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Kamera fiir Aufnahmen aus Luftfahrzeugen.
Die Erfindung betrifft eine Kamera, welche für die Benutzung an Luftschiffen bestimmt ist und besonders ein Magazin enthält, welches mit einer Reihe von Glasplatten beschickt ist. Der Zweck der Erfindung ist in erster Linie die Kamera mit dem Fahrzeug derart in Verbindung zu bringen, dass die Kamera um die Achsenlinie verschwenkt werden kann, so dass die Platten parallel zu der wirklichen Fluglinie des Luftschiffes werden, so dass bei der Aufnahme eine Reihe von überlappenden Bildern, wie dieselben für die Herstellung von Landkarten erforderlich sind, die Bilder nacheinander im wesentlichen in der Fluglinie aufgenommen werden.
Ein anderer Zweck der Erfindung ist, eine stufenweise Bewegung des Magazines in der Kamera vorzusehen, so dass dasselbe die enthaltenen Platten der Brennebene der Kamera zuführen kann und ferner entsprechende Vorrichtung zum Herausziehen der Platten aus dem Magazin in entsprechende Lage zu der Linse und Zurückführen der Platte in das Magazin, ferner Mittel vorzusehen, um das Magazin und die Vorrichtung zum Verstellen der Platten in fester Lage zu verriegeln, wenn die Platte sich mit der Linse in Übereinstimmung befindet, worauf der Verschluss betätigt und das Bild aufgenommen wird.
Ein weiterer Zweck ist, Mittel vorzusehen, um das Licht von den Platten in dem Magazin abzuschliessen und ein sehr wesentliches Kennzeichnen der Erfindung ist das Vorsehen von Rahmen, welche die Ränder der Platten umgeben, ohne sich über dieselben hinaus auszudehnen und dies für den doppelten Zweck, um den lotrechten Raum im Magazin zu sparen und den Glasplatten zu ermöglichen, unmittelbar auf dem Arbeitsteil aufzuruhen, welcher zum Stützen derselben in der Brennebene und in Übereinstimmung mit der Linse bestimmt ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 ist die Draufsicht der Kamera, wobei ein Teil des das Magazin verdeckenden Deckels abgebrochen ist und die Kamera an einem Flugzeug befestigt ist. Fig. 2 ist die Seitenansicht zu Fig. 1. Fig. 3 ist eine Draufsicht der Kamera nach der Linie 3-3 der Fig. 2 in grösserem Massstabe. Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3. Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 4. Fig. 6 ist eine Draufsicht des Kameradeckels von der Unterseite gesehen. Fig. 7 ist eine. vergrösserte Draufsicht eines Teiles des Wagens zum Verstellen von Platten. Fig. 8 ist die Seitenansicht zu Fig. 7. Fig. 9 ist eine Einzelheit zu Fig. 2 in grösserem Massstabe. Fig. 10 ist die schaubildliche Ansicht eines Plattenrahmens.
Fig. 11 ist eine schau- bildliche Ansicht des Liehtverschlusses für das Magazin. Fig. 12 ist ein Schnitt nach der Linie 12-12 der Fig. 3 in grösserem Massstabe. Fig. 13 ist ein Schnitt nach der Linie 13-13 der Fig. 12.
A bezeichnet die Plattform des Flugzeuges, an welchem die Kamera montiert ist. Diese Plattform ist mit einer Luke Al versehen, welche mit der Linsenöffnung der Kamera übereinstimmt und besitzt ferner eine seitliche Öffnung A2, von welcher die Fluglinie verfolgt werden kann. A 3 bezeichnet die Stutzen, welche an der Plattform A vorgesehen sind und Führungen A4 tragen, welche Kreissegmente darstellen. B ist eine Plattform, welche in den Führungen A4 drehbar gelagert ist und von dieser Plattform verlaufen nach aufwärts die Tragsäulen Bl, welche den Doppelring des Kreuzgelenkes tragen. An den Säulen Bl sind zu diesem Zwecke Drehzapfen B2 angeordnet und an diesen ist der Ring B3 drehbar gelagert, welcher seinerseits mittels der Drehzapfen B4 die Kamera 0 trägt.
