AT104952B - Automatische Fernsprechvermittlungseinrichtung. - Google Patents

Automatische Fernsprechvermittlungseinrichtung.

Info

Publication number
AT104952B
AT104952B AT104952DA AT104952B AT 104952 B AT104952 B AT 104952B AT 104952D A AT104952D A AT 104952DA AT 104952 B AT104952 B AT 104952B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
relay
selector
line
relays
place
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dr Ing Brandt
Original Assignee
Walter Dr Ing Brandt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Walter Dr Ing Brandt filed Critical Walter Dr Ing Brandt
Application granted granted Critical
Publication of AT104952B publication Critical patent/AT104952B/de

Links

Landscapes

  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Automatische Fernsprechvermittlungseinrichtung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf weitere Verbesserungen und Ausgestaltungen der im Patent Nr. 103792 beschriebenen Einrichtungen. Insbesondere werden bei der vorliegenden Schaltung einige Fehlerquellen behoben, welche bei der Schaltung des Stammpatentes vorhanden sind und bei der   Auslösung   zu Störungen Anlass geben können. Ferner wird der Leitungswähler verbessert. 



   Im ersten Zusatzpatent ist eingehend der Auslösevorgang vor beendigter Wahl beschrieben. Beim Auflegen des Hörers wird der Platzwähler in einen Zustand gebracht, in dem er kurze Zeit die abgehende   a- und b-Leitung   erdet. In dem eben besetzten Gruppenwähler spricht hiebei sowohl das a-als das   b-Relais   an, was das Ansprechen des c-Relais zur Folge hat. Hiedurch wird wieder das Abfallen des Trennrelais bewirkt, und sowohl das a- als das   b-Relais   fällt sofort ab, da sie von den geerdeten Leitungen infolge Umlegens der Kontakte von T-R abgetrennt werden. Sofort darauf fällt auch das c-Relais ab und bewirkt die Auslösung, d. h., der Gruppenwähler streicht über die Kontakte des Hebdrehschalters.

   Da jedoch die a-und b-Leitung vom Platzwähler noch so lange geerdet bleiben, bis das Verzögerungsrelais   V2   abfällt, würden die geerdeten Kontaktarme über die Kontakte streichen und zumindest ein störendes Knacken in sprechenden Leitungen verursachen. Es ist ein Merkmal der vorliegenden Schaltung, dass zur Behebung des vorliegenden Übelstandes die Auslösung erst dann erfolgt, wenn die Erdungen vom Platzwähler aufgehört haben und die a-und   b-Arme des Hebdrehschalters   rein sind. 



   Weiters konnte bei der ursprünglichen Schaltung folgender Fehler auftreten : Wenn die Auslösung erfolgt, während der Gruppenwähler im Drehen begriffen ist, also während sein   c-Ann   über besetzte Kontakte gleitet, so spricht zunächst, wie früher beschrieben, das Relais c an. Nach Abfallen von a und b sollte c-R auch abfallen. Da der   c-Arm   auf irgendeinem besetzten Kontakt steht, so besteht die Möglichkeit, dass das c-Relais trotz Abfallen von a und b klebenbleibt, auf folgende Weise : Der Kontakt 11-20 von c-R ist umgelegt ; der   Kontakt 12-23   von a-R (erstes Zusatzpatent) fällt zurück, und da der   c-Arm   in Multipel mit einem andern c-Kontakt steht, kann er von diesem her Strom bekommen, bis die andere Verbindung ausgelöst wird.

   Solange würde also die vorliegende Verbindung hängenbleiben. 



   Es ist ein Merkmal der vorliegenden Erfindung, dass die Auslösung während des Drehens eines Gruppenwählers so lange verzögert wird, bis die Drehung zu Ende ist. 



   Fig. 1 zeigt einen Vor-, einen Platz-und einen Gruppenwähler, Fig. 2 zeigt einen Leitungswähler. 



   Der Auslösevorgang ist folgender, wenn z. B. der erste Gruppenwähler eben besetzt ist : 
 EMI1.1 
 nehmerapparat, die b-Leitung zurück zum   Vonvähler,   2-11 von   e   zum Platzwähler, 2-27 des umgelegten Kontaktes   Fi, Relais a-WieIdung IZ,   Erde. Relais   Vu zist   ein Verzögerungsrelais und durch den Kontakt 7-20 von a dauernd erregt. 



   Legt nun der Teilnehmer den Hörer ab, so fällt zunächst Relais a ab. Hiedurch spricht sofort   V2   an : Batterie,   11-23   von   V1, Relais V2, 227   von a, Erde. Nach einiger Zeit fällt das verzögerte Relais Va Zusatzpatent Nr. 104951. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 zum Gruppenwähler. 



