AT103907B - Bronziergerät. - Google Patents

Bronziergerät.

Info

Publication number
AT103907B
AT103907B AT103907DA AT103907B AT 103907 B AT103907 B AT 103907B AT 103907D A AT103907D A AT 103907DA AT 103907 B AT103907 B AT 103907B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tincture
brush
bronze
nozzle
membrane
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Hans Meusel & Co Kg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Meusel & Co Kg filed Critical Hans Meusel & Co Kg
Application granted granted Critical
Publication of AT103907B publication Critical patent/AT103907B/de

Links

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Bronziergerat.   



   Bei einer bekannten Bronziervorrichtung ist das auf dem Boden eines Reagenzröhrchens sitzende Bronzepulver durch eine Korkscheibe von der in dieses Röhrchen eingefüllten Tinktur getrennt. Eine zweite Korkseheibe trennt die Tinktur von dem Pinsel, der in dem   Abschlusspfropfen des Reagenzröhrchens   sitzt. Die Pfropfenbohrung, in welcher der auf sein   Durchlaufröhrchen   gebundene Pinsel steckt, ist aussen durch einen Holzzapfen abgeschlossen, der an seiner etwas über den Pfropfen vorstehenden Scheibe 
 EMI1.1 
 und weitere Vorteile erzielt werden.

   Das Neue besteht im wesentlichen darin, dass das   Bro1lzepulver   ausserhalb des Tinkturgefässes in einem an dieses angefügten Gefäss untergebracht ist, an welches sich 
 EMI1.2 
   mittels für eine einzige Abschlussmembran bekannten Durchsteehens und Aufreissens beider Membranen durch eine durch die Düse einzuführende Nadel od. dgl. ermöglicht ist.   



   Die bekannte Auslaufdüse mit Aufstreichpinsel ist zum Aufschrauben auf den Gewindehals von Tuben   bestimmt,   in welchen nichtflüssige und pulverförmige Stoffe getrennt aufbewahrt und ver Gebrauch ihrer Mischung gemischt werden sollen. Die bekannte, flüssigkeitsdichte und durchstossbare, winzige   Abschlussmembran   der engen Auslauföffnung eines im übrigen mit einer   Abschlussstirnplatte   versehenen 
 EMI1.3 
 licht. Fig. 1 zeigt dieselbe im Längsschnitt, während Fig. 2 den vergrösserten Querschnitt und Fig. 3 die Ansicht einer besonderen Durchstechnadel erkennen lässt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In dem   Reagenzröhrc.   hen a ist nur die Tinktur b enthalten. An seinem Rande   e   ist das Reagenz. röhrchen durch eine Membran d abgeschlossen, deren   Rand 1 an   den zylindrischen Rohrteil tinkturund luftdicht angeschlossen ist. Diese Dichtigkeit ergibt sich schon durch ein Klebemittel, mit welchem der Membranrand unten bestrichen ist. Sie kann aber auch noch weiterhin dadurch gesichert werden, dass man um die Kante ein Isolierband herumlegt wie es für elektrische Installationszwecke gebräuchlich ist. 



   Auf das Reagenzröhrehen ist eine Hülse g aufgesteckt, welche über ihren unteren Aufsteckrand   h   eine Anschlagrille   i   hat. Auch die Kante des Aufsteckrandes   h   kann zur weiteren Sicherung des dichten Abschlusses mit einem Isolierbandstreifen umwickelt oder mit Siegellack od. dgl. abgedichtet werden. 



  Nach Fig. 1 bildet diese das Bronzepulver aufnehmende Hülse über dem Bronzepulver eine vorzugsweise tiefere Rille   ! als Anlagefläche   für eine das Bronzepulver nach oben abschliessende Membran   m   und über der Rille   ! eine   Auslaufdüse n, auf welche die Wurzel   o'des   Pinsels o aufgebunden ist. 



   Diesem Geräte kann nun ein einfacher, oben zu einem Griffring gebogener Draht beigegeben werden, der sich in die Mündung der Düse n einführen lässt und bei seinem weiteren Einstecken die Membranen   rn   und d   durchstösst.   Durch Hin-und Herwiegen des Drahtgriffes nach allen Richtungen werden Membranen vollends aufgerissen, so dass das Bronzepulver k in die Tinktur b herabfällt und anderseits der Zulauf zur Düse freigelegt ist. Durch Schütteln des Ganzen werden Bronzepulver und Tinktur nun innig miteinander gemischt. Hierauf braucht man das Ganze nur wie einen Pinselgriff abwärts geneigt zu führen, um zu veranlassen, dass die flüssige Bronze durch die Düse n in den Pinsel o gelangt, mit dem sie nun aufgestrichen werden kann.

   Schüttelt man das Gerät bei offener Auslaufdüse, so ist das vorzeitige Austreten flüssiger Bronze in den Pinsel hinein nicht ausgeschlossen. Zur Vermeidung dieses unerwünschten Austretens flüssiger Bronze ist die besondere Durchstossnadel nach Fig. 2 und 3 gewählt, deren Schenkel s, s' aus im Querschnitt halbkreisförmigem Draht mit ihren Flachseite aneinanderliegen, oben zu einer Grifföse t gebogen und nach unten verjüngt sind. Diese Nadel ist so dick bemessen, dass sie die Mündung der Düse n nach dem Durchstossen der Membranen als Stöpsel abschliesst. Über ihrer   abschliessenden   Stelle reicht die Nadel über den Pinsel hinaus, so dass die die Öse t erfassenden Finger mit dem Pinsel nicht in Berührung kommen. 