Die Kamera besitzt in ihrem Bodenteil eine Öffnung mit zylindrischem Ring 01, in welchem die Linse und der Verschlussmeehanismus F angeordnet sind, welche von bekannter Bauart sind und keinen Teil der Erfindung bilden. Der Kamerakasten enthält die Linsenkammer C2 und die Magazinskammer C*, in welcher lotrechte Führungen 04 und C5 angeordnet sind. D ist ein Deckelteil, welcher an dem Kopf des Kamerakastens über der Linsenkammer befestigt ist und an welchen der Deckelteil Dl angelenkt ist, wobei die Gelenke mit D2 bezeichnet sind. Der Deckelteil D'verschliesst den Kopf der Magazinkammer.
D3 ist ein Drehknopf, welcher an einer Welle befestigt ist, die durch den Deckelteil D hindurchgeht und an dem unteren Ende einen Exzenter D4 trägt. D5 ist ein Schieber, welcher ein abgeschrägtes Ende DG besitzt, das gegen den Exzenter D4 durch die Feder D7 angepresst wird.
An jeder Seite des Kopfes der Magazinkammer sind Drehzapfen d angeordnet, an welchen Schwinghebel d1 und d2 angelenkt sind. d3 bezeichnet Zapfen, welche an dem angelenkten Deckelteil Dl befestigt sind und an welchen der Rahmen d4 angelenkt ist, dessen Enden d5 in Berührung mit den Enden der Hebel dl stehen. dG ist ein gekrümmter Vorsprung an dem Rahmen d4, und d7 sind Federn, welche den Rahmen d4 nach aufwärts ziehen. da und dg bezeichnen Federgehäuse an dem Kopf des angelenkten Deckelteiles Dt, welche Federn d9 enthalten, die Kolben dio beeinflussen, die nach abwärts durch den Deckelteil D'hindurch-
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ein Nocken dan der Unterseite des Deckels befestigt ist.
An der Unterseite des Nockens ist ein gekrümmter Vorsprung dz welcher mit dem Vorsprung dG in Berührung steht, wenn der Handgriff gedreht wird, so dass der Rahmen d4 nach abwärts gedrückt wird. dU ist eine Riegelstange, die einen seitlichen Arm d15 besitzt, der einen mit dem Nocken eingreifenden Vorsprung d17 trägt. cllG sind seitwärts vorspringende
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sind Federn, welche die Stange zurückziehen und d21 sind Blattfedern, welche an dem Deckelteil befestigt sind und mit Leisten d22 in Berührung stehen, wenn der Deckelteil geschlossen wird.
E bezeichnet das Plattenmagazin, welches einen Handgriff E1 besitzt, welcher gewöhnlich nach abwärts verschwenkt ist und an dem Magazindeekel aufruht, während E2 Führungsrollen sind, die mit
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halten und gestatten, dass dasselbe lotrecht bewegt wird. E3 sind Zahnstangen an den Seiten des Magazins und E4 sind Leisten (Fig. 12), die an den Innenseiten des Magazins gebildet sind und auf welchen Reihe von Glasplatten und Plattenrahmen aufruht.
Die so gebildeten Nuten erstrecken sich von der offenen Vorderseite des Magazins, während anderseits E5 lotrechte Nuten sind, die in der Nähe des Vorderendes des Magazins gebildet sind und oben und unten offen sind, wobei sie in die Büchsen EG auslaufen, die an dem Magazin befestigt sind und Schlitze E7 für den Durchgang des Lichtverschlusses und der zugehörigen Stopfbüchse Bg besitzen. F ist der Lichtverschluss, welcher in die lotrechten Nuten ES durch die Stopfbüchse EI'an dem oberen Ende des Magazins eingesteckt wird, die Vorderseite des Magazins verschliesst, nachdem dasselbe mit Platten beschickt worden ist und bevor es in seine Kammer in der Kamera eingeschoben wird.
Dieser Verschluss ist mit einer Versteifungsrippe F1 an dem Oberende versehen, deren Enden F2 über die Seitenkanten des Verschlusses hinausragen (Fig. 11), während die Bodenkante der Verschlussplatte F3 mit Falz versehen ist und mit dem gefalzten Oberende einer ortsfesten Lichtverschlussplatte 1 anliegt, deren obere Kante mit 13 bezeichnet ist. Der Bodenteil 11 dieser unteren
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Enden d2 der Hebel d1, d2 (Fig. 4), wenn das Magazin in die Kammer C3 eingeschoben ist.
