DE502871C - Schachtofen aus mehreren gleichachsig angeordneten Schaechten zum Brennen von Gips - Google Patents

Schachtofen aus mehreren gleichachsig angeordneten Schaechten zum Brennen von Gips

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DE502871C
DE502871C DEA58772D DEA0058772D DE502871C DE 502871 C DE502871 C DE 502871C DE A58772 D DEA58772 D DE A58772D DE A0058772 D DEA0058772 D DE A0058772D DE 502871 C DE502871 C DE 502871C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B11/00Calcium sulfate cements
    • C04B11/02Methods and apparatus for dehydrating gypsum
    • C04B11/028Devices therefor characterised by the type of calcining devices used therefor or by the type of hemihydrate obtained

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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Details (AREA)
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Description

AUSGEGEBEN AM 23. JULI 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 502 871
KLASSE 80 c GRUPPE 11
Arthur Anker in Paris
■ Die Erfindung bezieht sich auf einen Schachtofen zum Brennen vorgebrochener Gipssteine und ähnlichem Gut mittels eines gasförmigen Heizmittels.
Es sind Schachtöfen bekannt, die aus mehreren gleichachsig angeordneten, und mit gesonderten Beschickungsvorrichtungen versehenen Schächten bestehen.
Um unter günstiger Ausnutzung des Brennstoffs die Brenndauer für jeden Schacht besonders einstellen und bei Verwendung von verschiedenen Gipssorten oder verschiedenerStückgrößen in jedem Schachte andersartige Erzeugnisse herstellen zu können, ist gemäß der Erfindung für jeden Schacht eine besondere Entleerungsvorrichtung vorgesehen, wobei die Beheizung mindestens eines Schachtes mittelbar oder unmittelbar durch in einem der anderen benachbarten Schächte bereits teilweise ausgenutzte Heizgase erfolgt.
Ein Ausführungsbeispiel des neuen Ofens mit
zwei Schächten ist in Abb. ι im senkrechten und in Abb. 2 im waagerechten Schnitt dargestellt.
In die Mitte des Ofens α ist ein zweiter, mittlerer Schacht b eingebaut, sei es aus Blech, sei es, wie in der Zeichnung angedeutet, aus eisernen Vierkantstäben. Beschickungsöffnungen e und f dienen zum Einschütten des Brenngutes in die beiden Schächte, die durch die mit Klappen versehenen Austragöffnungen g und h entleert wer- ·, den. Das gasförmige Heizmittel tritt durch die ringförmigen Zuleitungen i und die Düsen k in den Ofen ein.
Die Arbeitsweise des Ofens ist folgende: Der gebrochene Gips wird in zwei oder, bei Vorhandensein einer größeren Zahl von Schächten, in mehrere verschiedene Größenklassen geteilt. Die gröbste Sorte wird z. B. durch die Türen e in den Ringschacht α gestürzt, die feinere dagegen durch den Einwurf f in den inneren 4» Schacht d. Läßt man nun durch die Rohrleitung* und die Düsen k das Heizmittel einströmen, das je nach dem angestrebten Erzeugnis verschiedener Art und verschiedener Temperatur sein kann, so wird der Gipsstein der beiden Schächte in unmittelbare Berührung mit dem Heizgas gebracht. Durch Abziehen bestimmter Mengen gebrannten Gutes in der Zeiteinheit durch die Ausläufe g und h ist man in der Lage, die Brenndauer in jedem Schachte den Bedürfnissen anzupassen. Die Entwässerung des Gipses kann also nach der gewählten Stückgröße, der Temperatur des Heizmittels und der Brenndauer in jedem Schachte beliebig geregelt werden.
Besteht der Innenschacht b aus undurchlässigem Blech, so wird sein Inhalt durch mittelbare Befeuerung gebrannt, sei es durch das Heizmittel selbst oder, bei zeitweiser Unterbrechung der Heizmittelzuführung, z. B. während der Nacht, durch die im Brenngut des Ringschachtes α aufgespeicherte Wärme. In diesem Fall wird der erzielte Gips natürlich andere Eigenschaften aufweisen als der in. einem Schacht mit durchbrochener Wandung gebrannte.
Die Erzeugnisse der verschiedenen Schächte, €5 die mit Beschickungs- und Entleerungsvorrichtungen beliebiger und bekannter Art ausgestattet sein können, lassen sich getrennt oder gemeinsam weiterbehandeln.
Der beschriebene Ofen kann in seinem Inneren natürlich auch mit Rosten, Wendeblechen und sonstigen Vorrichtungen ausgestattet sein, durch
die das Aufsteigen des Heizmittels und die Abführung der Schwaden erleichtert wird. Er kann auch, gegebenenfalls bei niedrigen Temperaturen, zum Brennen von anderen Stoffen als Gips oder zur Trocknung solcher verwendet werden.
Auch kann der gebräuchliche Drehteller, als Beschickungsvorrichtung um seine Mitte mit Löchern versehen, zum Aussondern des gebrochenen Gipses nach der Stückgröße und zur Einlagerung der verschiedenen Größenklassen in die entsprechenden Brennschächte dienen.
Der Querschnitt der Schächte kann natürlich auch vieleckig sein.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Schachtofen aus mehreren gleichachsig angeordneten Schächten zum Brennen von Gips und ähnlichem Gut, die mit gesonderten Beschickungsvorrichtungen versehen sind, ao dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Schacht auch besondere Entleerungsöffnungen vorgesehen sind, wobei die Beheizung min- , destens eines Schachtes mittelbar oder unmittelbar durch in einem der anderen benachbarten Schächte bereits teilweise ausgenutzte Heizgase erfolgt.
  2. 2. Schachtofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelschächte (a, b) durch öffnungen im trennenden Schachtmantel miteinaider in Verbindung stehen.
  3. 3. Schachtofe α nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet; daß die Wände eines oder. mehrerer Einzelschächte aus Eisenstäben bestehen, die geringe Zwischenräume zwischen sich frei lassen..
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA58772D 1929-08-17 1929-08-17 Schachtofen aus mehreren gleichachsig angeordneten Schaechten zum Brennen von Gips Expired DE502871C (de)

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DE (1) DE502871C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952967C (de) * 1952-01-01 1956-11-22 Emil Thiel Anlage zum Entwaessern von Gips durch ueberhitzten gespannten Dampf

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE952967C (de) * 1952-01-01 1956-11-22 Emil Thiel Anlage zum Entwaessern von Gips durch ueberhitzten gespannten Dampf

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