negativen Pol 53 der Stromquelle verbunden ist. Über den Anker des Magneten 425 sind die von den Magnetwicklungen h kommenden Teile der Leitergruppe 371ei,, 372cj/.
373exil'... 379cu' derart gelegt, dass sie durch das Anziehen des Ankers an dieser Stelle unterbrochen werden.
Der Leiter 429 führt zur Wicklung 444 und von da weiter zum Leiter 322 r. d. h. zum Leiter 322 (dessen Ziffernwert 1 ist) der nächsthöheren Stellengruppe. Der Anker des Magneten 444 schliesst nach seiner Anziehung den Leiter 450, der vom Leiter 54 ausgeht und zur Wicklung des Magneten 448 und von da weiter zum Leiter 55 führt. Der Anker des Magneten 448 unterbricht beim Anziehen den Leiter 431, der vom Leiter 54 ausgeht.
Hier wird es klar, weshalb die Leiter 392, 393, 394... 401 (Fig. 14-17) aus Widerstandsdraht sein müssen. Nach dem Anziehen eines der Anker h und eines der Anker n, das ja gleichzeitig erfolgt, ist in der kurzen Zeitdauer bis zum Anziehen des Ankers 425 von dem über die Wicklung n führenden Stromkreise die Abzweigung über einen der erwähnten Leiter und in weiterer Folge über einen der Leiter 371, 372... 380 und über einen der Anker h mit dem Leiter 432 verbunden, so dass also zwischen den beiden Polen der StromquelleKurzschluss hergestellt wäre, falls nicht genügende Widerstände eingeschaltet wären.
Der Leiter 428 mündet in den Leiter 442, der zur Wicklung des bereits erwähnten Magneten 357 führt und dann in den Leiter 423 mündet.
Bei den weiteren Stellenwertgruppen ist die Schaltung genau in gleicher Weise durchgeführt. und entsprechen 428, 429 und 430 den Leitern 433. 434, 435 und 438, 439, 443 ; die Magnete 444 und 448 den Magneten 445, 446 und 447, 449 ; den Leitern 481 und 432 die Leiter 436, 437 und 440, 441. Nachdem also eine Magnetwicklung der Gruppen h stromführend geworden ist, werden die eben beschriebenen fünf Leiter geschlossen. Ihre Wirkungen seien kurz beschrieben.
Die ersten beiden schliessen einen Stromkreis über die Wicklung des betreffenden Magneten, der auch dann geschlossen bleibt, wenn der Magnet 425 die Leiter 371', 372'... 379'unterbricht, der dritte schliesst einen Stromkreis über eben diesen Magneten 425, der vierte schliesst einen Stromkreis über den Magneten 444, der seinerseits einen Stromweg über die Wicklung 448 schliesst, der den Stromweg 481 unterbricht, so dass auch der über den Magneten h durch die ersten beiden Leiter geschlossene Stromkreis unterbrochen ist. Der vierte Leiter führt gleichzeitig zur nächsthöheren Stellenwertgruppe und addiert dort in der an Hand der Fig. 14-17 beschriebenen Weise 1.
Der fünfte Leiter endlich schliesst einen Stromkreis über den Magneten 357, der so lange eine neue Addition der Teilprodukte verhindert, solange er stromumflossen ist, wie bereits früher ausgeführt ist.
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Es sei kurz wiederholt : Wird die Multiplikationsdurchführungstaste 303 (Fig. 12) gedrückt, so werden die Wicklungen der Magnete 250 und 307 (Fig. 11 und 12) stromführend und schliessen eine Reihe von im vorhergehenden genau beschriebenen Stromwegen, die bewirken, dass in den Leitergruppen 2mi...
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Magnete entsprechen.
Durch das Anziehen des Ankers 307 werden die den Zehnerstellen entsprechenden Leiter mit den gleichwertigen, d. h. demselben Ziffernwerte entsprechenden Leitern der Leitergruppen 3j... 3301 und 321II... 330"verbunden. Diese führen über die Anker der Magnete ee und ce (wie es an Hand der Fig. 14-17 für die Magnete f gezeigt wurde) zu den Wicklungen jener Magnete, in den beiden je einem Stellenwerte entsprechenden Gruppen CI und Cu. die den Ziffernwerten der vorerwähnten Leiter entsprechen.
Diese Magnete bleiben so lange stromumflossen, bis durch eine neuerliche Addition (denn der bisherige Vorgang stellt nichts anderes dar als die Addition der beiden Teilproduktzehnerstellen zur Null) eine andere Magnetwicklung derselben Gruppe stromführend wird.
Wie bereits ausgeführt wurde, bleibt der Magnet 307 nur so lange geschlossen, als Zeit nötig ist, um den Anker eines zweiten Magneten anzuziehen, dessen Wicklung durch das Anziehen des Ankers 307 erst stromführend geworden ist.
Da eine Zehnerübertragung bei der Addition der Teilprodukte bisher ausgeschlossen ist, da in der Gruppe c erst die Zehnerstellen in zwei aufeinanderfolgenden Stellenwertgruppen eingestellt wurden, wird die Wicklung des Magneten 357 stromlos mit dem Stromloswerden des Ankers 307, und im nächsten Augenblicke wird die Magnetwicklung 309 stromführend, deren Anker nach dem Angezogenwerden die Einerstellen der vorerwähnten Teilprodukte auf die dem zweiten und dritten Stellenwerte entsprechenden Gruppen e überträgt.
Der Vorgang der Addition erfolgt nach dem Angezogenwerden in folgenden kurzen aufeinanderfolgenden Zeitabschnitten (Fig. 13) :
1. Stromführendwerden der entsprechenden Magnetwicklungen der Gruppen n und eventuell h.
2. Stromführendwerden der zugehörigen Wicklungen c und Unterbrechung der Leiter 311'... 319', weiters Addition der Ziffer 1 in der vorhergehenden Stellenwertgruppe und Stromführendwerden der Wicklungen 357 und 444 bzw. der diesen entsprechenden Wicklungen in den weiteren Stellenwertgruppen.
3. Stromführendwerden der Wicklung 448 bzw. der ihr entsprechenden in den andern Gruppen und damit Lösung der über die Magnetwicklungen h geführten Stromkreise sowie der durch die Anker h geschlossenen Stromkreise, also auch des über 357 geschlossenen. Da nun 357 stromlos wird, wird der
Stromkreis über 310 (Fig. 11 und 12) geschlossen, und das Spiel geht bis zur letzten Stelle weiter.
Es sei nur noch erwähnt, dass eine einem Stellenwerte entsprechende Gruppe von neun Magneten h während einer solchen Teiladdition immer nur einmal in Tätigkeit treten kann, so dass die Zehnerübertragung auf die nächsthöhere Stelle tatsächlich im zweiten der beschriebenen Zeitelemente stattfindet.
Obzwar am Schlusse der Beschreibung Ziffernbeispiele durchgeführt sind, sei hier an einem Ziffern- beispiele das Schema der Multiplikationsdurchführung gezeigt.
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<tb>
<tb>
72x36
<tb> 2... <SEP> Zehnerstellen <SEP> der <SEP> Teilprodukte <SEP> 3 <SEP> x <SEP> 7 <SEP> und <SEP> 3 <SEP> x <SEP> 2
<tb> 16. <SEP> Einerstellen <SEP> " <SEP> 3x7 <SEP> 3 <SEP> 3x2
<tb> 41. <SEP> Zehnerstellen,, <SEP> x <SEP> 6x7 <SEP> x <SEP> 6x2
<tb> 22 <SEP> Einerstellen <SEP> " <SEP> " <SEP> 6 <SEP> x <SEP> 7 <SEP> " <SEP> 6'x <SEP> 2
<tb> 2592
<tb>
Im vorangehenden wurde erwähnt, dass die durch den Tastendruck auf 303 (Fig. 6-9) stromführend gewordene Wicklung des Magneten 306 stromführend bleibt bis zur Beendigung der Multiplikation.
Ferner sei hier erwähnt, dass die Tasten 303, 570 und 571 (die Durchführungstasten) über eine Schiene s, die von jeder der Tasten niedergedrückt wird, den Schalter 572 schliessen, von welchem der Leiter 573 ausgeht, der zur Wicklung des Magneten 147 führt, der, wie beschrieben wurde, den über die Wicklung des Magneten 141 führenden Stromkreis unterbricht.
Soll nun das in der Magnetgruppe c eingestellte Produkt geschrieben werden, muss vor allem die Verbindung der Sammelleiter 130, 131... 140 mit der Schreibmaschine über den Anker des Magneten 141
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den in den Leiter 143 mündenden Leiter 574 einen Stromkreis über die Wicklung des Magneten 141 schliesst.
Über den Anker des Magneten 306 führt der vom Leiter 54 abzweigende Leiter 316 derart, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen wird, und führt von da über den Anker des
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Magneten 311 in ebenderselben Weise, geht von da zur Wicklung des Magneten. 317 und mündet im Leiter 298, der über den Leiter 55 mit dem negativen Pol 53 der Stromquelle verbunden ist.
Über den Anker des Magneten 317 führt der Leiter 480, der vom Leiter 54 ausgeht und zur Wicklung des Magneten 479 (Fig. 6) führt und im Leiter 481 mündet, der zum Leiter 482 führt, welcher über den Leiter 55 mit dem negativen Pol der Stromquelle verbunden ist.
Über den Anker des Magneten 479 sind die Leiter 460, 461... 470 derart gelegt, dass sie an dieser Stelle geschlossen werden, wenn der Anker angezogen ist. Jeder der Leiter 460, 461... 470 führt über je einen Anker der Magnetgruppe CI derart, dass er an dieser Stelle durch den angezogenen Anker geschlossen wird, und alle diese Leiter gehen vom Leiter 471 aus, der in den Leiter 54 mündet. Jeder dieser Leiter mündet nach dem Verlassen des Ankers 479 in den zugehörigen Sammelleiter der Gruppe 130, 131... 140.
Der angezogene Anker 479 schliesst an dieser Stelle ausserdem die Leiter 474, 475 und 483 und unterbricht den Leiter 473.
Der Leiter 474 geht vom Leiter 472 aus, der seinerseits mit dem Leiter 54 in Verbindung steht, führt vorerst über den Anker 479, in seinem weiteren Verlaufe über die Magnetwicklung 486 und mündet im Leiter 481, der über den Leiter 482 mit dem Leiter 55 in Verbindung steht.
Der Leiter 475 geht ebenfalls vom Leiter 472 aus und führt vorerst über den Anker 479 zur Magnetwicklung 476 und mündet im Leiter 477, der über die Leiter 478 und 58 (Fig. 7) mit dem Leiter 55 (Fig. 7 und 8) in Verbindung steht.
Der Leiter 48. 3 geht ebenfalls vom Leiter 472 aus, passiert vorerst den Anker 479 und ist in seinem weiteren Verlaufe über den Anker des Magneten 484 derart gelegt, dass er beim Anziehen dieses Ankers an dieser Stelle unterbrochen wird und mündet in den Leiter 480.
Der Leiter 473, der durch den angezogenen Anker 479 unterbrochen wird, geht ebenfalls vom Leiter 472 aus und führt in seinem weiteren Verlaufe über den Anker des Magneten 485 derart, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen wird, von da weiter über den Anker des Magneten 510 derart, dass er an dieser Stelle durch den angezogenen Anker unterbrochen wird, und führt weiter über die Wicklung des Magneten 503 zum Leiter 513, der seinerseits in den Leiter 482 mündet, der über den Leiter 55 mit dem negativen Pol 53 der Stromquelle verbunden ist.
Über den Anker des Magneten 476 führt der Leiter 485 derart, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen wird, und geht von da weiter über die Wicklung des Magneten 484 zum Leiter 481. Der Leiter 485 zweigt vom Leiter 488 (Fig. 6-9) ab, der zur Schreibmaschine führt und immer dann mit einem Pol der Stromquelle verbunden ist, wenn ein Schreibmagnet angezogen und die zu schreibende Ziffer geschrieben ist, wie bei der Beschreibung der Schreibmaschine ausgeführt wurde.
Über den Anker des Magneten 486 führt ebenso wie der Leiter 473 noch der Leiter 487, der vom Leiter 471 abzweigt und nach Passieren des Ankers 486 in seinem weiteren Verlaufe über den Anker des Magneten 510 derart gelegt ist, dass er durch das Anziehen desselben an dieser Stelle unterbrochen wird und schliesslich im Leiter 474 mündet.
Das Zusammenspiel der hier beschriebenen Magnete erfolgt nach dem Anziehen des Ankers 479 in folgenden aufeinanderfolgenden ganz kurzen Zeitabschnitten :
1. Anziehen des Ankers 479.
Geschlossen sind jetzt die Stromwege 483, der die Magnetwicklung 479 stromführend hält, bis der Anker 484 angerissen wird, weiter der Stromweg 474, der über die Wicklung 486 führt, und der Stromweg 475, der über die Wicklung 476 führt. Die Verbindung zwischen der Magnetgruppe ei und der Schreibmaschine ist hergestellt.
2. Die Anker der Magnete 476 und 486 werden angezogen.
Die Wicklung 476 bleibt so lange stromführend, solange der Anker 479 angezogen ist ; die Wicklung 486 bleibt es solange, bis der Anker 510 angezogen wird, da der Leiter 487, der 486 stromführend erhält, dann unterbrochen wird. Der Magnet 476 schliesst den Leiter 485, der vorläufig noch stromlos bleibt.
3. Über den Anker des eingestellten Magneten der Gruppe CI ist durch den betreffenden Leiter der Leitergruppe 460, 461... 470 und den zugehörigen Sammelleiter der Gruppe 130, 131... 140 ein Stromweg über die Wicklung des dem eingestellten Magneten der Gruppe CI entsprechenden Schreibmagneten zu 30, 32---3, 9 geschlossen, der das Schreiben der in CI eingestellten Ziffer bewirkt.
Der angezogene Schreibmagnet schliesst beim Anreissen einen der Leiter 13, 14... 23 (Fig. 2) und verbindet den Leiter 488 mit dem positiven Pol 52 der Stromquelle. Das Stromführendwerden des Leiters 488 stellt den vierten kurzen Zeitabschnitt dar.
4. Die Wicklung 484 wird stromführend und ihr Anker angezogen.
Der Leiter 483 wird unterbrochen, und die Wicklung 479 wird stromlos.
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zogen ist, und die Wicklung 503 wird stromführend.
6. Der Anker 503 wird angezogen.
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Geschlossen ist jetzt u. a. der Stromweg über den Leiter 509, der vom Leiter 471 ausgeht und über die Wicklung 510 zum Leiter 513 führt.
7. Der Anker 510 wird angezogen.
Die Wicklung 486 wird stromlos, da der Leiter 487 unterbrochen wird ; die Wicklungen 484 und 476 waren es schon nach dem Lösen des Ankers 479.
Nachdem der Anker 503 angezogen ist, der die Verbindung der Gruppe ei, mit der Schreibmaschine herstellt, geht das Spiel in genau derselben Weise weiter, bis jede der eingestellten Ziffern geschrieben ist.
Es sei nur erwähnt, dass in der zweithöchsten Stellenwertgruppe (ein) der Magnet 507 dem Magneten 484, der Magnet-HO dem Magneten 486 und der Magnet 505 dem Magneten 476 vollkommen entspricht.
In der dritten Stellenwertgruppe CIII (Fig. 6 und 7) entsprechen in derselben Reihenfolge die Magnete 519, 535 und 532 usw.
Eine weitere Verbindung zwischen der Magnetgruppe a und der Magnetgruppe c zeigt Fig. 18.
Und zwar ist dies die Additionsschaltung.
Fig. 18 zeigt wiederum die Sammelleiter 131, 131 ... 140, diesmal jedoch ohne ihre Verbindung mit der Tastatur und der Schreibmaschine. Ferner die Magnete 110 und 121 mit den über ihre Anker
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über die Anker der Magneten 110 und 121 der Leiter 574 abzweigt, der so über die Anker 110 und 121 gelegt ist, dass er an jeder der beiden Stellen durch den angezogenen Anker unterbrochen ist. Der Leiter 574 führt zur Magnetwicklung 575 und mündet in den Leiter 581. der zum Leiter 55 führt. daher also mit dem negativen Pole der Stromquelle verbunden ist.
Über den Anker des Magneten 121 zweigt vom Leiter 578 der Leiter 576 ab, der zur Magnetwieklung 577 führt und dann ebenfalls im Leiter 581 mündet. Der Leiter 576 ist über den Anker 121 derart gelegt, dass er an dieser Stelle geschlossen ist, wenn der Anker angezogen ist.
Von der Taste 573 führt der Leiter 579 zur Magnetwicklung 580 und mündet im Leiter 581.
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wertes miteinander verbunden sind. Diese 20 Leiter sind an dieser Stelle dann geschlossen, wenn der Anker 575 angezogen ist.
Die Leiter der Gruppe 600, 601... 609 gehen vom Leiter 590 aus und führen jeder über je einen Anker der Magnetgruppe ar, so dass sie durch den angezogenen Anker geschlossen sind.
Ebenso die Leiter der Gruppe 610, 611. " 619, die vom Leiter 591 ausgehen und über die Anker der Gruppe aII führen.
Über den Anker 575 führen in gleicher Weise noch die zwei Leiter 582 und 583, die beide vom Leiter 589 abzweigen, der seinerseits zum Leiter 64 führt. Der Leiter 582 mündet in den Leiter 587, der über die Magnetwicklung 588 zum Leiter 55 führt.
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führt.
Über den Anker des Magneten 577 gehen 10 Leiter, die wiederum, wie beim Magneten 575, die Verbindung zwischen den Leitern der Gruppe 600, 601... 609 und den Leitern der Gruppe 321eIV, 322eIV... 330eIV herstellen.
Ferner führen über den Anker 577 wiederum noch die zwei Leiter 620 und 621, von denen 620 zum Leiter ? 7 führt und der Leiter 621 zum Leiter 585.
Über den Anker des Magneten 580 führen wiederum, wie bei 575 und 577, 20 Leiter, die die Verbindung zwischen den Leitern der Gruppe 600, 601... 609 und den Leitern der Gruppe 321cri, 322eI,...
330eI, sowie zwischen den Leitern der Gruppe 610, 611... 619 und den Leitern der Gruppe 321eIII,
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und in den Leiter 585 mündet.
Die durch die Anker der Magnete 586 und 588 hergestellten Stromschlüsse zeigt wiederum Fig. 9.
In Fig. 9 ist die Taste 571 eingezeichnet mit dem Leiter 578, der hier der Kürze halber als direkt zur Magnetwieldung 575 führend eingezeichnet ist. Der Magnet 588 ist darüber und der Magnet 586 darunter eingezeichnet.
Über den Anker des Magneten 586 führt der Leiter 622 derart, dass er an dieser Stelle geschlossen ist, wenn der Anker angezogen ist. Der Leiter 622 geht vom Leiter 623 aus, der seinerseits mit dem
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und mündet in den Leiter 55.
Über den Anker des Magneten 588 führen zwei Leiter, u. zw. der Leiter 624, der wiederum vom Leiter 623 ausgeht und durch den Anker des Magneten 588 beim A. D. gezogenwerden desselben an dieser Stelle geschlossen wird und dann in den Leiter 587 mündet und der Leiter 625, der von der Schreib-
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taste 146, die als Doppeltaste ausgebildet ist, ausgeht und nach Passieren des Ankers 588 in seinem weiteren Verlaufe in den Leiter 480 mündet.
Der Vorgang bei der Addition ist nun folgender :
Die zu addierende Zahl wird in derselben Weise wie bei der Multiplikation in der Magnetgruppe a eingestellt, d. h. es wird die Multiplikandentaste 151 gedrückt und hierauf jede Ziffer der Zahl von der höchsten Stelle angefangen.
Es sind nun folgende drei Möglichkeiten :
1. Die zu addierende Zahl hat ebenso viele Stellen, als die Magnetgruppe a aufnehmen kann.
2. Die zu addierende Zahl hat weniger Stellen. und
3. die zu addierende Zahl hat mehr Stellen.
Ad 1. Nach erfolgter Einstellung sind, wie bei der Multiplikationsschaltung ausgeführt wurde. beide Magnetwieklungen 110 und 121 (Fig. 18) stromlos, d. h. beim Drücken der Addrtionsdurchführungstaste wird über die Leiter 578-574 die Magnetwicklung 575 stromführend, ihr Anker wird angezogen
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Die Einwirkung von a, auf c dauert also wieder nur gerade so lange, als Zeit nötig ist, um einen zweiten Magnetanker anzuziehen, dessen Magnetwicklung stromführend wird nach erfolgter Einwirkung auf die Magnete der Gruppe e, gleichgültig wie lange die Berührung der Taste 571 dauert.
Da alle Magnete der Gruppe a stromlos geworden sind, kann eine neue Zahl eingestellt werden. d. h. es wird wieder die Taste 151 gedruckt und die neue Zahl geschrieben.
Hier trete nun beispielsweise der zweite vorerwähnte Fall ein.
Ad 2. Hat die zu addierende Zahl weniger Stellen als die Gruppe a aufnehmen kann (in unserem Fall also nur eine Stelle, da das Schema für zweistellige Zahlen gezeichnet ist), so ist nach erfolgter Einstellung die Wicklung 121 (Fig. 18) noch stromführend, ihr Anker also angezogen, der Leiter 574 unterbrochen und der Leiter 576 geschlossen, der zur Magnetwicklung 577 führt. Die eingestellte einstellige Zahl wird also ganz richtig in die Gruppe cIV übertragen. Alles weitere erfolgt genau so wie im vorigen Falle.
Soll nun nach Addition sämtlicher Summanden die Summe geschrieben werden, genügt es, die Schreibtaste 146 (Fig. 9) zu drücken, die einerseits die Magnetwicklung 141 stromführend macht und anderseits über die Leiter 625 und 480 die Magnetwicklung 479 stromführend macht.
Das Schreiben der in der Gruppe c eingestellten Summe erfolgt nun genau so wie bei der Multiplikation beschrieben wurde.
Ad 3. Die Erwägung, dass normalerweise die Produktgruppe c mehr Stellen hat als die Multiplikandengruppe a, führt zu dem Wunsch, auch höherstellige Summanden addieren zu können, als die Multiplikandengruppe aufnehmen kann. Ist also in unserem Falle eine dreistellige Zahl zu addieren, so werden vorerst die beiden ersten Stellen der Zahl in der Gruppe a eingestellt. Dann wird die Taste 57. 3 (Fig. 18) gedrückt, so dass die Magnetwicklung 580 über den Leiter 579 stromführend wird.
Es werden also diese beiden ersten Stellen in die Magnetgruppen Cjj und cl, übertragen und die Gruppe a wieder stromlos wie in den früheren Fällen ; es braucht jetzt nur die dritte Stelle in a eingestellt zu werden und diese wird auf cv übertragen, wie es unter ad 2 besehrieben wurde.
Selbstverständlich ist die Schaltung bei mehr als zweistelligen Gruppen a genau so, wie es hier beschrieben wurde.
Man braucht nur ebenso viele, den Magneten 576 und 577 analoge Magnete, als Stellen in der Gruppe a vorhanden sind. Der Leiter 574 muss dann über alle den Ankern 110 und 121 analogen Anker geführt werden.
Jeder dieser Anker (575 und 577 usw. ) nimmt die Übertragung so vor, dass die niedrigste Stelle der in a eingestellten Zahl auf die niedrigste Stelle von c übertragen wird. und jeder die Übertragung vornehmende Magnet wird durch einen solchen Leiter stromführend (z. B.-576). der über den Anker des noch geschlossenen Einstellmagneten (121) führt.
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stellung in Funktion treten. Vorerst sei die Verbindung dieser Magnetgruppe mit der Tastatur beschrieben.
Von der Taste 149 (Fig. 9) führt der Leiter 642 zur Magnetwicklung 641 und geht von da weiter zum Leiter 477, der in den Leiter 478 mündet, welcher seinerseits über den Leiter 68 mit dem Leiter 55 und damit mit dem negativen Pol'M der Maschine verbunden ist.
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Über den Anker des Magneten 641 sind die 10 Leiter 631 dj, 632 dj, 633 dl, 634 dl,... 640 d, derart gelegt, dass sie durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen werden. Diese 10 Leiter gehen von den Sammelleitern 131, 132, 133... 140 aus. Ihre Verbindung mit den Magneten der Gruppe dj zeigt Fig. 14-17.
In Fig. 14-17 ist, wie schon erwähnt wurde, die Schaltung der Gruppe f dargestellt. An diesem Schaltschema wurde bereits die Schaltung der Magnete der Gruppe c besprochen, die mit einem Teil dieser Schaltung identisch ist. Mit dem noch verbleibenden Reste ist die Schaltung der Gruppe d identisch.
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Einstellung in der Minuendengruppe. Der Hauptmagnet verbindet die Sammelleiter, also die Tastatur mit der Gruppe d. Durch die Einstelltaste wird der erste Hauptmagnet 641 (Fig. 6) stromumflossen. Dieser schliesst zwei Stromwege, u. zw. einen über seine eigene Wicklung und einen über den ersten Hilfsmagneten 101, diesen jedoch erst, bis eine Ziffer in der ersten Stellenwertgruppe eingestellt ist.
Der erste Hilfsmagnet unterbricht den Stromkreis über dem ersten Hauptmagneten 641 und schliesst einen Stromkreis über seine eigene Wicklung und über die Wicklung des zweiten Hilfsmagneten 648, diesen Stromkreis jedoch erst, bis die Tastenberührung aufgehört hat, u. zw. dadurch, dass mit der Zifferntaste gleichzeitig ein Schalter 163 (Fig. 9) geschlossen wird, der einen Stromkreis über einen Magneten 162 schliesst, dessen Anker beim Anziehen den Stromkreis über den zweiten Hilfsmagneten 648 unterbricht.
