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Haarsciuieidemaschine.
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nase zu den Zähnen der Schaltscheibe 8 verändert. In einer bestimmten Stellung des Bügels 18 wird die Schaltklinke 11 überhaupt ausser Eingriff mit der Schaltscheibe 8 gebracht. An der Seitenfläche des
Fusskammes 4 in der Nähe der Drehachse 3 ist ein Schlitz 19 vorgesehen, in welchen ein Handgriff 20 eingeführt werden kann, der die bessere Führung der Maschine während der Arbeit gestattet. Die Wir- kungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Die Stellklinke 14 wird vor Beginn des Schneidens mit der Schaltscheibe 8 in jener Stellung gekuppelt, in welcher die geforderte höchste Schnitthöhe erreicht ist, welche Höhe an der Hinterfläche der Schaltscheibe bei den einzelnen Ausnehmungen 8'bezeichnet ist.
Sodann wird durch Einstellung des Bügels 18 der Vorschub der Klinke bei jeder Schenkelbewegung auf drei, zwei oder einen Zahn eingestellt, so dass bei einer bestimmten Vorschubsgeschwindigkeit der Maschine der Verlauf des Schnittes ein steiler oder allmählicher ist. Nach Einsetzen des Handgriffes 20 in den Schlitz 19 des Fusskammes 4 wird sodann durch Bewegung der beiden Schenkel gegeneinander in bekannter Weise der Schnitt begonnen.
Soll der Schnitt nicht von der kleinsten Schnittlänge aus begonnen werden (in welcher Lage der Führung- stiftandem demZentrum entferntesten Teil der Spiralnut9 eingreift), sondern von einer beliebigenandern Zwischenstellung, so wird durch Verdrehung der Sehaltscheibe 8 mittels der mit dieser gekuppelten Stellklinke 14 der Fusskamm 4 bis zur gewünschten Höhe angehoben. Während des Schnittes wird durch die Klinke 11 die Schaltscheibe 8 und damit die Stellklinke 14 umgedreht, bis sie beim Eintreffen des Fusskammes 4 in der gewünschten Entfernung von den beiden Schnittplatten 2, 2'unter die Klinke 11 zu liegen kommt.
Da die Nase 14'die Zähne der Schaltscheibe 8 überragt, kann die Schaltklinke 11 in die Zähne des Schaltrades 8 nicht mehr eingreifen, so dass die dadurch eingestellte Sehnitthöhe beim weiteren Schnitt gleichmässig beibehalten wird. Soll beim neuzubeginnenden Schnitt der Fusskamm wieder in die Ausgangslage zurückgebracht werden, so wird die Schaltklinke 14 und damit die Schaltscheibe 8 von Hand aus weitergedreht, wobei die Schaltklinke 11 leer durchratseht, während der Führung- stift 5 durch die radiale Nut 9'wieder zur Ausgangsstellung zurückkehrt und dadurch der Schnitt von vorne beginnen kann. Durch die Kupplung der Stellklinke 14 mit der Schaltscheibe an einer beliebigen Stelle kann auf die beschriebene Art jede Endschnitthöhe eingestellt werden.
Durch die Veränderung des Anstellwinkels der Klinke 11 zu den Zähnen der Schaltscheibe 8 kann überdies der Vorschub der Schaltscheibe und damit der Schnittverlauf bei gleichbleibender Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine in weiten Grenzen eingestellt werden. Durch gänzliches Ausrücken der Klinke 11 endlich ist die Maschine als gewöhnliche Haarschneidemaschine ohne verlaufenden Schnitt verwendbar. Durch die Stellklinke M, welche die Einstellung einer beliebigen Endschnitthöhe gestattet, wird überdies mit Sicherheit verhindert, dass der Fusskamm durch Gleiten des Führungsstiftes 5 in der Radialnut 9'der Schaltscheibe 8 unbeabsichtigt während des verlaufenden Schnittes in die Ausgangslage zurückkehrt und dadurch eine Stufe im Haarschnitt entsteht.
Durch zweckmässige Einstellung sowohl der Stellklinke 14 auf der Schaltscheibe 8 sowie der Sehaltklinke 11 durch den Bügel 18 kann demnach von einer beliebigen Schnitthöhe ausgehend ein beliebig steiler Schnittverlauf und ein Fortschneiden auf beliebiger Endschnitthöhe eingestellt werden. Der ruhige Vorschub der Maschine während des Schnittes wird durch den leicht einsetzbaren Handgriff 20 erhöht. Die bauliche Ausgestaltung der Maschine ist eine beliebige.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Haarschneidemaschine mit selbsttätiger Veränderung der Schnitthöhe in Abhängigkeit von
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Stellklinke mit der in einer Spiralnut den Führungsstift des Fusskammes steuernden Schaltscheibe zur Ausschaltung der Schaltklinke in jeder beliebigen Lage der Spiralnut.