   Im Gruppenwähler ist infolge der gleichzeitigen Erdung von a und b sowohl das a-Relais als auch 
 EMI2.2 
 dagegen bleibt noch so lange erregt, als die a-Leitung vom Platzwähler her geerdet ist, da es von der geerdeten a-Leitung her über den eigenen Kontakt 1-23-16 Strom erhält. Erst bis im Platzwähler das Relais Vz abgefallen ist und die Erdung aufhört, fällt im Gruppenwähler sowohl das   c-R   als auch das   a- R   ab, und die Auslösung kann vor sich gehen. 



   Durch diese Massnahme wird verhindert, dass die Auslösung schon erfolgt, solange die Erdung der a-und b-Leitung vom Platzwähler her noch besteht, da sonst die über die Kontakte streichenden Arme ein Knacken in sprechenden Leitungen bewirken würden. 



   Es kann der Fall eintreten, dass der Teilnehmer den Hörer auflegt, während der Gruppenwähler im Drehen begriffen ist, um einen freien nächsten Wähler zu finden. Das Drehen des   Gruppenwählers   wird wie gewöhnlich durch das Ansprechen des B-Relais bewirkt. 



   Beim Wiener System, an das sich die vorliegende Schaltung anlehnt, wird das B-Relais durch einen Impuls zum Ansprechen gebracht und hält sich dann durch einen eigenen Kontakt weiter. 



   Hier wird das Ansprechen des B-Relais auf folgende Weise bewirkt. Bekanntlich werden die Impulse vom Teilnehmer dadurch gegeben, dass die Scheibe abläuft und die Schleife entsprechend oft unterbricht, wodurch das Schleifenrelais a im Platzwähler ebensooft abfällt. Bei jedem Abfallen wird die a-Leitung geerdet. Beim ersten Abfallen spricht das Relais Vs an und hält, da es verzögert ist, über die ganze Impulsserie. Nach Beendigung der Impulsserie fällt Vz ab und erdet dadurch die abgehende b-Leitung auf folgende Weise : Erde, 7-30 von   A,     30-39   des während des Wahlvorganges dauernd angezogenen 
 EMI2.3 
 der Strom weiter zum Gruppenwähler und Kontakt 2-17 von t, Relais   B-R, Kopfkontakt X, 9-11   von   c,   Batterie.

   Der Strom für das Relais B-R verläuft daher über die Wicklung a   III   (niederohmig) im Platzwähler ; u. zw. ist dieser Strom auch der Haltestrom für die ganze Dauer des Drehens des Gruppenwählers. Hat der Gruppenwähler einen nächsten Wähler besetzt, so hört dieser Strom auf, da das   B-Relais   erst dann ansprechen kann, wenn im betreffenden Gruppenwähler bereits der   Kopfkontakt geschlossen   ist. Wird daher der Hörer während des Drehens des Gruppenwählers aufgelegt, so kann trotz dem Öffnen der Schleife das Relais a im Platzwähler nicht abfallen, da der Strom des B-Relais des Gruppenwählers über die Wicklung   III   von   a   verläuft.

   Erst wenn der Gruppenwähler einen nächsten Wähler gefunden hat und stillsteht, hört dieser Stromkreis auf, und das a-Relais kann abfallen, so dass erst jetzt die Auslösung erfolgt. 



   Ohne diese Massnahme könnte folgender Fall eintreten : Die Auslösung erfolgt, wie früher beschrieben, dadurch, dass im Gruppenwähler das Relais c anzieht. Relais T fällt ab, das c-Relais dagegen, das auf einem Kontakt stehen muss, der von einer andern Verbindung her besetzt ist (sonst würde der Gruppenwähler nicht drehen), könnte auf folgende Weise weiter halten : Batterie, 11-20 von   c,   Wicklung I von c-R, zum c-Arm und von hier zum Multipel und über die andere c-Leitung der bestehenden Verbindung zur Erde. Die Auslösung würde erst erfolgen, wenn die andere Verbindung aufgelöst wird. Durch die eben beschriebene Massnahme wird dieser Fall unmöglich gemacht. 



   Ist der Wahlvorgang bis zum Leitungswähler   vorgesehritten,   so geht er in diesem folgendermassen weiter :
Bei Besetzung des Leitungswählers wurde auf bekannte Weise über die c-Leitung des vorhergehen- 
 EMI2.4 
 von b, Erde. 