Dieser zweite Hilfsmagnet 648 schliesst einen Stromkreis über den zweiten Hauptmagneten 651, dessen Anker den Stromkreis über den ersten Hilfsmagnetan 701 und in weiterer Folge auch über den zweiten Hilfsmagneten 648 unterbricht.
Über jeden Anker der Magnete der Gruppe d (in Fig. 14-17 der Gruppe f) sind nun Verbindungsleiter zwischen den Leitern 631, 632... 640 einerseits und den Leitern 371, 372... 380 und den Leitern 372'... 380'anderseits derart gelegt, dass sie an dieser Stelle durch den angezogenen Anker geschlossen werden, u. zw. so, dass jeder der Leiter 631, 632... 640 über jeden Magnetanker mit demjenigen Leiter der Gruppe 371, 372... 380 bzw. 372'... 380'verbunden ist, der dem Ziffernwerte der Differenz aus dem Ziffernwerte des betreffenden Magneten und des betreffenden Leiters der Gruppe 631, 632... 640 entspricht, u. zw. ist die Verbindung mit einem Leiter der Gruppe 371, 372...
380 hergestellt, wenn der Ziffernwert des Magneten grösser ist als der des betreffenden Leiters und mit einem Leiter der Gruppe 372'... 380', wenn er kleiner als dieser ist, wenn also zur Durchführung der Subtraktion eine nächsthöhere Stelle erforderlich ist.
Ausserdem. ist über jeden Anker der Gruppe d mit Ausnahme der ersten Stellenwertsgruppe dr und mit Ausnahme der Magnete de je ein Leiter gelegt, wie sie in Fig. 27 für die Magnete der Gruppe dill in den Leitern 1501, 1502... 1510 dargestellt sind, die alle zu einem gemeinsamen Leiter führen (hier dem Leiter 1511), der über alle Magnetanker der vorhergehenden Stellenwertgruppe mit Ausnahme des Magneten de hintereinander so geführt ist, dass er an diesen Stellen durch das Anziehen eines dieser Anker unterbrochen ist und der dann in den Leiter 631 dieser Stellenwertgruppe mündet (in Fig. 27 also in
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Pole 52 der Stromquelle in Verbindung ist.
Damit ist erreicht, dass bei der Subtraktion verschiedenstelliger Zahlen, bei der die Zahl mit der kleineren Stellenanzahl zuerst in der Gruppe d eingestellt wurde, eine die höchste Stelle der ersten Zahl übersteigende Stelle der zweiten in einer vorhergehenden Gruppe nicht über den Leeranker dieser Stellenwertgruppe eingestellt werden kann, sondern über den Nullanker dieser Gruppe zur Einwirkung gebracht wird.
Die Funktion der Magnete n ist wiederum genau dieselbe, wie sie bei der Gruppe c beschrieben wurde, doch erfolgt die Zehnerübertragung mit einer im folgenden zu besprechenden Abänderung.
Fig. 27 zeigt die Schaltung für die Zehnerübertragung in der Gruppe d für zwei Stellen.
Über die Anker der Magnete h sind wiederum, wie für die Gruppe c an Hand der Fig. 13 beschrieben wurde, je fünf Leiter gelegt, die dieselbe Funktion haben wie die dort beschriebenen fünf Leiter. Nur ist hier der Leiter 1281, in den sämtliche vierten Leiter von links gerechnet münden, nicht zum Leiter 632 (in unserer Fig. 27), 632 dr, geführt, um die Subtraktion von eins über diesen Leiter in bekannter Weise auszuführen, sondern es zweigen von ihm je ein Leiter über jeden Anker der Gruppe dIl (selbstverständlich gilt das für alle Stellenwertgruppen) derart ab, dass sie an dieser Stelle durch den angezogenen Anker
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In Fig. 14-17 ist noch eine dritte Leitergruppe eingezeichnet, die mit 641, 642... 650 bezeichnet sind (mit den Indizes). Dort wo sie nochmals mit ausschliesslicher Beziehung auf die Gruppe d gezeichnet
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Diese sind ebenso wie die Leiter 631, 632... 640 über die Anker der Magnete d (in Fig. 14-17 der Magnete f) mit den Leitern 371, 372... 380,.'371', 372'... 380'verbunden, nur mit dem Unterschiede, dass sie mit demjenigen Leiter verbunden sind, der dem Ziffernwerte der Differenz des Ziffernwertes des jeweiligen Leiters der Gruppe 641n, 64'-) n... 6, 50n und demjenigen des jeweiligen Magneten entspricht. Bezeichnet also allgemein e den Ziffernwert eines Leiters der Gruppen 631, 632... 640 und 641, 642... 650 und in den Ziffernwert der Magnete, so wird beim Infunktiontreten der Leiter 631, 632... 640 die Differenz m-e gebildet und beim Infunktiontreten der Leiter 641, 642... 650 die Differenz e-m.
Nun sei die Verbindung der Magnetgruppe d mit der Tastatur an Hand der Fig. 6-9 weiter beschrieben. Über den Anker des Magneten 641 (Fig. 6) führen ausser den schon erwähnten Leitern noch zwei Leiter, u. zw. die Leiter 643 und 645.
Der Leiter 643 zweigt vom Leiter 644 ab, der in den Leiter 702 mündet, welcher über den Leiter 54 mit dem positiven Pol 52 der Stromquelle verbunden ist. Nach Verlassen des Ankers des Magneten 641 mündet der Leiter 64, 3 in den Leiter 642, ist aber vorher über den Anker des Magneten 701 derart gelegt, dass er an dieser Stelle unterbrochen wird, wenn der Anker angezogen wird.
Der Leiter 645 zweigt ebenfalls vom Leiter 644 ab. Vom Leiter 645 zweigt über jeden Anker der Magnete dio, dii... cljg, je ein Leiter 661, 662... 670 derart ab, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen wird ; alle diese Leiter 661, 662... 670 münden nach dem Verlassen der Magnetanker im Leiter 671, der zur Wicklung des Magneten 701 führt und nach dem Verlassen dieser
Wicklung in den Leiter 477 mündet, der. wie schon früher erwähnt wurde, über die Leiter 478-58-55 mit dem negativen Pol 58 der Stromquelle in Verbindung steht.
Über den Anker des Magneten 701 führen ausser dem bereits erwähnten Leiter 643 noch die beiden Leiter 647 und 649 derart, dass sie an dieser Stelle geschlossen werden, wenn der Anker angezogen wird.
Der Leiter 647 zweigt vom Leiter 646 ab, welcher zu dem bereits erwähnten Leiter 644 führt, und führt in seinem weiteren Verlaufe zur Wicklung des Magneten 648. Nach dem Verlassen dieser Magnetwicklung ist er über den Anker des Magneten 162 (Fig. 9) derart gelegt, dass er durch das Anziehen desselben an dieser Stelle unterbrochen wird, und mündet in den Leiter 161, der, wie schon oft erwähnt wurde, über die Leiter 145-55 mit dem negativen Pol 53 der Stromquelle verbunden ist.
Der Leiter 649 (Fig. 6) zweigt ebenfalls vom Leiter 646 ab, ist über den Anker des Magneten 701 ebenso wie der Leiter 647 gelegt, führt in seinem weiteren Verlaufe über den Anker des Magneten 651 derart, dass er durch das Anziehen desselben an dieser Stelle unterbrochen wird, und mündet schliesslich im Leiter 671.
Die Einstellung einer Ziffer in der Magnetgruppe dr lässt sich nun schon an Hand der beschriebenen
Schaltung verfolgen. Durch das Niederdrücken der Taste 149 (Fig. 9) wird folgender Stromkreis geschlossen : Positiver Pol 52-54-149-642. Magnetwicklung 641-642-477-478-58-55-neativer
Pol 53. Durch das Niederdrücken der Taste 149 wird, wie schon früher beschrieben wurde, durch die
Schiene s der Schalter 144 geschlossen, der einen Stromkreis über die Wicklung des Magneten 141 schliesst und so in bekannter Weise die Verbindung zwischen den Sammelleitern 130, 131, 1. 32... 140 und den Zifferntasten 45, 45o, 451, 452... 459 herstellt.
Wird nun eine der Zifferntasten, etwa die Zifferntaste 452, gedrückt, so wird folgender Stromkreis geschlossen : positiver Pol 52-54-452-562-133-633 dr- (in Fig. 14-17 zu verfolgen) über den Anker des Magneten dI,e-373-394-Magnetwicklung na,2- 402-55-negativer Pol 53.
In der bei der Magnetgruppe c beschriebenen Weise wird nun die Magnetwicklung < strom- führend und bleibt es so lange, bis eine andere Wicklung derselben Gruppe dr stromführend wird.
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Pol 5. 3.
Schon nach dem Stromführendwerden der Magnetwicklung 641 und nach dem Angezogenwerden dieses Ankers war folgender Stromkreis geschlossen worden : positiver Pol52-54-702-644-643-642Magnetwicklung 641-477-478-58-55-negativer Pol 53. Durch diesen Stromkreis war das Stromführendwerden der Magnetwicklung 641 von dem Druck auf die Taste 149 unabhängig gemacht worden.
Durch das Stromführendwerden der Magnetwicklung 701 wird nun dieser Stromkreis unterbrochen und die Wicklung 641 stromlos.
Der Druck auf die Taste 452 kann beliebig lange währen, da der durch ihn geschlossene Stromkreis nur gerade so lange geschlossen bleibt, bis der Anker des Magneten dI, 2 angezogen ist.
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Wie bereits früher erwähnt wurde. wurde gleichzeitig mit dem Schliessen einer Zifferntaste der Schalter 163 geschlossen, der über die Magnetwicklung 162 einen Stromkreis schliesst.
Durch das Angezogenwerden des Ankers 701 wurden folgende zwei Stromwege geschlossen :
1. Positiver Pol 52-54-702-644-646-649-671-Magnetwicklung 701-477-478-58-55negativer Pol.53. Dieser Stromkreis hält die Magnetwicklung 701 stromführend, auch nach dem Lösen des Ankers 641, u. zw. so lange, bis die Magnetwicklung 651 stromführend wird, da der Anker dieses Magneten beim Anziehen den Leiter 649 unterbricht.
2. Positiver Pol 52-54-702-644-646-647-Magnetwicklung 648-647-über den Anker 162-161-145-55-negativer Pol 53. Dieser zweite Stromkreis wird erst in dem Augenblick geschlossen, in dem die Magnetwicklung 162 stromlos wird, d. h. wenn die Berührung der Taste 452 aufgehört hat.
Der Anker des Magneten 648 schliesst nach dem Angezogenwerden folgenden Stromkreis : positiver Pol 52-54-702-654-650-Magnetwicklung 651-650-652-478-58-55-negativer Pol 53, d. h. also, dass der die Verbindung zwischen den Sammelleitern 130, 131, 132... 140 und den Wicklungen der Magnetgruppe bewirkende Magnet 651 erst dann stromumflossen wird,. wenn die Tastenberührung, welche die Einstellung einer Ziffer in der Magnetgruppe dI bewirkte, aufgehört hat.
Das Spiel wiederholt sich nun durch alle Stellenwertgruppen der Gruppe d.
Die Verbindung der Magnete der Gruppe d mit den anderen Gruppen zeigen die Fig. 19-20,
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dargestellt.
Über jeden Anker der Magnetgruppe CIl (Fig. 20) geht je ein Leiter der Leitergruppe 710, 711, 712... 719 derart, dass er an dieser Stelle durch den angezogenen Anker geschlossen wird. Alle diese Leiter gehen vom Leiter 740 aus, der über dem Leiter 743 mit dem Leiter 54 und damit mit dem positiven Pol 52 der Stromquelle in Verbindung steht.
Die Leitergruppe 710, 711, 712... 719 ist über den Anker 755 derart gelegt, dass alle diese Leiter an dieser Stelle durch den angezogenen Anker geschlossen sind ; sie münden nach Verlassen des Ankers einzeln in die Leitergruppe 761, 762, 763... 770.
Diese Leitergruppe ist über den Anker des Magneten 800 (Fig. 19) derart gelegt, dass dieser im Ruhezustande die Verbindung zwischen der Leitergruppe 761, 762, 763... 770 einerseits und der Leiter-
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durch das Anziehen desselben an dieser Stelle unterbrochen wird.
Die zur Magnetgruppe na, (Fig. 19) gehörige Leitergruppe 372d,I', 373d,I', 374d,I' ... 380d,I' führt in dieser Stellenwertgruppe zu keinem die Zehnerübertragung bewirkenden Hilfsmagneten h, sondern mündet gemeinsam im Leiter 794, dessen Funktion später beschrieben wird.
Über jeden Anker der Magnetgruppe CIII (Fig. 20) ist wiederum je ein Leiter 720, 727, 722, 723...
729 gelegt, so dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen wird. Alle diese Leiter gehen vom Leiter 741 aus, der wiederum in den Leiter 743 mündet.
Pie Leiter der Gruppe 720, 721, 722, 723... 729 sind über den Anker des Magneten 756 derart geführt, dass sie an dieser Stelle einzeln geschlossen werden, wenn der Anker angezogen ist, und münden einzeln in der Leitergruppe 771, 772, 773... 780.
Diese letzte Leitergruppe ist wiederum, wie die Leitergruppe 761, 762, 763 ... 770 über den Anker
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bemerken : Der Leiter zu ist nicht direkt mit der Magnetwicklung ni, iio verbunden, sondern ist über den Anker des Magneten 798 derart gelegt, dass der nicht angezogene Anker ihn an dieser Stelle geschlossen hält und der angezogene Anker die Verbindung mit dem Leiter 811 herstellt, der zur Magnetwicklung 795 führt und nach Verlassen derselben in den Leiter 812 mündet. Die Leiter 372dit, 373/,
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der Hilfsmagnete h in Verbindung, welche in genau derselben Weise, wie es bei der Magnetgruppe c an Hand der Fig. 13 beschrieben wurde, die Zehnerübertragung auf die nächsthöhere Stelle durchführen.
Ist der Anker des Magneten 798 angezogen, so stellt er die Verbindung her zwischen den
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so gelegt, dass sie an dieser Stelle durch die angezogenen Anker geschlossen werden ; sie zweigen vom Leiter 742 ab, welcher wiederum in den Leiter 743 mündet.
Die Leitergruppe 730, 731, 732... 739 ist über den Anker des Magneten 757 derart gelegt, dass alle Leiter an dieser Stelle durch den angezogenen Anker geschlossen werden und einzeln mit der Leitergruppe 781, 782, 783... 790 in Verbindung stehen. Diese letztgenannte Leitergruppe ist über den Anker des Magneten 796 (Fig. 19) derart gelegt, dass der nicht angezogene Anker die Verbindung zwischen dieser Leitergruppe und der Leitergruppe 631d, 632d,III, 633d,III ... 640d,III und der angezogene Anker
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in der vorhergehenden Stellenwertgruppe über den Anker des Magneten 798.
Vom Leiter 794 zweigen zwei Leiter ab, u. zw. 1. der Leiter 850, der über den Anker des Magneten 792 derart gelegt ist, dass er an dieser Stelle geschlossen ist, falls der Anker angezogen ist. Vom Leiter 850 zweigt der Leiter 862 über die Magnetwicklung 796 zum Leiter 812 ab, der Leiter 861 über die Magnetwicklung 799 und der Leiter 860 über die Magnetwicklung 800 ebenfalls zum Leiter 812,
2. der Leiter 921. der über den Anker des Magneten 923 (Fig. 20) derart gelegt ist, dass er an dieser, Stelle geschlossen wird, wenn der Anker angezogen ist, und der in seinem weiteren Verlaufe über die Wicklung des Magneten 922 führt.
Zu der Wicklung des vorerwähnten Magneten 792 (Fig. 19) führt von der Taste 745 aus der Leiter 791, der nach Verlassen der Magnetwieklung in den Leiter 55 mündet. Über den Anker des Magneten 792 führt noch der Leiter 79. 3 so, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen wird. Der Leiter 793 geht vom Leiter 54 aus und mündet in den Leiter 791, hält also die Magnetwicklung 792 stromführend, auch wenn der Druck auf die Taste 745 aufgehört hat.
Über die bisher erwähnten Anker der Magnete 800, 799, 798, 796, 795 führen ausser den bereits erwähnten Leitern noch folgende Leiter derart, dass sie durch die angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen werden :
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Leiter 860 mündet ;
2. über den Anker 799 der Leiter 751, der ebenfalls vom Leiter 748 ausgeht und in den Leiter 861 mündet ;
3. über den Anker 798 der Leiter 864, der vom Leiter 751 ausgeht und in den Leiter 810 mündet, und der Leiter 865, der vom Leiter 813 ausgeht und zur Magnetwicklung nd,i,0 führt. Der Leiter 813 geht vom Leiter 814 (Fig. 20) aus und ist über den Anker des Magneten 825 derart gelegt, dass er an dieser Stelle durch den angezogenen Anker geschlossen ist.
Der Leiter 814 zweigt vom Leiter 54 ab, steht also mit dem positiven Pole 52 der Maschine in Verbindung ;
4. über den Anker des Magneten 796 (Fig. 19) der Leiter 750, der wiederum vom Leiter 748 ausgeht und in den Leiter 862 mündet ;
5. über den Anker des Magneten 795 der Leiter 863, der vom Leiter 750 ausgeht und in den Leiter 811 mündet, und der Leiter 866, der wiederum vom Leiter 813 ausgeht und in den Leiter zu mündet,
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Verbindungsleitern noch folgende Leiter :
1. Über den Magnetanker 752 führen die Leiter 924, 821 und 925, alle vom Leiter 822 ausgehend, u. zw. mündet der Leiter 924 in den Leiter 834, der Leiter 821 in den Leiter 815 und der Leiter 925 in den Leiter 935. Der Leiter 834 führt zur Magnetwicklul1g 835 und mündet im Leiter 831 ;
der Leiter 815 führt
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zur Magnetwicklung 816 und mündet im Leiter 55. Über den Anker 816 ist der Leiter 823, der vom Leiter 814 ausgeht und über die Magnetwicklung 824 zum Leiter 815 führt, derart gelegt, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen wird. Über den Anker des Magneten 824 führt der vorerwähnte Leiter 822 so, dass er beim Anreissen des Ankers an dieser Stelle unterbrochen wird. Vom Leiter 815 zweigt der Leiter 1307 ab, der über die Magnetwicklung 840 (Fig. 19) zum Leiter 831 führt. Der Leiter 935 wird später besprochen werden.
2. Über den Anker des Magneten 753 führt der Leiter 927 derart, dass er beim Anziehen des Ankers 753 an dieser Stelle unterbrochen wird. Er geht vom Leiter 742 aus, ist in seinem weiteren Verlaufe über den Anker des Magneten 934 so gelegt, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen wird, und mündet schliesslich in den Leiter 933. Weiter sind auch die zwei Leiter 820 und 929 derart geführt, dass sie durch den angezogenen Anker 753 geschlossen werden. Die zwei Leiter 820 und 929 gehen wiederum vom Leiter 822 aus und führen : der Leiter 820 zum Leiter 815 und der Leiter 929 zu Magnetwicklung 930 und von da zum Leiter 831.
3. Über den Anker 154 führen die vier Leiter 931, 932, 933 und 819, die alle wiederum vom Leiter 822 ausgehen und durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen werden, u. zw.
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der vom Leiter 748 abzweigt und nach Verlassen des Ankers 756, der ihn beim Anziehen unterbricht, über den Anker des Magneten 837 derart gelegt ist, dass er an dieser Stelle durch den angezogenen Anker geschlossen ist und in den Leiter 836 mündet, und die Leiter 817 und 841, die beide vom Leiter 822 abzweigen, sowie der Leiter 1320, der vom Leiter 839 abzweigt derart, dass sie durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen werden, u. zw.
mündet der Leiter 817 im Leiter 815 und der Leiter 841 in der Magnetwicklung 842, von der er zum Leiter 831 führt, und der Leiter 1320 im Leiter 831.
6. Über den Anker 757 die vier Leiter 843, 845, 946 und 1321, u. zw. der Leiter 843 - der vom Leiter 748 abzweigt und nach dem Verlassen des ihn beim Anziehen unterbrechenden Ankers 757 über den Anker des Magneten 842 derart gelegt ist, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen ist und in den Leiter 841 mündet-und die Leiter 845, 946 und 1321 derart, dass sie durch den angezogenen Anker 757 an dieser'Stelle geschlossen werden. Die Leiter 946 und 845 gehen vom Leiter 822 aus und münden : der Leiter 946 im Leiter 815, der Leiter 845 in der Magnetwicklung 846, von welcher er zum Leiter 831 führt, und der Leiter 1321, der vom Leiter 844 ausgeht, in den Leiter 831.
Zu den Magnetwicklungen 752, 753, 754, 755, 756, 751 führen folgende Stromwege :
1. Zur Magnetwicklung752 führt der Leiter 935, der vom Leiter 747 ausgeht und über den Anker des Magneten 759 derart gelegt ist, dass er an dieser Stelle durch den angezogenen Anker geschlossen wird und nach dem Verlassen der Magnetwicklung 752 in den Leiter 831 mündet.
2. Zur Wicklung des Magneten 753 führt der Leiter 926, der vom Leiter 822 abzweigt und nach dem Verlassen der Magnetwicklung 753 über den Anker des Magneten 840 (Fig. 19) derart gelegt ist, dass er durch das Anziehen desselben an dieser Stelle unterbrochen wird, und von da über den Anker des Magneten 934, der ihn an dieser Stelle schliesst, falls er angezogen ist, und zum Leiter 933 führt.
3. Zur Wicklung des Magneten 754 führt der Leiter 928, der vom Leiter 747 ausgeht und über den Anker des Magneten 760 so geführt ist, dass er an dieser Stelle durch den angezogenen Anker geschlossen ist und nach dem Verlassen der Magnetwicklung 754 in den Leiter 831 mündet.
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Zustande an dieser Stelle schliesst, in den Leiter 836 mündet.
5. Zur Wicklung des Magneten 755 führt der Leiter 830, der vom Leiter 747 ausgeht, dann hintereinander über die Anker der Magnete 758, 759 und 760 derart gelegt ist, dass er durch das Anziehen jedes derselben unterbrochen wird und nach dem Verlassen der Magnetwicklung 755 in den Leiter 831 mündet.
6. Zur Wicklung des Magneten 757 führt der Leiter 844, der vom Leiter 822 ausgeht und nach dem Verlassen dieser Magnetwicklung über den Anker des Magneten 840 (Fig. 19) derart gelegt ist, dass er durch das Anziehen desselben an dieser Stelle unterbrochen wird, und von da weiter über den Anker
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Leiter 839, 926 und 844, der vom Leiter 814 ausgeht und über den Anker des Magneten 825 derart gelegt ist, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen wird und von da über die Magnetwicklung 828 führt.
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Vom Leiter 827 zweigen zwei Leiter ab, u. zw. der Leiter 849, der über den Anker des Magneten 930 derart gelegt ist, dass ihn dieser an dieser Stelle schliesst, falls er angezogen ist, und dann in den Leiter 829 mündet, und der Leiter 847, der über den Anker des Magneten 846 in ebensolcher Weise gelegt ist und in den Leiter 845 mündet.
Bevor an Hand der eben beschriebenen Schaltung die Subtraktion zweier Zahlen beschrieben wird, sei folgendes vorausgeschickt : Bei der Subtraktion zweier Zahlen u und v sind zwei Möglichkeiten offen :
1. Es wird die algebraische Summe u-v gewünscht, ohne Rücksicht auf das Grössenverhältnis von u und v, d. h. es sind auch negative Differenzen verlangt, und 2. es werden nur positive Differenzen gesucht, d. h. falls bei der Durchführung der Rechnung u-v sich ergibt, dass u < v ist, soll die Maschine keine Differenz anzeigen.
Da der zweite Fall bei der Besprechung der Division durchgeführt erscheint, sei hier nur der erste Fall beschrieben, der etwa bei der Verwendung der Maschine als Buchungsmaschine in Betracht kommt.
* Soll die Differenz zweier Zahlen u-v gebildet werden, so werden vorerst in derselben Weise, wie es bei der Magnetgruppe d beschrieben wurde, die einzelnen Stellen der Zahl u in den Gruppen CIl, cr, CIV usw. (Fig. 20) mit Hilfe der Magnete 758, 759 und 760 eingestellt.
Die Magnete 758, 759 und 760 haben hier dieselbe Funktion und sind ebenso untereinander geschaltet
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Ist nun die positive oder negative algebraische Summe u-v gewünscht, so wird die Taste 745 (Fig. 19) gedrückt, die über den Leiter 791 die Magnetwicklung 792 stromführend macht, welche den Anker, wenn er einmal angezogen ist, angezogen hält, da sie auch nach dem Aufhören des Tastendruckes über den Leiter 793 stromführend bleibt.
Der angezogene Anker 792 schliesst an dieser Stelle den Leiter 850 und stellt also die Verbindung zwischen den Leitern 794 und 850 her. Über den Anker 792 führt ausserdem
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dem Verlassen des Ankers 792 nacheinander über die Anker 837, 842 und 846 gelegt ist, so dass er an diesen Stellen unterbrochen ist, falls einer dieser Anker angezogen wird und über den Anker 1303 geführt ist, der ihn beim Anziehen unterbricht, und über die Wicklung 1301 in den Leiter 55 mündet.
Wird nun die Subtraktionsdurchführungstaste 746 (Fig. 19) gedrückt, so ist, falls eine dreistellige Zahl eingestellt wurde, d. h. falls keiner der drei Anker 758, 759 und 760 mehr angezogen ist (es ist hier dasselbe, wie es bei der Addition in Fig. 18 beschrieben wurde), folgender Stromweg geschlossen (Fig. 19 und 20) : 52-54-746-747-830 (Fig. 20)-Magnetwieklung 755-53-744-55-53.