An jeder Seite der Kammer C3 sind Drehzapfen G befestigt, welche Zahnräder Gl, die im Eingriff mit den Zahnstangen E3 an den Magazinseiten stehen, wie auch die Sperräder G2 tragen. Ebenfalls an jeder Seite der Kammer C3 befinden sich Tragezapfen H, an welchen Klinken H1 drehbar gelagert sind, welche nach aufwärts verlaufende Arme H2 gemäss Fig. 4 besitzen, mit welchen Armen Federn H3 ver- bunden sind, die die Klinken in Berührung mit den Sperrädern halten.
1, 1 sind hin und her gehende
Stangen, welche bei I1 geschlitzt und auf Zapfen 12 gestützt sind, wobei das linke Ende der Stange 1 einen Drehzapfen trägt, an welchem eine Klinke J angelenkt ist, die einen nach aufwärts verlaufenden
Arm J1 besitzt, von dessen oberem Ende ein Arm J2 vorspringt, wobei J3 eine Feder ist, die die Klinke J in Berührung mit dem Sperrad hält. An den Seiten der Kammer C3 sind ferner Drehzapfen K befestigt, an welchen Hebel K1, K2 drehbar gelagert sind, wobei der Hebelarm K2 einen Drehzapfen K3 sowie einen
Anschlagstift K4 trägt, während der obere Arm K1 von einer Feder K beeinflusst wird, welche ihn normal gegen den Anschlagstift KO hebt.
An dem Drehzapfen K3 ist ein Finger L angelenkt, welcher einen Absatz D besitzt, wobei L2 eine Feder ist, welche den Finger L so drehen wird, dass der Absatz LI in
Berührung mit dem Anschlagstift-E kommt. An dem oberen Ende des Hebelarmes ss ist ein Lenker M angelenkt, dessen Ende mit dem Ende einer Kurbel M1 gelenkig verbunden ist, die ihrerseits mit einem
Nocken M2, der an dem Drehzapfen M3 sitzt, fest verbunden ist. Die Gleitstangen 1 sind bei 14 an den unteren Armen N2 von Schwinghebeln Nt, N2 angelenkt, die auf Zapfen N drehbar gelagert sind, welche an der Seite der Kammer C2 befestigt sind.
Die Arme N1 tragen Gleitrollen N3 an ihren oberen Enden, welche in den Seitennuten der Nockenscheiben 04 liegen, wobei diese Scheibchen an der Welle 03 befestigt sind, an deren äusserem Ende ausserhalb des Kamerakastens das Treibrad 02 befestigt ist. Dieses Zahnrad steht in Verbindung mit dem Zahnrad 01, welches durch die Handkurbel 0 gedreht werden kann. os, 05 sind weitere Nockenscheiben, welche an der Welle 03 sitzen, auf welcher ferner ein Nocken mit der Umfangsnut O5 sitzt (Fig. 5). P, P sind Stangen, welche Gleitrollen p1 besitzen, welche mit den Nuten der Nockenscheiben 05 im Eingriff stehen.
Diese Stangen werden von den Lenkern P1 gestützt, welche an den Drehzapfen p3 sitzen, und ferner durch Zapfen po, welche an den Hebeln P4 befestigt sind, welch letztere an den Drehzapfen Pu schwingen und gabelförmige Enden p7 besitzen.
Q ist ein Wagen, an dessen beiden Enden Rollen Q1 angeschlossen sind, welche auf den Führungen Cl, Cl rollen und in der Lage durch obere Führung 07, 07 gehalten werden. Die Achsen der linken Rollen Q1 besitzen einen Fortsatz Q2 und stehen mit den gegabelten Enden p7 der Hebel p4 in Eingriff.
An Zapfen Q3, welche an der Unterseite des Wagens Q befestigt sind, schwingen Hebel Q4, an welchen Zapfen Q5 an den Enden vorspringen, während die andern Hebelarme Qo mit Schubstangen Q7 drehbar verbunden sind, deren Enden Q7 in Berührung mit einer runden Nockenscheibe Q8 stehen, welche vier symmetrisch angeordnete Einschnitte qg besitzt. Diese Nockenscheibe ist auf der Drehwelle Q9 befestigt, deren oberes Ende ein Sperrad Q10 trägt, dessen Zähne bei dem VorwÅarts- und Riickwärtshub des Wagens abwechselnd mit dem Anschlag q10 (Fig. 3) links und dem Ansehbg Q"rechts, welch letzterer an der Platte Q12 drehbar gestützt ist, in Eingriff kommen.