   Der Wahlvorgang beginnt nun damit, dass die a-Leitung vom Platzwähler her entsprechend oft geerdet wird. Ebensooft spricht Relais a-Wicklung I an. Bei jedesmaligem Ansprechen wird der Hebe-   magnet HM betätigt: Erde, 8-11 von &alpha;, Hebemagnet HM, 5-12 von S-R1, Batterie. Nach Beendigung   der a-Impulse spricht das Relais   b-R-Wicklung   I an und bringt durch seinen Kontakt 10-38 das   Schlussrelais     S-Ii   zum Ansprechen, das sich selbst weiter hält. 



   Die nachher kommenden a-Impulse betätigen den Drehmagneten : Erde, 8-11 von a, Drehmagnet DM, 6-43 des geschlossenen   -7,   43-10 des umgelegten t, 10-12 (Kopfkontakt), Batterie.   S-T   spricht beim ersten a-Impuls über seine Wicklung II an, da es parallel zu DM liegt. Es hält sich selbst weiter über seine Wicklung    < S-7.   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Nach Beendigung   der a-Impulsserie   wird wieder die b-Leitung geerdet, und es spricht wieder das Relais b   I   an. Hiedurch fällt das Relais T-R ab, da sowohl der Kontakt 39-60 von S-R2 offen ist, als auch Kontakt 39-8 von b eben geöffnet wurde. 



   Bis hieher wurden die Vorgänge nur kurz besprochen, da sie vollständig dem Wiener System entsprechen. 



   Der weitere Vorgang verläuft folgendermassen : Das a-Relais wird infolge Umlegens des Kontaktes 1-41-34 von t abgetrennt. Dagegen liegt jetzt die Leitung durch den Kontakt 8-34 von   Sir   direkt an Erde. Hiedurch wird das im ersten Zusatzpatent eingehend beschriebene Ansprechen des Relais h im Platzwähler bewirkt, welches das Abfallen von a, hierauf von   Vu fund   hierauf von V2 zur Folge hat. Erst nach dem Abfallen dieser beiden Verzögerungsrelais wird im   Platzwähler durchgeschaltet   und die Teilnehmerschleife zum Leitungswähler gebildet. Durch die Bildung der Teilnehmerschleife 
 EMI3.1 
 30-10 von   C-7   gefunden hat, zum Abfallen gebracht.

   Der Kontakt 34-8 von   '-7   wird daher geöffnet, und an der a-Leitung liegt nur mehr die Wicklung   I   von   C-Bi.   



   Der Rufstrom wird folgendermassen zum Teilnehmer geschickt : Beim Wiener System wird durch periodisches Ansprechen des Rufrelais abwechselnd Wechselstrom und der Speisegleichstrom angelegt. Es kommt nun vor, dass die Leitung in der Klinke einer Hauszentrale endetund dass dort, ohne dass die Leitung besetzt ist, ein Stöpsel steckt. Wird die betreffende Leitung angerufen, so kann es vorkommen, dass nach Beendigung des Wahlvorganges zuerst nicht der Rufstrom, sondern das Speiserelais angelegt wird ; da nun in der Klinke der Stöpsel steckt und die Schleife gebildet ist, spricht das Speiserelais sofort an, ohne dass Rufstrom hinausgegangen wäre. Der betreffende Ruf macht sich daher in der Klinke überhaupt nicht bemerkbar.

   Es hängt also von der Stellung des Langsamunterbrechers ab, ob unmittelbar nach Besetzung des verlangten Teilnehmers zuerst der Rufstrom oder der Gleichstrom an die abgehenden Leitungen gelegt wird. Die nachfolgende Anordnung bewirkt, dass zuerst unbedingt eine Zeitlang der Rufstrom hinausgeschickt wird. 



   Nach dem letzten b-Impuls fällt, wie früher beschrieben, sofort das T-Relais ab. Unmittelbar darauf fällt auch das Relais b ab. Relais S-R1 ist noch angezogen, und es spricht nun das Rufrelais R-R über seine Wicklung I auf folgendem Wege an : Batterie, 12-68 von S-R1, Rufrelais R-R-Wicklung I, 
 EMI3.2 
 spricht an und sendet den Rufstrom zum angerufenen Teilnehmer auf folgendem Wege : Wechselstrom, 4, Transformator Tr, 55-52 von r, über die a-Leitung zum Teilnehmer. 



   Früher wurde beschrieben, dass im Platzwähler nach Beendigung des Wahlvorganges zuerst das Verzögerungsrelais   Vi,   hierauf Va abfällt und dann erst die Schleife gebildet wird. Nach Bildung der Schleife spricht im Leitungswähler das Speiserelais   C-Bi   an, worauf   -   abfällt. Das Abfallen von   Kontakt12-68vonS-R1 bewirkt die Abschaltung der Wicklung I des Rufrelais R-R. Der hinausgesandte   Rufimpuls dauert also so lange, bis die zwei Verzögerungsrelais nacheinander im Platzwähler abgefallen sind ; er ist also lange genug, um bei dem früher besprochenen Fall sich in der Klinke der Hauszentrale bemerkbar zu machen.