Nachdem der Anker 755 (Fig. 20) angezogen ist, ist die Verbindung zwischen der Leitergruppe 710, 111... 719 einerseits und 761, 762,763... 770 anderseits hergestellt, und über die Leitergruppe 631d. r.
632dJIs 633d,I ... 640d,I (Fig. 19) wird die in der Gruppe CIl (Fig. 20) eingestellte Ziffer auf die Gruppe dI übertragen (über den Magnetanker dite, wie es im vorhergehenden an Hand der Fig. 14-17 beschrieben wurde). Gleichzeitig werden folgende Stromwege geschlossen :
1. 52-54-814-822-833-830-Magnetwicklung 755-831-744-55-53. Dieser Stromweg hält die Magnetwicklung 755 stromführend,
2. 52-54-814-822-832-834-Magnetwicklung 835-834-831-744-55-53,
3. 52-54-814-822-836-Magnetwicklung 837-836-831-744-55-53,
4. 52-54-814-822-818-815-Magnetwicklung 816-815-55-53 und
5. 52-54-814-822-818-815-1307-Wicklung 840 (Fig. 19)-1307-831-744 (Fig. 20)- 55-53.
Ad 1. Dieser Stromweg hält die Magnetwicklung 755 so lange stromführend, bis der Leiter 822 unterbrochen wird.
Ad 2. Beim Anziehen des Magnetankers 835 (Fig. 20) wird der Leiter 747 unterbrochen, so dass die Verbindung zwischen der Taste 746 (Fig. 19) und der Magnetwicklung 755 gelöst ist.
Durch den Stromweg 52-54-746-747-945-834-Magnetwicklung 835-834-831-744- 55-53 bleibt die Magnetwicklung 535 so lange stromführend, als die Tastenberührung dauert. Diese kann also beliebig lange sein ; sie bleibt nach dem Anziehen des Ankers 755 ohne jeden Einfluss auf die Rechnungs- durchführung.
Ad 3. Der Anker 837 (Fig. 20) schliesst folgenden Stromweg : 52-54-748 (Fig. 19) -838 (Fig. 20) - 836- Magnetwicklung 837-836-831-744-55 -53.
Die Magnetwicklung 837 bleibt also so lange stromführend, bis der Leiter 838 unterbrochen wird.
Ad 4. Der Anker 816 (Fig. 20) schliesst folgenden Stromweg : 52-54-814-823-Magnet- wicklung 524-5j ! 5-55-53.
Der Anker 824 unterbricht beim Anziehen den Leiter 822 und damit alle über diesen Leiter gehenden Stromwege. Es bleibt also nur die Wicklung 837 stromführend. Auch 824 wird wieder stromlos und damit der Leiter 822 wieder geschlossen.
Ad 5. Der Anker 840 (Fig. 19) unterbricht unter anderem den Leiter 839, so dass der über die Wicklung 756 gehende Stromkreis erst geschlossen werden kann, bis die Wicklung 840 stromlos wird, d. h. frühestens nach dem Anziehen des Ankers 824, der den Leiter 822 unterbricht.
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In demAugenblieke nun, in dem dieMagnetwieklung 840 stromlos wird, d. h. in dem der Anker 840 in seine Ruhelage kommt (der Magnet 840 hat genau dieselbe Funktion und Schaltung wie der Magnet 357 [Fig. 11 und 13] bei der Gruppe c), d. h. bis eine eventuelle, bei der ersten Ziffer nicht in Betracht kommende Zehnerübertragungbeendetist, wirdfolgender Stromweggeschlossen (Fig. 20) : 52 -54-814-822 - Magnet- wicklung 756-839-836-Magnetwicklung 837-836-831-744-55-53 ; d. h. also : beim Anziehen des Ankers 756 wird zwar der Leiter 838 unterbrochen, doch bleibt die Magnetwicklung 837 stromführend, da jetzt derselbe Stromkreis, der 756 umfliesst, über die Wicklung 837 geht.
Der Anker 756 stellt nun die Verbindung her zwischen der Leitergruppe 720, 721, 722...'729 einerseits und 771, 772, 773... 780 anderseits, und die in der Gruppe ci eingestellte Ziffer wird auf du übertragen.
Durch die Stromwege 52-54-814-822-817-815-Magnetwicklung 816-815-55-53 und 52-54-814-822-841-Magnetwicklung 842-841-831-744-55-53 wird dasselbe Zusammenspiel wie früher eingeleitet bis durch den Stromkreis 52-54-814-822-Magnetwicklung 157-844 (Fig. 19)- 841 (Fig. 20) -Magnetwicklung 842-841-831-744-55-53 Magnet 757 stromumflossen wird und durch seinen Anker die Verbindung der Leitergruppen 730, 731, 732 ... 739 und 781, 782, 783 ... 790 hergestellt wird, so dass die Übertragung der in der Gruppe Clf'eingestellten Ziffer auf . nj durch- geführt wird.
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lung 846 bleibt also stromführend auch nach der durch den unter 2. angeführten Stromkreis eingeleiteten Unterbrechung des Leiters 822.
In dem Augenblicke, in dem der Anker 840 (Fig. 19) in seine Ruhelage kommt (eine eventuelle Zehnerübertragung beendet ist), wird durch den Anker 846 (Fig. 20) der Stromweg
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folgenden Stromkreis : 52-54-814-827-Magnetwicklung 828-827-847-845-Magnetwicklung 846- 845-831-744-55-53..
Der Anker 828 unterbricht den Leiter 744 beim Anziehen und damit sämtliche während der Subtraktion geschlossenen Stromkreise mit Ausnahme der über die Anker der Magnetgruppe d führenden.
Auch sämtliche Wicklungen der Gruppe c werden damit stromlos, und es kann eine neue Zahl in c eingestellt werden.
Diese neue Zahl v wird in derselben Weise wieder auf d übertragen, doch ergeben sich dabei folgende
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Subtraktion nichts weiter zu sagen.
2. Ist nur die erste Ziffer von u grösser als die erste Ziffer von v, so geschieht die Subtraktion mit Hilfe des die Zehnerübertragung besorgenden Hilfsmagneten h ; auch darüber ist nichts weiter auszusagen.
3. Die erste Ziffer von u ist kleiner als die erste Ziffer von v, d. h. ucv.
In diesem Falle wird, wie früher beschrieben wurde, durch den dem Ziffernwerte der ersten Ziffer von u entsprechenden Anker der Magnetgruppe dr die Verbindung hergestellt zwischen den dem Ziffern-
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sondern, nachdem der Anker 755 (Fig. 20) angezogen ist, Stromwege über die Leiter 794 (Fig. 19)- ? ? und über die drei Leiter 860, 861, 862 und über die Magnetwicklungen 800, 799 und 796 geschlossen.
Durch die angezogenen Anker 800, 799 und 796 wird, wie beschrieben wurde, die Verbindung zwischen den Leitern761, 762, 763... 770, 771, 772, 773... 780, 781, 782, 783... 790 einerseits
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Zu beachten ist hier, dass nach dem Angezogenwerden des Ankers 755 (Fig. 20) die Magnetwick- lungen 800 (Fig. 19), 799, 796 und 816 gleichzeitig stromführend werden, so dass die Magnetwicklung 755 (Fig. 20) gerade noch so lange- stromführend bleibt, dass in der Stelle dl die Subtraktion. der ersten Stelle von v und der ersten Stelle von u noch durchgeführt wird.
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4. Die erste Stelle von M und die erste Stelle von v sind gleich gross, und die zweite Stelle von 11 ist kleiner als die zweite Stelle von v.
In diesem Falle wird, nachdem der Anker 755 angezogen ist, der Leiter 371 1, (Fig. 19) stromführend. Dieser Leiter ist jedoch, wie schon beschrieben wurde, nicht mit der Magnetwicklung n, ;, j, o, in Verbindung, sondern über den Leiter 810 mit der Magnetwicklung 798.
Der Anker 798 wird angezogen und stellt nun die Verbindung her zwischen den Leitern 3y/, 373, 1",'... ä80dII'einerseits und den Leitern 801, 802, 803... 809 anderseits, die alle wiederum im Leiter 794 münden.
Damit ist der Fall 4 auf den Fall 3 zurückgeführt.
Da die Annahme für den Fall 4 war, dass die beiden ersten Stellen gleich gross seien, muss in der Gruppe d1 nach beendeter Subtraktion die Magnetwicklung d1, o stromführend werden.
Die Subtraktion ist beendet, wenn der Anker 825 (Fig. 20) angezogen wird ; dieser schliesst also folgenden Stromweg : 52-54-814-813-865 (Fig. 19)-Magnetwicklung K. o und von da in bekannter. Weise zum negativen Pol 53 der Stromquelle.
5. Der Fall, dass die ersten zwei Stellen sowohl von u als auch von v gleich gross sind, ist ohne weiteres zu verstehen und auf den vorigen Fall zurückzuführen, da der Lester tuber den nicht angezogenen Anker 798 mit der Wicklung na, in Verbindung steht, über den angezogenen Anker jedoch mit dem Leiter 811, der zur Magnetwicklung 795 führt, die dieselbe Funktion in der dritten Stelle hat wie der
Magnet 798 in der zweiten Stelle.
In diesem Falle wird nach Beendigung der Subtraktion über den vom Leiter 81 :, abzweigenden Leiter 866 auch die Magnetwieklung ndijo stromführend.
Die Subtraktion zweier Zahlen mit verschieden viel Stellen ist der an Hand der Fig. 18 beschriebenen Addition vollkommen analog. Die Wirkungsweise der Schaltung über die Magnetanker 752 (Fig. 20), 75. 3
754 und die Leiter 928 und 935 ist nach dem Gesagten leicht verständlich.
Es sei noch erwähnt, dass sich das Schaltschema für die Subtraktion in nichts ändert, wenn die
Operationszahlen in der Magnetgruppe a statt in der Magnetgruppe c eingestellt werden, wenn nur über die Anker der Magnetgruppe a den Leitern 710-739 vollkommen analoge Leiter geführt werden.
Zur Einstellung der voneinander zu subtrahierenden Zahlen sind drei Wege möglich :
1. Der Minuend wird von der Tastatur aus wie der Dividend bei der Division in der Gruppe d eingestellt und der Subtrahend in der Gruppe e. Diese Einstellung hat den Nachteil, dass vor der eigentlichen Zahl bei der Einstellung des Minuenden ebenso viele Nullen in der Gruppe d eingestellt werden müssen, als die Differenz zwischen der Anzahl der in der Maschine vorhandenen Stellenwertgruppen und der Anzahl der einzustellenden Stellen beträgt.
Sie hat den Vorteil, dass die beiden einzustellenden Zahlen ohne Pause nacheinander eingestellt werden können.
2. Beide zu subtrahierende Zahlen werden in der Gruppe c eingestellt und nacheinander auf die Gruppe d übertragen.
Diese Art der Einstellung hat den Vorteil, dass die Nulleneinstellung vor der Zahl entfallen kann, dagegen den Nachteil, dass zwischen der Einstellung der ersten und der zweiten Zahl eine wenn auch nur ganz kurze Pause gemacht werden muss, da die Übertragung von c auf d stellenweise geschieht und die zweite Zahl erst eingestellt werden kann, bis die erste Zahl auf d übertragen ist.
3. Die Einstellung beider Ziffern geschieht in der Gruppe a. Nach Einstellung der ersten Zahl wird diese durch Betätigung der Additionsdurchführungstaste auf c wie bei der Addition übertragen und durch darauffolgende Betätigung der Subtraktionsdurchführungstaste (Fig. 19) 746 von c auf d übertragen.
Da die Übertragung von a auf c nicht stellenweise, sondern alle Stellen auf einmal in der Zeit bewerkstelligt wird, die zum aufeinanderfolgenden Anziehen zweier Magnetanker erforderlich ist, genügt jedenfalls als Pause zwischen den Einstellungen die Zeit, die zum Drücken der beiden Tasten 571 und 746 gebraucht wird. Die zweite Zahl kann also ohne Pause sofort nach der ersten Zahl eingestellt werden, und auch die Einstellung etwaiger Nullen entfällt, da die Zahl von a auf c schon mit dem richtigen Stellenwerte übertragen wird.
Selbstverständlich muss für diesen Fall Vorsorge getroffen werden, dass nach der erfolgten Übertragung von a auf c nicht auch der Anker 588 angezogen werde, der, wie aus dem Additionsbeispiel ersichtlich ist, das Schreiben der in c eingestellten Zahl einleitet, d. h. der Leiter 587 muss über den Anker 792 (Fig. 19) derart gelegt werden, dass er beim Abreissen dieses Ankers unterbrochen wird.
Soll die in der Gruppe d eingestellte Differenz geschrieben werden, so wird die Schreibtaste 146 gedrückt (Fig. 27). Die Schreibtaste 146 schliesst ausser den in Fig. 6-9 gezeichneten noch folgenden
Stromkreis : 52-54-1289-Wicklung 1, 301-1289-55-53. Der Anker 1301 (Fig. 6) leitet das Schreiben der in der Gruppe d eingestellten Zahl in bekannter Weise ein und schliesst ausserdem folgenden Strom- weg (Fig. 27) : 52-54-1302-Wicklung 1303-55-53. Der Anker 1303 schliesst folgenden Stromweg :
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D. h. also : Wird die Tastet gedrückt, wird der Stromkreis über 1301 erst dann geschlossen, bis alle Anker 837, 842 und 846 in ihrer Ruhelage sind, d. h. bis die Subtraktion beendigt ist, so dass die
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Sehreibtaste 146 so lange geschlossen bleiben muss, bis die erste Ziffer der Differenz geschlossen wird ; sie kann aber ohne weiteres auch länger geschlossen bleiben, da nach dem Anziehen des Ankers 1301 der Anker 1303 angezogen wird, der die Verbindung zwischen der Taste 146 und der Wicklung 1301 unterbricht und so lange angezogen bleibt, als die Tastenberührung dauert.
Der Anker 1301 ist also von der Taste 146 unabhängig gemacht und bleibt nur so lange geschlossen, bis die in dr eingestellte Ziffer geschrieben ist.
Nun sei eine fünfte Magnetgruppe, die Quotientenwählergruppe e, beschrieben. Die Einstellung einer Ziffer in der Magnetgruppe e zeigt wiederum Fig. 6-9.
Von der Doppeltaste 148, der Divisorentaste, führt der Leiter 1040'zum Leiter 152, der in bekannter Weise die Magnetgruppe a über Wicklung 110 mit den Sammelleitern 131... 140 verbindet. Ferner
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der vom Leiter 1041 ausgeht, welcher über den Leiter 702 mit dem Leiter 64 und damit mit dem positiven Pol 52 der Stromquelle in Verbindung steht, u. zw. derart, dass er an dieser Stelle durch den angezogenen Anker 1040 geschlossen wird. Der Leiter 1042 führt nach dem Verlassen des Ankers 1040 über den Anker 1043, der ihn an dieser Stelle beim Anziehen unterbricht, zum Leiter 1039.
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Magnetwicklung 1043 zum Leiter 298 führt.
Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist klar. Wird die Divisorentaste gedrückt, so wird durch den Leiter 1040'die Gruppe a in bekannter Weise mit den Sammelleitern 131... 140 und gleichzeitig durch den Leiter 1039 die Verbindung der Gruppe e mit den Sammelleitern 132, 133... 140 hergestellt. Durch den Stromweg 52-54-702-1041-1042-1039-Magnetwicklung 1040-298 bleibt der Magnet 1040 so lange stromumflossen, bis der Anker 1043 angezogen wird. Dieser nun tritt in Tätigkeit, sowie eine Ziffer in der Gruppe e eingestellt ist.
Wird also nach Berührung der Divisorentaste eine Zahl eingestellt, so wird sie in der Magnetgruppe a (der Multiplikandengruppe) eingestellt und die erste von Null verschiedene Ziffer dieser Zahl in der Quotientenwählergruppe e. Die Ziffer Null kann in dieser Gruppe nicht eingestellt werden, da der Sammelleiter 131 mit dieser Gruppe nicht in Verbindung steht.
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an dieser Stelle geschlossen werden, derart gelegt, dass sie die Leitergruppen 950, 951, 952... 959, in der jeder Leiter einem Ziffernwert der Ziffern 0 bis 9 entspricht, und 960, 961, 962... 969, in der ebenfalls jeder Leiter einem Ziffernwerte entspricht einerseits, mit der Leitergruppe 911, 972, 973... 980 anderseits, in der wiederum jeder Leiter seinem Ziffernwerte 0 bis 9 entspricht, in folgender Weise verbunden :
Jeder Leiter der Gruppe 950, 951... 959 ist über jeden Anker der Gruppe e, dessen Ziffernwert kleiner oder höchstens gleich ist dem Ziffernwerte des jeweiligen Leiters, mit demjenigen Leiter der Gruppe 971, 972... 980 verbunden, dessen Ziffernwert dem Ziffernwerte der ganzen Stelle des Quotienten aus dem Ziffernwerte des Leiters und dem Ziffernwerte des Magneten entspricht ;
jeder Leiter der Gruppe 950, 951... 959 ist über jeden Anker der Gruppe e, dessen Ziffernwert grösser ist als der Ziffern-
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gruppe 971, 972... 980 anderseits derart hergestellt ist, dass jeder Leiter der ersten Gruppe mit jenem Leiter der zweiten Gruppe verbunden ist, dessen Ziffernwert dem Ziffernwerte der ganzen Stelle des Quotienten aus der durch die Ziffernwerte des jeweiligen Leiters der Gruppe 950, 951... 959 und des jeweiligen Leiters der Gruppe 9 (j0, 961... 969 dargestellten zweistelligen Zahl-bei der der Ziffernwert des Leiters der Gruppe 950, 951... 959 die Zehnerstelle repräsentiert-und dem Ziffernwerte des Magneten e entspricht.
Hiebei ist zu erwähnen, dass der Leiter 950 mit dem Ziffernwerte 0 ausnahmslos über jeden Anker e mit dem Leiter 971 verbunden ist, der wiederum den Ziffernwert 0 hat.
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Die Ziffernwerte aller anderen Leiter dieser Gruppe sind gleich oder grösser als der Ziffernwert des Magnetene e2, also über den Anker e2 direkt mit den entsprechenden Leitern der Gruppe 971, 972, 973... 980 verbunden. Der Leiter 954 mit dem Ziffernwerte 4, also mit dem Leiter 973 mit dem Ziffernwerte 2.
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werte 6 mit dem positiven Pol der Stromquelle verbunden. Die Magnetwicklung e7 sei ebenfalls stromführend, so dass der Anker e7 angezogen ist. Nun ist der Leiter 954 durch den Leiter 1050 mit der Magnet- wicklung 999 verbunden und diese über den Leiter 1022 und den Leiter 1060 in einer später näher beschriebenen Weise mit dem negativen Pol der Stromquelle.
Der Anker 999 wird jetzt also angezogen und stellt folgende Verbindung her : positiver Pol-966 (Annahme für dieses Beispiel) -1051-1052-977. Es ist also jetzt der Leiter 977 mit dem Ziffernwert 6 (46 : 7) mit dem positiven Pol der Stromquelle verbunden.
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geführt, dass je ein Leiter dieser Gruppe durch je einen angezogenen Anker dieser Magnetgruppe an dieser Stelle geschlossen wird. Alle diese Leiter 870, 871... 879 gehen vom Leiter 151 aus, stehen also über den Leiter 748 mit dem Leiter 54 und damit mit dem positiven Pol 52 der Stromquelle in Verbindung. In der Fig. 19 sind diese Leiter durch kleine Kreise abgeschlossen, die als Zeichen, dass diese Leiter hier fortgesetzt werden, in der Fig. 24 neuerdings eingezeichnet sind.
Über die Anker der Magnetgruppe nd,I,0, nd,I,1 ... nd,i,9 (wiederum Fig. 19) führt in derselben Weise noch eine zweite Gruppe von neun Leitern, mit Ausnahme des Magneten nd,I,0, u. zw. die Leiter 900, 901, 902... 908, die wiederum vom Leiter 751 ausgehen und alle im Leiter 909 münden.
Der Leiter 909 ist in Fig. 24 wiederum eingezeichnet und führt zur Wicklung des Magneten 1183 und mündet in den Leiter 1186.
Über die Anker der Magnetgruppe nd,II,0, nd,II,1 ... nd,II,9 (Fig. 19) sind die Leiter der Gruppe 880, 881, 882... 889 in derselben Weise gelegt wie die Leiter der Gruppe 870, 871... 819 über
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Magneten1185, derihn in angezogenem Zustande an dieser Stelle schliesst, zur Wicklung des Magneten 1228 und mündet im Leiter 1186.
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dargestellt sind.
Über den Anker des Magneten 7753 sind Verbindungsleiter zwischen den Gruppen 570, 577... 579, 880, 881... 889 einerseits und den Gruppen 950, 951... 959,960, 961... 969 anderseits derart gelegt, dass jeder Leiter der ersten Gruppen mit je einem Leiter der zweiten Gruppen durch den angezogenen Anker verbunden ist.
Da nach dem vorher Gesagten jeder Leiter der Gruppen 870... 879, 880... 889, 890... 899 einem Ziffernwerte entspricht, da er doch über einen Magnetanker mit einem bestimmten Ziffernwerte gelegt ist, entspricht auch jeder Leiter der Gruppen 950... 959,960... 969 einem bestimmten Ziffernwerte ; damit ist die Annahme, die bei der Beschreibung der Fig. 21 und 22 (des Quotientenwählers) gemacht wurde, gerechtfertigt.
Über den Anker des Magneten 7225 führen in derselben Weise wie über 7753 Verbindungsleiter zwischen 880... 889, 890... 899 einerseits und 950... 959, 960... 969 anderseits.
Die jeweilige Verbindung bei Einstellung einer Ziffer im Quotientenwähler zwischen den Leitern 950... 959,960... 969 einerseits und der Leitergruppe 971, 972... 980 anderseits ist in den Fig. 21 und 22 dargestellt und demnach in den Fig. 23 und 24 nicht aufgenommen. Hier sind nur die Leiter 971, 972... 980 eingezeichnet.
Von den Leitern 971... 980 zweigen über den angezogenen Anker des Magneten 1182 die Leiter 1191, 1192... 1200 ab, von denen jeder zu einer Wicklung der Magneten der Multiplikatorengruppe & , b---. f führen.
Die Magnetwicklungen dieser Gruppe sind in derselben Weise untereinander geschaltet, wie es in Fig. 14-17 bei den Magneten no, nl... n9 dargestellt ist, d. h. jeder Magnet dieser Gruppe bleibt immer so lange stromumflossen, solange nicht ein anderer Magnet derselben Stellenwertgruppe stromumflossen wird.
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Diese Schaltung ist in Fig. 23 ebenfalls nicht aufgenommen, da sie nichts Neues bringt und nur viel Raum beanspruchen würde.
Über die Anker der Magnetgruppe bI sind ausser den schon bei der Multiplikation besprochenen Leitern noch die Leiter 1070, 1071... 1079 (Fig. 23) derart gelegt, dass sie an diesen Stellen durch die angezogenen Anker geschlossen werden und zu den Magnetwicklungen der Gruppe 1080, 1081... 1089 führen und nach dem Verlassen derselben im Leiter 1169 münden.
Über die Anker der Magnete 1080... 1089 sind je zwei Leiter gelegt, die an diesen Stellen durch den angezogenen Anker geschlossen werden und die alle vom Leiter 1250 abzweigen. Von diesen Leitern münden die Leiter 1110, 1111... 1119 im Leiter 1174, der seinerseits über die Magnetwicklung 1175 (Fig. 24) in den Leiter 1169 mündet, und die Leiter 1120, 1121... 1129 in den Leiter 1176 (Fig. 23 und 24), der in seinem weiteren Verlaufe über den Anker des Magneten 923 derart gelegt ist, dass er an dieser Stelle durch den'angezogenen Anker geschlossen ist und von diesem Anker über die Magnetwicklung 1177 (Fig. 24) zum Leiter 55 führt.
Die Magnetwicklung 923 ist auch in Fig.. 20 ersichtlich. Zu dieser Magnetwicklung führt von der Taste 570 (Fig. 23) der Divisionsdurchführungstaste der Leiter 1179, der nach dem Verlassen dieser Magnetwicklung in den Leiter 294 mündet.
Über den Anker 923 führen folgende drei vom Leiter 54 ausgehende Leiter derart, dass sie durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen werden :
1. der Leiter 1178, der nach dem Verlassen des Ankers in den Leiter 1179 mündet ;
2. der Leiter 1180 (Fig. 23 und 24), der nach dem Verlassen des Ankers 923 über den Anker des Magneten 1177 derart gelegt ist, dass er durch das Anziehen desselben an dieser Stelle unterbrochen wird und in seinem weiteren Verlaufe über den Anker 1062 derart führt, dass dieser in seinem Ruhezustand die Verbindung zwischen 1180 und 1181 herstellt und, wenn er angezogen ist, die Verbindung zwischen 1180 und 1190 ;
3. der Leiter 1212 (Fig. 23), der nach dem Verlassen des Ankers 923 über den Anker 1177, der ihn in angezogenem Zustande an dieser Stelle schliesst, und in seinem weiteren Verlaufe über den Anker 1214, der ihn an dieser Stelle beim Anziehen unterbricht, zu den Magnetwicklungen 250 und 307 hintereinander geführt ist und von da in den Leiter 1216 mündet.
Die Magnete 250 und 307 wurden bereits bei Fig. 11 und 12 erwähnt ; das Stück des Leiters 1212, das zwischen diesen Magnetwicklungen. liegt, sowie der letzten Endes zum Leiter 55 führende Teil ist also mit dem Leiter 305 (Fig. 11 und 12) identisch ; doch wurde der Übersichtlichkeit halber die Bezeichnung 1212 in diesem Blatte beibehalten, da, wie später ersichtlich wird, es. vollkommen gleichgültig ist, wie dieser Leiter mit dem negativen Pol 53 der Stromquelle verbunden ist.