R ist eine Offnungsplatte, welche an den inneren Seitenwandungen der Kammer 02 befestigt ist und Schultern R1 besitzt, welche als Führungen für die die Platten tragenden Rahmen dienen, wenn die letzteren über die Öffnungsplatte gezogen werden, wobei Hartzapfen R2 in einer Anzahl von vier vorgesehen sind, deren Oberfläche ganz genau in bezug auf die Brennebene der Linse eingestellt ist, und auf welchen die Glasplatten gestützt werden, wenn die-
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mit Winkelschlitzen R6 versehen ist, mit welchen die Zapfen Q5 an den Hebelarmen Q4 in Eingriff kommen, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist.
Die lotrechte Höhe der Plattenrahmenwände ist vorzugsweise geringer als die Dicke der Glasplatten, so dass kein Teil des Rahmens sich weder nach unterhalb noch nach oberhalb der Plattenkanten ausdehnt, d. h. dass die Platten in keiner Weise von den Rahmen übergriffen werden.
S ist eine Schwingwelle, welche einen Hebel SI an ihrem oberen Ende trägt, welcher mit einer Nut in einem Nocken 06 in Eingriff steht. An dem unteren Ende der Welle S ist ein Hebel S2 befestigt, welcher
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steht, welche sich durch die Kamerawandung nach aussen ausdehnt, wie aus Fig. 3 und 1 ersichtlich ist. An dem Zahnrad 02 ist eine vorspringende Nase U befestigt, welche in einer bestimmten Lage, wie in
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in welchem V5 eine Stromquelle und V den Schalter zum Schliessen des Stromkreises bezeichnen. 17 ist eine Platte, welche an der Seite der Kamera befestigt und mit einer Sichtöffnung Tel versehen ist, die oberhalb der Öffnung in dem Flugzeugboden verläuft und das Beobachten der Fluglinie gestattet.
Zwecks Benutzung wird das Magazin mit den Platten beladen, wobei jede Platte von dem Rahmen
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und K1 in der Richtung des Uhrzeigers um den Drehzapfen K, so dass der Lenker M nach rechts verschoben wird und die Kurbel MI so weit dreht, dass der Nocken M2 um einen Winkel von etwa 900 verschwenh. -t wird, so dass der eine Nockenarm auf den Hebelarm J2 einwirkt und diesen verschwenkt, wodurch der Hebelarm J nach links verschoben wird und die Klinke J ausser Berührung mit dem Sperrade G2 bringt.
Der zweite Nockenarm M2 drückt dagegen den Fortsatz H2, so dass der Hebel gedreht wird, wodurch das Sperrad G2 frei wird und das Zahnrad Gl frei drehbar wird, während das Magazin bis auf den Boden der Kammer 03 herabgedruckt wird. Sobald das Magazin unterhalb des Fingers L gekommen ist, wird die Wirkung der Federn K5, H3 und J3 die Teile und Klinken in ihre dargestellte Arbeitslage zurückbringen.
Wenn das Magazin nach abwärts in der Kammer 03 geschoben wird, geht die ortsfeste Lichtabschluss-
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mit der Kante F3 der Verschlussplatte F, so dass diese letztere ortsfest bleibt mit ihrer unteren Kante im wesentlichen in der Brennebene der Kamera. Nachdem das Magazin ganz in das Abteil C3 eingeschoben wurde, wird der Deckelteil D'geschlossen und durch Drehen des Handgriffes d11 verriegelt.
Die Drehung dieses Handgriffes bringt den Vorsprung dz in Eingriff mit dem Vorsprung dG auf dem Rahmen d4, wodurch dieser Rahmen nach abwärts gepresst wird und die Zapfen d5 nach abwärts den Hebelarm drücken und den Hebelarm d2 nach aufwärts verschwenken, wodurch dieser letztere bei der Aufwärtsbewegung mit den Vorsprüngen F2 der Platte F in Berührung kommt und diese letztere nach aufwärts zieht, wie in Fig. 4 gezeigt. Dadurch wird zwischen der unteren Kante der Platte F und der oberen Kante der Platte t ein kleiner Schlitz freigelassen, durch welchen die in dem Magazin gehaltenen Platten in Übereinstimmung mit dem Schlitz frei hindurchgehen können.
