AT102262B - Vorrichtung zur Bereitung von Kaffeeaufgüssen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Bereitung von Kaffeeaufgüssen u. dgl.

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AT102262B
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Anonima La Victoria Arduino So
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    Vorrichtung   zur Bereitung von Kaffeeaufgüssen u. dgl. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur schnellen Bereitung   von heissen   Extrakten, insbesondere von sogenannten Expresskaffee, bei der ein Aufguss unter vollständiger Ausnutzung des Kaffeepulvers durch die gemeinsame Einwirkung von Dampf und heissem Wasser hergestellt wird. 



   Die Vorrichtung ist in erster Linie fiir den Hausgebrauch bestimmt. besitzt aber auch die Eigen- 
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 leichte Bedienung und Regelung. 



   Die Vorrichtung hat einen dicht abgeschlossenen Kessel. der die für eine bestimmte Extraktmenge erforderliche Wassermenge aufnimmt und auf einem Gestell, vorzugsweise einem Dreifuss, ruht Unten ist an dem Kessel eine abnehmbare Einrichtung befestigt, die zur Aufnahme des zu extrahierenden Stoffes, beispielsweise des Kaffeepulvers, dient und mit einer Ableitung für den fertigen Extrakt versehen ist. 



  Die ganze Einrichtung kann schnell unter gutem Abschluss angebracht werden. Der Boden und die Haube des Kessels sind durch einen rohrförmigen Zuganker verbunden, der im   Dampfraum   und im   Wasserraum   des Kessels   durchlocht   ist. 
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 des   Rohrankers   und ist an dieser Stelle mit radial nach aussen gehenden Bohrungen verbunden. Diese Bohrungen stellen stets, auch wenn das   Nadelventil   geschlossen ist. eine Verbindung mit dem Dampfraum des Kessels und   dem Massebehälter   her. Wenn das   Nadelventil   geöffnet wird. setzt es auch den Wasserraum mit dem Massebehälter in Verbindung. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 in Ansieht, in Fig. 2 im Längsschnitt dargestellt. 



   Der Kessel hat elektrische Heizung, kann aber natürlich auch auf andere Weise geheizt werden. 



   Der Kessel 1 trägt in der Haube 2 ein mit Gewinde versehenes   FÜllventil : 3.   Die Spindel 5 des   Nadelventiles 5'ist durch   eine in die Haube eingesetzte   Stopfbüchse   nach aussen geführt und mit einem Handgriff 4 versehen. In den Boden 6 des Kessels ist eine Büchse 8 eingesetzt, die oben den Sitz für das   Ventil6" trägt und   eine axiale Bohrung   8'hat. Dir   Spindel des Nadelventils ist mit einer axialen Bohrung 9 versehen. Die Buchse 8 und ein an der   Stopfbüchse   der Haube 2 ausgebildeter Ansatz sind durch ein 
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 Bohrungen   73 gegenüber.   



   Unterhalb des Kessels befindet sich eine Grundplatte M. die von der Büchse 8 durchbrochen wird. 



  Die Grundplatte trägt einen Behälter 16 zur Aufnahme des Siebeinsatzes   15.   Dem Behälter 16 werden durch die   Bohrung     8',   die mit der Bohrung 9 der Ventilspindel 5 gleichachsig verläuft, Dampf und Wasser zugeführt. 



   An der Wand des Kessels befinden sich elektrische Heizkörper   li.   Der Kessel samt den Heizkörpern ist von   einem Mantel 18 umgeben,   der die Heizkörper abdeckt,   um   den Kessel eine stehende Luftschichte bildet und die Stromzuleitung 7 trägt. Die Grundplatte 14 hat einen   Flanseh,   in dem die drei Stützen 19 des Gestelles befestigt sind. Die Stützen enden in einem Teller 21 und sind mit Isolierbüchsen 20 umgeben. 

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   Unten am Behälter 16 befindet sich ein Ausguss 22, auf dem ein mit mehreren Leitungen 23 versehener Kopf geschraubt werden kann, um zwei oder mehrere Tassen gleichzeitig zu füllen. 



   Zum Gebrauch der Vorrichtung wird das   Füllventil 3 geöffnet   und der Kessel mit so viel Wasser gefüllt, als zur Herstellung der gewunschten Extraktmenge erforderlich ist, das Füllventil geschlossen. eine entsprechende Menge Kaffeepulver od. dgl. in den Siebeinsatz   15   gebracht, der Behälter 16 gegen eine Dichtung der Grundplatte 14 angedrückt und der Strom eingeschaltet, worauf die Heizkörper 17 das Wasser schnell zum Sieden bringen. So lange das Ventil 5'geschlossen ist, kann kein Wasser in den 
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 die Bohrung 9 der Ventilspindel und die Bohrung S'der Büchse 8 zum Siebeinsatz, wärmt die Masse vor und entweicht aus den Rohren 23. Sobald an dieser Stelle Dampf sichtbar wird, dreht man den Handgriff 4, um das Ventil 5'von seinem Sitz zu heben.

   Das heisse Wasser wird durch den Druck des   Damp es   in die Löcher 12 des Rohres 10 getrieben und gelangt durch die Bohrung 8'zu der im Siebeinsatz 15 befindlichen Masse, die vollständig ausgenutzt wird, worauf das fertige Getränk durch die Rohre   23   in die auf der Platte 21 stehenden Tassen abläuft. Wenn das Wasser bis zur Höhe der   Löcher   12 
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   zurückgebliebenen Wasser bildet.   Der Dampf treibt alles Wasser aus der verbrauchten Masse und trocknet sie. Wenn statt Wasser wieder Dampf aus den Rohren 23 ausströmt, zeigt dies an, dass die Extraktion beendet ist. 



   Der Erfindungsgegenstand hat gegenüber den bekannten Vorrichtungen den Vorzug, dass man jederzeit und ohne Rücksicht auf die im Kessel befindliche Wassermenge das Ausströmen des heissen Wassers durch Absperren des Ventils 5 unterbrechen kann. Auch in diesem Falle bleibt jedoch die Dampfleitung geöffnet, der Dampf strömt durch die Löcher 11 im Anker 10,   die -Bohrungen 18   und die Bohrung 9 zum Siebeneinsatz, treibt alle Flüssigkeit aus der Masse und trocknet die verbrauchte Masse. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Vorrichtung zur Bereitung von   Kaffeeaufgüssen   u. dgl., gekennzeichnet durch eine   unverschliess-   bare Dampfleitung und eine verschliessbare Wasserführung, die beide in die Kammer zur Aufnahme der zu extrahierenden Masse münden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Ventil zur Regelung der Wasserzufuhr zur 1YIassekammer, dessen Spindel (5) eine ständig offene, vom Dampfraum des Kessels (1) zur Massekammer (16) führende Leitung bildet.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die hohle Ventilspindel (5) mit in den Dampfraum mündenden Durchbrechungen (11) versehen ist, während in der Nähe des Ventilsitzes (5') Öffnungen (12) vorgesehen sind, die in den Wasserraum des Kessels (1) münden.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (6) und die Haube (2) des Kessels (1) durch einen rohrförmigen Zuganker (10) verbunden sind.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz (5') an einem Teile (8) vorgesehen ist, der zur Befestigung des Gestelles (14) am Kesselboden (6) dient.
AT102262D 1924-12-09 1924-12-09 Vorrichtung zur Bereitung von Kaffeeaufgüssen u. dgl. AT102262B (de)

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