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Gegenstand der Erfindung ist eine automatische Absperr- bzw. Abschaltvorrichtung für Gas- oder elektrische Leitungen besonders für häuslichen Gebrauch, bei welcher ein Uhrwerk ähnlich wie bei einem Wecker, den selbsttätigen Abschluss eines Absperrhahnes der Gasleitung oder eines Stromschal1l'l's
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zwischen den Wänden desselben und dem Getriebe angeordnet sein kann und dessen Hahngehäuse mit Gaszu-und-abfluss versehen ist, während das Hebnkü@en mit einem Zahnse@tor ausgerüs :
et is, der mit einem durch das Weckerwerk geschalteten Zahnrad zusammenwirkt. Die Befestigung des Hahnes kann dabei entweder mittels fester Nocken des Hahngehäuses erfolgen, welche auf der Rückplatine des rhrwerkgetriebes befestigt werden, wobei man die Schraubbolzen. mit der die Platine an der äusseren Gehäusewand festgehalten wird, benutzen kann oder aber auch mittels der Rohrstutzen für den Gaseintritt und-austritt zum Hahn.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass man eing ewöhnliches Uhrwerk benutzen kann, da
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und einfach montiert und demontiert werden, da lediglich seine beiden Rohrstutzen für den Gaszutritt und-abfluss mit den Gummischläuehen, die von der Leitungszone heranführen, verbunden werden braucht, so dass dann ein derart ausgebildeter Wecker als selbsttätiger Ausschalter für die Heizflamme, daneben auch als gewöhnlicher Wecker benutzt werden kann.
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der Linie U-V der Fig. 4.
Gemäss der Zeichnung ist zwischen der seitlichen Gehäusewand des Weckers 1 und der das Uhrwerk tragenden Platine 2 ein Körper 5 angeordnet, der mit einem Kanal :. versehen ist. Dieser ist an einem Ende durch einen Schraubpfropfen 4- geschlossen, und aient als Verbindung zwischen zwei Querkanälen 6
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und 7 sind zwei Schraubstutzen vorgesehen, in welche man von aussen her die beiden Stutzen 6'und 7' zum Anschluss der Gummischläuche einschrauben kann. Diese Stutzen legen sieh mit ihren Schultern oder durch besondere Verschraubungen gegen die Seitenwand des Weckergehäuses und gestatten so in einfachster Weise die Montage des Hanngehäuses 5 im Weckergehäuse selbst.
Das Hahnküken 8 hat die in Fig. 3 dargestellte Foim und ist stark konisch ausgebildet um das Ecken zu vermeiden, welches bei schwach konischen Hähnen häufiger auftritt. Eine Feder 9 drückt das Hahnküken in den Ilahnsitz zur Herbeiführung der Dichtung. Die Achse 10 des Hahnkükens ist mit einem aufgeschraubten Zahnsektor 11 versehen, u. zw. derart, dass, wenn das Hahngehäuse 5 mittels der Verschraubung 6'und 7'im Uhrgehäuse befestigt ist, der Zahnsektor in EingTiff gelangt mit einem Schaltzahn oder Schaltfinger 12 auf der Weckerachse des Uhrwerkes. Dabei ist ein geeignetes Übersetzungsverhältnis zwischen dem Finger 12 und dem Zahnsektor 11 innegehalten, damit dem Ablauf des Weekerwerkes der Abschluss des Hahnes entspricht.
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Die Wirkungsweise ist etwa die folgende :
Das Weckerwerk wird aufgezogen und die Einstellung erfolgt auf den Zeitpunkt, zu welchem man die Absperrung des Gases (des Erlöschen der Heizflamme) wünscht. Die Heizflamme kann nun unbeaufsichtigt belassen werden. Zum festgesetzten Zeitpunkt erschallt das Weckerwerk, schaltet den Finger 12, welcher bei jeder Umdrehung des Zahnsektors 11 um einen Zahn schaltet, so dass die Verbindung zwischen dem Hahn 6 und 7 unterbrochen wird.
Man kann auch einen Anschlag vorsehen, der die Drehung des Zahnsektors so begrenzt, dass der Hahn nicht vollständig geschlossen wird, sondern leicht offen bleibt, so dass das Gas nicht ganz abgesperrt wird, sondern eine kleine Flamme dauernd brennt. Man kann auch den Anschlag beweglich ausgestalten, um entweder ein vollständiges Erlöschen der Flamme herbeizuführen oder eine kleine Flamme mit einstellbarer Flammengrösse. Beim Ausführungsbeispiel wird der bewegliche Anschlag gebildet durch einen Exzenter 13, auf einem Zapfen des Hahnkörpers 5, welcher mittels eines Zeigers 13'in verschiedene Stellungen gebracht werden kann, z. B. in die punktierte Stellung der Fig. l, entsprechend der kleinen Flamme, oder in die ausgezogene Stellung der Fig. 2, entsprechend dem Erlöschen der Flamme.
Eine Skala über dem Einstellzeiger zeigt die verschiedenen Einstellungen an.
Es ist ersichtlich, dass der Wecker in nichts geändert wird, dass vielmehr nur die zwei Sehraub- stutzen 6'und y hinzukommen, die im übrigen auch entfernt werden können, wenn man den Wecker als solchen benutzen will.
Die gleiche Einrichtung kann zum Schliessen oder zum Öffnen eines elektrischen Stromkreises verwendet werden.
Zu diesem Zwecke genügt es, an Stelle des Hahngehäuses eine isolierte Platte mit einem Kontaktsatz für Stromanschluss anzubringen in Verbindung mit einem Drehzapfen an Stelle des Hahnkükens, der den zweiten Anschluss aufweist und mit einem Kontaktarm versehen ist, um den Kontakt herzustellen oder zu unterbrechen, je nach der Stellung dieses Armes.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 ist zwischen der seitlichen Gehäusewand 1 des Weckers und der das Uhrwerk tragenden Platine 2 ein Klotz S aus Isoliermaterial angeordnet, durch den
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In der in der Zeichnung dargestellten Lage der Teile stellt die Lamelle 16 die Verbindung zwischen den Klemmen 14 und M' her ; sobald jedoch das Isolierstück 19 beim Ablauf des Werkes um 900 verdreht wird, kommt die Lamelle 16 in eine parallele Lage zwischen die beiden Klemmstücke und-M', der Kontakt mit ihnen wird aufgehoben und der elektrische Stromkreis unterbrochen.
Konstruktive Abänderungen sind möglich. Beispielsweise könnte man das Hahnküken mit der Weckerachse durch zwei Zahnräder oder durch einen Zahnsektor und durch ein Zahnrad kuppeln. Das beschriebene Ausführungsbeispiel hat aber den Vorteil einer Übersetzung, wie sie durch Verzahnung ohneweiteres nicht zu erreichen ist, so dass man die Weckerachse mehrfach aufziehen kann bei nur einer Umdrehung oder Teildrehung des Hahnkükens. Es kommt noch weiter hinzu, dass auch eine genaue Einstellung wie bei einer vollständigen Zahnräderverzahnung sich erübrigt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Automatische Absperr-bzw. Abschaltvorrichtung für Gas-oder elektrische Leitungen, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Weckergehäuse, z. B. zwischen der Gehäusewand und der Uhrwerksplatine, ein Hahn oder Unterbrecher eingebaut ist, dessen Küken- oder Unterbrecherarmachse eine Verzahnung trägt, welche mit dem Weckergetriebe so gekuppelt ist, dass bei Auslösung des Weckerwerkes das Hahnküken oder der Kontaktarm geschlossen wird.