AT102489B - Aufnahmeapparat für Telephongespräche in Verbindung mit einer Abhörvorrichtung. - Google Patents

Aufnahmeapparat für Telephongespräche in Verbindung mit einer Abhörvorrichtung.

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AT102489B
AT102489B AT102489DA AT102489B AT 102489 B AT102489 B AT 102489B AT 102489D A AT102489D A AT 102489DA AT 102489 B AT102489 B AT 102489B
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AT
Austria
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switch
drum
contact
quarter turn
membrane
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Inventor
Johann Roitner
Original Assignee
Johann Roitner
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 bei Rotieren der Trommel zwangsläufig fortbewegt wird. Der Papierstreifen selbst ist. wie bekannt, auf einer Rolle aufgewickelt. Von hier führt der Streifen nach dem Abhörapparat, in welchem derselbe laufend in einer Führung r und über angetriebene Rollen vor einem Fensterchen vorbeibewegt wird. Hier wird er durch die von Reflektor s und   Lampe ausgehenden Lichtstrahlen   getroffen.

   Da entsprechend den Erfahrungen des Erfinders auf dem Streifen in Übereinstimmung mit den Schwingungen der Membrane o in an sich bekannter Weise stärkere oder schwächere Abstufungen von schwarzer Farbe aufgetragen sind. welche die Lichtstrahlen mehr oder weniger durchscheinen lassen, so wird die hinter dem Fensterehen befindliche Selenzelle t bald stärker, bald schwächer beleuchtet, wodurch sich der elektrische Widerstand entsprechend ändert und der durchgehende Strom den angeschlossenen zusätzlichen Hörer   v im Abhör-   apparat in demselben Rhythmus betätigt. 



   Von der Zentrale gelangt der Strom über   -S.   5-A1-Telephon-Hebel-U-Kontakt x- 
 EMI2.2 
 Gleichstrom nicht durch, es kann also bei aufgehängtem Telephon der Gleichstrom der Zentrale keine Wirkung haben. 



   Will nun jemand eine Nummer sprechen, so wird die Zentrale einen kurzen Wechselstromstoss als Klingelzeichen senden, dieser kann denselben Weg. sogar über die Kondensatoren nehmen, es wird also das Auslöserelais sowie die Glocke ansprechen. 7c wird mittels Ankerstiftes dann e auslösen, und somit wird selbiger aus der in der Figur gezeichneten Anfangsstellung um ein Viertel weiter gedreht. 



   Dadurch werden auch die   Federn/\/ durch   die Nocke e2 geschlossen. Kommt nun der Abonnent. und hebt sein Telephon ab, so ist der Aufnahme-und Abhörapparat sowie die Klingel ausgeschaltet, indem der   Kontakt a ; gelöst   und die Verbindung unterbrochen ist. Hat nun derselbe das Telephon wieder an   den Umschalter gehängt, infolge Beendigung   des Gespräches, so wird auch in der Zentrale die Verbindung unterbrochen und somit gelangt jetzt Gleichstrom über folgenden Lauf : Zentrale L1=Kl5-A1- 
 EMI2.3 
 strom ansprechen und e so lange weiter drehen lassen, bis letzterer in der Ruhelage sich befindet und für eine neue Aufnahme befähigt ist. 



   Wird das Telephon nach dreimaligem Läuten, was gleichzeitig eine dreimalige Drehung des Umschalters um   900 zufolge   hat, nicht abgehoben, so schaltet e selbsttätig den Aufnahmeapparat ein, u. zw. folgendermassen : 
 EMI2.4 
 



  Die ankommenden Telephonströme bewirken in der   Glühkathodenröhre   eine entsprechende Beeinflussung der Elektronenausstrahlung, welche auch den Batteriestrom aus der Anodenbatterie n im selben Rhythmus, nur stärker, in Schwankungen bringt, wo derselbe auf die Wicklung des Magneten   q denselben   Effekt ausübt. q wird wiederum die Membrane   ql   in Schwingungen versetzen, welche letztere mittels des an ihr sitzenden Farbstiftes oder unter Benutzung eines Farbbandes auf das Papierband in stärkeren oder schwächeren Tonabstufungen überträgt. 



   Will man nun das aufgenommene Gespräch abhören, so ist weiter nichts zu machen, als den zusätzlichen Hörer v abzunehmen und mit ihm abzuhören. Es schaltet sich dann automatisch vermittels eines an v befestigten Zuges das Papierrad und die Lampe ein. Für die Lampe kann man selbst die Leuchtkraft der   Glühkathodenröhre   benutzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aufnahmeapparat   für Telephongespräche   in Verbindung mit einer Abhörvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass unter Vermittlung einer zusätzlichen Schaltung am Telephonapparat ein durch ein Federtriebwerk angetriebener Rotationsumschalter (e) seine Nocken   (et   e2,   e,   e4) nacheinander in Berührung mit federnden Lamellenpaaren bringt, deren angeschlossene Stromleitungen nach erfolgtem   Stromkreischluss   die einzelnen zum   Aufnahme-und Abhörapparat   gehörigen Organe zwecks Registrierung eines, während Abwesenheit einer Person anlangenden telephonischen Gespräches betätigen, derart, dass jedes auf diese Weise aufgenommene Gespräch jederzeit abgehört werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationsumschalter (e) aus einer kleineren und einer grossen, aus nichtleitendem Material bestehenden Scheibe besteht, an deren EMI2.5 Kontakt hält, w ährend bei Drehung des Umschalters um eine Vierteldrehung der Nocken (e2) noch ein weiteres Lamellenpaar (fl und f2) in Kontakt bringt, was bei weiterer Vierteldrehung der Nocken gleichfalls bewirkt, wohingegen bei der letzten Vierteldrehung der an der kleineren Scheibe des Umschalters EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> eines an der Lamelle (f6) angreifenden Schwenkhebels (g) ein weiteres Lamellenpaar (f7 und f2) zum Stromkreisschluss betätigt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierung des unter Wirkung eines Federtriebwerkes stehenden Rotationsumschalters (e) mittels eines doppelspuligen Relais (') erfolgt, in dessen oberer Spule freibeweglich ein Anker mit Sperrstift federnd lagert, welch letzterer in der Ruhelage des Ankers, unter Vermittlung von vier am Umschalter angebrachten Stiften (1) den Umschalter in der jeweiligen Stellung blockiert.
    EMI3.1 den Sprechstromkreis eingeschaltet hat, wodurch gleichzeitig der betätigte Schwenkhebel (g) mittels eines an ihm befestigten und über Rollen geführten Seilzuges (h) den Spel1'stift einer durch ein Federtriebwerk angetriebenen Trommel (i) ausgelöst hat, so dass der zwecks Verstärken über eine Glühkathoden- röhre geleitete und nach einem polarisierten Magnet (q) mit der Membrane (q1) geführte Sprechstrom letztere in entsprechende Schwingungen versetzt, welch letztere mittels des an der Membrane (ql) sitzenden Farbstiftes oder unter Verwendung eines Farbbandes auf einen über die Trommel geführten Papierstreifen zwecks Abhörens aufgezeichnet werden. EMI3.2
AT102489D 1924-09-23 1924-09-23 Aufnahmeapparat für Telephongespräche in Verbindung mit einer Abhörvorrichtung. AT102489B (de)

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