Die Platte F wird dann wieder nach abwärts bewegt und der Schlitz verschlossen, wenn der Handgriff d11 zwecks Entriegelung des Deckplattenteiles D'umgekehrt gedreht wird, wobei diese Abwärtsbewegung durch die Wirkung von federbeeinflussten Kolben dP erreicht wird, welche an der Oberkante Fl der Platte F aufruhen und sie nach abwärts sobald pressen, wie die Hebel d2 die Abwärtsbewegung gestatten.
Um zu sichern, dass die Platte F das Magazin vollständig schliessen wird, bevor dasselbe aus dem Abteil 03 herausgezogen wird, ist ein Verschlussteil D vorgesehen, welcher durch die Drehung des Nockens D4 Über die Kante Fl der Platte F vorgesehen wird, so dass er die Platte in ortfester Lage hält, während das Magazin aus dem Abteil von Hand aus herausgezogen wird. Natürlich muss der Verschlussteil D5 zurückgezogen werden, bevor das Magazin aus dem Abteil herausgenommen werden kann.
Nachdem das Magazin in das Abteil eingeschoben wurde und die Klinken wieder in den Eingriff
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darin enthaltenen Platten nacheinander in Übereinstimmung mit dem Schlitz zwischen den beiden Lichtabschlussplatten F und f zu bringen. Dies wird bewirkt durch die Nocken 04, welche durch die Kurbel 0 und die Zahnräder 0\ 02 gedreht werden, so dass die Hebel NI und N2 und die Schubstange I dem Zapfen I3 eine Bewegung mitteilen werden, wodurch durch die Klinke J dem Sperrad G2 eine Drehung in der Richtung des Uhrzeigers übertragen wird, während die Halteklinke Hl das Sperrad und dadurch auch das Zahnrad G in richtiger Lage hält, so lange, bis die Platten herausgezogen und dann wieder in das Magazin zurückgeschoben werden.
Der Mechanismus zum Betätigen der Platten wird durch die Nocken 06 angetrieben, welche an der Welle O3 befestigt sind und durch den Mechanismus gemäss Fig. 4
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gerollt, und wenn dieser Wagen quer zu der Kammer 02 der Kamera nach rückwärts und nach vorwärts geschoben wird, wird das Sternrad Rio abwechselnd mit dem Anschlag ql0 und mit dem Anschlag Qll in Berührung kommen, wodurch der lotrechten Welle Q9 und dem Nocken Q8 eine stufenweise und absatz- weise Drehung mitgeteilt wird, welcher Nocken kreisförmig ist und mit vier Einschnitten q8 symmetrisch um seinen Umfang herum versehen-'ist, während die Zähne des Sternrades in einer Anzahl von acht ebenfalls symmetrisch angeordnet sind.
Der Anschlag QI0 ist derart angeordnet, dass bei der Berührung eines Zahnes des Sternrades dem letzteren eine Drehung von 15 mitgeteilt wird, während der Anschlag QU bei der Berührung mit dem Zahn des Sternrades beim Auswärtshub des Wagens dem Sternrad bzw. dem Nocken eine Drehung von 30 mitteilt. Der Nocken Qs wirkt auf die damit in Berührung stehenden Enden der Gleitstangen Q7 ein, welche ihrerseits auf die Hebel Q6, Q4 einwirken, deren Arme Q4 verschwenkt und nach einwärts gehalten werden, wenn die Enden q7 sich auf der höheren Aussenfläche des Nockens Q8 befinden, während diese Hebel die Lagen nach Fig. 7 und 3 einnehmen, wenn die mit den Nocken in Eingriff stehenden Enden q7 in die Einschnitte q8 eingreifen.
Angenommen, dass die Teile sich in der Lage nach Fig. 3 befinden, mit den Hebeln Q4 im Eingriff mit den Schlitzen in dem Rahmen R3, so wird der Wagen, wenn sich derselbe nach auswärts bewegt, den Rahmen und die eingeschlossene Platte über die Öffnung hinwegziehen, wobei der Rahmen zwischen den Schultern Rl und die Platte auf den Spitzen R2 in der Brennebene der Linse aufruht.