   In der Folge wird der Rufstrom periodisch dadurch hinausgeschickt, dass das Rufrelais über seine Wicklung II durch den Langsamunterbrecher abwechselnd ein-und ausgeschaltet wird. 



   Die Auslösung vor beendigtem Wahlvorgang, im Falle der Leitungswähler eben besetzt, aber noch nicht weiter betätigt wurde, geht folgendermassen vor sich :
Beim Auflegen des Hörers wird vom Platzwähler her zunächst die a- und b-Leitung gleichzeitig geerdet. Es spricht zunächst im Leitungswähler das Relais a an, hebt den Wähler und schliesst den Kopfkontakt. Unmittelbar darauf zieht auch Relais b an, u. zw. über seine Wicklung 1. Die nächste Folge 
 EMI3.3 
 das über   I   gehalten hat, fällt ab, da es die Erde, die es über 39-8 von b erhalten hat, verliert. Die beiden parallelliegenden Kontakte 60-8 von bund 60-8 von a sind beide offen und entziehen die Erde dem Relais    < S'-,   das sich über seine Wicklung   77 gehalten   hat.

   Durch das Abfallen von Relais T-R werden sowohl Relais a als auch b Wicklung   I   von der a-und b-Leitung abgetrennt. Diese beiden Relais halten aber über ihre zweiten Wicklungen, solange noch die b-Leitung geerdet ist, auf folgende Weise : 
 EMI3.4 
 Schlussrelais   S-R3, 84-44 von b, 44-39   von t, 39-8 von b, Erde. Durch Ansprechen des Schlussrelais wird einerseits der Auslösemagnet AM betätigt, anderseits mittels des Kontaktes   42-3   von S-R3 die zum vorhergehenden Gruppenwähler verlaufende c-Leitung aufgetrennt, so dass die Auslösung nach rückwärts erfolgt. Auch hier ist es notwendig, die Auslösung erst dann vor sich gehen zu lassen, wenn 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 die Auslöseerde im   Platzwähler   zu Ende ist, weshalb Relais a und b so lange über zweite Wicklungen weiter halten. 



   PATENT-ANSPRUCHE : 
1. Automatische   Fernsprechvermittlungseinrichtung   nach Patent Nr. 103792, dadurch gekennzeichnet, dass bei Auflegen des Hörers während des Drehens eines Gruppenwählers die Auslösung so lange verhindert wird, bis der Gruppenwähler einen nächsten Wähler besetzt hat und die Drehung zu Ende ist.

Claims (1)

