AT111415B - Maschine zum selbsttätigen Anspitzen von Bleistiften. - Google Patents

Maschine zum selbsttätigen Anspitzen von Bleistiften.

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AT111415B
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machine
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pencil
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Robert Marguerat
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Robert Marguerat
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  Maschine zum selbsttätigen Anspitzen von Bleistiften. 



   Das Anspitzen der Bleistifte geschieht in der Fabrik mittels einer mit Glaspapier bedeckten Walze, gegen welche der mit grosser Geschwindigkeit sich umdrehende Bleistift angepresst wird. Das Zuspitzen erfolgt dadurch, dass das Ende des Bleistiftes auf dem Glaspapier abgeschabt wird, was einen häufigen
Ersatz der Walzenauflage notwendig macht. Die statt dieser Arbeit in Vorschlag gebrachten stählernen
Werkzeuge, im besonderen Stahlfräser, haben zu keinem günstigen Resultat geführt, weil die Werkzeug- schneiden durch die dem Graphit zugesetzte Tonerde, die den Stahl angreift, nach kurzer Zeit stumpf werden. 



   Diese   Übelstände   werden nach vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, dass ein Diamantfräser verwendet wird und die Maschine mit Mitteln versehen ist, um gleichzeitig einen oder mehrere Fräser- träger in einen bestimmten Winkel einzustellen, um das Ende der Bleistifte zunächst konisch zu ver- jüngen, worauf die Winkelstellung der Fräserträger verändert wird und ein zweites Anspitzen jedoch lediglich der freigelegten Graphiteinlage erfolgt. Somit werden entsprechend der Erfindung die Bleistifte in zwei getrennten Arbeitsgängen unter zwei verschiedenen Winkeln bearbeitet. 



   Die Maschine hat ausserdem den Zweck, das bisher unvermeidbare   Gleichrichten   der Enden der
Bleistifte zu vermeiden dadurch, dass der Fräser infolge seiner Winkeldrehung stets an derselben Stelle angreift, so dass die aus der Maschine ausgeworfenen Bleie sämtlich dieselbe mathematische genaue Länge besitzen. 



   Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Maschine. Fig. 1 ist eine Seitenansicht in teil- weisem Schnitt ; Fig. 2 in Draufsicht ; Fig. 3 ein Schnitt in vergrössertem Massstabe des Fräserscheiben-   trägers   und Fig. 4 eine Darstellung der Arbeitsstellung des Fräsers in bezug auf den Bleistift. 



   Im Gestell 1 der Maschine ist die Welle 8 gelagert, die durch eine Riemenscheibe gedreht wird. 



   Auf die beiden Enden dieser Welle sind Daumenscheiben 6 und 7 aufgesetzt. Die Daumenscheibe 7 ver- schwenkt den im Lager 3 drehbaren Hebel   5,   der mit einer Druckstange 10 und Hebeln 11, 17 und 18 eine   Tischführung   23 verschiebt, welche die beiden Fräserscheibenhalter 13 trägt. Eine Feder drückt beständig den Hebel 5 gegen die Daumenscheibe 7. Diese verschiebt also den Support und mithin die
Fräserscheibenträger 13 in die Arbeitslage und aus dieser zurück, um nach beendetem Anspitzen die
Bleistifte auszuwerfen. 



   Die   Daumenseheibe   6 verschwenkt den im Lager 2 drehbaren Hebel   4.   der durch Schubstange 9 und Hebel 12 die beiden durch eine Gelenkstange 21 verbundenen Fräserscheibenträger 13 um ihren Zapfen 22 in der   Tisehführung   23 verdreht, wobei eine Feder den Hebel   4   ständig gegen die Daumen- scheibe 6 drückt. Die   Fräserscheibenträger   können durch Veränderung der Länge der Stange 9 in einen mehr oder minder spitzen Winkel eingestellt werden. 



   Jede   Fräserscheibe   ist mit einer Antriebsseheibe 16 verbunden und wird durch diese in Drehung versetzt. In den   Fräserseheiben   14 sind die Diamanten 20 eingesetzt. 



  Die Bleistifte 19 werden in ein besonderes Magazin der Maschine eingelegt und durch eine geeignete
Verteilungsvorrichtung in die axialen Bohrungen der durch die Scheiben mitgenommenen Wellen ein- geschoben. Wenn die Welle 8 sich dreht, so verstellt die Daumenscheibe 7 die   Tischführung   mit den beiden Fräserträgern und bringt diese in die dem ersten Arbeitsgang entsprechende Lage, in welcher die erstmalige konische Anspitzung der Bleistiftfassung stattfindet. Die mit grosser Geschwindigkeit 

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   Die Maschine führt somit zwei   Arbeittgänge ; aus,   einen ersten zur Herstellung einer gestreckten Spitze, einen zweiten zur Herstellung der stumpferen ; Endspitze. Letzteres geschieht aus dem Grunde, um ein Abbrechen der Graphitspitzen beim Verpacken zu verhindern. 



    P'ATEN. T-ANSPRW8HE :'-  
1. Maschine zum selbsttätigen Anspitzen von Bleistiften, gekennzeichnet durch die Verwendung von    Diamantfräsern.  

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufenden Fräserscheiben zunächst-in einem-bestimmten Winkel zum Bleistift eingestellt werden, um den Bleistift in gestrecktem Konus zu beschneiden, und dann unter einem stumpferen Winkel, um das Graphitende anzuspitzen.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fräsvorrichtung auf einem verschiebbaren Support verschwenkbar angeordnet ist. EMI2.2 EMI2.3
AT111415D 1926-05-26 1927-05-25 Maschine zum selbsttätigen Anspitzen von Bleistiften. AT111415B (de)

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FR619662T 1926-06-08

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