Über den Anker des Magneten 307 ist ausser den in Fig. 11 und 12 ersichtlichen Leitern, die hier nicht noch einmal aufgenommen sind, der Leiter 1213 derart gelegt, dass er an dieser Stelle durch den angezogenen Anker geschlossen wird ; der Leiter 1213 geht von dem mit dem Leiter 54 in Verbindung stehenden Leiter 1187 aus und führt nach dem Verlassen des Ankers 307 über den Anker 923 (Fig. 23) derart, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen ist, und führt von da über die Magnetwicklung 1214 zum Leiter 1216.
Der Leiter 1216 führt über den Anker des Magneten 920, der ihn beim Anziehen an dieser Stelle unterbricht, zum Leiter 55.
Über den Anker. des Magneten 310, der ebenfalls schon bei Fig. 11 und 12 erwähnt. wurde, führt der Leiter 1217 vom Leiter 1187 aus derart, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen wird. Der Leiter 1217 ist nacheinander über den Anker des Magneten 1219 (Fig. 24), der ihn. beim Anziehen unterbricht, und den Anker des Magneten 923 (Fig. 23), der ihn an dieser Stelle in angezogenem Zustande schliesst, zur Wicklung des Magneten 755 (Fig. 24) geführt, dessen Wirkungsweise bei Fig. 19 und 20 beschrieben wurde.
Von den in Fig. 19 und 20 gezeigten Magneten ist in Fig. 23 und 24 noch der Magnet 825 verzeichnet.
Über den Anker dieses Magneten führt der Leiter 1220, der vom Leiter 54 ausgeht, derart, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen ist, und geht von da zur Magnetwicklung 1221 und mündet im Leiter 1237. Dieser Leiter 1237 geht vom Leiter 55 aus und ist über den Anker 920 derart gelegt, dass er durch das Anziehen desselben an dieser Stelle unterbrochen wird. Über den Anker 1221 gehen. zwei Stromwege derart, dass sie durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen sind :
1. der Leiter dz der vom Leiter 1187 ausgeht und in den Leiter 1220 mündet, und
2. der Leiter 1224, der vom Leiter 54 ausgeht und in seinem weiteren Verlaufe über den Anker 1177, der ihn in angezogenem Zustande an dieser Stelle schliesst, und über den Anker 1219, der ihn beim Anziehen unterbricht, zum Anker 1062 (Fig. 23) derart geführt ist, dass dieser in seinem Ruhezustand die Verbindung zwischen 1224 und 1225 und in angezogenem Zustande die zwischen 1224 und 1226 herstellt.
EMI28.1
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EMI29.1
und stellt in angezogenem Zustande folgende Stromschlüsse her :
1. verbindet er den leiter 1217 mit dem Leiter 1235, der über die Wicklung 1236 zum Leiter 1237 führt ;
EMI29.2
Anker an dieser Stelle geschlossen wird.
In den Fig. 23 und 24 sind ausserdem noch aufgenommen : derinFig. 19 und 20verzeichnete Leiter921, dessen weiterer Verlauf hier eingezeichnet ist. Er führt über die Magnetwicklung 922, und von ihm zweigen zwei Leiter ab, u. zw. der Leiter 1244, der über den Magnetanker 1243, der ihn an dieser Stelle unterbricht, und über den Anker 1175, der ihn in angezogenem Zustande an dieser Stelle schliesst, geführt ist.
EMI29.3
Wicklung der Gruppe b1 geführt sind, die dem um eins verminderten Ziffernwerte ihres zugehörigen Magneten der Gruppe b, entsprechen.
Vom Leiter 1245, der ebenfalls vom Leiter 921 abzweigt und der vom angezogenen Anker 1243 an dieser Stelle geschlossen wird, zweigen die Leiter 1160, 1161... 1168 in derselben Weise über die Anker 1101, 1102... 1109 zu den entsprechenden Wicklungen der Gruppe & /. r ab. wie dies die Leiter 1130, 1131... 1138 in der Gruppe bI tun.
Weiter ist in Fig. 24 noch der schon in Fig. 13 gezeigte Magnet 444 verzeichnet (es ist derjenige, der bei der Zehnerübertragung von Cu auf CI stromumflossen wird). Über diesen Magnetanker führt der Leiter 1252, der vom Leiter 54 (Fig. 23) ausgeht, vom angezogenen Anker 923 geschlossen wird und nach dem Passieren des Ankers 444 (Fig. 24) über die Magnetwicklung 1253 in den Leiter 1237 mündet derart, dass er durch den angezogenen Anker 444 an dieser Stelle geschlossen wird.
Über den Anker 1253 führen zwei Stromwege derart, dass sie durch den angezogenen Anker geschlossen werden, u. zw. :
1. der Leiter 1254, der vom Leiter 1256 ausgeht und in den Leiter 1252 mündet, und
2. der Leiter 1255, der vom selben Leiter ausgeht und in den Leiter 921 mündet.
Es wurde bereits erwähnt, dass der Anker 1062 (linke untere Ecke der Fig. 23) in seinem Ruhezustande die Verbindung zwischen den Leitern 1180 und 1224 einerseits und den Leitern 1181 und 1225 anderseits und in angezogenem Zustande die Verbindung zwischen 1180 und 1224 einerseits und 1190 und 1226 anderseits herstellt.
Es sollen nun die Leiter 1190, 1181, 1226 und 1225 in ihrem weiteren Verlaufe verfolgt werden.
Der Leiter 1190 mündet in den Leiter 1191. Der Leiter 1181 führt über die Magnetwicklung 1182 (Fig. 24) und mündet im Leiter 909. Der Leiter 1225 (Fig. 23) führt weiter über keinen Anker und über keine Wicklung. Vom ihm zweigen drei Leiter ab, u. zw. :
1. der Leiter 1231 (Fig. 24), der über den Anker 1183 so gelegt ist, dass er durch den angezogenen
Anker an dieser Stelle geschlossen ist, und der in seinem weiteren Verlaufe in den Leiter 1210 (Fig. 23) mündet ;
2. der Leiter 1229 (Fig. 24) der über den Anker 118-1'so gelegt ist, dass er beim Anziehen desselben unterbrochen wird, und der in den Leiter 919 mündet ;
3. der Leiter 1233, der über den Anker 1228 so gelegt ist. dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen wird, und der in den Leiter 1232 mündet.
Vom Leiter 1226 zweigen zwei Leiter ab, u. zw. : 1. der Leiter 1232, der wiederum über den Anker 1183 derart gelegt ist, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen ist, und der über die Wicklung 1211 zum Leiter 1260 führt ;
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2. der Leiter 1234, der vom angezogenen Anker 1228 an dieser Stelle wiederum geschlossen wird, und der in den Leiter 1201 (Fig. 23) mündet.
Über den Anker 1183 (Fig. 24) führt ausser den bereits erwähnten Leitern der Leiter 1184 derart, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen wird, der vom Leiter 1261 ausgeht und über die Wicklung 1185 in den Leiter 1186 mündet.
Über den Anker 1185 führt ausser dem bereits erwähnten Leiter 919 noch der Leiter 1188 derart, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen wird, wobei er vom Leiter 1187 ausgeht und in den Leiter 1184 mündet.
Bevor nun an Hand der eben beschriebenen Schaltung der Vorgang der Division beschrieben werden soll, sei zum leichteren Verständnisse des Folgenden dieser Vorgang im allgemeinen dargestellt.
Der Dividend wird in der Magnetgruppe d eingestellt, der Divisor in der Multiplikandengruppe a und die erste von Null verschiedene Ziffer des Divisors in der Quotientenwählergruppe e. Die beiden höchsten Stellen des Dividenden werden auf den Quotientenwähler übertragen und von diesem die erste Stelle des Quotienten gewählt und in der Multiplikatorengruppe b eingestellt, hierauf wird das Produkt des in der Gruppe a eingestellten DivisQrs mit der in der ersten Stellenwertgruppe der Magnetgruppe b eingestellten Ziffer gebildet, das in der Gruppe c eingestellt wird.
Nach Beendigung der Multiplikation wird die Verbindung von c und d hergestellt, d. h. das Produkt wird vom Dividenden subtrahiert ; ist diese Subtraktion beendet, ohne dass sich dabei ergeben hätte, dass das in der Gruppe c eingestellte Produkt grösser ist als der Dividend, werden die neuen zwei höchsten Stellen mit dem Quotientenzähler verbunden und die neuerlich gewählte Ziffer des Quotienten in der Gruppe bII eingestellt und die Multiplikation dieser Ziffer (nicht des ganzen Quotienten) mit dem Divisor eingeleitet.
Das Spiel wird fortgesetzt bis zur letzten Quotientenstelle der Maschine. Ergibt sich bei der Subtraktion eines Produkts einer Quotientenstelle mit dem Divisor vom Dividenden, dass dieser kleiner ist als das Produkt, so wird das Produkt in der Gruppe e gelöscht und ein neues Produkt mit dem um eins verminderten Ziffernwerte der Quotientenstelle gebildet und die Subtraktion dann erst durchgeführt.
In dieser Weise wird der Quotient in der Gruppe b und der etwa verbleibende Rest in der Gruppe d eingestellt, und beide können in bekannter Weise auf die Schreibmaschine übertragen werden.
Im folgenden seien nun alle Vorgänge in der Maschine an Hand des Schaltschema beschrieben.
Durch das Niederdrücken der Taste 149 und der den Ziffern des Dividenden entsprechenden Zifferntasten wird in einer bereits beschriebenen Weise der Dividend in der Magnetgruppe d eingestellt.
Durch das hierauf folgende Niederdrücken der Doppeltaste 148 und der den Ziffern des Divisors entsprechenden Tasten wird der Divisor in der Magnetgruppe a und die erste von Null verschiedene Zahl des Divisors in der Quotientenwählergruppe e eingestellt.
EMI30.1
Fälle möglich :
1. Die erste Ziffer des Dividenden ist gleich gross oder grösser als die im Quotientenwähler eingestellte Ziffer und 2. sie ist kleiner als die im Quotientenwähler eingestellte Ziffer.
Ad 1. Es ist vorläufig kein neuer Stromweg geschlossen, und der Quotientenwähler tritt so lange nicht in Funktion, solange die Verbindung der Leiter 971, 972... 980 mit den Magnetwicklungen der Gruppe b nicht hergestellt ist. Das Kriterium dafür in der Maschine ist, dass die Magnetwicklung 1062 (Fig. 21-24) nicht stromdurchflossen ist.
EMI30.2
Ist in der ersten Stelle des Dividenden Null eingestellt, so ist die Magnetwicklung 1183 stromlos, da der Leiter 909 stromlos ist und demnach auch die Magnetwicklung 1062 stromlos.
Wird nun nach der Einstellung von Dividend und Divisor die Taste 570 (die Divisionsdurehführungs-
EMI30.3
Der Anker 923 wird angezogen und schliesst u. a. folgenden Stromweg : 52-54-1178-1179-
Magnetwicklung 923-1179-294-55-53.
Der Anker 923 bleibt also angezogen auch nach dem Loslassen der Taste 570, u. zw. so lange, bis der Anker 295 angezogen wird oder bis zur Nulleinstellung der ganzen Maschine.
Falls der Anker 1062 in seiner Ruhelage ist, d. h. falls in der ersten Stelle des Dividenden Null oder eine Ziffer eingestellt ist, die grösser oder mindestens gleich gross der im Quotientenwähler eingestellten
Ziffer ist, schliesst der Anker 923 folgenden Stromweg : 52-54-1180-1181-Magnetwicklung 1182-
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1181-Magnetwicklung 1183-909-1186-55-. 53. Jetzt wird also die im Quotientenwähler ausgewählte erste Quotientenstelle auf die Magnetgruppe bf übertragen, da über den Anker des Magneten 1182 die Verbindung zwischen den Leitern 971, 972... 980 einerseits und den Leitern 1191, 1192... 1200 anderseits hergestellt ist.
Der über die Magnetwicklung 1182 gehende Stromweg bleibt so lange geschlossen, bis der Leiter 1180 durch das Anziehen des Ankers 1177 unterbrochen wird.
Falls der Anker 1062 angezogen ist, d. h. falls in der ersten Stelle des Dividenden eine Ziffer eingestellt ist, die kleiner als die im Quotientenwähler eingestellte Ziffer und nicht gleich Null ist, wird durch den Anker 923 folgender Stromweg geschlossen : 52-54-1180-1190-1191-Magnetwicklung bio- 3M-294-55-53.
In diesem Falle wird also als erste Stelle des Quotienten Null eingestellt, ohne dass der Quotientenwähler in Funktion getreten wäre.
Die Maschine dividiert also in bezug auf den Stellenwert immer so, wie wenn im Dividenden eine Zahl mit nur einer ganzen Stelle eingestellt wäre, d. h. der Quotient hat als erste Stelle immer dann eine Null, wenn die erste Stelle des Dividenden kleiner als die erste Stelle des Divisors ist. Sie stellt aber im Quotienten nur so viele Nullen ein, wie wenn die erste Stelle des Divisors der Einerstelle entsprechen würde, denn der Quotientenwähler tritt bei der Bestimmung der zweiten Quotientenstelle immer dann in Funktion, wenn in der ersten Stelle des Dividenden eine von Null verschiedene Zahl eingestellt ist ohne Rücksicht auf den etwaigen höheren oder niedrigeren Stellenwert der ersten Divisorenziffer.
Diese Eigenschaft ist wichtig für die ziffernmässige Berechnung transzendenter Funktionen, wie sie später beschrieben werden wird.
Ist nun in der Gruppe br die erste Ziffer des Quotienten eingestellt, so werden folgende Stromwege geschlossen :
1. 52-54-1173-1171-einer der Leiter 1070, 1071... 1079-mit diesem Leiter in Verbindung stehende Magnetwicklung der Gruppe 1080, 1081... 1089-1169-294-55-53 ;
2. Derjenige der nicht eingezeichneten Stromwege, welcher in einer Weise, die vollkommen der in Fig. 14-17 bei den Magneten der Gruppe n gezeichneten analog ist, diejenige Magnetwicklung der Gruppe br stromführend hält, die bei der Einstellung dieser ersten Stelle stromführend wurde, u. zw. so lange, bis eine neue Ziffer in der Gruppe br eingestellt wird.
Mit dem Anziehen eines der Anker 1080, 1081... 1089 sind folgende zwei Stromwege geschlossen : 1. 52-54-1173-1250-einer der Leiter 1110, 1111... 1119-1174-Magnetwicklung 1175- 1169-294-55-53 und
2. 52-54-1173-1250-einer der Leiter 1120, 1121... 1129-1176-Magnetwicklung 1177- 55-53.
Beide Magnetwicklungen 1175 und 1177 bleiben stromführend, solange in der Gruppe br eine Ziffer eingestellt ist.
Wie schon erwähnt wurde, unterbricht der Anker 1177 beim Anziehen den Leiter 1180, so dass also der etwa über die Magnetwicklung 1182 führende Stromweg unterbrochen wird, sobald seine Funktion, die Einstellung der ersten Quotientenstelle, beendet ist.
Der Anker 1177 schliesst nun folgenden Stromweg : 52-54-1212-Magnetwicklung 250-Magnet- wicklung 307-1216-55-53.
EMI31.1
Der Stromweg über die Wicklungen 250 und 307 bleibt nur so lange geschlossen, solange der Anker 1214 nicht angezogen wird, da dieser beim Anziehen den Leiter 1212 unterbricht.
Der Anker 307 schliesst nun ausser den schon bei der Multiplikation beschriebenen Stromkreisen noch folgenden über die Magnetwicklung 1214 gehenden : 52-54-1187 -1213-Magnetwicklung 1214- 1213-1216-55-53.
Der Anker 1214 schliesst den Stromweg : 52-54-1187-1215-1213-Magnetwicklung 1214- 1213-1216-55-53, welcher die Wicklung 1214 so lange stromführend hält, solange der Leiter 1216 nicht unterbrochen wird.
Bei der Multiplikation des Divisors mit der ersten Stelle des Quotienten kann es sich nun ergeben,
EMI31.2
aus möglich ist und nicht etwa dadurch, dass das Teilprodukt der in ar eingestellten Ziffer mit der in br eingestellten zweistellig ist, also schon die Zehnerstelle dieses Teilprodukts in er eingestellt wird, ergibt folgende Überlegung : wäre das Teilprodukt zweistellig, so wäre die in bl eingestellte Ziffer nur als Quotient einer zweistelligen Zahl und der im Quotientenwähler eingestellten Ziffer entstanden, d. h. die erste Stelle des Dividenden müsste kleiner sein als die erste Stelle des Divisors ;
wäre das der Fall, dann wäre der Anker 1062 angezogen gewesen und in br wäre Null eingestellt worden.
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Wird also in der Gruppe CI bei dieser Multiplikation eine Ziffer eingestellt, so ist die erste Stelle des Quotienten zu hoch gewählt.
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Der Anker 1253 schliesst nun folgende zwei Stromwege :
1. 2-54-1256-1254-1252-Magnetwicklung 1253-1252-1237-55-53. Dieser Stromweg hält die Wicklung 1253 stromführend, auch nachdem 444 wieder stromlos geworden ist, u. zw. so lange, bis der Leiter 1237 unterbrochen wird ;
2. 52-54-1256-1255-921-Magnetwicklung 922-921-1244-über den offenen Anker J- über den geschlossenen Anker 1175-über den geschlossenen Anker der Gruppe 1080, 1081 ... 1089zu der Magnetwicklung bl, die dem nächstniedrigeren Ziffernwerte entspricht-301-294-55-53.
Mit dem Anziehen des neuen Ankers der Gruppe bI wird der bisher eingestellte gelöst. Es ist also jetzt eine um eins niedrigere Ziffer in bI eingestellt.
Der Anker 922 schliesst nun folgenden Stromweg : 52-54-924-Magnetwicklung 920-924- 55-53.
Der Anker 920 unterbricht beim Anziehen gemäss Fig. 20 den Leiter 744 und damit alle über die Wicklungen der Gruppe c gehenden Stromkreise, löscht also sozusagen das eingestellte Teilprodukt aus und unterbricht gemäss Fig. 24 gleichzeitig die Leiter 1216 und 1237 und damit auch den über die Wicklung 1214 gehenden Stromweg.
Es wird also jetzt neuerdings der über den geschlossen bleibenden Anker 1177 führende Stromweg 52-54-1212-Magnetwicklung 250-Wicklung 307-1216-55-53 geschlossen, da mit dem Leiter 1216 auch der über die Wicklung 1253 führende Stromweg und in weiterer Folge der über 922 und dann 920 führende Stromweg unterbrochen wurde, so dass der Leiter 1216 endlich nicht mehr unterbrochen ist.
Die Multiplikation des Divisors mit der korrigierten Stelle des Quotienten ist wiederum eingeleitet.
Das Kriterium dafür, dass die Multiplikation beendet ist, ist, dass die Wicklung 310 stromführend wird.
Der Anker. 310 schliesst nun folgenden Stromweg : 52-54-1187-1217-Magnetwicklung 755- 1216-55-53.
Der Anker 755 wird angezogen und damit die Subtraktion des in CII, cj, c... eingestellten Produkts vom Dividenden eingeleitet, wie sie an Hand der Fig. 19 und 20 beschrieben wurde.
Dort wurde auch des näheren ausgeführt, dass der Leiter 794, von dem, den beiden Subtraktionsarten (der mit der Einschränkung auf positive Differenzen und der auch negative Differenzen berücksichtigenden) entsprechend, die Leiter 850 über den Anker 792 und der Leiter 921 über den auch in Fig. 23 und 24 aufgenommenen Anker 923 abzweigen, immer dann mit dem positiven Pol 52 der Stromquelle verbunden wird, wenn der Minuend (hier bei der Division der Dividend) kleiner ist als der Subtrahend (bei der Division das Produkt aus Divisor mal einer Stelle des Quotienten).
Da bei der Division der Anker 923 in Tätigkeit tritt, kommt in einem solchen Falle der Leiter 921 zur Aktion, dessen Wirkung bereits beschrieben wurde ("Auslöschen" der in c eingestellten Zahl und Verminderung der in b eingestellten Ziffer um eins).
Das Kriterium für die Beendigung der Subtraktion ist das Stromführendwerden der Wicklung 825..
EMI32.2
D. h. also : Ist in der Magnetgruppe dI noch eine'Ziffer eingestellt, die jedoch kleiner ist als die erste Stelle des Divisors, so wird durch den Anker 1211 die Verbindung zwischen dem Quotientenwähler und der Quotientengruppe bII hergestellt und die zweite Stelle des Quotienten ausgewählt.
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Ziffer eingestellt, so müsste durch den Leiter 919 die Wicklung 1228 stromführend, ihr Anker also angezogen sein), so wird vorerst die Verbindung der Magnetgruppe d mit dem Quotientenwähler und hierauf die zwischen diesem und der Gruppe bII hergestellt, in bII also auf diesem Wege Null eingestellt.
4. Ist der Anker 1062 in seiner Ruhelage und der Anker 1 : ! 28 angezogen, so wird der sub 3 als zweiter Stromkreis angeführte geschlossen.
D. h. also : Ist in dz eine von Null verschiedene Ziffer eingestellt, die grösser oder mindestens gleich ist der ersten Stelle des Divisors, so wird ebenfalls die Verbindung zwischen dem Quotientenwähler und der Quotientengruppe hergestellt und die zweite Stelle des Quotienten ausgewählt.
5. Ist der Anker 1062 geschlossen ebenso wie der Anker 1228, so ist folgender Stromweg geschlossen :
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D. h. also : Ist in der Gruppe dII eine von Null verschiedene Ziffer eingestellt, die kleiner ist als die erste Stelle des Divisors, so wird in der zweiten Stelle des Quotienten (in bu) Null eingestellt, ohne dass der Quotientenwähler in Funktion getreten wäre.
Wird nun durch einen der eben beschriebenen fünf Stromkreise die zweite Stelle des Quotienten eingestellt. so werden folgende Stromkreise geschlossen :
1. 52-54-1173-1251-einer der Leiter 1140, 1141 ... 1149-1242-Magnetwicklung 1243- 301-294-55-5 : 3.
Der Anker 1243 unterbricht den Leiter 2, der, wie bei der Gruppe by beschrieben wurde, in Verbindung mit dem Leiter 921 eine etwaige Korrektur der gewählten ersten Quotientenstelle durchführt, und schliesst den Leiter 1245, der, vom Leiter 921 abzweigend, die eventuelle Korrektur in der Gruppe bII bewerkstelligt.
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1218-1260-55-53.
Der Anker 1219 unterbricht die Leiter 1224 und 1217, mit dem Leiter 1224 also jedenfalls einen etwa über 1211 gehenden Stromkreis, und schliesst folgende Stromwege :
1. 53-55-1216-1239-55-53.
Mit dem nun geschlossenen Leiter 12 : J9 ist also der Leiter 1216 nicht nur über den Anker 920, sondern auch direkt mit dem negativen Pole 5 : J der Stromquelle verbunden ; ein eventuelles Anziehen des Ankers 920 tangiert also nicht mehr den Leiter 1216 und damit auch nicht mehr den über die Wicklung 1214 gehenden Stromkreis, so dass 1214 bis zur Beendigung der Division stromführend bleibt sowie die zweite Stelle des Quotienten eingestellt ist.
2. 52-54-1187-1240-Magnetwicklung 310-Magnetwicklung 251-1237-55-53.
Mit diesem zum Teil mit dem bei der Multiplikation beschriebenen Stromkreis über 310 und 251 identischen wird die Multiplikation des Divisors mit der zweiten Stelle des Quotienten eingeleitet, und das Spiel (Multiplikation-Subtraktion-Wahl der dritten Quotientenstelle) wiederholt sich.
Zu beachten ist, dass der über 310 gehende Leiter 1217 nun nicht mehr zur Magnetwicklung 755 führt, da er doch durch den Anker 1219 unterbrochen ist, sondern mit dem Leiter 1235 verbunden ist, der zur Wicklung 1236 führt, welche dieselbe Funktion für die zweite Quotientenstelle hat wie 1214 für die erste.
Das Kriterium für die Beendigung der Division ist (im vorliegenden Schema für einen zweistelligen Quotienten), dass sowohl der Anker 1219 als auch der Anker 825 angezogen ist.
Mit dem Schliessen der Doppeltaste 570 (der Divisionsdurchführungstaste) war ausser dem über die Wicklung 923 führenden Stromweg noch folgender geschlossen worden: 52-54-570-1271-Magnetwicklung 1272-1271-55-53.
Der Anker 1272 schliesst folgenden Stromweg : 52-54-1273-1271-Magnetwicklung . 1272-
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Wird nun in einem beliebigen Zeitpunkte die Schreibtaste 146 geschlossen, so wird die in der Quotientengruppe eingestellte Zahl nach Beendigung der Division in bekannter Weise auf die Schreibmaschine übertragen.
Nun soll das bisher Gesagte an einigen Ziffernbeispielen anschaulicher gemacht werden.
1. Addition.
Es seien die beiden Zahlen 76 und 53 zu addieren.
A. Handgriffe : Es werden folgende Tasten in folgender Reihenfolge beliebig schnell hintereinander gedrückt (Fig. 6-9) :
I. 1M. II. 45, III. 456, IV. 571, V. 151, VI. 453, VII. 453, VIII. 571, IX. 146.
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Der Anker 110 schliesst vorläufig folgenden Stromkreis : 52-54-153-157-152-Magnetwicklung 110-152-122-124-55-53.
Ad II. 52-54-45, 1-567-138-fiber den Anker 110-107-Magnetwicklung ai7-122-124- 55-53.
Der Anker aI, 7 schliesst folgenden Stromweg: 52-54-153-154-172-160-159-Magnetwicklung 158-159-über den Anker 162-161-145-55, jedoch erst bis die Tastenberührung aufgehört hat, da gleichzeitig mit der Taste 457 der Schalter 163 geschlossen wurde, der folgenden Stromkreis schliesst : 52-54-163-164-Magnetwicklung162-161-145-55-53.
