AT105086B - Verfahren zur Darstellung von N-methylschwefligsauren Salzen sekundärer, aromatischaliphatischer Amine. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von N-methylschwefligsauren Salzen sekundärer, aromatischaliphatischer Amine.

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AT105086B AT105086DA AT105086B AT 105086 B AT105086 B AT 105086B AT 105086D A AT105086D A AT 105086DA AT 105086 B AT105086 B AT 105086B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   Darstellung von N-methylschwefligsauren   Salzen   sekuudinirer, aromatisch-   aliphatischer Amine. 



   In dem Patente Nr. 93319 ist ein Verfahren zur Darstellung von N-methylschwefligsauren Salzen   sekundärer, aromatisch aliphatischer   Amine geschützt, welche durch Kondensation von sekundären, aromatisch aliphatischen Aminen mit Formaldehydbisulfit erhalten werden. Dieselben Verbindungen   können auch durch nachträgliche Alkylierung   der   N-methylschwefligsauren Sahe   der entsprechenden primären, aromatischen Amine erhalten werden. 



   Es wurde nun gefunden, dass man diese therapeutisch hochwirksamen Stoffe auch dadurch gewinnen kann, dass man   sekundäre,   aromatisch aliphatische Amine statt mit Formaldehydbisulfit, nacheinander mit Formaldehyd und Bisulfiten in beliebiger Reihenfolge behandelt oder dass man die aus primären, aromatischen Aminen und Formaldehyd erhaltenen Kondensationsprodukte alkyliert und die so erhaltenen Produkte mit Bisulfiten oder mit Formaldehyd und Bisulfiten weiterbehandelt. Die neue Arbeitsweise bietet den Vorteil, dass die zunächst entstehenden Methylenverbindungen abseheidbar sind und dass es so gelingt, auch von verhältnismässig unreinen Ausgangsstoffen zu reinen Endprodukten zu gelangen. 



  Als vorteilhaft hat sich die Arbeitsweise erwiesen, dass man auf sekundäre, aromatisch-aliphatische Amine Formaldehyd im Verhältnis von 2 Mol. zu 1 Mol. einwirken lässt und die entstandenen Kondensationsprodukte mit Bisulfiten umsetzt, oder auch die Arbeitsweise, dass man auf die entstandenen Kondensationprodukte l weiteres Mol. Formaldehyd und 2 Mol. Bisulfite einwirken lässt. 



   Beispiel l : 1-Phenyl-2. 3-dimethyl-5-pyrazolon-4-äthylamino-methylschwefligsaures Natrium. 
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 und 1 Stunde bei ungefähr   40  gerührt.   Alsdann verdampft man zur Trockne und löst das Reaktionsprodukt aus wässerigem Azeton um. Die Verbindung ist identisch mit der nach Beispiel 3 des Stammpatentes erhaltenen. 



   Beispiel 2 :   N-Methyl-p-phenetidin-methylsehwefligsaures   Natrium. Zu einer Lösung von 15 Teilen   N-Methylphenetidin   in 25 Teilen verdünntem Alkohol gibt man 4'1 Teile   36'6   eiger Formal-   dehydlösung.   Nach einigem Stehen der Lösung werden 26 Teile   40% iger Natriumbisulfitlösung   zugegeben und kurze Zeit auf   800 erhitzt. Nach   dem Erkalten saugt man das abgeschiedene Reaktionsprodukt ab, das identisch ist mit dem nach Beispiel 1 des Stammpatentes erhaltenen. 



   Beispiel 3 :   1-Phenyl-2'3-dimethyl-4-methylamino-5-pyrazolonmethylschwefligsaures Natrium.   



  Zu   21-7   Teilen 1-Phenyl-2. 3-dimethyl-4-methylamino-5-pyrazolon gibt man 26 Teile   40% iger Natrium-   bisulfitlösung und lässt darauf unter Rühren 8'2 Teile   36#6%iger Formaldehydlösung zufliessen. Man   lässt das Ganze bei mässiger   Wärme weiterrühren   und dampft darauf die Reaktionslösung zweckmässig im Vakuum zur Trockne ein. Den   Troekenrüekstand löst   man aus   95% gem   Alkohol um. Die Verbindung ist ein kristallinisches, in Wasser und Methylalkohol leicht, in Alkohol schwer lösliches Pulver. 



   Beispiel 4 : 1-Phenyl-2.   3-dimethyl-4-methylamino-5-pyrazolonmethylschwefligsaures   Natrium. 



  In eine Lösung von   20-3   Teilen 1 Phenyl-2.   3-dimethyl-4-amino-5-pyrazoJon   in 150 Teilen Wasser gibt man 4-1 Teile Formaldehyd (36'6%ig), lässt einige Zeit rühren und gibt darauf 14 Teile Dimethylsulfat und 6 Teile Natriumkarbonat hinzu. 

