AT101793B - Schachtofen mit Gasfeuerung zum Brennen von Magnesit, Dolomit u. dgl. - Google Patents
Schachtofen mit Gasfeuerung zum Brennen von Magnesit, Dolomit u. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Schachtofen mit Gasfeuerung zum Brennen von Magnesia Dolomit u. dgl. Beim Brennen von Magnesit, Dolomit u. dgl., in mit Gas betriebenen Schachtöfen, wird ein gleich- 'artige Produkt nur dann erhalten, wenn der Widerstand des Materials gegen den Durchtritt der Gase auf den ganzen Ofenquersehnitt möglichst klein ist. Um dies zu erzielen, wird der Betrieb zeitweilig unterbrochen und der Inhalt des Ofens an den Gaseintrittsstellen bis auf einen schmalen Stützkegel aus- geräumt. Im Sinne der Erfindung werden nun diese Betriebsunterbrechungen dadurch vermieden, dass oberhalb der Gaseinströmung radial einschiebbare Dorne vorgesehen sind, welche in das zu brennende Gut eingedrückt werden können und eine Rast für dasselbe bilden, so dass durch Absenken der unterhalb der Dorne befindlichen Beschickungssäule ein Hohlraum entsteht, in welchem sich die Flamme frei ent- wickeln kann. Die Bewegung der Dorne erfolgt vorteilhaft hydraulisch ; hiebei sind zweckmässig alle hydraulischen Zylinder durch eine gemeinsame Druckwasserleitung derart miteinander verbunden, dass sich die auftretenden Kräfte möglichst gegenseitig aufheben. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 1 ist ein Schachtofen mit Brechwalzen 2 zum Entnehmen des gebrannten Materials und Düsen 3 zur Zuführung des Gases. Oberhalb der Düsen sind hohle, wassergekühlte Dorne 4 angeordnet, welche in wassergekühlten Führungen 5 des Ofenmantels verschiebbar sind. Die Dorne 4 sind mit den Kolbenstangen 6 der hydrau- lischen Zylinder 7 leicht auswechselbar verbunden. Sämtliche Zylinder sind durch Druckleitungen 8 verbunden und ruhen auf einer in entsprechender Weise unterstützten Platte 9. Die hydraulische Ver- bindung der Zylinder bietet den Vorteil, dass die Reaktionskräfte ausschliesslich von der Verbindung der Zylinder aufgenommen und vom Ofenmantel ferngehalten werden. Der Ofen wird in der Weise betrieben, dass die Dorne in den Ofenmantel zurückgezogen werden, wenn eine entsprechend hohe Schichte oberhalb der Dorne fertiggebrannt ist. Durch das Zurückziehen der Dorne wird die Beschickung ihrer Unterstützung beraubt und sinkt nieder. Die Dorne werden nun neuerlich in die Masse eingedrückt, brechen sie dabei auf, so dass das fertiggebrannte Gut von der oberhalb der Dorne befindlichen, nur teilweise gebrannten, Masse abbröckelt. Wird nun der Ofen von der Sohle aus mittels der Brechwalzen 2 teilweise ausgeräumt, so entsteht unterhalb der Dorne und oberhalb der Düsen. 3 ein freier Raum, in welchen das Gas frei einströmen kann und von der Grundfläche aus in das auf den Dornen ruhende Material eintritt. Die Belastung der Dorne ist nicht übermässig hoch, weil einem beträchtlichen Teil der Last durch die Reibung der Beschickung an der Ofenwand das Gleichgewicht gehalten wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schachtofen mit Gasfeuerung zum Brennen von Magnesit, Dolomit u. dgl., dadurch gekenn- zeichnet, dass oberhalb der Gaseinströmung radial einschiebbare Dorne vorgesehen sind, welche in das zu brennende Gut eingedrückt werden können und eine Rast für dasselbe bilden, so dass durch Absenken der unterhalb der Dorne befindlichen Beschickungssäule ein Hohlraum entsteht, in welchem sich die Flamme frei entwickeln kann. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- 2. Schachtofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Dorne steuernden hydraulischen Zylinder durch eine gemeinsame Druckwasserleitung derart miteinander verbunden sind, dass sich die auftretenden Kräfte möglichst gegenseitig aufheben. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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- 1923-11-02 AT AT101793D patent/AT101793B/de active
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