Die Taste 457 schliesst ausserdem folgenden Stromkreis : 52-54-457-567-Magnetwicklung 37- 23-55-53, welcher Stromkreis die Type 7 der Schreibmaschine auslöst, wie dies bei der Schreibmaschine beschrieben wurde. Der Anker 158 schliesst folgenden Stromkreis : 52-54-153-155 -über den Magnetanker 158-Magnetwicklung 121-123-134-55-53.
Der Anker 121 unterbricht den Leiter 137, wodurch die Wicklung 110 stromlos wird, und schliesst folgenden Stromkreis : 52-54-175-188-155-Wicklung 121-123-124-55-53. Wicklung 121 bleibt also wieder stromführend.
Ad III. 52-54-456-566-137-117-Magnetwicklung aII,6-123-124-55-53.
In derselben Weise wie vorher wird in der Gruppe aII die Wicklung aII,6 stromführend.
Zu erwähnen ist, dass die Wicklungen al, 7 und aII, 6 stromführend bleiben, da in derselben Weise, wie es beim Magneten aI, gezeichnet ist, über ihre Anker dem dort gezeichneten Leiter 156 analoge Leiter führen, die die Wicklungen stromführend halten, bis der Leiter 124 durch das Anziehen des Ankers 125 unterbrochen wird.
Ad IV (Fig.'18, 13-17) : 52-54-571-578-574-Magnetwicklung 575-574-581-55-53.
Der Anker 575 schliesst folgende elektrisch parallele Stromwege :
1. 52-54-589-590-607-über den Anker 575-328e,III- (Fig. 14-17, es sind die Gruppenund Stellenwertindizes weggelassen, da diese Figur für mehrere Gruppen gilt, wie sehen in der Beschrei-
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Leiter 414, so dass die Wicklung nez e (in Fig. 14-17, ne) stromlos wird.
Hier ist zu bemerken, dass die Verbindungen der Magnetwicklungen der Gruppe c mit dem negativen Pole 53 der Stromquelle eigentlich auf einem anderen Wege erfolgen, wie aus Fig. 7 und Fig. 13 ersichtlich ist, doch sind der Einfachheit halber die in Fig. 14-17 für die Magnete der Gruppe f gezeichneten als für c gültig angenommen. Denn es ist hier vollkommen bedeutungslos, ob die Verbindung der Wicklung c 7 mit 53 über die Leiter 404-55 oder, wie in Fig. 7, über die Leiter 515-482-55 geführt ist. Tatsächlich gilt natürlich die in Fig. 7 gezeichnete Verbindung. Das hier Gesagte gilt natürlich auch für alle anderen Magnetgruppen, bzw. für ihre Verbindungen mit 53, für die immer Fig. 6-9 massgebend ist.
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bis 17, n6)-402-55-53.
Der Anker nc,IV,6 schliesst wiederum einen über seine Wicklung gehenden Stromweg (über den Leiter 411) und einen über die Wicklung CIV, (in Fig. 14-17, fa) gehenden. Es ist also in Cm schon #sieben" eingestellt und in Crv "sechs".
Der Anker 575 (Fig. 18) schliesst jedoch gleichzeitig mit den beschriebenen Stromwegen noch folgende zwei Stromwege :
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Der Anker 586 schliesst folgenden Stromweg (Fig. 9) : 52-54-623-622-Magnetwicklung 125- 55-53. Der Anker 125 unterbricht den Leiter 124 und damit alle über die Wicklungen der Gruppe a gehenden Stromwege. Die in a eingestellte Zahl 76 ist damit gelöscht.
Der über die Wicklung 588 führende Stromweg ist so lange bedeutungslos, solange die Schreibtaste 146 nicht geschlossen wird.
Ad V, VI und VII. Wiederholung des bisherigen Vorganges, d. h. Einstellung der Zahl 53 in der Gruppe a.
Ad VIII. Dasselbe wie ad IV.
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Wicklung eIII, 2 gehenden Stromwege und unterbricht unter anderen den Leiter 412, der die Wicklung nc,III,7 stromführend hielt (Fig. 15). Gleichzeitig schliesst der Anker h2 fünf Leiter und insgesamt vier Stromkreise (Fig. 13) :
I. 52-54-436-fünfter Leiter von links nach rechts gezählt-433-442-Wicklung 357-334- 55-5. 3. Dieser Stromkreis ist bei der Addition vollkommen bedeutungslos, stört aber auch in keiner Weise.
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Durch diesen Stromkreis wird also in CII #eins" eingestellt, d. h. die Zehnerübertragung von eIII aus durchgeführt.
III. (Fig. 13) : 52-54-436-dritter Leiter-435-Magnetwicklung 426-423-334-55-53.
Der Anker 426 unterbricht die Verbindung zwischen den Magnetwicklungen h und den Magnet- wicklungen nc,III.
IV. 52-54-436-erster Leiter-Wicklung h2-zweiter Leiter-437-55-53.
Folgende Anker werden also gleichzeitig angezogen : 426, der die Verbindung zwischen den Wicklungen A und den Wicklungen nc,III unterbricht, 445 und te
Der Anker 445 schliesst den Stromweg 52-54-451-Magnetwicklung 446-55-53.
Der Anker 446 unterbricht den Leiter 436 und damit alle über den Anker h2 gehenden Stromkreise.
Der zweite durch 575 geschlossene Stromkreis verläuft (Fig. 18) : 52-54-589-591-613-über den Anker 575-324 cl (Fig. 14-17)-über den Anker cIV,6 (Fig. 14-17,f6) - 380c,IV-401-Magnet- wicklung nc,IV,9-402-55-53.
Der Anker nc,IV,9 schliesst wiederum in bekannter Weise die beiden über seine eigene und über die Wicklung des Magneten erg gehenden Stromkreise und unterbricht unter anderen den Leiter 411, der die Wicklung ne IV6 stromführend hielt.
Von den Magneten der Gruppe c sind also stromumflossen : in el der Magnet e in Cjf der Magnet
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wicklungen 588 und 586 führenden Stromkreise. Der Anker 586 löscht wiederum die in a eingestellte Zahl.
Ad IX. Wird nun die Schreibtaste 146 gedrückt, werden folgende zwei Stromwege geschlossen :
1. (Fig. 6-9) : 52-54-146-574-143-Magnetwicklung 141-143-145-55-53.
2. 52-54-625-über den Anker 588-480-Magnetwicklung 479-480-481-482-55-53.
Der Anker 479 schliesst folgenden Stromkreis : 52-54-471-Über den angezogenen Anker c e- 460-über den angezogenen Anker 479-130-56e-Magnetwicklung 3e-23-55-53 und leitet damit das Schreiben der in der Gruppe c eingestellten Summe in der früher beschriebenen Weise ein.
2. Subtraktion.
Es seien die beiden Zahlen 326 und 934 voneinander zu subtrahieren, u. zw. werde die kleinere Zahl als erste eingestellt.
A. Handgriffe.
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B. Stromwege.
Ad 1. (Fig. 19,20) : 52-54-745-791-Magnetwicklung 792-791-55-53. Der Anker 792 schliesst folgenden Stromweg : 52-54-793-791-Wicklung 792-791-55-5. 1 Der Anker 792 bleibt also angezogen auch nach dem Aufhören des Tastendruckes 745.
Ad II-VL Einstellung der Zahl 326 in der Gruppe a und Übertragung auf cII, cIII und Cm wie es bei der Addition beschrieben wurde.
Ad VIL (Fig. 19,20) : 52-54-746-747-830-Magnetwicklung 755-831-744-55-53.
Der Anker 755 schliesst folgende Stromwege :
1. 52-54-743-740-Über den Anker cIl, 3-716-über den Anker 755-764-über den nicht angezogenen Anker 800-634d,I (Fig. 14-17)-über den Ankere (in Fig. 14-17,fe) -374d1- 395d,I-Magnetwicklung nd,I,3-402-55-53.
Der Anker nd,I,3 schliesst wiederum die beiden über seine eigene und über die Wicklung dI, 3 gehenden Stromwege und unterbricht 414d,I, so dass die Wicklung nd, und damit die Wicklung dI, e stromlos und die Wicklung dI,3 stromführend wird.
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816-815-55-3.
3. 52-54-814-822-über den Anker 755-832-834-Magnetwicklung 835-834-831- 744-55-53.
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dem Angezogenwerden des Ankers 755 so lange angezogen, solange der Druck auf die Taste 746 andauert, die Einwirkung des Tastendruckes auf die Wicklung 755, jedoch hört in dem Augenblicke auf, indem der Anker 755 angezogen ist. Der Druck auf die Taste 746 (die Subtraktionsdurchführungstaste) kann
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Wicklung 816 und endlich 824, Ist der Anker 824 wieder in seiner Ruhelage, so wird folgender Stromweg über den Anker 837 (der durch den über den Leiter 838 führenden Stromweg angezogen blieb) geschlossen : 52-54-814-822-Magnetwicklung 756-839-über den offenen Anker 840-839-über den angezogenen Anker 837-836-Magnetwicklung 837-836-831-744-55-53.
Der Anker 756 schliesst folgende Stromwege :
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der Anker 824 wieder in seiner Ruhelage ist (nach aufeinanderfolgender Lösung der Anker 756 und 816), wird folgender Stromweg geschlossen : 52-54-814-822-844-Magnetwicklung 757-844-über den
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Der Anker nc,III,6 schliesst wiederum die beiden über seine eigene-und über die Wicklung des Magneten dm, gehenden Stromkreise und der Anker 816 den über die Wicklung 824 gehenden. Der Anker 846 schliesst folgenden Stromkreis: 52-54-829-848-845-Magnetwicklung 846-845-831- 744-55-53.
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Der Anker 828 unterbricht beim Anziehen den Leiter 744 und damit alle über diesen Leiter führenden Stromkreise. Die Wicklungen 823,. 828 und 846 werden stromlos.
Ad VIII-XII. Einstellung der Zahl 934 in der Gruppe a und Übertragung auf c wie bei der Addition.
Ad XIII. Die Taste 746 schliesst wiederum den über den Magneten 755 gehenden Stromkreis.
Der Anker 755 schliesst wiederum fünf Stromkreise :
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den Anker 755-770-über den angezogenen Anker 800-650, I (Fig. 14-17)-über den Anker dr, 3 -377d,I-398d,I-Magnetwicklung nd,I,6-402-55-53. Der zweite, dritte, vierte und fünfte durch den Anker 755 geschlossene Stromkreis sind wieder dieselben wie beim ersten Anziehen des Ankers 755. Hier ist zu beachten, dass die Anker 800 und 816 gleichzeitig angezogen werden und die Anker n, r, 6 und 824 ebenfalls gleichzeitig. Da die Wicklung 755 nach dem Anziehen des Ankers ? 4 erst stromlos
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Der Anker 860 unterbricht beim Anziehen den Leiter 8. 31 und damit alle über diesen Leiter führenden Stromkreise. Die Anker 307 und 357 werden gelöst, ebenso wie 359 und in weiterer Folge der Anker 360. Geschlossen bleibt nur der Anker 338, u. zw. durch folgenden Stromweg : 52-54-341-337-Wicklung 338-337-334-55-53.
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402-55-53.
Die Anker ne, und nc,II,4 schiessen wiederum in bekannter Weise je zwei Stromkreise über ihre eigene und die Wicklungen der zugehörigen Magnete CI, und cII,4 und unterbrechen die über die Wicklungen me und me führenden Stromkreise, so dass nun in CI drei und in ei, vier eingestellt ist, d. s. die Zehnerstellen der Teilprodukte 7 x 5 und 7 x 6.
In dem Augenblicke, in dem der Anker 357 wieder in seiner Ruhelage angelangt ist, wird folgender Stromweg geschlossen (Fig. 11,12) : 52-54-331-Wicklung 309-342-337-Wicklung 338-334-55-53,
Der Anker 309 schliesst folgende Stromwege : 1. 52-54-331-346-332-Wicklung 359-55-53.
2. 52-54-331-346-332-13-5-Wicklung 357-334-55-53. Der Anker 357 unterbricht den über die Wicklungen 309 und 338 gehenden Stromkreis, doch bleibt die Wicklung 309 stromführend durch folgenden Stromkreis.
3. 52-54-331-Wicklung 309-342-1308-33-334-55-53.
4. 52-54-331-347-Wicklung 348-334-55-53.
Der Anker 359 schliesst wieder wie früher den über die Wicklung 360 führenden Stromkreis, und der Anker 360 unterbricht wiederum den Leiter 3. 31 und damit den über die Wicklungen 309 und 348 hintereinander führenden Stromkreis. Der Anker 348 bleibt jedoch durch die Einwirkung des folgenden
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bricht den Leiter 344 und macht damit die Wicklung 250 stromlos.
Während die beiden Anker 250 und 309 angezogen waren (in dem dem Anziehen des Ankers 309 folgenden Zeitelement), waren folgende zwei Stromkreise geschlossen gewesen :
1. 52-54-252-über den Anker bI,7-233I (Fig. 10)-über den Anker aI,5-206I (Fig. 11, 12)-über den Anker 309-32611 (Fig. 14-17) -über den Anker CII,4-380c,II-401c,II-
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zwei eingestellt, d. i. das Produkt 56 x 7.
Nachdem der Anker 357 wieder in seiner Ruhelage angelangt ist, ist folgender Stromweg geschlossen: 52-54-331-wicklung 310-350-wicklung 251-350-347-Wicklung 348-334-55-53.
Der Anker 251 schliesst folgende Stromkreise :
1. 52-54-252-345-Wicklung 251-350 (nach dem Anziehen des Aukers 357)-1311-333- 334-55-53.
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unterbricht) und 357.
Der Anker 310 schliesst folgende Stromkreise :
1. 52-54-331-351-332-wicklung 359-55-53.
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Der Anker ho schliesst vier Stromkreise :
I. (Fig. 13) : 52-54-431-erster über den Anker ho gelegter Leiter-Wicklung h0-zweiter Leiter- 432-55-53.
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Der Anker ho bleibt also geschlossen auch nach der Unterbrechung der Verbindungsleiter zwischen den Wicklungen h und nc,II. d. h. auch nach dem durch den Stromkreis 11 bewirkten Anziehen des Ankers 425. Der Stromkreis 111 bewirkt. in der Stelle CI die Addition einer Einheit, also die Einstellung von Cr, 1 und das Anziehen des Ankers,
Der Stromkreis IV hält die Wicklung 357 stromführend auch nach dem Anziehen des Ankers 360 (Fig. 11,12).
Der Anker 444 schliesst nun folgenden Stromkreis : 52-54-450-Wicklung 448-55-53. Der Anker 448 unterbricht den Leiter 431 und damit die Stromkreise I. II, III und IV. Angezogen bleibt
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Der Anker ? c,III.3 schliesst wiederum die beiden bekannten Stromkreise über seine eigene und die Wicklung des Magneten eIII,3.
Jetzt ist also in der Gruppe c eingestellt : In CI vier, in eII Null und in Cm drei.
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Der Anker 811 schliesst folgende Stromwege :1. 52-54-331-Wicklung 311-356-1310-333- 334-55-53.
2. 52-54-331-358-332-Wicklung 359-55-53.
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Über den Anker 311 war noch folgender Stromweg geschlossen (Fig. 6-9) : 52-54-316-Wicklung317-298-55-53.
Der Anker 377 schliesst folgenden Stromweg : 52-54-480-Wicklung 479-480-481-482- 55-53.
Ad VIII. Die Taste 146 schliesst folgenden Stromweg : 52-54-146-574-143-Wicklung 141- 143-145-55-53.
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gestellten Zahl in bekannter Weise ein.
4. Division.
Es sei die Division 876 : 45 durchzuführen.
A. Handgriffe.
Es werden. folgende Tasten in folgender Reihenfolge beliebig schnell nacheinander geschlossen
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B. Stromwege.
Ad I-IV. Einstellung der Zahl 876 in der Dividendengruppe d. Ausserdem ad II.
Nachdem der Anker nd. angezogen ist, ist folgender Stromweg geschlossen (Fig. 19, 20) :
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Ad V-VII. Einstellung der Zahl 45 in der Gruppe a und der Ziffer 4 in der Gruppe e. Ad VIII (Fig. 23, 24). Die Doppeltaste 570 schliesst folgende zwei Stromwege : 1. 52--570-
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1179-294-55-53. Der Anker 923 bleibt also ebenfalls angezogen, bis der Anker 295 angezogen wird oder bis zur Beendigung der Rechnung.
2. 52-54-1180-1181-Magnetwicklung 1182-1181-909-Magnetwicklung 1183-909-1186 55-53.
Der Anker 1182 schliesst folgenden Stromweg : (Fig. 19, 20) 52-54-748-751-878-über den Anker nd,I,8-878 (Fig. 23, 24) -über den Anker 1183-958 (Fig. 21, 22)-über den Anker L4-973 (Fig. 23, 24)-über den Anker 1182-1193-Magnetwicklung bI,2-300-294-55-53. jetzt ist also in der Gruppe br als erste Stelle des Quotienten zwei eingestellt.
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wicklung 1177-1176-55-53.
Der Anker 1177 unterbricht den Leiter 1180 und damit den unter 2. beschriebenen, über 1182 führenden Stromweg. Der Anker 1182 wird also losgelassen, nachdem die erste Quotientenstelle eingestellt worden war.
Der Anker 1177 bleibt angezogen, solange in br eine Ziffer eingestellt ist, und schliesst den vierten über den Anker 923 führenden Stromkreis :
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Mit dem Anziehen der Anker 250 und 307 ist die Multiplikation des in der Gruppe a eingestellten Divisors 45 mit der in der Gruppe bl eingestellten ersten Quotientenstelle 2 eingeleitet und die Multiplikation wird in einer bereits beschriebenen Weise (Fig. 10-17) durchgeführt, d. h. in der Gruppe c-ii wird neun und in der Gruppe Cm wird Null eingestellt, wie wenn die Multiplikation von der Tastatur aus eingeleitet worden wäre. Nur wird natürlich (da die Taste 303, Fig. 6-9, nicht gedrückt wurde) der über die Magnetwicklung 306 führende Stromweg nicht geschlossen und damit das Schreiben des in o eingestellten Produkts nicht eingeleitet.
Dagegen ist folgendes zu beachten :
Sobald der Anker 307 angezogen ist, schliesst er den fünften, über den Anker 923 führenden Stromkreis :
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Der Anker 1214 unterbricht den Leiter 1212 und damit den über 250 und 307 führenden Stromkreis und macht somit das Zusammenspiel der Magneten 250, 251, 307, 309, 310, 311 von der Divisionsschaltung unabhängig und bleibt durch folgenden Stromkreis angezogen : 52-54-1187-1215-1213-
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brochen wird.
Die Multiplikation des Divisors 45 mit der ersten Quotientenstelle 2 ist beendet, sowie der Anker 310
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IL 52-54-814-822-818-815-1307-wicklung 840-1307-831-744-55-53.
IIL 52-54-814-822-832-834-Wicklung 835-834-831-744-55-53.
IV. 52-54-814-822-833-830-Wicklung 755-831-744-55-53 (nach Fig. 23,24) oder Wicklung 755-1217-1216-55-53, was ganz dasselbe ist, da es sich nur um die Verbindung der Wicklung 755 mit dem negativen Pole der Stromquelle handelt, die selbstverständlich nur einmal und nicht doppelt hergestellt ist und nur der Übersichtlichkeit wegen in den einzelnen Figuren anders bezeichnet ist.
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Der Anker bI,1 schliesst wiederum ausserdem den über seine eigene Wicklung führenden Stromweg (wie die Magnete der Gruppe n bei den Magnetgruppen c und d) und unterbricht den über die Wicklung bu, gehenden Stromweg :
Gleichzeitig mit dem Anker 1081 war der Anker 920 durch folgenden Stromweg angezogen worden :
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D. h. also : Da das Produkt aus der ersten Stelle des Quotienten und dem Divisor grösser war als der Dividend, wurde dieses Produkt in c #gelöscht" und als erste Stelle des Quotienten eine um eins niedrigere Ziffer eingestellt, also statt zwei eins.
Selbstverständlich war auch mit dem Lösen der Anker c, und elo der über den Leiter 921 führende Stromweg stromlos geworden und die Anker 922 und 920 wieder in ihre Ruhelage gekommen.
Nachdem der Anker. 1214 wieder in seiner Ruhelage angelangt war, war wiederum der vierte über den Anker 923 geführte Stromweg (jetzt über den Anker 1081) geschlossen worden, und die Multiplikation der ersten Stelle des Quotienten mit dem Divisor beginnt von neuem.
Nachdem das Produkt von 1 und 45, also 45, in den Gruppen CIl und eIII eingestellt ist und durch den Anker 310 wiederum der sechste über den Anker 923 führende Stromweg geschlossen worden war, schliesst der Anker 755 (Fig. 19,20) wiederum die unter I.-IV. bezeichneten Stromwege und ausserdem
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offenen Anker 800-635, (Fig. 14-17)-über den Anker dI,8-3750,I-396d,I-Magnetwicklung nd,I,4-402-55-53.
Der Anker n, r, 4 schliesst wiederum die beiden über seine eigene und die Wicklung dr, 4 gehenden Stromwege und unterbricht den über nd,I,8 führenden Stormkreis.
Das Zusammenspiel der Magnete 755, 756, 757, 837, 842, 846, 816, 824 (sämtlich Fig. 19,20) ist wiederum dasselbe wie bei der Subtraktion, d. h. es wird auch die in elll eingestellte Ziffer 5 von der in dII eingestellten Ziffer 7 subtrahiert, so dass in der Gruppe d als Rest 426 eingestellt bleibt.
Das Kriterium für die Beendigung der Subtraktion ist, dass der Anker 825 angezogen wird.
Der Anker ? 5 schliesst folgende Stromwege : (Fig. 19, 20) 52-54-814-827-Magnetwicklung 828-827-tuber den Anker 846-845-Wicklung 846-845-831-744-55-53 und (Fig. 23,24)
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Der Anker 1221 schliesst folgende Stromwege : 52-54-1187-1223-1220-Wicklung 1221- 1220-1237-55-53. Der Anker 1221 bleibt also angezogen, auch nachdem der Anker 828 den Leiter 744 unterbricht, also auch nachdem der Anker 825 wieder in seine Ruhelage gekommen ist. Ferner schliesst der Anker 1221 den folgenden Stromweg : 52-54-1224-über den Anker 1221-über den Anker 1177- über den offenen Anker 1219-1224-über den offenen Anker 1062-1225-über den noch immer
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55-53.
Damit ist die Subtraktion der in der Gruppe e eingestellten Zahl 405 von dem in der Gruppe d eingestellten Reste 426 eingeleitet, und das Spiel von vorher wiederholt sich, bis durch den Anker 825 folgender Stromweg geschlossen wird : 52-54-1274-über den Anker 1272-1274-über den Anker < J- 1274-überdenAnker1219-1274-Magnetwicklung1275-1260-55-53.
Der Anker 1275 (Fig. 6-9) stellt die Verbindung zwischen den zehn über die Anker der Gruppe bI in bekannter Weise geführten Leitern und den Sammelleitern 131, 132, 133... 140, also in unserem Falle zwischen dem über den Anker bI,1 geführten Leiter und dem Leiter 132 her und ad IX. der Druck auf die Taste 146 leitet das Schreiben des in der Gruppe b eingestellten Quotienten (in unserem Falle 19) ein.
Bei der Addition wurde gezeigt, wie eine in einer Magnets'huppe eingestellte Zahl auf eine andere Magnetgruppe übertragen werden kann, u. zw. durch Betätigung eines einzigen Magnetankers. Diese Übertragung kann mit einer beliebigen Stellenverschiebung verbunden sein.
Bei der Division wurde gezeigt, wie durch Betätigung einer Taste (der Taste 570, die den Magneten 923 stromumflossen macht) eine Reihe von Rechenoperationen (Addition, Multiplikation, Subtraktion) automatisch aufeinanderfolgen.
Es ist nun ohne weiteres einzusehen, dass auf diese Weise eine Reihe weiterer Rechenoperationen, vor allem die ziffermässige Ausrechnung. aller rationalen algebraischen Funktionen durch Betätigung einer Durchführungstaste von der Maschine automatisch ausgeführt werden können.
Soll z. B. x"für ein bestimmtes x und ein bestimmtes n ausgeführt werden, so müsste (wie später an einer anderen Funktion gezeigt wird) die Zahl x vorerst in einer Magnetgruppe eingestellt werden, von der sie nach Betätigung der der Funktion a ;" (selbstverständlich müssen ebenso viele Durchführungstasten vorhanden sein, als verschiedene Potenzen von der Maschine gewünscht werden) entsprechenden Durchführungstaste auf die Gruppen a und b übertragen werden ; nach der erfolgten Übertragung müsste ein Stromweg über die Magneten 307 und 250 geschlossen werden, der die Multiplikation einleitet ;
nach Beendigung der Multiplikation müsste ein Stromweg über die Wicklung 295 (Fig. 6-9 und Fig. 23,24) geschlossen werden, deren Anker die über die Wicklungen der Gruppe b führenden Stromwege unterbricht, so dass also der Multiplikator #gelöscht" ist ; hierauf müsste das in c eingestellte Produkt X2 auf b übertragen und in c gelöscht werden (etwa durch Betätigung des Magneten 920, Fig. 19,20), und hierauf müsste wiederum der Stromkreis über die Wicklungen 307 und 250 geschlossen werden, der die Multiplikation von dem in b eingestellten x2 mit dem in a eingestellten x einleitet. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden.
Es ist, auch ohne weiteres möglich, nichtalgebraische (transzendente) Funktionen ziffernmässig zu berechnen, u. zw. genau so durch Betätigung einer einzigen Durchführungstaste, wenn diese transzendente Funktionen sich in konvergierende Potentialreihen auflösen lassen. Das soll an einem Beispiel gezeigt werden..
