AT104026B - Spinnmaschine für künstliche Seide. - Google Patents

Spinnmaschine für künstliche Seide.

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AT104026B
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AT
Austria
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bobbin
coil
spinning machine
thread
artificial silk
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English (en)
Inventor
Giuseppe Donagemma
Pietro Tolini
Melchiorre Valentini
Ercole Micozzi
Original Assignee
Giuseppe Donagemma
Pietro Tolini
Melchiorre Valentini
Ercole Micozzi
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Spinnmaschine für künstliche Seide.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine   Spinnmaschine   für   künstliche   Seide mit paaiweise um eine gemeinsame Tragachse schwenkbar angeordneten Spulen, bei welcher die jeweils unten befindliche, arbeitende Spule in einen ein Säurebad enthaltenden und das freie Schwenken der Spulen gestattenden Behälter eintaucht, während die nicht arbeitende Spule aus dem Säurebad entfernt ist, wodurch eine wesentliche Schonung der Spulen erzielt und dadurch der Verschleiss an Spulen herabgesetzt ist. Ferner 
 EMI1.1 
 Ventilation vorgesehen. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. in Fig. 1 in Vorderansicht, in Fig. 2 in Seitenansicht, während Fig. 3 das Aufspulen des Fadens auf die Spulen zeigt. 



   Auf der Maschine sind eine Anzahl von Spulen angeordnet, die paarweise zusammengehören. Jedes dieser Spulenpaare sitzt auf einem Schwenkarm   a   (Fig. 1) aufgekeilt, der sich um den Stift   d   der Platte b drehen kann. Die Achsen der Drehzapfen   d   liegen parallel zur Hauptachse der Spulen bzw. der Maschine. Im Betrieb befindet sich je eine der Spulen oben und je eine derselben unten. Die untere wird bespult und wickelt bei ihrer Drehung den Faden, der von der   Führung t'kommt   auf, wobei der Faden teilweise in das Säurebad eintaucht, das in dem darunterstehenden Bassin t enthalten ist. 



   Der Antrieb der Spule kann beispielsweise so erfolgen, wie er in der Fig. 1 dargestellt ist. Die Spule wird auf einem drehbaren Zapfen aufgesteckt, der mit dem Schneckenrad j fest verbunden ist, welches 
 EMI1.2 
 Wirkungsweise ist nun folgende : Auf die untere Spule wickelt sich der Faden auf, der von der Düse r kommt, wobei er den hin-und herbewegten Fadenführer   i   passiert und durch ihn Z-förmig geführt wird. 



  Wenn diese Spule voll ist, so wird der Schwenkarm, der ein Spulenpaar trägt, umgeschwenkt, u.   zw.   um den Drehzapfen   d   und   1800 im Sinne   des Pfeiles der Fig. 3. Dadurch wird die bisher untere Spule stillgesetzt und die bisher obere Spule gelangt nach unten. Ihr Schneckenrad j wird mittels des Schneckenrades g von der Antriebswelle q angetrieben. Der   Sehwenkarm   mit den beiden Spulen wird in der neuen Stellung wieder wie vorher durch einen Bremshebel c od. dgl. festgehalten ; vorteilhaft greift dieser Bremshebel an   dem Wurmrad   der oberen Spule an, so dass gleichzeitig mit der oberen Spule auch der Schwenkarm fixiert wird.

   Durch diese Schwenkung des Spulenträgers kommt nun der Faden, der bisher auf die untere Spule sich aufspulte, in Berührung mit der bisher oben befindlichen leeren Spule, die nunmehr in die Arbeitsstellung gelangt ist (Fig. 3). Hier nun klebt der Faden an und wickelt sich auf der unteren Spule auf. Dabei reisst der Faden, sobald er von der unteren Spule erfasst ist. Es erfolgt somit selbsttätig die Lostrennung des Fadens von der oberen Spule und die Aufwicklung auf die neue Spule. Während die neue Spule aufgespult wird, hat man Zeit, die obere Spule auszuwechseln und nun kann sich das Spiel zwischen der unteren und oberen Spule wiederholen.

   Wenn durch einen Zufall eine Störung eintritt, so genügt es, durch Schwenkung des Spulenträgers um nur   90  statt   um 180  die beiden Spulen ausser Betrieb zu setzen und die Spulen aus dem Bereich des Säurebades zu bringen, durch welches die Spulen nur unnötig angegriffen werden. 



   Zur Fadenführung dient ein Fadenführer i, der auf einer Stange sitzt, die in Führungen gleitet und eine hin-und hergehende Bewegung, parallel zur Spulenachse etwa durch Vermittlung eines von einer 

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 Unrundscheibe   I   gesteuerten Schwinghebels k erhält. Die sich aus den Säurebädern der oberen Bassins entwickelnden Säuredämpfe werden in Kappen q aufgefangen und durch die Öffnungen p in den Saugsammelraum n gesaugt. Die Gase, die sich im unteren Bassin entwickeln, werden durch die Öffnungen s in die Leitung m angesaugt, die vorteilhaft über den Eintrittsöffnungen noch besondere Kappen q besitzt. Alle diese Eintritts öffnungen werden so reguliert, dass an allen Stellen für den Eintritt der Gase der Unterdruck der gleiche ist.

   Die Sammelleitung führt in den grossen   Saugsammelraum   n und werden von dort die Gase ins Freie   geführt.   Unter dem Sammelraum n befindet sich ein zweiter Sammelraum o, aus welchem der dahinter stehenden Spinnmaschine die Frischluft zugeführt wird ; auf diese Weise wird eine ununterbrochene Lufterneuerung gewährleistet, auch wenn viele Maschinen aufgestellt sind. Die Lufterneuerung erfolgt, wie die Pfeile in der-Fig. 3 andeuten, in der Weise, dass eine vollständige Zirkulation gewährleistet ist, ohne dass in Luftsäcken sich Säuredämpfe ansammeln könnten. Damit werden alle die Mängel, die sonst die Herstellung künstlicher Seide erschweren, vermieden. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Spinnmaschine für künstliche Seide, bei der die Wickelspulen um eine gemeinsame Tragachse schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils unten befindliche, arbeitende Spule jedes Paares in einem die freie Schwenkung gestattenden Behälter für ein Säurebad eingetaucht ist.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils untere Spule durch ein ständig umlaufendes Schneckenradvorgelege od. dgl. von der durchgehenden Hauptwelle angetrieben wird. EMI2.1 Spule und der Schwenkarm gebremst werden und der Faden alsdann auf die untere Spule aufläuft, dort anhaftet, sich aufwickelt'und dabei von der. 0berffil. Spule abreisst, sobald er von der unteren Spule fest ergriffen ist.
    4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Säuredämpfe aus den Bädern in Kappen (q, ql) aufgefangen und durch -Rohrleitungen (n, m) mit einstellbaren Fenstern (s) in einen Saugsammelraum (n) abgeleitet werden, während die Frischluft von vorne u. zw. von der Rückseite der vorne stehenden Spinnmaschine her zugeführt wird, so dass eine ununterbrochene Luftzirkulation gewährleistet ist.
AT104026D 1923-09-20 1923-09-20 Spinnmaschine für künstliche Seide. AT104026B (de)

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