   Bei dieser Einrichtung ist es vollkommen ausgeschlossen, dass während des wagrechten Lagerns oder Verschickens des Gerätes Tinktur in das Bronzepulver eindringen kann oder umgekehrt oder dass Bronzepulver durch seine obere   Abschlussmembran Nt, m'hindurchdringen   und durch    die Düse n   und den Pinsel o austreten kann. Anderseits hindern die Membranen ein Eindringen von Luft, so   dass   ein Oxydieren von Bronze oder Tinktur sicher hintangehalten und das Gerät auf unbegrenzte Dauer lagerfähig ist. 



   Beim Durchstechen und Aufreissen der Membranen zur Ingebrauchnahme   drs   Gerätes kann keine Tinktur herausspritzen, während ein solches Herausspritzen bei dem eingangs geschilderten bekannten Bronziergerät nicht selten vorkommt, wenn die Korkscheiben an der Schnur nicht ganz   sachgemäss   herausgezogen werden. Auch während des   Schütteln   des Gerätes zum Mischen von Pulver und Tinktur kann keine flüssige Bronze austreten und die   schrittelnde   Hand bespritzen, weil die Düse   n   während des Schütteln ja durch den   Nadelstöpsel   s, s'geschlossen ist. Zur Ingebrauchnahme des Geräts bedarf es also keines Herausziehens, Wiedereinsteckens, Wiederherausziehens, Umdrehens und nochmaligen Wiedereinsteekens eines   Abschlussstöpsels.   



   Sollte die Bronze nicht vollkommen ausgebaucht worden sein, so braucht man zu ihrer weiteren Aufbewahrung im Gerät nur die   Stöpselnadel   in die Düse einzustecken. Ein Beschmutzen der Finger 
 EMI2.1 
 kann. 



   Das Tinkturgefäss ist nur beispielsweise als zylindrisches   Reagenzröhrehen   gezeichnet worden. 



  Es braucht jedoch keineswegs hohlzylindrisch zu sein, weil keine Korkscheiben in ihm verschoben werden müssen, sondern es könnte ebensogut jede andere handliche Form, z. B. diejenige eines schlankgebauchten Fläschchens erhalten, welches dann einen noch bequemer führbaren Pinselgriff ergeben würde. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bronziergerät, in dessen hohlem Pinselgriff die Tinktur und das Bronzepulver voneinander abgeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Bronzepulver (k) ausserhalb des Tinkturgefässes (a) in einem an dieses angefügten Gefäss (g) untergebracht ist, an welches sich eine an sich bekannte, das Pinselbüschel (o) tragende Auslaufdüse (n) anschliesst, und dass der Abschluss des Bronzepulvers von der Tinktur durch eine ebenfalls an sich bekannte, über die   Tinkturgefässmündung (IJ)   gespannte,   tinktur-   dichte und   durchstossbare   Membran (d) und der Abschluss des Bronzepulvers gegen die Auslaufdüse (n) ebenfalls durch eine solche Membran (nb) gebildet ist,

   so dass die Mischung des Pulvers mit der Tinktur mittels bisher für eine   Tubenabschlussmembran   bekannten Durchstechen und Aufreissens beider Membranen durch eine durch die Düse einzuführende Nadel od. dgl. ermöglicht ist.

Claims (1)

  1. 2. Bronziergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bronzegefäss (g) oben eine tiefe, flach zusammengequetschte Rille (I) als Anlage für die obere Membran (m) bildet.
AT103907D 1924-11-14 1925-02-28 Bronziergerät. AT103907B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE103907X 1924-11-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT103907B true AT103907B (de) 1926-08-10

Family

ID=5649846

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT103907D AT103907B (de) 1924-11-14 1925-02-28 Bronziergerät.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT103907B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1491707C3 (de) Vorrichtung zur nasalen Anwendung eines in einem unter Druckmitteldruck stehenden Behälter enthaltenden Medikaments
DE1801518A1 (de) Vorrichtung zum Abgeben zweier miteinander gemischter Substanzen,insbesondere eines Haarfaerbemittels
EP2253553B1 (de) Stilförmige Vorrichtung zum Auftragen einer Flüssigkeit
AT103907B (de) Bronziergerät.
DE102011008316A1 (de) Spritzpistolenbecher mit einem Farbbecher
DE415932C (de) Bronziergeraet
DE697595C (de) Fuellfederhalterartiges Schreibgeraet mit einem federbelasteten Lufteinlassventil
CH255993A (de) Verfahren und Vorrichtung für die Nachfüllung von Flüssigkeiten in den Hohlraum von Gebrauchsgeräten mit Flüssigkeitsverbrauch.
CH115506A (de) Bronziergerät.
DE741622C (de) Fleckenentferner
DE2308881A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bestimmung des kohlendioxidgehalts von blutproben
DE704583C (de) Handfeuerloescher mit unter Druck stehender Loeschfluessigkeit
DE381670C (de) Zerstaeuber
DE247165C (de)
DE974239C (de) Atemschutzfilter mit zwei die gleiche Filtermasse aufweisenden Einzelfiltern
AT109231B (de) Hygienischer Spülapparat.
AT72013B (de) Verschluß für luftdicht zu verschließende Konservengefäße und dgl.
CH269816A (de) Schreibeinrichtung.
AT122242B (de) Zerstäuber für zahnmedizinische Zwecke.
DE7500880U (de) Patronen-Füllfederhalter
DE641120C (de) Fuellfederhalter
DE642872C (de) Druckluftzerstaeuber
DE287490C (de)
DE447960C (de) Ventil aus Gummi fuer Fussballblasen u. dgl.
DE256553C (de)