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arbeiten, dass x (im Bogenmasse) in die Maschine von der Tastatur aus eingestellt werde und dann nur noch eine Durchführungstaste gedrückt werde ; das Resultat soll dann schon automatisch geschrieben werden.
Die Taylorsche Reihe für sin x ergibt :
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genaues Resultat, also eine für praktische Zwecke vollkommen genügende Genauigkeit.
Die für diese Funktion nötige Schaltung zeigt Fig. 25, 26.
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1435-1313-1314-55-53., Über den Anker 1312 sind in bekannter Weise Verbindungsleiter zwischen den Sammelleitern 131, J32 ... 140 und den Wicklungen der Gruppe gI geführt.
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dieser Winkel kleiner als eins, so dass die erste Stelle der einzustellenden Zahl jedenfalls Null ist.
Die Dnrchführungstaste 7. 375 schliesst folgenden Stromweg : 52-54-7315-1316-über den
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* 1. Der Anker 1317 schliesst folgende Stromwege : 52-54-1. 319-7320-1321-Wicklung 1322- 1321-1318-1314-55-53 und 52-54-1319-1320-1323-Wicklung 1324-1323-1318-1314- 55' :'-53.
Der Anker 1 317 stellt ausserdem noch in ganz derselben Weise, wie es der Anker 575 (Fig. 18) im Verlaufe der Addition mit den über die Anker der Gruppe s gelegten Leitern und den Magnetwicklungen der Gruppe c tut, die Verbindung her zwischen Leitern, die über die Anker der Gruppe g gelegt sind einerseits und den Wicklungen der Magnetgruppen a, bund f anderseits. D. li. also, dass jetzt die in der Gruppe g eingestellte Zahl auf die Multiplikandengruppe, die Multiplikatorengruppe und eine Gruppe übertragen wurde, die als Summandengruppe bezeichnet werden soll.
Die Schaltung einer Stellenwertgruppe dieser Gruppe f zeigt Fig. 14-17. Sie wurde in ihren einzelnen Teilen anlässlich der Besprechung der Addition und der Subtraktion beschrieben.
In diese Gruppe f kann eine Zahl additiv und auch subtraktiv eingestellt werden, je nachdem die Verbindung mit den Leitern 321, 322... 330 oder mit den Leitern 631, ?32... 640 hergestellt wird.
Die eben beschriebene Verbindung ist in das Schaltschema (Fig. 25, 26) nicht aufgenommen worden, da das Schema nichts Neues bringen würde.
Der Anker 1322 schliesst folgenden Stromweg:52-54-1319-1320-1328-1321-Wicklung 1322- 131-1318-1314-55-53 und unterbricht den Leiter 7376 und damit den über die Wicklung 1. 317 führenden Stromweg. Der Anker 1. 322 bleibt also bis zur Beendigung der Rechnung angezogen und die Dauer der Tastenberührung ist ohne Einfluss auf die Durchführung der Rechnung.
Der Anker 1324 schliesst folgende Stromwege :
I. 52-54-1319-1320-1325-über den offenen Anker 1334-1325-1326-1232-Wieklung 1324-7323-1318-1314-55-53. Der Anker 1324 bleibt also angezogen, bis der Anker 1334 angezogen wird.
EMI43.3
III. 52-54-1319-1320-1331-Wicklung 250-Wicklung 307-1331-1313-1314-55-53.
Jetzt ist also die Multiplikation der in der Gruppe a mit der in der Gruppe b eingestellten Zahl (sie sei x genannt) eingeleitet.
Der Anker 7. 330 schliesst folgenden Stromweg :
L 52-54-1319-1320-1335-über den offenen Anker 1351-1335-über den angezogenen Anker 1330-1335-1329-Wicklung 1330-1329-1318-1314-55-53.
Der Anker 1330 bleibt also angezogen, bis der Anker 1. 351 angezogen wird. Der Anker 250 schliesst. ausser den bei der Multiplikation besprochenen Stromwegen noch folgenden : II. 52-54-7319-1332-1333-über den angezogenen Anker 1330-1333-Wicklung 1334- 1333-1318-1314-55-53.
Der Anker 1334 unterbricht beim Anziehen den Leiter 1325 und damit den über die Wicklung 7324 führenden Stromkreis.
Die Multiplikation nimmt ihren früher beschriebenen Verlauf, d. h. es werden der Reihe nach die Anker 307, 309, 310 und 311 angezogen (bei mehrste11igen Zahlen für jede weitere Stelle zwei Anker).
In diesem Schaltschema ist in Übereinstimmung mit den übrigen Figuren der Anker 311 als letzter gezeichnet. Er schliesst ausser den bei der Multiplikation beschriebenen Stromwegen noch folgenden :
EMI43.4
Der Anker 295 unterbricht, wie aus den Fig. 6-9 ersichtlich ist, sämtliche über die Wicklungen der Gruppe b führende Stromkreise und schliesst folgenden Stromweg :
5. 52-54-1319-13. 38-1339-über den angezogenen Anker 295-7339-über den angezogenen Anker 1330-1339-1340-wicklung 1341-1340-1318-1314-55-53.
Der Anker 1. 341 bleibt durch folgenden Stromweg geschlossen : 52-54-1319-1338-1342-über den offenen Anker 1361-1342-über den offenen Anker 1324-1342-über den angezogenen Anker 1341- 1342-1340-wicklung1341-1340-1318-1314-55-53.
Die Multiplikation von x X x ist beendet, wenn der Anker 357'wieder in seiner Ruhelage ist ; die in der Gruppe b eingestellte Zahl x ist gelöscht mit dem Anziehen des Ankers 2. 95 ; demgemäss schliesst d'r
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Anker 1341 folgenden Stromweg, aber erst nachdem der Anker 357 wieder in seiner Ruhelage angelangt ist :
6. 52-54-1319-1332-1343-fiber den offenen Anker 357-1343-über den angezogenen Anker 1330-1343-wicklung 1344-1343-1318-1314-55-53.
Der Anker 1344 stellt die nicht eingezeichnete Verbindung her zwischen der Produktgruppe c einerseits und der Multiplikatorengruppe b anderseits, überträgt also die in der Produktgruppe e eingestellte Zahl a ; 2 lauf die Multiplikatorengruppe b.
. Hiezu ist folgendes zu bemerken. Da bisher zwei Zahlen multipliziert wurden, die beide kleiner
EMI44.1
ist ; an Stelle des unter 5. beschriebenen Stromkreises werden jedoch infolge des angezogenen Ankers 1349 folgende Stromwege geschlossen :
EMI44.2
Anker 295-über den offenen Anker 1389-1350-über den angezogenen Anker 1349-1350- Wick- lung1351-1350-1318-1314-55-53.
Der Anker 1351 unterbricht beim Anziehen den Leiter 1335, so dass der über die Wicklung 1330 führende Stromkreis unterbrochen ist und mit dem Lösen des Ankers 1330 alle etwa über ihn geführten Stromkreise.
Der Anker 1341 schliesst demgemäss nun nicht mehr den unter 6. angeführten Stromweg, sondern den folgenden, sobald der Anker 357 wieder in seiner Ruhelage ist, d. 11. bis die Jlilultiplikation x2 mal x tatsächlich beendet ist :
EMI44.3
Der Anker 1354 stellt wiederum die Verbindung her (nicht gezeichnet, doch in bekannter Weise) zwischen der Dividendengruppe d und der Produktgruppe c, d. 11. das in der Gruppe c eingestellte Plodukt x8 wird auf die Dividendengruppe cl übertragen, u. zw. wiederum von der zweiten aktiven Stellenwertgruppe CII angefangen.
Ausserdem schliesst der Anker 1354 folgenden Stromweg :
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1355-1337-1314-55-53.
Der Anker 125 unterbricht sämtliche über die Wicklungen der Gruppe a geführte Stromwege, löscht also den Multiplikanden a ; und schliesst folgende Stromwege :
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da keiner der Anker 1330-1349-1361-1405 angezogen ist und auch der Leiter 1461 durch den angezogenen Anker 923 unterbrochen wird, so dass alle während der Division vorkommenden Multiplikationen ohne Einfluss auf die nicht zur Division gehörenden Magnetwicklungen bleiben.
Nach Beendigung der Division, wenn also die Anker 1219 und 825 angezogen sind, wird folgender Stromweg geschlossen : 32. 52-54-1319-1332-1369-über den angezogenen Anker 1219-1369-über den angezogenen
EMI48.2
EMI48.3
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sin x, arc cos x, arc tg x, are cotg x) durchführen, da alle diese Funktionen in konvergierende Potentialreihen auflösbar sind.
Es ist ohne weiteres klar, dass auch zusammengesetzte Funktionen automatisch berechenbar sind, sobald die Schaltung für die Teilfunktionen gegeben ist. Eine solche zusammengesetzte Funktion ergibt z. B. die Reihe für
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Wahl der Stellenanzahl von a die Reihe für e unbedingt und genügend-rasch konvergierend, um zur Berechnung jeder beliebigen Wurzel zu dienen.
Bevor jedoch die Schaltung für diese Reihe näher besprochen wird, soll gezeigt werden, wie die Quadrat- und Kubikwurzel auch auf anderem, kürzerem Wege-von der Maschine automatisch errechnet werden kann.
Wie schon in der Einleitung erwähnt wurde, stellt das Radizieren nach der Bestimmung der ersten
Wurzelstelle eine Division dar, bei der der Divisor von Stelle zu Stelle veränderlich ist.
An Hand der Fig. 28-34 wird die Schaltung für die Kubikwurzel besprochen, da die Schaltung für die Quadratwurzel vollkommen analog und nur entsprechend einfacher durchzuführen ist.
Der allgemeine Vorgang beim Kubikwurzelziehen in der Maschine ist folgender :-
Nach Einstellung des Radikanden in der Einstellgruppe g wird nach dem Niederdrücken der entsprechenden Durchführungstaste der Radikand auf die Gruppe d (die also gleichzeitig Dividenden-und Radikandengruppe ist) übertragen. Aus den ersten drei Stellen der Radikandengruppe wird die erste Wurze1stelleausgewählt und auf die Gruppe b übertragen. Die Gruppe b ist also gleichzeitig'Quotientenund Wurzelgruppe.
Entsprechend der in b eingestellten Zahl wird im Quotientenwähler die der ersten Ziffer des Produkts 3 x2 entsprechende Ziffer eingestellt, die Potenz x3 vom Radikanden subtrahiert und aus dem verbleibenden Reste und der im Quotientenwähler eingestellten Ziffer die nächste Wurzel-'
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stelle gebildet, die automatisch die Korrektur der im Quotientenwähler eingestellten Ziffer bewirkt ; hierauf wird neuerlich die Potenz X3 gebildet und von dem in der Radikandengruppe neuerlich eingestellten Radikanden subtrahiert, und aus dem verbleibenden Reste und der im Quotientenwähler eingestellten Ziffer wird die neue Wurzelstelle gebildet, und das Spiel beginnt von neuem.
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nun folgende :
1. Die Einstellgruppe (Fig. 34).
Über jeden Anker eines einem Ziffernwerte entsprechenden Magneten der Gruppe g ist je ein Leiter so geführt, dass er an dieser Stelle durch den angezogenen Anker geschlossen wird. Alle diese Leiter
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geschlossen wird, und mündet in den Leiter 54. Von den Leitern 1980... 1989, 1990... 1999, 2000... 2009 usw.
(Fig. 33) zweigen über die Anker der Magnete 1968, 1966, 1972 Verbindungsleiter ab, die zu den Leitern 631... 640 der Gruppe zuführen (Fig. 32), u. zw. so, dass über den angezogenen Anker 1968 (Fig. 33)
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zweite Gruppe g", mit fTusw., ferner über den Anker des Magneten 1972 die erste Stellenwertgruppe gI mit der dritten Stellenwertgruppe clII, die Gruppe gII mit der Gruppe dv usw. verbunden ist.
Die Anker der Magnete 1312, 1400, 1401, 1950, 1951 usw. stellen in angezogenem Zustande in bekannter Weise die Verbindungen her zwischen den Sammelleitern 1. 30... 140 und den Magnetwicklungen der Gruppe g.
Über jeden solchen zweiten, fünften usw. Verbindungsanker ist je ein Leiter gelegt, welche Leiter in einen gemeinsamen Leiter 1971 (Fig. 34) münden, welcher zur Wicklung des Magneten 1972 (Fig. 33) führt. Ebenso führen über jeden dritten, sechsten usw. und jeden vierten, siebenten usw. Anker je ein Leiter, die wiederum in je einen Leiter 1965 und 1967 münden, welche zu den Wicklungen der Magnete 1966 und 1968 (Fig. 33) führen.
D. h. also : Wird in der Gruppe g eine Zahl eingestellt, deren Stellenanzahl durch 3 teilbar ist, so wird bei der Übertragung auf die Radikandengruppe die erste höchste Stelle in die erste Stellenwertgruppe dr übertragen. Ist die Stellenanzahl eine derartige, dass bei der Division durch 3 eine
Stelle übrigbleibt, so wird die höchste Stelle des Radikanden auf die Stellenwertgruppe dIII übertragen, und bleiben zwei Stellen übrig, so wird eine höchste Stelle des Radikanden in der Gruppe dII eingestellt.
Ausserdem sind in der Gruppe g in jeder Stellenwertuntergruppe die Wicklungen der Magnete g untereinander so geschaltet, wie es bei den Haltemagneten n der Gruppen c, d und f beschrieben wurde, nur dass in der Gruppe g keine Leerstelle vorhanden ist, so dass in einer Stellenwertgruppe immer dann Null eingestellt ist, wenn keine andere Ziffer eingestellt wird.
Zu erwähnen ist noch, dass in der Fig. 31-34 nicht alle Verbindungen zwischen der Gruppe g und der Gruppe cl eingezeichnet sind, sondern nur die über den Anker 1968, während von den über die Anker 1966 und 1972 führenden nur je zwei Stellenwertverbindungen eingezeichnet sind.
2. Die Radikandengruppe (in Fig. 31 gesondert gezeichnet.) Über jeden angezogenen Anker der höchsten Stellenwertgruppe, dessen Ziffernwert, als Hunderterstelle genommen, einen Kubus irgendeiner einstelligen Zahl festlegt, ist je ein Leiter gelegt, welche Leiter alle vom Leiter 1954 (Fig. 33) abzweigen und von denen jeder mit demjenigen Leiter der Gruppe von neun Leitern 2080, 2081 ... 2088 (Fig. 31), in der jeder Leiter einem Ziffernwerte von eins bis neun entspricht, verbunden ist, welcher der einstelligen Zahl entspricht, deren Kubus durch den Ziffernwert des jeweiligen Magneten, als Hunderterstelle genommen, festgelegt ist.
Über jeden angezogenen Anker der ersten Stellenwertgruppe d, dessen Ziffernwert, als Hunderter-
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<tb>
<tb>
Erste <SEP> x <SEP> x <SEP> x <SEP> x
<tb> Stelle <SEP> ein-zwei-drei-viervon <SEP> 3 <SEP> x2 <SEP> stellig <SEP> stellig <SEP> stellig <SEP> stellig
<tb> 3 <SEP> 1 <SEP> 10-11 <SEP> 100-115 <SEP> 1000-1154
<tb> 4 <SEP> 12 <SEP> 116-129 <SEP> 1155-1291
<tb> 5 <SEP> 13-14 <SEP> 130-141 <SEP> 1292-1414
<tb> 6 <SEP> 15 <SEP> 142-152 <SEP> 1415-1527 <SEP> 3 <SEP> X2.. <SEP> 2n-l-stellig
<tb> 7 <SEP> 16 <SEP> 153-163 <SEP> 1528-1632
<tb> 8 <SEP> 17 <SEP> 164-173 <SEP> 1633-1731
<tb> 9 <SEP> 18 <SEP> 174-182 <SEP> 1732-1825
<tb> 1 <SEP> 2 <SEP> 19-25 <SEP> 183-258 <SEP> 1826-2581
<tb> 2 <SEP> 3 <SEP> 26-31 <SEP> 259-316 <SEP> 2582-3162
<tb> 3 <SEP> 32-36 <SEP> 317-365 <SEP> 3163-3651
<tb> 4 <SEP> 4 <SEP> 37-40 <SEP> 366-408 <SEP> 3652-4082
<tb> 5 <SEP> 41-44 <SEP> 409-447 <SEP> 4083-4472 <SEP> 3 <SEP> X, <SEP> 2..
<SEP> 2n-ste1lig
<tb> 6 <SEP> 45-48 <SEP> 448-483 <SEP> 4473-4830
<tb> 7 <SEP> 5 <SEP> 49-51 <SEP> 484-516 <SEP> 4831-5163
<tb> 8 <SEP> 52-54 <SEP> 517-547 <SEP> 5164-5477
<tb> 9 <SEP> 55-57 <SEP> 548-577 <SEP> 5478-5773
<tb> 1 <SEP> 6,7, <SEP> 8 <SEP> 58-81 <SEP> 578-816 <SEP> 5774-8164 <SEP> 3x2 <SEP> 2n <SEP> @ <SEP> 1-stelli
<tb> 2 <SEP> 9 <SEP> 82-99 <SEP> 817-999 <SEP> 8165-9999 <SEP> 3 <SEP> xz..2n+1-stellig
<tb>
Aus den Resultaten sind folgende Tatsachen ersichtlich :
Wird 3 x2 durch das Hinzufügen einer neuen Wurzelstelle von einer (2 n=1)-stelligen Zahl zu einer 2 n-stelligen oder von einer 2 n-stelligen Zahl zu einer (2 n + l)-stelligen, so ändert ein Hinzufügen beliebig vieler neuer Wurzelstellen nichts mehr an der ersten Stelle von 3 X2 und diese bleibt dann eins.
Durch das Hinzufügen der zweiten Wurzelstelle zur ersten ist eine Änderung der ersten Stelle von 3 x2 um maximal sechs möglich, wenn der im vorhergehenden Absatze behandelte Fall gesondert betrachtet wird.
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Durch das Hinzufügen jeder weiteren Stelle ist jeweils eine Änderung um nur je eins möglich.
Eine durch das Hinzufügen einer neuen Wurzelstelle entstandene Änderung der Stellenanzahl ist nur möglich, wenn die erste Ziffer der Wurzel 1 oder 5 ist.
Bei der Bestimmung der Stellenanzahl von x3 ist auch darauf Rücksicht zu nehmen, ob die erste Stelle von x3 bei der Potenzbildung in die erste oder in die zweite aktive Stellenwertgruppe der Gruppe c
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<tb>
<tb> X <SEP> x2 <SEP> x3
<tb> 1000-2154 <SEP> 2 <SEP> n <SEP> - <SEP> I-ste1lig <SEP> 3 <SEP> n-2-steIlig
<tb> 2155-3162 <SEP> 2 <SEP> n <SEP> - <SEP> 1-stellig <SEP> 3 <SEP> n <SEP> - <SEP> 1-steIlig
<tb> 3163-4641 <SEP> 2n <SEP> -ste11ig <SEP> 3 <SEP> n-1-stellig
<tb> 4642-9999 <SEP> 2 <SEP> n-stellig <SEP> 3 <SEP> n-stellig
<tb>
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Stelle in der zweiten aktiven Stellenwertgruppe, also in cI, eingestellt. Die Verbindung muss also so geschehen, dass CI mit gui verbunden ist, also eII mit dIll.
Ist x2 (2n-1)-stellig und x3 (3n-1)-stellig, dann muss die höchste Stelle von x3 auf d11 übertragen
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also CI mit dI.
Ist x2 2 n-stellig und x3 3 n-stellig, so muss die höchste Stelle von X3, die jetzt in CI eingestellt ist, auf dI übertragen werden, also wiederum wie im vorhergehenden Falle.
Die Übertragung von x3 auf d erfolgt also auf zweierlei Weise. U. zw. sind entweder CI mit dj, oder CI mit dI verbunden.
Massgebend für die Verbindung sind die ersten Ziffern von x und die Stellenwertgruppe von c, in welcher die höchste Stelle der gebildeten Potenz eingestellt ist.
Nach dem bisher Gesagten ist also die Schaltung der Wurzelgruppe b folgende, d. h. über die den
Ziffernwerten von eins bis neun entsprechenden Anker von b gehen ausser den schon früher beschriebenen noch folgende Leiter :
1. Über jeden einem Ziffernwerte von eins bis neun entsprechenden Anker der Gruppe bI (Fig. 28) zweigt je ein Leiter 1836, 1837... 1844 von einem gemeinsamen Leiter 1804 ab, welcher über den ange- zogenen Anker 1802 mit dem positiven Pol 52 der Stromquelle verbunden ist, u. zw.
so, dass diese
Leiter 1836... 1844 durch die angezogenen Anker an diesen Stellen geschlossen und mit den drei zu den
Wicklungen der Magnete 1848, 1850, 1852 führenden Leitern 1847, 1849, 1851 derart verbunden sind, dass die angezogenen Anker, deren Ziffernwerte als höchste Ziffer der Lösungen der 18 Bestimmungs- gleichungen 3 = 102" x2 = 2. 102"... usw. ein (2n-1)-stelliges 3 x2 bestimmen, die Verbindung mit der Magnetwicklung 1848 herstellen, weiters diejenigen Anker, deren Ziffernwert als höchste Stelle der erwähnten Gleichungswurzeln ein 2 n-stelliges 3 x2 bestimmen, die Verbindung mit der Magnetwick- lung 1850 und die Anker, deren Ziffernwert als höchste Stelle ein (2n+1)-stelliges 3 x2 bestimmen, die Verbindung mit der Magnetwicklung 1852 herstellen.
Über jeden Anker der Gruppe bi, dessen Ziffernwert, als höchste Stelle genommen, einem der oberen Grenzwerte angehört, welche durch Auflösung der vorerwähnten Gleichungen als jene Zahlen
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jener Magnete der Gruppe b, deren Ziffernwerte grösser sind, als jene Ziffern, welche, als zweithöchste Stelle genommen, in Verbindung mit dem jeweiligen Ziffernwerte der ersten Stelle (eins oder fünf) mit einem der oberwähnten Grenzwerte übereinstimmt, d. i. also vom Leiter 1845 über den Anker bis, 9 und vom Leiter 1846 über die Anker bII,8 und bII,9 Verbindungen hergestellt sind mit den Wicklungen der Magnete 1868 und 1869 (Fig. 29), u. zw.
so, dass die Verbindung mit der Magnetwicklung 1868 hergestellt ist, wenn der Sprung des 3 x3 von einer (2 stellagen Zahl zu einer 2n-stelligen Zahl erfolgt, und dass die Verbindung mit der Magnetwicklung 1869 hergestellt ist, wenn der Sprung von einer 2 n-stelligen
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angezogenen Anker der Gruppe bj, deren Ziffernwerte, als zweithöchste Stelle genommen, in Verbindung mit der jeweiligen ersten Stelle den mehrfach erwähnten Grenzwerten angehören, d. i.
also vom Leiter 1845 über den Anker bis, s und vom Leiter 1846 über den Anker bit 7, je ein Leiter gelegt, von dem in genau derselben Weise, wie es eben bei der Gruppe bIl beschrieben wurde, über die entsprechenden Anker der
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Grupe bIII Leiter gelegt sind, die wiederum, wie früher, zu zwei Magnetwicklungen führen (1905', 1906, Fig. 29), welche in ihrer Wirkungsweise den Magneten 1868 und 1869 vollkommen entsprechen, während wieder über die den als dritte Stelle den Grenzwerten angehörenden Ziffern entsprechenden Magnetanker Leiter gelegt sind, von welchen über die entsprechenden Anker der Gruppe bIv in vollkommen analoger Weise diese Schaltung für beliebig viele Stellen ausgedehnt werden kann.
IL Über jeden den Ziffernwerten von eins bis neun entsprechenden Anker der Gruppe bI (Fig. 28) ist je eine Abzweigung vom Leiter 1804 gelegt, so dass sie durch den angezogenen Anker geschlossen wird, welche Leiter 1806, 1807... 1814 zu fünf den Ziffernwerten eins, zwei, drei vier und sieben entsprechenden Leitern 1815, 1816, 1817, 1818, 1819 führen, u. zw. derart, dass jeder über einen Magnetanker geführte Leiter 1806.... 1814 mit jenem Leiter der Gruppe 1815... 1819 verbunden ist, dessen Ziffernwert dem Ziffernwert der ersten Stelle von 3 x2 entspricht, wenn mit x der Ziffernwert des jeweiligen Magneten bezeichnet wird.
Ausserdem führt über jeden angezogenen Anker der Gruppe h, dessen Ziffernwert, als höchste Stelle genommen, mit der höchsten Stelle eines der oberen Grenzwerte übereinstimmt, welche durch Auflösung der mehrerwähnten 18 Gleichungen 3 = 102"... 3 = 9. 10+ 1) gefunden wurden, je ein vom Leiter 1804 abzweigender Leiter, d. i. über den Anker bI, 1 der Leiter 1820, über den Anker bI, 2
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Stelle genommen, in Verbindung mit der jeweiligen ersten Stelle den mehrfach erwähnten oberen Grenzen angehört, je eine Abzweigung zu je einem der sechs Leiter 1826, 1827 ... 1831 führt, welche Leiter den Ziffernwerten von eins bis sechs entsprechen, u. zw.
derart, dass die Verbindung zwischen den Leitern 1820 ... 1825 über jeden bereits im vorhergehenden bestimmten Magnetanker der Gruppe bII mit demjenigen Leiter der Gruppe 1826... 1831 hergestellt ist, dessen Ziffernwert der Änderung entspricht, um welche die erste Stelle von 3 X2 durch das Hinzufügen der zweiten Stelle erhöht wurde.
