AT51719B - Verfahren zur Ausnutzung der Wärme von heißem Walzgut. - Google Patents
Verfahren zur Ausnutzung der Wärme von heißem Walzgut.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Ausnutzung der Wärme von heissem Walzgut. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ausnutzung der Wärme von heissem Walzgut und besteht darin, dass das heisse Walzgut in einem dem eigentlichen Wärmofen vorgeschalteten Ofen gebracht wird, wo die Wärme des Gutes einesteils ihm selbst erhalten wird, anderenteils zur Vorwärmung von kaltem Gut dient. Bei kalt eingesetztem Gut sollen auf diese Weise die Blöcke durch die vorher an die Ofenwandungen abgegebene Hitze und teilweise durch direkte Feuerung auf mittlere Rotglut erwärmt werden. Bisher lagerten die von dem Blocktransportkran zugeführten rotwarmen Blöcke, Knüppel und Platinen vor dem Wärmofen, in welchen sie je nach Bedarf durch den Biockdrücker eingedrückt wurden. Während des Lagerns ging dabei eine Menge Wärme verloren. Die Verhütung dieses Wärmeverlustes und die Nutzbarmachung der ausgestrahlten Wärmemengen ist der Zweck der Erfindung gegenüber den für verschiedene Zwecke bekannten Vorwärmöfen. Eine zur Ausübung des neuen Verfahrens dienende Ofenanlage ist in den Zeichnungen in einer schematischen Anordnung dargestellt. In derselben bedeutet A den Hauptwärmofen, in welchem das Gut auf die gewünschte Höchsttemperatur gebracht wird, B den Vorwärmofen, in welchem das Walzgut vor Aufgabe in den Hauptwärmofen eingesetzt wird. Der Vorwärmofen B ist normalerweise nicht geheizt, man hat jedoch die Möglichkeit, denselben, wie dies bei Ofenanlage mit Vorwärmöfen bekannt ist, im Bedarfsfalle durch die Feuerungen C durch Kohle, Hochofengas, Generatorgas usw. zu beheizen In diesem Falle führt man die Flamme zweckmässigerweise zuerst über die Blöcke, dann durch die in dem Ofenboden vorgesehene Öffnung F in den Kanal G und durch diesen nach dem Kanal B zu dem Fuchs J Die Beheizung des Vorwärmofens kann ferner in gleichfalls bekannter Weise durch die Abgase des Hauptwärmofens A geschehen. Zu diesem Zwecke besitzt dieser zwei Ableitungen für seine Abgase, von weichen die eine direkt nach dem Schornstein und die andere in die untere Heizkammer des Vorwärmofens B führt. Ein Schieber E gestattet die Führung der Heizgase in dem einen oder dem anderen Sinne. Ist der Schieber E z. B. geschlossen, so gehen die Abgase des Ofens A durch den Vorwärmofen zum Fuchskanal T. Beim Passieren der Kanäle G und fi geben sie dem Ofen B ihre Wärme zum Teil ab. Die Abgase können entweder, wie in der Zeichnung angegeben, durch die Kanäle G und H geleitet oder aber auch direkt über die zu erwärmenden Blöcke geführt werden. Ein zweiter Absperrschieber K ist in die Leitung zwischen Vorwärmofen und Hauptwärmofen eingebaut, damit, falls der Vorwärmofen ausgebessert werden muss, er vom Hauptwärmofen völlig abgeschaltet und die Abgase des Hauptwärmofens direkt zum Schornstein geleitet werden können. Infolge der teilweisen oder vollständigen Beheizung des Vorwärmofens durch die vom heissen Walzgut ausstrahlende Wärme wird ein geringerer Abbrand und ein wesentlich verminderter Kohlenverbrauch erzielt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Ausnützung der Wärme von heissem Walzgut, dadurch gekennzeichnet, dass das heisse Walzgut in einen dem eigentlichen Wärmofen vorgeschalteten Ofen gebracht wird, wo die Wärme des Gutes einesteils ihm selbst erhalten wird, anderenteils zur Vor- wärmung von kaltem Gut dient. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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