AT102322B - Vorrichtung zum Formen des Tabakstranges in Zigarettenmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Formen des Tabakstranges in Zigarettenmaschinen.

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AT102322B
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tobacco
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Muller J C & Co
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

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   Bei der Herstellung von Zigaretten auf dem Wege der Handarbeit wird bekanntlich in eine mit der Seidenpapierhülle als Einlage versehene Mulde der Tabak eingebracht und mit den Fingern zu einem Gebilde von halbkreisförmigen n Querschnitt geformt. Bei dem nachfolgenden Rollen   schliesst   sich das   halbringförmige   Gebilde zum Ring zusammen und bildet so den Wickel von kreisförmigern Querschnitt. 



  Bei dieser   Handherstellung   der Zigaretten wird also sozusagen ein Tabaksireifen durch. \ufrollen in die Ringform Überführt : dabei ergibt es sich dann, dass der Wickel in der   Mitte des kreisförmigen Querschnittes   eine kleine Öffnung aufweist bzw. dass hier der Tabak nur ganz lose liegt und auch durch den bei dem Rollen auftretenden äusseren Druck nicht vollkommen fest   zusammengepresst werden kann.   so dass eine handgearbeitete   Zigarette,   selbst wenn sie zu stramm gestopft ist,   immer   noch zieht, weil sie in ihrer   längsmitte   sozusagen einen Zugkanal aufweist. 



   Dagegen ist das Verfahren zur   Formung   des Tabakstranges bei den   Zigarettenmasehinen   ein anderes. Hier wird der Tabak auf ein endloses   umlaufendes   Band geschüttet und mit diesem Band durch einen Formkanal geleitet, in welchem die Formung des Stranges   unter Anwendung von Presswalzen   od. dgl. geschieht. Der von vornherein zusammengeballte Tabak wird unter starken Druck gesetzt, welcher Druck 
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 an Ausschussware entsteht, und dass deshalb sehr umständliche Mittel angewendet werden   müssen, um   die Strangstärke und Dichte stets genau zu regeln. 



   Die Erfindung geht darauf aus, das von der Handarbeit her bekannte Verfahren auf die Strang- 
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 Einstellung der Formmittel zu machen und auch bei   Ungleichmässigkeiten   im Tabakstrang auf jeden Fall eine Zigarette zu erzeugen, welche in der Mitte locker ist und deshalb stets Zug hat. Zu diesem Zwecke wird das zur Formung dienende endlose Band im Verein mit den Form-und Presswalzen derart behandelt, dass der aus dem Verteiler auf das Band gebrachte Tabak zunächst in einer flachen Schicht von gleichmässiger Stärke ausgebreitet und danach diese Schicht in eine im Querschnitt   halbringförmige   Gestalt gebracht wird, deren freie Schenkel nach der Mitte zu einem geschlossenen Ring   zusammengefasst werden.   



   Um das Ziel zu erreichen, werden bei der neuen Vorrichtung mehrere Profilwalzen benutzt, die nacheinander in die das Formband mit dem Tabak führende Rinne eingreifen. Hier ist zu bemerken, dass es bereits bekannt ist. zu diesem Zwecke mehrere Profilwalzen nacheinander zu benutzen, u. zw. zuerst 
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 neuen Vorrichtung zunächst eine Rinne von rechteckigem Querschnitt vorgesehen ist. in welche eine   Ausbreiterwalze   mit zylindrischem Umfang eintaucht, die den auf dem Boden der Rinne ausgebreiteten Tabak zu einer ebenen Schicht presst, welche die Voraussetzung für die weitere   Behandlung gemäss   der Erfindung ist. Diese Schicht wird durch weitere Walzen zunächst in eine   Sichel-bzw. Halbringform   
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 Stärke aufweist und in Fig. Ï besonders dargestellt ist.

   Die Walze   cl   kann man gleichzeitig in an sieh bekannter Weise als Taster ausbilden. indem man sie am Ende eines Schwinghebels anordnet, so dass bei   im Tabak auftretenden Fremdkörpern (wie Nägeln Sternchen od. dgl. ) die Walze d angehoben und damit   der Schwinghebel zum Ausschlagen gebracht wird, welcher Ausschlag in bekannter Weise das Stillsetzen des   Bandanttiebes   besorgt. 



   Im weiteren Verlauf wird nun das Band so aufgebogen, dass der Bodenteil a im Querschnitt zu 
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 als bei f, entsprechend halbkreisförmig profiliert is. t und diese Walze bringt im Verein mit dem Band die Tabakschieht c in eine im Querschnitt halbringförmige Gestalt, wie sie in Fig. ss besonders dargestellt ist. Nun gilt es, die freien Schenkel g dieses Halbringes derart zu vereinigen, dass ein   Vollring   entsteht. 



  Dies geschieht dadurch,   dass   der   BI\11dkanal   unter entsprechender Verkleinerung des Durchmessers ver- 
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 so dass also hier ein lockerer Teil vorhanden ist, welcher den Luftdurchzug begünstigt. Selbst wenn nun, nachdem der Bandrinnenkanal noch weiter verengt wurde, wie in Fig. 4 gezeigt, eine   Presswalze   k mit entsprechend kleinerer Halbkreiskehlung am   Umfange   den geschlossenen   Tabakring zusammenpresst,   vermögen die von aussen her wirkenden Drücke nicht das vollkommene Zusammenpressen des Ringkanales herbeizuführen. Der Tabakkanal wird immer trotz stärkerer Zusammenpressung eine gewisse lockere Struktur in seiner Mitte aufweisen.

   Man braucht deshalb nicht allzu ängstlich in bezug auf die Pressung des Tabakstranges vorzugehen und es findet auch keine Beeinträchtigung der fertigen Zigaretten statt, 
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 Zigaretten immer noch   genügend   Zug vorhanden ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum Formen des Tabakstranges in Zigarettenmaschinen mit Hilfe eines zu einer Rinne EMI2.5 dass das Formband zunächst in die Gestalt einer oben offenen Rinne von rechteckigem Querschnitt ge- bracht wird und mit einer entsprechend profilierten, in die Rinne eintauchenden zylindrischen Verteilerwalze (d) zusammenwirkt, welche den Tabak auf dem Rinnenboden (a) in einer gleichmässig ebenen Schicht (c) ausbreitet, wonach das Rinnenband zu einer Rinne von halbkreisförmige.
    n Querschnitt auf- EMI2.6 halbringförmige Gestalt bringt, wonach die Rinne unter Verminderung des Durchmessers verengt und die Schenkel (g) des halbringförmigen Tabakstranges durch eine mit halbkreisförmiger Auskehlung (i) versehene Profilwalze zusammengefasst und zu einem Ring geschlossen werden, wonach unter weiterer Durehmesserverengung der Rinne eine entsprechend kleiner profilierte Walze das Fertigpressen des Tabakstranges besorgt.
AT102322D 1923-12-24 1923-12-24 Vorrichtung zum Formen des Tabakstranges in Zigarettenmaschinen. AT102322B (de)

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