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   Nachdem man bei   ungefähr 4 (T   einige Zeit hat rühren lassen, neutralisiert man, wenn nötig, und gibt 26 Teile 40%iger Natriumbisulfitlösung hinzu. Jetzt wird wiederum einige Zeit unter Rühren erhitzt und darauf die Reaktionsmasse zur Trockne verdampft. Durch   Umlösen   der Masse aus Alkohol 
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 und tertiäre Base enthält, wird entsprechend seinem Gehalt an sekundärer Base, mit   Forinal-     dehydlö, iing   versetzt. Beispielsweise werden 30-2 Teile   N-Methylphenetidin mit 10   Teilen Formaldehydlösung   (30%     ig) 5 Minuten   auf dem Dampfbad erhitzt.

   Nach dem Abkühlen fällt auf Zusatz von verdünnter Essigsäure das Methylen   bis-N-methylphenetidin aus,   das, aus verdünntem Azeton umgelöst, bei 52  schmilzt. 



     15'7   Teile   dieser Methylenbisverbindung   werden in ein auf 800 erhitztes Gemisch von 40 Teilen 
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 Öl abgetrennt und die wässerige Lösung filtriert. Beim Erkalten   kristallisiert   das   N-methyl-p-phenetidin-   methylschwefligsaure Natrium aus, das abgesaugt und mit Alkohol und Äther gewaschen wird. Die Verbindung ist identisch mit der nach Beispiel 2 erhaltenen. 



   Beispiel 6 : 1-Phenyl-2,3-dimethyl-4-methylamino-5-pyrazolonmethylschwefligsaures Natrium. 



  Das durch Methylierung von 1-Phenyl-2. 3-dimethyl-4-amino-5-pyrazolon erhaltene Basengemisch von primärem, sekundärem und tertiärem Amin wird mit der der   sekundären Base entsprechenden Menge     Fomaldehydlösung   einige Minuten auf dem Dampfbad erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das Methylen-bis- 1-phenyl-2.   3-dimethyl-4-methylamino-5-pyrazolon abgesaugt,   das, nach dem   Umlösen   aus Alkohol, bei 174 schmilzt. 



   44-6 Teile dieser 31ethylenbisverbindung, 27-2 Teile   Natriumbisulfitlösung (38#3%ig) und   100 Teile Wasser werden kurze Zeit auf   800 erhitzt,   wobei Lösung eintritt. Nach dem Eindampfen im Vakuum wird mit Benzol ausgerührt und der Rückstand aus Alkohol umgelöst. Die Verbindung ist ein kristal-   linisches,   in Wasser und Methylalkohol leicht, in Alkohol schwer lösliches Pulver und ist identisch mit dem Körper des Beispieles 3. 



   Beispiel 7 : 1-Phenyl-2.3-dimethyl-4-methylamino-5-pyrazolonmethylschwefligsaures Natrium. 



  70 Teile des nach Beispiel 6 erhaltenen   Iethylenbis-l-phenyl-2.     3-dimethyl-4-methylamino-5-pyrazolons   werden mit   12#6 Teilen Formaldehydlösung (37#3%ig)   und 85-2 Teilen   Natriumbisulfitlösung (38#3%ig)   auf dem Dampfbad bis zur Lösung erhitzt. Der nach dem Eindampfen im   Vakuum   erhaltene Rückstand wird aus   Alkohol umgelöst   und ist mit der nach Beispiel 3 und 6 erhaltenen Verbindung identisch. 



   Bei dar Darstellung anderer Salze als der des Natriums, z. B. der des   Kaliums,   Kalziums oder Ammoniums, wird das   Formaldehydbisulfitnatrium   durch die entsprechende Kalium-, Kalzium-bzw. 
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 für die Darstellung des Natriumsalzes. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 schwefligsauren Salzen   sekundärer,   aromatisch-aliphatischer Amine, dadurch gekennzeichnet, dass man hier entweder   sekundäre,   aromatisch-aliphatische Amine in beliebiger Reihenfolge mit Formaldehyd und Bisulfiten oder die Kondensationsprodukte aus primären,   aromatischen   Aminen und Formaldehyd mit alkylierenden Mitteln und die so erhaltenen Produkte mit Bisulfiten oder mit Formaldehyd und Bisulfiten behandelt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man auf sekundäre, aromatisch-aliphatische Amine Formaldehyd im Verhältnis von 2 Mol. zu l Mol. einwirken lässt und die entstehenden Kondensationsprodukte mit Bisulfiten umsetzt.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die aus 2 Mol. sekundärer Amine und 1 Mol. Formaldehyd entstandenen Kondensationsprodukte ein weiteres Molekül Formaldehyd und 2 Mol. Bisulfite einwirken lässt.
AT105086D 1920-05-31 1925-01-23 Verfahren zur Darstellung von N-methylschwefligsauren Salzen sekundärer, aromatischaliphatischer Amine. AT105086B (de)

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