Über jeden angezogenen Anker der Gruppe bm dessen Ziffernwert, als zweithöchste Stelle genommen, in Verbindung mit der einem der Leiter 1820... 1825 entsprechenden ersten Stelle mit den ersten beiden Stellen der durch die Auflösung der mehrfach erwähnten 18 Bestimmungsgleiehungen gefundenen Grenzwerten übereinstimmt, ist wiederum je eine Abzweigung von den Leitern 1820... 1825 gelegt, von welchen Abzweigungen über jene Magnetanker der Gruppe bn-, (Fig. 29) geführt sind, deren Ziffernwert grösser ist. als die als dritte Stelle genommene Ziffer, welche in Verbindung mit der durch den jeweiligen Leiter 1820...
1825 bestimmten ersten und der durch den von diesem Leiter über einen Anker der Gruppe bII abzweigenden Leiter bestimmten zweiten Ziffer den mehrfach erwähnten Grenzwerten angehört, wobei alle diese Abzweigungen in einen gemeinsamen Leiter 2150 münden, der den Ziffernwert eins besitzt.
Über jene Anker der Gruppe bIII, deren Ziffernwert in Verbindung mit den jeweiligen Ankern der Gruppe bI und bII übereinstimmt mit der dritten Stelle eines der Grenzwerte, sind wiederum Abzweigungen geführt, von welchen in vollkommen analoger Weise Abzweigungen über die Anker der Gruppe bit geführt sind. Die Schaltung lässt sich natürlich für beliebig viele Stellenwertgruppen von b fortsetzen.
Über jeden einem der Ziffernwerte von Null bis neun entsprechenden Anker der Gruppen bill, bIII... ist je ein Leiter gelegt, so dass er durch den angezogenen Anker geschlossen wird, welche Leiter alle von einem für jede Stellenwertgruppe gemeinsamen Leiter 1857, 1860 abzweigen und für jeden Stellenwert gesondert in einem gemeinsamen Leiter 1858, 1861 münden, welche Leiter zu je einer Magnetwicklung 1859, 1862 führen.
4. Die Quotientenwählergruppe.
Die unter 3., IL erwähnten fünf Leiter 1815, 1816... 1819 führen über den offenen Anker 2150' (Fig. 29), der sie beim Anziehen unterbricht, zu den Magnetwicklungen der Gruppe e (Fig. 30), u. zw. jeder Leiter zu der seinem Ziffernwerte entsprechenden Wicklung. Über jeden Anker der Magnetgruppe e, deren Wicklungen untereinander wiederum genau so geschaltet sind wie die Haltemagnete n der Gruppe f, führt je ein von einem gemeinsamen Leiter 1940 abzweigender Leiter, welcher Leiter zu den Wicklungen von neun Hilfsmagneten 1900, 1901...
1908fÜhren, über deren angezogene Anker von den Leitern 1826... 1831 abzweigende Leiter die Verbindung mit derjenigen Magnetwicklung der Gruppe e herstellen, welche dem Ziffernwert der Summe der Ziffernwerte des jeweiligen Magneten der Gruppe 1900... 1908 und des jeweiligen Leiters der Gruppe 1826... 1831 entspricht.
Über jeden Anker der Gruppe e ist ausserdem je ein Leiter gelegt, welche Leiter wiederum von dem
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5. Die Produktgruppe (Fig. 31).
Über jeden einem Ziffernwerte von Null bis neun entsprechenden Anker der Gruppe c ist je ein Leiter gelegt, so dass er durch den angezogenen Anker geschlossen wird, welche Leiter alle in einen gemeinsamen Leiter 2070 münden, welcher mit der Magnetwicklung 2071 verbunden ist. Solange also in der Gruppe c eine Zahl eingestellt ist, ist der Anker 2071 angezogen.
Über jeden einem Ziffernwerte von Null bis neun entsprechenden Anker der Stellenwertgruppen ei und ejr ist je ein von einem gemeinsamen Leiter 2065, 2073 abzweigender Leiter so gelegt, dass er durch den angezogenen Anker an dieser Stelle geschlossen wird, welche Leiter alle, für je eine Stellenwertgruppe gesondert, in einen gemeinsamen Leiter münden 2066,2072, welche Leiter zur Wicklung je eines Hilfsmagneten 2068, 2074 führen, wobei der Leiter 2072 nur über den offenen Anker 2068 geschlossen ist.
Ist also in cI eine Zahl eingestellt, so ist der Anker 2068 angezogen, und ist die erste Stelle einer Zahl in er, eingestellt, so ist der Anker 2074 angezogen.
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Der Anker 1802 bleibt durch die Einwirkung folgenden Stromkreises angezogen : 52-54-1803- über den angezogenen Anker 1802-1801-wicklung 1802-1801-55-53 und schliesst folgenden Stromkreis :
3. (Fig. 30-34). 52-54-1953-1954-über den angezogenen Anker 1802-1954-über den offenen Anker 2123-1954-über den n + lten Anker der Gruppe 1312, 1400, 1401...-die dem Rest der Division von n : 3 entsprechenden Leiter 1971, 1965 oder 1967 (Fig. 34)-die entsprechende Magnetwicklung 1972, 1966 oder 1968-55-5. 3.
4. Über den angezogenen Anker der Gruppe 1968, 1966, 1972 wird die Verbindung hergestellt
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der Anker 1968, 1966 oder 1972 angezogen wurde (Fig. 31-34). Ausserdem wird folgender Stromkreis geschlossen : 4 a. 52-54-1804-über den angezogenen Anker 1802-1804-2200-einer der Leiter 2113, 2114 oder 2115-2119- Wicklung 2120-2119-55-53.
Der Anker 2120 schliesst folgenden Stromkreis :
1. 52-54-2121-über den angezogenen Anker 2120-2121-2119-Wicklung 2120-2119-55-53.
Der Anker 2120 bleibt also angezogen.
II. 52-54-2122-über den angezogenen Anker 2120-Wicklung 2123-2122-55-53.
Der Anker 2123 unterbricht beim Anziehen den Leiter 1954, so dass der angezogene Anker der Gruppe 1968, 1966, 1972 nur so lange geschlossen bleibt, als Zeit nötig ist, um nach seinem Anziehen einen weiteren Anker anzuziehen. Nachdem also die in g eingestellte Zahl auf die Radikandengruppe übertragen ist, wird die Verbindung wieder gelöst.
5. Nach der Übertragung der Zahl auf die Gruppe d wird aus den drei in den Stellenwertgruppen dr, di, und dIll eingestellten Ziffern, von den nach dem vorhergehenden die erste oder die erste und zweite Null sein können, eine ein-, zwei-oder dreistellige Zahl gebildet und die dritte Wurzel dieser Zahl in der Gruppe von neun Magneten 2051... 2059 eingestellt, d. h. über den Leiter 1954 und über die angezogenen Anker der Gruppen dr, dll und dm und über einen der Leiter 2080... 2088 wird diejenige Magnetwicklung der Gruppe 2051... 2059 stromführend, deren Ziffernwert der dritten Wurzel aus der durch die in den Gruppen db < und dIII eingestellten Ziffern gebildeten Zahl entspricht (Fig. 31-34).
6. Ist einer der Anker 2051'" 2059 angezogen, so werden folgende Stromwege geschlossen :
L 52-54-1953-1954-über den angezogenen Anker 1802-1954-2060-über den offenen Anker 2064-2060-in ebenso vielen elektrisch parallelen Leiterzweigen, als der Kubus des Ziffernwertes des jeweiligen Magneten der Gruppe 2051... 2059 Stellen hat, über den jeweils angezogenen Anker der Gruppe 2051... 2059-zu den den Ziffernwerten des Kubus jener Zahl entsprechenden Leitern der Gruppe 631'" 640, welcher der angezogene Anker der Gruppe 2051... 2059 entspricht, und von da in bekannter Weise zum negativen Pol 53 der Stromquelle.
II. 52-54-1953-1954-über den angezogenen Anker 1802-1954-1955-1978-1979-2162- über den jeweils angezogenen Anker der Gruppe 2051 ... 2059-2061-Wicklung 2062-2061-2043- 65- 53.
III. Einen nicht gezeichneten, über seine eigene Wicklung führenden Stromkreis.
Ad L Der Kubus der ersten Stelle der Wurzel wird vom Radikanden subtrahiert.
Ad IL Da der Anker 2062 den Leiter 1. 954 unterbricht, kann nach der Subtraktion des Kubus der ersten Stelle kein neuer Magnet der Gruppe 2051... 2059 eingestellt werden.
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Ad IIL Die einmal eingestellte erste Wurzelstelle bleibt in der Magnetgruppe 2051... 2059 bis zum Ende der Rechnung eingestellt.
Der Anker 2062 schliesst folgenden Stromweg :
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schon erwähnt wurde, den Leiter 1954.
Der Anker 2064 unterbricht den Leiter 2060 und damit den unter 6., I. angeführten Stronmkreis, so dass die Subtraktionsübertragung des Kubus der ersten Wurzelstelle rechtzeitig unterbrochen wird, und überträgt in bekannter und in Fig. 31-34 nicht eingezeichneter Weise die in der Magnetgruppe 2051...
2059 eingestellte erste Wurzelziffer auf die Gruppe bI (Fig. 28-30).
Jetzt ist also die erste Wurzelziffer in der ersten Stellenwertgruppe von b eingestellt, d. h. ein Anker der Gruppe bI angezogen, der folgende Stromwege schliesst :
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Ad 8. L Die der ersten Wurzelstelle entsprechende erste Stelle von 3 x2 (wenn unter a ; die Wurzel verstanden wird) wird im Quotientenwähler eingestellt.
Ad 8. IL Entsprechend der Stellenanzahl von 3 x2 wird einer der Magnete 1848, 1850 und 1852
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die Wurzel einstellig ist, 1850, falls 3 x2 2 n-stellig, also zweistellig, und 1852, falls 3 X2 2 n + 1-stellig, also dreistellig ist.
Ad 8. IIL Je nachdem, ob x3, 3n-2, 3n-1 oder 3n-stellig ist, ist der Anker 1854 oder der Anker 1855 oder keiner von beiden angezogen.
Wie bei der Beschreibung der Radikandengruppe ausgeführt wurde, entspricht jeder Stellenwert-
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gruppe eine Zahl eingestellt ist, kann der Anker der zu einer niedrigeren Stellenwertuntergruppe gehörenden Magnete nicht angezogen sein, sondern nur der Anker desjenigen Magneten, der zu jener höchsten Stellen- wertuntergruppe gehort, in der eine von Null verschiedene Zahl eingestellt ist.
9. Nun wird im Quotientenwähler aus dem in der Radikandengruppe verbliebenen Reste (der aus
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zweite Wurzelstelle ausgewählt. U. zw. sind folgende Fälle möglich : a.) 3 x2 ist 2n-1-stellig, also einstellig, d. 11. in bI ist eins eingestellt. Dann muss also die höchste Stelle des in der Radikandengruppe verbliebenen Restes in dIII eingestellt sein, also der Anker 1932 angezogen sein. Es sind also nur die zwei Möglichkeiten zu berücksichtigen : CI.) die erste Stelle des Restes ist grösser oder mindestens gleich der im Quotientenwähler eingestellten Ziffer (drei) und der Anker 1062 ist in seiner Ruhelage, oder ss) die erste Stelle des Restes ist kleiner als drei und der Anker 1062 (Fig. 21,22) angezogen.
Stromwege.
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Anker 1859-2261-1910-über den angezogenen Anker 1848-1910-über den angezogenen Anker 1062- 1917-über den angezogenen Anker 1932-zum Leiter 1937-zur Magnetwicklung 1211-und von da in bekannter Weise zum negativen Pol 53 der Stromquelle. Der Anker 1211 (siehe auch Fig. 23,24) verbindet, wie bei der Division ausgeführt wurde, den Quotientenwähler mit der Gruppe bII, d. h. jetzt wird bei der Division einer zweistelligen Zahl durch eine einstellige, wobei die erste Ziffer der zweistelligen Zahl kleiner ist als die einstellige, der Quotient im Quotientenwähler gebildet und auf die Gruppe bII übertragen.
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ss) 1.
Die höchste Stelle des Restes ist in dIII eingestellt und der Anker 1062 ist in seiner Ruhelage ; 2. die höchste Stelle des Restes ist in dIII eingestellt und der Anker 1062 ist angezogen.
Stromwege.
EMI55.2
Anker 1859-2261-1911-über den offenen Anker 1062-1921-über den angezogenen Anker 1931-zum Leiter ? 36-Magnetwicklung bII.9- und von da in bekannter Weise zum negativen Pol 53 der Stromquelle. Die Bestimmung der zweiten Wurzelstelle läuft auf die Division einer 2 n + 1-stelligen Zahl durch eine 2 n-stellige hinaus, wobei die erste Stelle der 2n+1-stelligen Zahl grösser ist als die erste Stelle der 2 n-stelligen. Der Quotient ergibt also neun.
Ad b. α) 2. 52-54-1804-über den angezogenen Anker 1802-1804-2261-über den offenen Anker 1859-2261-1911-über den angezogenen Anker 1850-1911-über den angezogenen Anker 1062- 1918-über den angezogenen Anker 1931-zum Leiter 1937-Wicklung 1211-und in bekannter Weise zum negativen Pol 53 der Stromquelle. Die Bestimmung der zweiten Wurzelstelle läuft auf die Division einer 2 ? + 1-stelligen Zahl durch eine 2 n-stellige hinaus, wobei die erste Stelle der 2 ? + 1-stelligen Zahl kleiner ist als die erste Stelle der 2 n-stelligen, erfolgt also wie bei a, ss.
Ad b. ss) 1. Wie bei b, α, 1, bis zum Leiter 1921-über den angezogenen Anker 1932-zum Leiter 1937und weiter wie unter b, α, 2. Die Bestimmung der zweiten Wurzelstelle läuft auf die Division einer 2 n-stelligen Zahl durch eine 2 n-stelligl'hinaus, wobei die erste Stelle des Radikandenrestes grösser ist als die erste Stelle von 3 x2, erfolgt also wie bei b, a, 2.
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Die Bestimmung der zweiten Wurzelstelle läuft auf die Division einer 2 n-stelligen Zahl durch eine 2 n-stellige Zahl hinaus, wobei die erste Stelle des Radikandenrestes kleiner ist als die erste Stelle von 3 X2, ergibt also Null.
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y) l. und () 2. bezeichnet seien.
Stromwege.
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offenen Anker 1062-1922-über den angezogenen Anker 1930-zum Leiter 1936-wicklung bII,9weiter wie bei a, α.
Die Bestimmung der zweiten Wurzelstelle läuft auf die Division einer 2 n+2-stelligen Zahl durch eine 2 n+1-stellige hinaus, wobei die erste Stelle der 2n+2-stelligen Zahl grösser ist als die erste Stelle der 2 n + 1-stelligen, ergibt also neun.
Ad e. a) 2. Wie bei e, a, 1. bis 1912-über den angezogenen Anker 1062-1919-über den ange-
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läuft auf die Division einer 211+ 2-stelligen Zahl durch eine 2 n + 1-stellige hinaus, wobei die erste Stelle der 2 n + 2-stelligen Zahl kleiner ist als die erste Stelle der 2 n+1-stelligen, so dass der Quotient wie unter α, ss, gebildet wird.
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wie bei e, a, 2.
Hier erfolgt die Auswahl durch Division einer 2 H- + I-stel1igen Zahl durch eine 2 n+1-stellige Zahl, wobei die erste Stelle des Radikandenrestes grösser oder gleich ist der ersten Stelle von 3 x2, also
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Ad c, ss) 2. Wie unter c, a, 2, bis 1919-über den angezogenen Anker 1931-zum Leiter 1938und weiter wie unter b, ss, 2.
Die Auswahl erfolgt durch Division einer 2 n + 1-stel1igen Zahl durch eine 2 n + 1-stellige, wobei die erste Stelle des Radikandenrestes kleiner ist als die erste Stelle von 3 x2, ergibt also Null.
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weiter wie unter b, ss, 2.
Ad c. 7) 2. Wie unter c, a, 2, bis 1919-über den angezogenen Anker 19, 32-weiter wie unter c, 7, 1.
In beiden Fällen erfolgt die Bestimmung der zweiten Wurzelstelle durch Division einer 2 n-stelligen Zahl durch eine 2 n + 1-stellige, ergibt also immer Null.
Hier sei gleich erwähnt, dass der Vorgang bei jeder weiteren Wurzelstelle genau so verläuft, da der für die Wurzelbestimmung in Betracht kommende RadikHndel1rest nie grösser sein kann als maximal
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für die Wurzelbestimmung in Betracht kommende Radikandenrest eine mehr als 2 n + 2-stellige Zahl wäre. Und das ist ausgeschlossen, da die Maschine die einzelnen Wurzelstellen wohl zu hoch, aber niemals zu niedrig wählen kann.
10. Ist nun in bII die zweite Wurzelstelle eingestellt, so sind folgende Fälle möglich :
L Die in bI eingestellte erste Wurzelstelle gehört einem der Grenzwerte an, deren Überschreitung sowohl eine Änderung der ersten Stelle von 3 X2 bedingt als auch eine Änderung der Stellenanzahl von einer 2n-1-stelligen Zahl zu einer 2 n-stelligen oder von einer 2 n-stelligen zu einer 2 n + I-stelligen Zahl (die erste Wurzelstelle ist eins oder fünf) und a) die zweite Wurzelstelle gehört ebenfalls in Verbindung mit der ersten Stelle einem der Grenzwerte an, b) sie ist, als zweite Stelle genommen, kleiner als die zweite Stelle des Grenzwertes, und e) sie ist grösser als die zweite Stelle des Grenzwertes.
IL Die in bI eingestellte erste Wurzelstelle gehört einem der Grenzwerte an, deren Überschreitung wohl eine Änderung der ersten Stelle von bedingt, aber keine Änderung der Stellenanzahl von 3 X2, und a) die zweite Wurzelstelle gehört ebenfalls in Verbindung mit der ersten Stelle einem dieser Grenzwerte an, b) sie ist kleiner und c) sie ist grösser als die zweite Stelle dieses Grenzwertes.
IIL Die erste Stelle gehört keinem dieser Grenzwerte an.
Ad 10. I. a) und b) Vorläufig ist kein diesbezüglicher Stromkreis geschlossen.
Ad 10. L e) Es ist folgender Stromkreis geschlossen : 52-54-1804-über den angezogenen Anker 1802-1804-einer der Leiter 1845 oder 1846-über den angezogenen Anker der Gruppe bu-tuber den angezogenen Anker der Gruppe bit-zou einer der Magnetwicklungen 1868 oder 1869-1946-1945- 55-53.
Ad 10. II. a), b) und e) Es sind vorläufig keine diesbezüglichen Stromkreise geschlossen.
11. Gleichzeitig mit dem unter 10. angeführten, eventuell geschlossenen Stromkreis ist folgender
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Der Anker 1859 unterbricht den Leiter 2261 und damit die unter 9. angeführten Stromwege und schliesst folgenden :
12. 52-54-1804-über den angezogenen Anker 1802-1804-1871-über den angezogenen Anker 1859-über den offenen Anker 1872-1871-Wicklung 1870-1871-1945-55-53.
Der Anker 1870 verbindet nun die Gruppe b mit der Gruppe a (nicht eingezeichnet) so, dass die in b eingestellte Zahl auf a übertragen wird.
Genau so wie in Fig. 31-34 der Anker 2071 angezogen wird, wenn in der Gruppe c eine Zahl eingestellt wird, wird der Anker 1901 angezogen, wenn in der Gruppe a eine Zahl eingestellt wird. Diese Schaltung ist nicht eingezeichnet, da sie mit der in Fig. 31-34 eingezeichneten vollkommen übereinstimmt. Der Anker 1901 schliesst nun (nach der Übertragung auf a) folgende Stromwege :
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Anker 1901-Wicklung 18My2-1946-1945-55-53.
Der Anker ? ? unterbricht den unter 12. angeführten Stromkreis und bleibt durch folgenden Stromkreis angezogen : 52-54-1804-2280-über den offenen Anker 2112-2280-über den angezogenen Anker JM- 2280-1873-Wicklung1872-1946-1945-55-53.
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hintereinander über die offenen Anker 2074 und 2068-1880-Über den offenen Anker 1886-1880- Wicklung 307-und in bekannter Weise über die Wicklung 250 (hier nicht eingezeichnet) zum negativen Pol 53 der Stromquelle.
Damit ist die Multiplikation der beiden in den Gruppen a und b eingestellten Zahlen, also die Berechnung von X2, eingeleitet.
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Dieser Stromkreis ist vorläufig belanglos.
IL 52-54-1939-über den angezogenen Anker 1802-1939-1941-1885-über den angezogenen Anker 307-1885-Wicklung 1886-1885-1946-1945-55-53.
Der Anker 1886 unterbricht den Leiter 1880 und bleibt durch die Einwirkung folgenden Stromkreises geschlossen :
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Im weiteren Verlaufe der Multiplikation schliesst der Anker 1882 folgenden Stromweg : 16. 52... wie 14., I. bis 1941-Über den angezogenen Anker 1882-2265-Wicklung 1378-in
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gruppe cl eingestellte Zahl (siehe auch Fig. 6-9) und Fig. 25,26, also den Radikandenrest.
Im weiteren Verlaufe der Multiplikation schliesst der Ankers (oder ein anderer nächstfolgender) folgenden Stromweg : 17. 52... wie 14., 1. bis 1941-2266-fiber den angezogenen Anker 1883-2266-1954-über einen der Anker 1400, 1401 1950...-eine der Wicklungen 1968, 1966, 1912-in bekannter Weise (Fig. 31 bis 34) zum negativen Pol 53 der Stromquelle.
Jetzt wird also der in der Einstellgruppe noch eingestellte Radikand neuerlich, wie zu Beginn der Rechnung, auf die Radikandengruppe übertragen.
Mit dem Anziehen des letzten Ankers der Reihe 307, 309 ... usw., d. i. in Fig. 28-30 mit dem Anziehen des Ankers 1884 werden folgende Stromwege geschlossen :
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geschlossen, und ist die erste Stelle von X2 in der zweiten aktiven Stellenwertgruppe von c eingestellt, also der Anker 2074 angezogen, so ist ein Stromkreis über die Wicklung 1815 geschlossen.
Dementsprechend überträgt der Anker 1875 die in c eingestellte Potenz x2 auf a so, dass CIl mit al verbunden ist, und 1876 so, dass cj mit aI verbunden ist.
II. 52... wie 14., 1. bis 1941-1894-über den angezogenen Anker 1892-1894-Wicklung 1895- 1894-1946-1945-55- 53.
Der Anker 1895 bleibt durch die Einwirkung folgenden Stromkreises angezogen. 52... wie 14., 1. bis 1941-1896-über den offenen Anker 70-1896-über den angezogenen Anker 1895-1896- 1894-Wicklung 1895-1894-1946-1945-55-53. Wird nun in a eine Zahl (X2) eingestellt, so wird der Anker 1901 wieder angezogen. Der unter 13., IL angeführte Stromkreis wird jedoch vorläufig nicht
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daher der Leiter 1880 noch unterbrochen ist. Dagegen wird durch den Anker 1901 ein anderer Stromweg geschlossen :
20. 52-54-1804-1874-über den angezogenen Anker 1901-1874-über einen der Anker 1875 oder 1876-1879-Wicklung 1902-1946-1945-55-53.
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geschlossen und die Multiplikation von x2 mit X eingeleitet.
Nun wiederholt sich die Multiplikation mit folgenden Abänderungen :
Der Stromkreis 14., 1. bringt den Anker 1888 zum Anziehen, welcher den Leiter 1893 unterbricht und damit den Anker 1892 löst.
Der unter 15. angeführte Stromkreis wird neuerlich geschlossen.
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Der unter 16. angeführte Stromkreis wird wiederum geschlossen, löscht also wiederum den Radikanden, und der unter 17. angeführte stellt ihn neuerlich ein.
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29. I. 52 ... bis 1804-einen der Leiter 1820 ... 1825-über den angezogenen Anker der Gruppe b1- über den angezogenen Anker der Gruppe bu-einen der Leiter 1826 ... 183l-über den angezogenen Anker 1832-einen der Leiter 1826... 1831-Über den angezogenen Anker der Hilfsmagnetgruppe 1900...
1908, welcher nach der Einstellung eines der Magnete der Gruppe e geschlossen worden war-diejenige
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1946-1945-55-53.
Ad 1. Jetzt erst, nach endgültiger Feststellung der Richtigkeit der zweiten Wurzelstelle, war die Änderung der ersten Stelle von 8 X2 durchgeführt worden.
Ad II. Der Anker 1944 bleibt durch die Einwirkung folgenden Stromkreises geschlossen : 52... wie 14., 1. bis 1941-1942-über den offenen Anker 307-1942-über den angezogenen Anker 1944-1942- 1943-Wicklung 1944-1946-1945-55-53, und unterbricht den unter 27. angeführten Stromkreis,
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Korrektur der ersten Stelle von 3x2 nicht wiederholt stattfinden kann.
Der Anker 1944 schliesst nun in dem unter 10., I., c, angeführten Falle folgende Stromkreise :
30. 1. 52-54-1804- über den angezogenen Anker 1802-1804-1913- über den angezogenen Anker 1944-197. 3-2137 oder 21, 3 < S (je nachdem, welcher der Anker 1868 und 1869 angezogen ist)-21380 1815-Magnetwicklung e1-und in bekannter Weise zum negativen Pol 53 der Stromquelle.
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Anker 1-31... 19. 3o zur Auswahl der dritten Wurzelstelle in derselben Weise, wie es bei der zweiten Wurzelstelle beschrieben wurde.
III. (Falls der Anker 1869 angezogen ist) : ?... wie 1. bis 1913-2186-über den angezogenen Anker 1869-1916-weiter wie IL
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1915 oder 1916-und weiter wie bei 30., II. und III.