Nach der Aufnahme bewegt sich der Wagen zurück, um die Platte in das Magazin zurückzubefördern und der Finger Q4 kommt in Berührung mit einem Zahn des Sternrades und verleiht demselben sowie dem Nocken Q8 eine Drehung von 30 , wodurch die Spitzen q7 der Stangen Q7 aufspringen und auf dem höheren Teil des Nockens aufruhen, wodurch die Hebelarme Q4 in eine Lage zurückgezogen werden, in welcher deren Zapfen mit den Öffnungen der Schlitze R6 übereinstimmen.
Wenn der Wagen seinen Rückwärtshub beendigt, berühren die Anschläge q10 den nächstfolgenden Zahn des Sternrades und geben dem Nocken eine Drehung von 15 , wodurch die Spitzen q7 der Stangen Q7 noch auf dem höheren Teil des Nockens verbleiben, wodurch die Hebel ( noch nicht in die Schlitze des Rahmens eingreifen, wenn sich der Wagen wieder von dem Magazin wegbewegt.
Wenn der Wagen bei der Beendigung des Auswärtshubes umgekehrt wird, wird der Anschlag Ill des Zahn angreifen, welcher durch den Anschlag 910 um einen Bogen von 150 bewegt worden ist, und ihn um den Bogen von 30 bewegen, am Ende welcher Bewegung die Spitzen q7 auf dem höheren Teil des Nockens stehen und sich in einem Winkelabstand von 15 von dem nächsten Einschnitt q8 befinden, so dass, sobald der Wagen seine Einwärtsbewegung beendigt, die Zapfen Q6 in die Schlitze R6 eintreten, und da der Anschlag eo mit dem nächsten Zahn in Eingriff kommt und den Nocken um 15'dreht, so werden die Hebel Q4 nach auswärts verschwenkt und der Plattenrahmen Ra wird durch die Zapfen Q6 angegriffen.
Der Kameraverschluss, welcher das Licht von der Linse abschliesst, wird durch den Nocken 06 beeinflusst, welcher mittels des Armes S1 der Welle S und der Vorrichtung S8 den Verschluss betätigen.
Es wird bemerkt, dass die Gestalt der Nocken 04, wie in Fig. 4 gezeigt, eine solche ist, dass sie eine Grenze und Halt für die Bewegung der Welle 03 in jeder Richtung bewirkt, und es ist ersichtlich, dass die Nase U, welche an dem Zahnrad 02 sitzt, dieses Zahnrad, wenn es die Lage nach Fig. 2 und 9 angenommen hat, verriegelt, so dass die damit verbundene Welle gegen Drehung in der Rückwärtsrichtung verriegelt wird.
Der Mechanismus wird so verriegelt, nachdem eine Plattein die Arbeitslage in bezug auf die Kameralinse gebracht worden ist, während sämtliche bewegliche Teile, welche durch die Welle 03 betätigt werden, ortsfest gehalten werden, bis der Stromkreis V4 durch den Schalter va geschlossen wird, wodurch die beiden Magnete V und V1 erregt und die Ankerplatten V2 und V3 angezogen werden. Diese Ankerplatten kommen dann in Berührung mit dem Zapfen T5, welcher den Verschluss freigibt und dem Zapfen U, welcher die Klinke U3 beeinflusst. Die Kurbel O kann dann in umgekehrter Richtung für zwei Umdrehungen gedreht und dann wieder zurückgedreht werden.
Es ist ersichtlich, dass der Beobachter, welcher nach abwärts durch die Öffnung A2 in der Bodenplatte des Flugzeuges hindurchsieht, stets die Richtung beobachten kann, in welcher das Flugzeug sich bewegt, wobei er sich nach der Platte IV richten kann.
Durch Drehen der Kamera und der Platte B in der kreisförmigen Führung A. 4 kann derselbe die Kamera in dichter Annäherung an die Richtung halten, in welcher das Flugzeug tatsächlich fliegt, so dass die aufeinanderfolgenden Aufnahmen sich Ende an Ende überlappen, ohne dass eine Winkelverstellung in wesentlichem Betrage erfolgen kann.
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