AT102221B - Verfahren zur Herstellung von Fernsprechvierern und kombinierten Fernsprechkabeln mit verminderten Nebensprecherscheinungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Fernsprechvierern und kombinierten Fernsprechkabeln mit verminderten Nebensprecherscheinungen.

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AT102221B
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Felten & Guilleaume Carlswerk
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   Zur Herstellung von Fernsprechvierern mit verminderten Nebensprecherscheinungen sind, ausgehend von der Annahme, dass die Lage der Leiter im Vierer die Stärke des Nebensprechens bedingt, schon verschiedene Verseilverfahren vorgeschlagen worden. Mit diesen Verfahren ist aber der gewünschte Effekt nicht oder nur unvollkommen erreicht worden, weil es bei allen diesen Verfahren nicht gelingt, die angestrebte Symmetrie der Lagerung der vier Leiter zu erreichen bzw. sie bei der Verseilung der Vierer zum Kabel aufrechtzuerhalten. 



   Die vorliegende Erfindung setzt an Stelle der bekannten Verseilverfahren für die Vierer ein neues Verfahren zur Vereinigung der vier Leiter. Gemäss der Erfindung werden diese auf ihrer ganzen Länge miteinander verflochten oder geklöppelt. Hiedurch gelingt es zunächst, praktisch eine viel weitgehendere Annäherung an die geforderte Symmetrie der Lagerung der vier Leiter zu erreichen ; ausserdem behalten sie die ihnen'gegebene Lage bei der Verseilung der Vierer zum Kabel ohne besondere Hilfsmittel bei, weil durch das bei der Verflechtung oder Klöppelung erfolgende abwechselnde Umfassen der Leiter eine Lagerveränderung derselben im fertigen Vierer durch Aufdrillen oder Ausbiegen nicht möglich ist. 



   Von den vielen möglichen Flecht-und Klöppelverfahren seien im folgenden einige beispielsweise beschrieben, die sich als besonders vorteilhaft erwiesen haben. 



   Fig. 1 stellt einen Querschnitt durch vier gedachte Ebenen 1, 2 ;   3,   4 ; 5,6 und 7, 8 dar, von denen je zwei parallel zueinander liegen sowie vorzugsweise senkrecht auf den beiden anderen Ebenen stehen. 



  In diesen Ebenen werden die Leiter a, b,   c,   d, die in der senkrecht zur Zeichnungsebene liegenden Symmetrieachse M in einiger Entfernung von der Zeichnungsebene zur Verflechtung gelangen, unter geeignetem in Richtung von   111   erfolgendem Vorschub hin und her bewegt, u. zw. in der Weise, dass die zu dem einen Leiterpaare gehörigen Leiter a, b abwechselnd mit den zu dem anderen Paare gehörigen Leitern e, d aneinander   vorbeigeführt   werden, indem z. B. ihre Vorratsspulen eine hin-und hergehende Bewegung ausführen. Die Bewegung der Leiter gestaltet sich im einzelnen folgendermassen : 
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 und d von 7 nach 8 zurück, womit die Grundstellung wieder erreicht ist und das Spiel von neuem beginnt. 



   Man erhält auf diese Weise einen Vierer, bei dem jeweils ein Knotenpunkt des einen Leiterpaares von den zwischen den benachbarten Knotenpunkten des anderen Paares liegenden Leitungsstüeken umschlossen wird und die durch die beiden Leiterpaare bestimmten Ebenen senkrecht aufeinanderstehen. 



   Die Bewegung der Leiter braucht sich nicht in Ebenen zu vollziehen, sondern sie kann auch in der Weise erfolgen, dass die Schnittlinien ihre Bewegungsfläehen gegen die Zeichnungsebene beliebig gestaltete Kurven sind (vgl. Fig. 2). 



   Das beschriebene Verfahren kann beispielsweise auch dahin abgeändert werden, dass in einem Leiterpaar die beiden Leiter vor oder bei   jeder Überschneidung   ihre Ebenen wechseln, wodurch ein Kreuzen der Leiter zustande kommt, während diejenigen des anderen Paares dauernd in ihren Ebenen verbleiben und demnach nicht gekreuzt werden. Schliesslich können die Leiter beider Paare auch in regelmässigen 
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 aufeinanderstehen. 



   Schliesslich können sich die Vorratsspulen auch auf vier sieh schneidenden Kreisen bewegen, deren jeder die Bewegung eines Leiters darstellt. 



   Ähnliche Verflechtungen lassen sich mit den bekannten   Klöppelmaschinen   für 2 mal 4 Spulen ausführen, wobei nur vier Spindeln benutzt werden, die in gleichem Abstande voneinander laufen und deren Verbindungslinien vorzugsweise senkrecht aufeinanderstehen. 



   In manchen   Fällen erweist   es sich als vorteilhaft, dem geflochtenen oder   geklöppelten   Vierer einen Drall zu geben. Dies kann gemäss der Erfindung dadurch geschehen, dass das ganze   Fleeht-oder Klöppel-   system in Rotation versetzt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Fernspreehvierern mit verminderten Nebensprecherscheinungen, 
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 werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fleeht-oder Klöppelsystem rotiert. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verflechtung in der Weise erfolgt, dass aufeinanderfolgend jeweils zwei zu einem Paare gehörige Leiter zwischen den beiden anderen aneinander vorbeigeführt werden.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aneinandervorbeiführen der Leiter in der Weise erfolgt, dass in keinem der beiden Leiterpaare ein Kreuzen der zusammengehörigen Leiter erfolgt.
    5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aneinandervorbeiführen der Leiter in der Weise erfolgt, dass in einem der beiden Leiterpaare in regelmässigen Längenabsehnitten des Vierers ein Kreuzen der zusammengehörigen Leiter erfolgt, im anderen dagegen nicht.
    6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aneinandervorbeiführen der Leiter in der Weise erfolgt, dass in jedem der beiden Leiterpaare in regelmässigen Längenabsehnitten des Vierers ein Kreuzen der zusammengehörigen Leiter erfolgt.
    7. Kombiniertes Femsprechkabel mit verminderten Nebensprecherseheinungen, dadurch gekennzeichnet, dass seine vier Leiter auf ihrer ganzen Länge miteinander verflochten oder geklöppelt sind.
    8. Kombiniertes Femsprechkabel mit verminderten Nebensprecherseheinungen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Knotenpunkt des einen Paares von den zwischen den benachbarten Knotenpunkten des anderen Paares liegenden Leitungsstücke umschlossen wird und dass die durch die beiden Leiterpaare bestimmten Ebenen vorzugsweise senkrecht aufeinanderstehen. EMI2.3
AT102221D 1924-01-04 1924-11-26 Verfahren zur Herstellung von Fernsprechvierern und kombinierten Fernsprechkabeln mit verminderten Nebensprecherscheinungen. AT102221B (de)

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