Damit ist die dritte Wurzelstelle ausgewählt, und das Spiel beginnt von vorne. Nach Einstellung der dritten Wurzelstelle wird wiederum ein Stromkreis über einen Hilfsmagneten (1862) geschlossen, der dieselbe Funktion hat wie der Hilfsmagnet 1869 fÜr die zweite Wurzelstelle. Ausser den dort angeführten analogen Stromkreisen schliesst er (1862) ebenso wie die entsprechenden Hilfsmagnete aller weiteren Wurzelstellenwertgruppen einen Stromkreis über die Wicklung 1902, so dass endlich wieder die in der Produktgruppe eingestellte Zahl gelöscht wird.
In vollkommen analoger Weise wird die Schaltung für die Quadratwurzel durchgeführt, nur dass
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durch das Hinzutreten einer neuen Wurzelstelle ist nur bei der zweiten Wurzelstelle und nur um eins möglich, u. zw. tritt diese Änderung ein, wenn die erste Wurzelstelle kleiner als fünf und die zweite Wurzelstelle gleich fünf oder grösser als fünf ist.
Das Quadratwurzelziehen läuft also nach einer dem Kubikwurzelziehen vollkommen analogen Auswahl der ersten Wurzelstelle auf eine Division hinaus.
Es erübrigt sich daher, die genaue Schaltung für diese Rechnungsart anzugeben, da sie nach dem bisher Gesagten nicht Neues bringt. Höhere Wurzeln als die dritte lassen sieh, wie schon gesagt wurde, auf dem Umwege über den Logarithmus des Radikanden berechnen. (Selbstverständlich lassen sich jedoch auch die Quadrat-und Kubikwurzeln auf diesem Wege errechnen.) Der Weg ist folgender :
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für die Potentialfunktion en, dann kann jede beliebige Wurzel von der Maschine automatisch errechnet werden.
Bevor nun die Schaltung für die Berechnung des natürlichen Logarithmus näher besprochen werden soll, sollen die allgemeinen Prinzipien für die Schaltungskonstruktion jeder beliebigen einfachen oder zusammengesetzten Funktion besprochen werden.
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Wie schon früher gesagt wurde, ist für jede Magnetgruppe ein Magnet in der Maschine vorhanden, dessen Anker immer dann angezogen ist, wenn in dieser Gruppe eine Zahl eingestellt ist ; ferner ist für jede-Magnetgruppe ein Magnet vorhanden, dessen angezogener Anker sämtliche über die Wicklungen einer Magnetgruppe führenden Stromkreise unterbricht. Ferner sind für die Grundreehenoperationen des Multiplizierens und des Dividierens bestimmte Hilfsmagnete vorhanden, deren Anziehen den Beginn und das Ende einer solchen Rechenoperation bedingen. Weiters wurde gezeigt, wie über den Anker eines Verbindungshilfsmagneten eine in einer Gruppe eingestellte Zahl'mit beliebiger Stellenverschiebung in
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beliebige Konstanten in eine Gruppe eingestellt werden.
Jede einfache oder zusammengesetzte Funktion wird, dem eben Angeführten entsprechend, in einzelne aufeinanderfolgende Rechnungsphasen zerlegt, wobei die Übertragung einer Zahl von einer Gruppe auf eine andere, die Einstellung einer Konstanten in einer Gruppe, die Löschung einer in einer Gruppe eingestellten Zahl, weiters der Beginn oder das Ende einer Grundrechenoperation je eine solche Rechnungsphase bildet ;
jede solche Phase wird dadurch eingeleitet, dass über den angezogenen Anker eines Hilfsmagneten ein Stromkreis über die Wicklung des zuerst bei dieser Reehnungsphase in Tätigkeit tretenden Magneten geschlossen wird, wobei dieser Stromkreis über den nicht angezogenen Anker des
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immer dann stromführend wird, wenn die vorhergehende Phase beendet ist, d. h., dass der bei der vorhergehenden Phase zuletzt in Tätigkeit tretende Magnetanker einen Stromkreis über die Wicklung dieses Hilfsmagneten schliesst. Dabei bleiben alle diejenigen Hilfsmagnete durch über ihren eigenen Anker und ihre eigene Wicklung geführte Stromkreise bis zum Ende der Rechnung oder der Tei1rechnung geschlossen, welche erstens keine Zahl von einer Gruppe in eine andere übertragen und zweitens keine Zahl in einer Gruppe einstellen.
Alle zu einer Funktion gehörenden Stromkreise führen über den Anker eines Hilfsmagneten, dessen Wicklung durch das Niederdrücken der Funktionsdurchführungstaste stromführend wird und durch einen über seinen eigenen Anker geführten Stromkreis stromführend bleibt.
Das eben Gesagte soll an einem Beispiel, u. zw. an der Schaltung für den natürlichen Logarithmus, gezeigt werden.
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Die Schaltung zeigt Fig. 35 und 36, und sie soll an Hand der Wirkungsweise beschrieben werden.
Vorerst wird der bestimmte Wert von x, dessen Logarithmus zu berechnen ist, in bekannter Weise in der Gruppe 9 eingestellt. Von den Verbindungshüfsmagneten, über deren Anker die Verbindungen
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Einstellung muss die Zahl natürlich mit ihrem Dezimalpunkt geschrieben werden. Wird die Dezimalpunkttaste 2355 gedrückt, so wird ein Stromkreis über den angezogenen Anker der Reihe von Verbindungshilfsmagneten 1401, 1950 usw. und über die Wicklung eines Hilfsmagneten 2359, 2360 geschlossen, wobei je ein Hilfsmagnet zu je einem Verbindungshilfsmagneten gehört.
Die ersten beiden Verbindungshilfs- magneten kommen hiebei natürlich nicht in Betracht, da der erste nach der Einstellung auch nur einer
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Ziffer nicht mehr angezogen ist und der zweite den Fall bedingt, dass der bestimmte Wert von x nur eine ganze Stelle besitzt.
Die durch das Drücken der Dezimalpunkttaste stromführend gewordene Wicklung eines der Hilfsmagnete 2359, 2360 usw. bleibt es durch einen über ihren eigenen Anker geführten Stromkreis.
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Stromweg :
2. 52-54-2353-über den angezogenen Anker 2352-2353-2382-einen der Leiter 2385...
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angezogenen Anker der Gruppe 2393... 2400 (Fig. 36), den zugehörigen Leiter der Gruppe 2385... 2392- und von da weiter wie bei 2. bis 53.
Jeder Magnet der Gruppe 2395.... 2400 entspricht einem der Ziffernwerte von zwei bis acht, da ein jeder immer nur dann geschlossen wird, wenn ein Anker mit dem gleichen Ziffernwerte der Gruppe gr angezogen ist. Über jeden dieser Anker führen, wie gleich gesagt werden soll, Stromkreise, die erst nach Beendigung der Rechnung geschlossen werden (nicht eingezeichnet), welche über die Wicklungen jener Magnete der Gruppe t führen, deren Ziffer und Stellenwert übereinstimmen mit den Ziffern und Stellenwerten des natürlichen Logarithmus jener Zahl zwei, drei... acht, die durch den Ziffernwert des jeweiligen Magneten 2393 ... 2400 festgelegt ist.
Mit dem Drücken der Dezimalpunkttaste war das Glied n. 1n 10 festgelegt worden, und mit einem der Anker 2393 ... 2400 war das Glied ln a bestimmt.
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2418-2367-55-53.
Der Anker 2419 stellt die Verbindung her zwischen der Gruppe g und der Gruppe a, d. h. er iiberträgt die in der Gruppe g eingestellte Zahl auf die Gruppe a (nicht eingezeichnet).
Mit dem Anziehen des Ankers 2352 waren über den angezogenen Anker der Gruppe gr vom Leiter 2382 abzweigende elektrisch parallele Stromwege geschlossen worden (nicht eingezeichnet), welche über die Wicklungen jener Magnete der Gruppe b führen, deren Ziffern und Stellenwerte den aufeinanderfolgenden Ziffernwerten des reziproken Wertes des Ziffernwertes des angezogenen Ankers der Gruppe gr entsprechen.
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immer dann geschlossen ist, wenn in einer Magnetgruppe eine Zahl eingestellt ist.
In Fig. 35 sind dies :
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<tb>
<tb> für <SEP> die <SEP> Gruppe <SEP> a <SEP> der <SEP> Magnet <SEP> 2368
<tb> ei <SEP> 15 <SEP> 13 <SEP> b <SEP> je <SEP> 2369
<tb> # <SEP> # <SEP> # <SEP> c <SEP> # <SEP> # <SEP> 2370
<tb> # <SEP> # <SEP> # <SEP> d <SEP> # <SEP> # <SEP> 2371
<tb>
Ausserdem sind in der Fig. 35 die Löschmagnete der Gruppen a, b, e, d und g eingezeichnet, d. s.
125, 295,920, 1378, 2372 (Fig. 36).
Ist nun y in a eingestellt, so wird der Anker 2368 angezogen und schliesst folgenden Stromkreis :
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Mit dem Anziehen des Ankers 307 wird ausser den schon bei der Multiplikation erwähnten Stromkreisen noch folgender geschlossen :
5. 52-54... wie bei 2. bis 2353-2424-2421-über den angezogenen Anker 307-2421 (Fig. 36)- Wicklung 2422-2421-2426-55-53.
Der Anker 2422 bleibt angezogen, u. zw. durch die Einwirkung folgenden Stromkreises : 52- 54... wie bei 2. bis 2382-2384-2423-über den angezogenen Anker 2422-2423-2421-Wicklung 2422weiter wie bei 5. bis 53, und unterbricht die Stromwege 3. und 4.
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geschlossen, u. zw. :
6. 52-54 ... wie bei 5. bis 2424-2425-über den angezogenen Anker 310-2425-über den offenen Anker 2428 (Fig. 36)-2425-Wicklung 2372-2425-2426-55-53.
Der letzte bei der Multiplikation geschlossene Verbindungshilfsmagnet (in Fig. 35 ist es der Magnet 1884) schliesst folgenden Stromweg :
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Wicklung 2428-2427-2409-55-53.
Der Anker 2428 bleibt durch die Einwirkung folgenden Stromkreises angezogen : 52-54... wie bei 2. bis 2382-2384-2429-über den angezogenen Anker 2428-2427--Wicklung 2428-weiter wie bei 7. bis 53 und schliesst nach Beendigung der Multiplikation (Kriterium : der Anker 357 ist wieder in seiner Ruhelage) folgenden Stromweg :
8. 52-54 ... wie bei 2. bis 2382-2384-2430-über den offenen Anker 2432-2430-über den angezogenen Anker 2428-2430-über den offenen Anker 357-2430-Löschmagnetwicklung 125 (Fig. 35)-weiter in bekannter Weise zum negativen Pol 53 der Stromquelle.
Nun wird also die in der Gruppe a eingestellte Zahl y gelöscht und infolgedessen der Anker 2368 in seine Ruhelage gebracht. Durch den offenen Anker 2368 wird folgender Stromweg geschlossen :
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Der Anker 2432 unterbricht den Stromkreis 8 und bleibt durch die Einwirkung folgenden Stromkreises angezogen : 52-54... wie bei 2. bis 2382-2384-2434-über den angezogenen Anker 2432- 231-Wicklung 2432-2431-2409-55-53 und schliesst folgenden Stromweg :
10. 52-54 ... wie bei 2. bis 2382-2384-2433-über den offenen Anker 2439-2433-über den angezogenen Anker 2432-24, 33-über den offenen Anker 2368-2433-Wicklung 2374-2433-2367- 55-53.
Der Anker 2374 stellt die Verbindung her zwischen der Gruppe c und der Gruppe d und der
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gruppe) als erste Stelle immer zwei eingestellt werden muss.
Da im Verlaufe der Division als erste Quotientenstelle immer Null gefunden wird und da die in der Gruppe c eingestellte Zahl y grösser ist als die in der Gruppe d eingestellte Zahl y-1, so wird vor der Auswahl der zweiten Quotientenstelle die in der Gruppe e eingestellte Zahl ohnehin gelöscht, so dass es nicht nötig ist, die Löschung in c als besondere Rechnungsphase zu berücksichtigen.
Mit der Einstellung in a war der Stromkreis 10 unterbrochen worden, und mit der Einstellung
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13. 52-54... wie bei 5. bis 2424-2437-über den angezogenen Anker 825-über den angezogenen Anker 1219-2437-2430-wicklung 125-weiter in bekannter Weise zum negativen Pol 53 der Stromquelle.
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das Quadrat dieser Zahl eingestellt.
Sobald die Einstellung in b vollendet ist, der Anker 2369 also wieder angezogen ist, ist folgender Stromweg geschlossen :
23. 52-54... wie bei 2. bis 2382-2384-2456-fiber den offenen Anker 2458-2456-Über den angezogenen Anker 2453-2456-über den angezogenen Anker 2369-2456-Wicklung 920-in bekannter Weise zum negativen Pol J. 3 der Stromquelle.
Der Anker 920 löscht die in c eingestellte Zahl.
Ist die Löschung beendet, der Anker : 2310 also in seiner Ruhelage, so ist folgender Stromweg geschlossen.
24. 52-54... wie bei 2. bis 2353-2436-2451-Über den offenen Anker 2370-2457-über den angezogenen Anker 2453-Wicklung 2458-2457-55-53.
Der Anker 2458 unterbricht die Stromkreise 22 und 23 und bleibt durch die Einwirkung folgenden Stromkreises angezogen : 52-54... wie bei 2. bis 2382-2384-2459-über den angezogenen Anker
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Der Anker 2462 unterbricht den Stromkreis 25 und bleibt durch die Einwirkung folgenden Stromkreises angezogen : 52-54... wie bei 2. bis 2382-2463-über den angezogenen Anker 2462-2461Wicklung 2462-2461-2361-55-53 ; er schliesst, wenn der letzte bei der Multiplikation in Tätigkeit tretende Verbindungshilfsmagnet erregt wird, folgenden Stromkreis :
27. 52-54... wie bei 5. bis 2424-2464-über den angezogenen Anker 1884-2464-Über den angezogenen Anker 2462-2464-Wicklung 2465-2464-2367-55-53.
Der Anker 2465 bleibt durch die Einwirkung folgenden Stromkreises angezogen : 52-54... wie bei 2. bis 2382-2466-über den angezogenen Anker 2465-2464-Wicklung 2465-2464-2367- 55-53 und schliesst nach Beendigung der Multiplikation, d. h. wenn'der Anker 357 wieder in seiner Ruhelage ist, folgende Stromkreise :
28. 52-54... wie bei 5. bis 2424-2467-über den offenen Anker 357-2467-2468-über den offenen Anker 2471-2468-über den angezogenen Anker 2465-2468-2450-Wicklung 295und in bekannter Weise zum negativen Pol 53 der Stromquelle.
29. 52-54... wie bei 28, bis 2467-2469-über den offenen Anker 2471-2469-über den angezogenen Anker 2465-2469-2430- Wicklung 125-und in bekannter Weise zum negativen Pol 53 der Stromquelle.
Nun sind die in der Gruppe a und der Gruppe b eingestellten Zahlen gelöscht.
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folgender Stromweg geschlossen : 30. 52-54... wie bei 2. bis 2853-2436-2470-über den offenen Anker 2368-2470-über den offenen Anker 2369-2410-über den angezogenen Anker 2465-2470-Wicklung 2471-2470- 2367-55-53.
Der Anker 2471 unterbricht die Stromkreise 28 und 29 und bleibt durch die Einwirkung folgenden Stromkreises geschlossen : 52-54... wie bei 2. bis 2382-2472-über den angezogenen Anker 2471- 2472-2470-wicklung 2471-2470-2367-55-53 und schliesst der Reihe nach folgende Stromkreise :
31. 52-54... wie bei 2. bis 2353-2436-2413-über den offenen Anker 2479-2473-über den angezogenen Anker 2471-2473-Wicklung 2474-2473-2426-55-53.
Der Anker 2411 stellt die Zahl 0#3 in der Gruppe a ein, indem er Stromkreise über alle Magnetwicklungen der Gruppe a schliesst, deren Ziffernwert drei ist, mit Ausnahme der ersten Stellenwertgruppe, in der er Null einstellt.
32. 52-54... wie bei 31. bis 2436-2475-über den offenen Anker 2479-2475-über den angezogenen Anker 2471-2475-2455-Wicklung 2375-2455-2435-2367-55-53.
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angezogenen Anker 2471-2477-2456-über den angezogenen Anker 2369-2456-wicklung 920und in bekannter Weise zum negativen Pol 53 der Stromquelle.
Jetzt wird also die in c eingestellte Zahl gelöscht.
Ist diese Löschung vollendet, also der Anker 2370 in seiner Ruhelage, so ist folgender Stromkreis geschlossen :
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über den angezogenen Anker 2471-2478-Wicklung 2479-2478-2426-55-53.
Der Anker 2479 bleibt durch die Einwirkung folgenden Stromkreises geschlossen : 52-54... wie bei 2. bis 2382-2480-über den angezogenen Anker 2479-2478- Wicklung 2479-2478-2426- 55-53 und unterbricht die Stromkreise 31,32, 33 und 34.
Der letzte bei der Multiplikation geschlossene Verbindungshilfsmagnet 1884 schliesst folgenden
Stromkreis :
36. 52-54... wie bei 5. bis 2424-2481-über den angezogenen Anker 1884-2481-über den angezogenen Anker 2479-2481-Wicklung 2482-2481-2426-55-53.
Der Anker 2482 bleibt durch die Einwirkung folgenden Stromkreises angezogen : 52-54... wie bei 2. bis 2382-2483-über den angezogenen Anker 2482-2483-cuber den angezogenen Anker 2479- 2483-2481-Wicklung 2482-2481-2426-55-53 und schliesst folgende Stromwege :
37. Bis die Multiplikation beendet ist, der Anker 357 also in seiner Ruhelage ist : 52-54... wie bei 5. bis 2424-2467-über den offenen Anker 357-2467-2484-über den offenen Anker 2486 2484-über den angezogenen Anker 2482-2484-2469-2430- Wicklung 125-und in bekannter Weise zum negativen Pol 53 der Stromquelle.
Jetzt wird also die in der Gruppe a eingestellte Zahl gelöscht.
Ist die Löschung beendet, der Anker 2368 also in seiner Ruhelage, so ist folgender Strom d. s geschlossen :
38. 52-54... wie bei 2. bis 2353-2436-2485-über den offenen Anker 2368-2485-über den angezogenen Anker 2482-2485-Wicklung 2486-2478-2426-55-53,
Der Anker 2486 unterbricht den Stromkreis 37 und bleibt durch die Einwirkung folgenden Stromkreises angezogen :
52-54... wie bei 2. bis 2382-2488-über den angezogenen Anker 2486-2488- 2485-Wicklung 2486-2478-2426-55-53 und schliesst folgende Stromkreise :
39. 52-54... wie bei 2. bis 2382-2489-über den offenen Anker 2496-2489-über den angezogenen Anker 2486-2489-tuber den geschlossenen Anker 2482-2489-über den offenen Anker 2368-2489-2418-Wicklung2419-2418-2367-55-53.
40. 52-54... wie bei 2. bis 2382-2490-über den offenen Anker 2496-2490-über den angezogenen Anker 2486-2490-über den geschlossenen Anker 2482-2490-über den offenen Anker 2368-2490-Wicklung 2377-2490-55-53.
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Jetzt sind also in f schon zwei Glieder der Potentialreihe eingestellt. Nachdem die Übertragung auf a beendet ist, werden durch den Anker 2368 die Stromkreise 39 und 40 unterbrochen. Vor dieser
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Wicklung 920 zum negativen Pol 53 der Stromquelle.
Jetzt wird also die in c eingestellte Zahl gelöscht, und bis der Anker 2370 in seiner Ruhelage ist, ist folgender Stromkreis geschlossen :
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Die Schaltung kann bis zur Berechnung eines beliebig hohen Gliedes der Potentialreihe nach den allgemein zu Beginn dieser Schaltungsbesprechung festgelegten Grundsätzen ausgestaltet werden.
Ist die Potentialreihe errechnet, so müssen der in der Magnetreihe 2393... 2400 festgelegte Logarithmus der, als einstellige Zahl genommenen, ersten Stelle der Zahl x sowie die in den Magneten 2359, 2360 usw. festgelegten Grössen n. In 10 (beides sind Konstante, die ein für allemal in der Schaltung festgelegt sind) auf die Gruppe y übertragen werden, nachdem die in der Gruppe f eingestellte Potentialreihe mit zwei multipliziert wurde.
Diese Multiplikation kann entweder in vollkommen analoger Weise, wie bisher besprochen wurde, erfolgen, d. h. durch Übertragung von f auf eine der Gruppen a oder b und Einstellung von zwei in der anderen Multiplikationsgruppe oder auch so, dass die in/* eingestellte Grösse auf irgendeine Gruppe (etwa a) übertragen und von dort wieder auf die Gruppe f rückübertragen wird, da doch eine Übertragung auf eine Summengruppe (e oder f) immer als Addition erfolgt.
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auf die ganzen Stellen durchgeführt. Der Quotient dieser Division ergibt in der obigen Formel das n und zeigt nach Beendigung der Rechnung die Stellenanzahl an.
Der Rest der Division ergibt x- n. 1n 10, d. i. eine Zahl ; die maximal eine ganze Stelle hat und kleiner als drei ist. Ihre ganze Stelle ist in der oben angeführten Formel das a.
Bei der verbleibenden Potentialfunktion ist der Exponent a ;- M. In 10-a = y eine Zahl kleiner als eins und die Reihe
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ersten Stelle von x-n.ln 10 eins oder zwei steht.
Die Aufteilung dieses Rechnungsvorganges in einzelne Rechnungsphasen bietet nach dem Gesagten keine Schwierigkeiten, und auch die Schaltung für die Potentialfunktion erfolgt in der zu Beginn der Schaltungsbesprechung für die logarithmische Funktion allgemein festgelegten Weise.
Mit der Potentialfunktion sind selbstverständlich die hyperbolischen Funktionen und mit dem In die dazu inversen Funktionen arc sin, arc cos, arc tg automatisch berechenbar.
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Nach dem bisher Gesagten ist es ohne weiteres klar, dass für jede überhaupt ziffernmässig errechenbare Funktion die Schaltung so festgelegt wird, dass diese Funktion zahlenmässig von der Maschine automatisch so errechnet wird, dass die ganze Rechnung in automatisch aufeinanderfolgende Rechnungsphasen zerlegt wird.
Selbstverständlich können die Wicklungen der Verbindungshilfsmagnete, über deren Anker die Übertragung von einer Magnetgruppe in eine andere erfolgt, auch von der Tastatur aus stromführend gemacht werden, so dass eine beliebige Aufeinanderfolge von Rechnungen ohne Neueinstellung der Zwischenresultate durchgeführt werden kann.
Damit ist der Wirkungsbereich der Rechenmaschine auf das ganze reelle Zahlengebiet erstreckt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Rechen-und Schreibmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus beliebig vielen elektrisch parallel geschalteten Schreibapparaten, einer Tastatur und einer Anzahl von Relais besteht, von denen ein Teil in eine Anzahl von Relaisgruppen zusammengefasst ist und der andere Teil Hilfsrelais darstellt, wobei in jeder Relaisgruppe je zehn Relais in eine Stellenwertuntergruppe zusammengefasst sind und jedes Relais einer Stellenwertuntergruppe einem bestimmten Ziffernwerte der Ziffern von Null bis neun zugeordnet ist und wobei in einzelne Relaisgruppen von der Tastatur aus Zahlen in der Weise eingestellt werden, dass durch die Tasten Stromkreise über die Wicklungen derjenigen Relais geschlossen werden, welche dem Ziffernwerte der jeweilige-n Taste entsprechen, während von den Hilfsrelais einige so angeordnet sind,
dass durch ihre Betätigung sämtliche Relais einer Gruppe stromlos werden, andere aber immer dann in Tätigkeit treten, wenn in einer Relaisgruppe eine Zahl eingestellt ist und andere wieder Stromkreise schliessen, welche über Relaiswicklungen einer Gruppe und die Anker einer anderen Gruppe führen, dass ferner für jede Rechnungsart eine Durchführungstaste vorgesehen ist, durch deren Betätigung Hilfsrelais geschlossen werden, wobei jede Rechnung durch eine Reihe automatisch aufeinanderfolgender Zahlenübertragungen von einer Relaisgruppe in eine andere durchgeführt wird, u. zw., in der Weise, dass Stromkreise vorgesehen sind, welche über die Anker der Relais derjenigen.
Gruppe führen, von welcher aus übertragen werden soll, und über die Wicklungen von Relais derjenigen Gruppe, in welche übertragen werden soll, wobei etliche dieser Stromkreise über die Anker von Relais dritter Gruppen führen, die solcherart Zwischengruppen darstellen, und wobei diese Übertragungen auf vier verschiedene Arten erfolgen, u. zw.
erstens ohne Änderung des Stellenwertes und ohne Änderung des Ziffernwertes, zweitens mit Änderung des Stellenwertes und ohne Änderung des Ziffernwertes, drittens ohne Änderung des Stellenwertes und mit Änderung des Ziffernwertes und viertens mit Änderung des Ziffernwertes und mit Änderung des Stellenwertes und wobei die automatische Aufeinanderfolge von Übertragungen durch Hilfsrelais ausgelöst wird, welche durch die von den Rechnungsdurchführungs- tasten betätigten Hilfsrelais in Verbindung mit denjenigen Hilfsrelais betätigt werden, welche immer dann in Tätigkeit treten, wenn in einer Relaisgruppe eine Zahl eingestellt wurde, und dass schliesslich von bestimmten Relaisgruppen Stromkreise über diejenigen elektrisch beeinflussbaren Teile der Schreibapparate geschlossen werden, welche das Schreiben derjenigen Ziffer bewirken,
deren Ziffernwert das jeweilige Relais der Relaisgruppe entspricht.