DE265679C - - Google Patents
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- DE265679C DE265679C DENDAT265679D DE265679DA DE265679C DE 265679 C DE265679 C DE 265679C DE NDAT265679 D DENDAT265679 D DE NDAT265679D DE 265679D A DE265679D A DE 265679DA DE 265679 C DE265679 C DE 265679C
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- Germany
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- grinding
- holder
- scissor blades
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- hand
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/36—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
- B24B3/52—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of shear blades or scissors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 265679 KLASSE 67«. GRUPPE
MAX DINGER in SOLINGEN.
Schleifmaschine für Scherenblätter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine zum Schleifen von Scherenblättern. Bekanntlich
ist das maschinelle Schleifen von Scherenblättern schwierig. Es muß da mit manchen
Eigentümlichkeiten gegenüber anderen Schneidwerkzeugen gerechnet werden. Besonders
kommen die Hohle und die Drehe der Blätter in Betracht. Dann kommt noch hinzu, daß
die Scherenblätter nicht immer gleich dick
ίο sind und beim Maschinenschleifen dann die dünnen Stellen zu wenig und die dickeren
zu viel getroffen werden.
Unter Berücksichtigung aller dieser Eigentümlichkeiten und der sich hieraus ergebenden
Anforderungen wurde im vorliegenden Falle eine Schleifmaschine ersonnen, welche das
Schleifen von Hand vollkommen ersetzt und dabei sicherer und schneller arbeitet.
In der Zeichnung ist diese Maschine sche-
ao matisch dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Ansicht, Fig. 2 und 3 Einzelheiten, Fig. 4 einen Grundriß
und teilweise wagerechten Schnitt.
Eine Teller- oder Topfscheibe α ist mit der
Antrieb- und Transmissionsscheibe verbunden.
Sie kann mehr oder weniger schräggestellt werdeji (Fig. 2 und 3).
Das Schleifgut b wird auf dem Halter c gelagert und entsprechend befestigt, was aber
hier nicht gezeigt ist. Der Halter c kann durch den Hebel ä von Hand aus an der
Scheibe α vorbeigeführt und gleichzeitig kann diese Scheibe α vermittels der Spindelschraube e
entsprechend angedrückt werden. Hierdurch wird das auf dem Halter c befindliche Gut
geschliffen. Je nachdem nun die Scheibe a mehr oder weniger schräggestellt ist, wird in
die Scherenblätter eine größere oder kleinere Hohle geschliffen, weil die Rundung der Scheibe
hierbei mehr oder weniger das Schleifgut faßt
Um auch die Drehe (Windung) der Blätter zu schleifen, wurde folgende Einrichtung getroffen:
Der Halter 0 ist nicht nur in der Längsrichtung durch den Hebel d von Hand
aus verschiebbar, sondern auch drehbar gelagert. Das Drehen geschieht jedoch nicht von
Hand aus, sondern selbsttätig, und zwar auf folgende Weise:
Der Ansatz c' läuft auf einer Führungsstange f; diese Stange ist schräg zur Bahn
des Halters c verstellbar (Fig. 1 punktiert). Dadurch hebt und senkt sich das Ansatzende
c' und dreht naturgemäß den Halter c und mit ihm das Gut b während des Schleifens.
Durch genaues Einstellen der Führungsbahn f hat man es somit in der Hand, die
Drehe der Scherenblätter genau zu bestimmen. Ein Gegengewicht g sichert das Auflager des
Ansatzes c' auf der Stange f.
Das Schleifen der Hohle und der Drehe bezieht sich nur auf die Innenseite der Seherenblätter.
Sollen die Außenseiten geschliffen werden, dann erfolgt dies in der senkrechten Stellung der Topfscheibe α (Fig. 1). In dem
Falle kommt nur die Stirnseite der Scheibe zum Arbeiten. Die Führungsstange f liegt
dann wagerecht. Zur Begrenzung der Führung des Halters c sind hier nicht gezeichnete
Rasten angebracht, welche auf große und kleine Scheren einzustellen und durch Hand
oder Fuß ein- oder auszusetzen sind.
Außerdem ist der Guthalter c federnd gelagert, damit der Schleifangriff elastisch ist,
wodurch zu starke Erhitzung der Blätter vermieden wird.
Besonders hervorgehoben sei noch, daß das Abschleißen der Tellerscheibe α auf das Schleifen
der Hohle keinen Einfluß hat, im Gegensatz zu Bekanntem, bei welchem auch das geringste
Abschleißen Auswechselung bedingt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schleifmaschine für Scherenblätter, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer achsial verschiebbaren und schräg einstellbaren Schleifscheibe (a) mit einem unterhalb der Schleifscheibe (a) in seiner Längsachse verschiebbaren und gleichzeitig um die Längsachse drehbaren Support (c).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265679C true DE265679C (de) |
Family
ID=522892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT265679D Active DE265679C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE265679C (de) |
-
0
- DE DENDAT265679D patent/DE265679C/de active Active
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