  1. 2. Automatische Fernsprechvermittlungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Drehung des Gruppenwählers bewirkende Relais (B) seinen Haltestrom nicht durch einen eigenen Kontakt, sondern über einen Teil der Wicklung des Impulsrelais (a ils) des Platzwählers erhält, so dass das Impulsrelais auch bei Öffnen der Teilnehmerschleife so lange nicht abfallen kann, als dieser Stromkreis und damit das Drehen des Gruppenwählers besteht.
    3. Automatische Fernsprechvermittlungseinrichtung nach Patent Nr. 103792, dadurch gekennzeichnet, dass die bei vorzeitiger Auslösung von Platzwähler her erfolgende, während der Abfallzeit eines Verzögerungsrelais (V1) anhaltende Erdung der a-und der b-Leitung im letzten, bis zum betreffenden Moment besetzten Gruppenwähler das Ansprechen der beiden Linienrelais (a und B) bewirkt, worauf die Kontakte des B-Relais das Prüfrelais (c-R) an die Batterie, die Kontakte des a-Relais sowohl das c-Relais als auch die Wicklung des a-Relais selbst an die geerdete a-Leitung legen, so dass auch nach Abfallen des Trennrelais (T) das a-und c-Relais noch so lange erregt bleiben, als die Erdung der a-Leitung anhält, wonach erst die Auslösung erfolgt.
    4. Automatische Fernspreehvermittlungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die bei vorzeitiger Auslösung vom Platzwähler her erfolgende, während der Abfallzeit eines Verzoge- rungsrelais (V1) anhaltende Erdung der a- und b-Leitung, im Falle bereits der Wahlvorgang bis zu einem Leitungswähler vorgeschritten ist, das gleichzeitige Ansprechen der beiden Linienrelais (a und b) bewirkt, die einerseits durch Öffnen zweier Parallelli : ontakte (60-8) die bis dahin erregten Relais im Leitungswähler zum Abfallen bringen, anderseits sich durch eigene Kontakte an die vom Platzwähler her geerdete Leitung legen und sich so lange festhalten, bis diese Erdung zu Ende ist, worauf sie erst die Auslösung ermöglichen.
    5. Automatische Fernsprechvermittlungseinrichtung nach Patent Nr. 103792, dadurch gekennzeichnet, dass das nach beendigtem Wahlvorgang die Durchschaltung im Platzwähler bewirkende Relais (h) dadurch anspricht, dass die a-Leitung im Leitungswähler durch einen Sehliesskontakt eines Relais (8-) direkt so lange an Erde gelegt wird, bis die Teilnehmerschleife im Platzwähler durchgeschaltet ist, das Speiserelais (C-B.,) im Leitungswähler anspricht und hiedurch das genannte Relais (8-) zum Abfallen bringt.
    6. Automatische Fernsprechvermittlungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Leitungswähler nach Beendigung des Wahlvorganges bei Freisein des gewählten Teilnehmers durch Abfallen des Trennrelais (T-R) sofort das Rufrelais (R-R) unabhängig von der Stellung des Langsamunterbrechers eingeschaltet wird und einen Ruf hinaussendet, der so lange andauert, bis das Speiserelais des Anrufenden jangesprochen hat und direkt oder indirekt die Unterbrechung des Haltestromkreises des Rufrelais bewirkt, worauf dieses in der Folge periodisch durch den Langsamunterbrecher zum Ansprechen kommt.
    7. Automatische Fernspreehvermittlungseinriehtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeit zwischen dem Abfallen des Trennrelais (T-R) und dem Ansprechen des Speiserelais (C-B.,) im Leitungswähler durch das Abfallen zweier Verzögerungsrelais (V1 und V2) im Platzwähler begrenzt ist.
AT104952D 1924-10-31 1925-07-21 Automatische Fernsprechvermittlungseinrichtung. AT104952B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT103792T 1924-10-31
AT104952T 1925-07-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT104952B true AT104952B (de) 1926-12-10

Family

ID=29402214

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT104952D AT104952B (de) 1924-10-31 1925-07-21 Automatische Fernsprechvermittlungseinrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT104952B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE852559C (de) * 1938-04-24 1952-10-16 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE852559C (de) * 1938-04-24 1952-10-16 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT104952B (de) Automatische Fernsprechvermittlungseinrichtung.
DE674741C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und ueber Vierdrahtleitungen miteinander verbundenen Zweidrahtsystemen
DE644396C (de) Schaltung fuer Selbstanschlussanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen
DE863217C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, mit mehreren Klassen von Teilnehmern verschiedener Verkehrsberechtigung
DE677262C (de) Schaltungsanordnung fuer Nummernstromstossempfaenger mit freier Wahl in Fernsprechanlagen
DE594368C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, in denen verschiedenwertige Verbindungen ueber dieselben Verbindungseinrichtungen hergestellt werden
DE626865C (de) Fernschreibanlage mit Verbindungskontrolle durch Rueckmeldeeinrichtungen
DE531816C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen
AT104951B (de) Automatische Fernsprechvermittlungseinrichtung.
DE582437C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE377670C (de) Schaltungsanordnung fuer Leitungswaehler mit Mehrfachanschluessen
DE728771C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen
DE482801C (de) Schaltungsanordnung fuer zweiadrige Verbindungsleitungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE697628C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen
DE912706C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
DE631911C (de) Schaltungsanordnung zur Herstellung verschiedenwertiger Verbindungen ueber dieselben Verbindungseinrichtungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
AT110780B (de) Schaltungsanordnung zur Herstellung von Sonderbetriebsverbindungen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
DE856460C (de) Schaltungsanordnung fuer Gruppenwaehler in Fernsprechanlagen mit Orts- und Fernverkehr
DE710829C (de) Mit mehreren Abzweigstellen versehene Verbindungsleitung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE522944C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen
AT110478B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Herstellung verschiedenwertiger Verbindungen über dieselben Verbindungseinrichtungen und Leitungen.
DE874024C (de) Schaltungsanordnung zur Einfach- oder Mehrfachzaehlung in Fernmelde-anlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Anrufsuchern
AT125602B (de) Schaltungsanordnung für Gruppennebenstellen-Anlagen mit Wählerbetrieb.
DE865472C (de) Schaltungsanordnung fuer Leitungswaehler in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
AT146329B (de) Fernsprechsystem für automatischen Verkehr über Vierdrahtleitungen.