AT104317B - Einführungs- und Abspannisolator. - Google Patents

Einführungs- und Abspannisolator.

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AT104317B
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Austria
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cable
insulator
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Leopold Dr Kann
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Leopold Dr Kann
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    Einführungs- und Abspantlisolator.   



   Die Zuführung des elektrischen Stromes von den Freileitungen zu den meist in geschlossenen Räumen befindlichen Verbraucherstellen erfolgt meist mittels durch Bleimantel od. dgl. geschützter isolierter Drähte. Um hiebei den Übergang des Stromes von der Anschlussstelle an der Freileitung auf den Bleimantel des Kabels längs der   Gummiumhüllung   desselben zu   verhüten-was   bei feuchten Oberflächen so ziemlich einer Erdung der Leitung   gleichkäme-werden vielfach   besondere Einführungisolatoren verwendet, die am Ende der Freileitung neben dem letzten Abspannisolator auf dem Leitungsdraht befestigt werden.

   Auch werden zur   Umgehung dieser eigenen Einfiihrungsiôolatoren solche   mehr oder weniger gleichkommende Gebilde, wie   Überführungshülsen   od. dgl., mit einem Abspannisolator mehr oder weniger einheitlich verbunden. Doch haben diese eigentlich aus zwei Stücken zusammengesetzten Isolatoren, abgesehen von den   Herstellungsschwierigkeiten   und der unpraktikable Grösse, wenn die Kombination auch nur entfernt dem angestrebten Zweck nahekommen soll, den grossen Nachteil, dass die Oberflächenisolation von der Freileitung zum Bleimantel wesentlich schlechter ist als die von der Freileitung über die beiden Glockenmäntel zum Isolatorständer, der sie ja doch so ziemlich gleichkommen sollte.

   Die gleichfalls zur Einführung verwendeten Isolatoren mit abnehmbaren Kappen weisen vor allem den Übelstand auf, dass sie aus zwei Teilen, die verschraubbar aufeinander passen müssen, bestehen, was abgesehen von der Grösse und dem Gewicht Schwierigkeiten in der Herstellung und bei der Montage verursacht ; sie bereiten aber überdies Schwierigkeiten beim Isolieren der Verbindungsstelle unter der Kappe, beim Vergiessen mit der Isoliermasse, beim Eindringen von Kondenswasser usw. 



   Zweck der Erfindung ist es, einen gewöhnlichen einfachen (also aus einem   Stück   bestehenden) Abspannisolator in leicht herstellbarer Weise derart auszustatten, dass die Verbindung des   einzuführenden   Bleikabels mit der Freileitung ohne die Gefahr eines   Stromüberganges   von der Leitung längs der Kabelisolation oder der Isolatoroberfläche auf den Kabelmantel in einfacher und sicherer Weise erfolgen kann ; d. h. also einerseits, ohne dass hiefür besondere Einführungsisolatoren vorgesehen werden müssten, was nebst der bedeutenden Ersparnis und Vereinfachung auch noch ein weitaus gefälligeres Aussehen der Abzweigstelle zur Folge hat-und andrerseits, dass auch die sonstigen Übelstände, die mit den bisherigen Anordnungen verbunden sind, vermieden werden.

   Dies wird dadurch erreicht, dass das Ende des einzuführenden Kabels in einer siphon-oder pfeifenartigen Ausnehmung des Endisolators selbst derart geführt und geschützt wird, dass ein Kriechen des Stromes von der Leitung zum Kabelmantel verhütet wird. 



   Die Zeichnung zeigt zur Veranschaulichung des Wesens der Erfindung ein Ausführungsbeispiel im Schnitt. Das einzuführende Kabel wird auf eine entsprechende Länge sorgfältig vom Bleimantel befreit, so dass seine Umhüllung von Leinwand und Gummi nicht verletzt wird. Dann wird es in die pfeifenartige Ausnehmung a, b,   c, d, e-allenfalls   mit Hilfe eines dünnen   Stahldrahtes-eingeführt   und so weit durchgezogen, dass das Ende des Bleimantels am Ende des zylindrischen Kanales b anstösst und das vom Mantel befreite Kabelende genügend weit aus der Mündung   d   hervorragt.

   Hernach wird ein gut anschliessender   Stopfen f aus weichem   Gummi, imprägniertem, elastischem oder plastischem Material od. dgl. über das Kabelende geschoben und mit einem hülsenförmigen Setzholz g in die etwas konische Kammer d fest   eingedrückt,   so dass eine dichte Verbindung zwischen der   Isolatorinnenwandung d   und der Leinwand-bzw. Gummihüllung des Kabels entsteht. Die Sicherung des Pfropfens oder Stopfens kann durch eine oder mehrere Rippen i des Kanals selbst od. dgl. erfolgen, deren lichter Durchmesser etwas kleiner gehalten ist als der des Stopfens und der unteren   Mündung   der Diehtungskammer d, so dass der 

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   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Einführungs-und Abspannisolator, dadurch gekennzeichnet, dass ein gewöhnlicher, einfacher Abspannisolator selbst mit einer im wesentlichen verkehrt-U-förmigen Ausnehmung versehen ist, in die das entsprechend vorbereitete Kabelende eingezogen und mittels eines elastischen oder plastischen Pfropfen   (f) - zweckmässig   im absteigenden Ast der   Ausnehmung-eingedichtet wird,   so dass ein Übergehen des Stromes von der Leitung zum Kabelmantel verhindert wird. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. Doppel-Gloekenisolators oder zwischen denselben gelegen sein kann.
    3. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stopfen (f) durch eine oder mehrere Rippen (i) der pfeifenartigen Ausnehmung od. dgl. gesichert wird, deren lichte Weite etwas kleiner ist als die des Stopfens und der unteren Mündung der Dichtungskammer (d), so dass der Stopfen-einmal hindurchgepresst-nicht mehr zurückfallen kann.
    4. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stopfen (f) allenfalls noch durch eine Plombe (h) od. dgl. gesichert wird, die-einmal eingeführt-ohne weitere Hilfsmittel ebenfalls durch die Rippen (i) der Ausnehmung festgehalten wird. EMI2.3
AT104317D 1925-06-30 1925-06-30 Einführungs- und Abspannisolator. AT104317B (de)

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