AT101218B - Verfahren zur Wechselstromtelegraphie in langen homogenen Kabeln, insbesondere Seekabeln mit erhöhter Induktion. - Google Patents

Verfahren zur Wechselstromtelegraphie in langen homogenen Kabeln, insbesondere Seekabeln mit erhöhter Induktion.

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AT101218B
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Description


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  Verfahren zur Wechselstromtelegraphie in langen homogenen Kabeln insbesondere
Seekabeln mit erhöhter Induktion. 



   Es ist bekannt, dass man in neuerer Zeit bestrebt ist, bei   der Tell-graphie auf Leitungen   die Zeichen durch Wechselstrom als Träger zu übermitteln, wegen der damit verbundenen technischen Vorteile. 



  Ein neuer wesentlicher Vorteil ergibt sich bei der Anwendung dieses Verfahrens bei langen Seekabeln. Es zeigt sich nämlich, dass ein in die Leitung geschicktes Wechselstromzeichen nach einer der Fortpflanzungsgeschwindigkeit über das Kabel entsprechenden Zeit am Empfangsende sogleich mit seiner endgültigen Wechselstromamplitüde eintrifft, so dass ein am Anfang gegebenes Wechselstromzeichen im Empfänger zwar zeitlich gegen den Strom im Sender verschoben, dagegen in seiner Zeitdauer gleich demselben ist. 



   Aus der genauen Theorie und praktischen Versuchen folgt, dass dem ankommenden Wechselstromzeichen ein langsam verlaufender Gleichstromimpuls überlagert ist, wie es z. B. Fig. 1 veranschaulicht. Die Stärke des Gleichstromimpulses ergibt sich aus den folgenden Überlegungen. Ruft eine plötzlich an den Anfang des Kabels gelegte Gleichspannung E im Empfänger einen Strom von der Grösse 
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 hervor, wobei   q, (t)   eine Funktion der Zeit bedeutet, die bei langen Kabeln z. B. durch die ThompsonKurve dargestellt wird, so ergibt sich der zur Spannung am   Anfang/   gehörige Strom am Ende aus der Gleichung 
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 liche Veröffentlichungen aus dem Siemens-Konzern, III. Bd., 1.

   H.,"Die Ausbildung von dauernder Sinusschwingungen in einem langen, homogenen   Kabel"von     Fischen   und   Küpfmüller.   
 EMI1.4 
 Hier bedeutet   1e   den rein periodischen, Endstrom, U (t) den Ausgleichstrom, der sich nach Gleichung   (1)   darstellen lässt durch 
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 Die   Wechse1stromkomptonenle lässt sich   mit Hilfe der bekannten symbolischen Methoden berechnen. 



  So ergibt sich für den absoluten Betrag von le der Ausdruck 
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 wenn man den Strom am Imrzgeschlossenen Ende eines Kabels von der Länge 1 und mit der Dämpfung   p   sowie dem Wellenwiderstand Z betrachtet. Aus Gleichung   (2)   geht hervor, dass der flüchtige Ausgleichstrom in seiner Amplitüde mit wachsender Frequenz abnimmt, u. zw. wird bei genügend hoher Frequenz 

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 Man hätte daher durch Erhöhung der Frequenz ein Mittel, den Ausgleichstrom beliebig klein gegen den Arbeitsstrom Ie zu machen. Dieser strebt nämlich mit wachsender Frequenz dem Werte zu, wo ist. 
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   Demnach erscheint es günstig, für die   Trägerschwingung eine möglichst   hohe Frequenz zu wählen,   wie dies auch z.   B. aus dem Aufsatz von K. W. Wagner   :"Die Aussichten   der Telephonie und Telegraphie 
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   Arbeitsstrom 7   mit der Erhöhung der Frequenz verkleinert wird. 



   Einerseits erreicht man also durch Erhöhung der Frequenz den Vorteil der Verkleinerung des störenden Ausgleichsstromes, anderseits ist damit der Nachteil verbunden, dass auch die Zeichenströme erheblich geschwächt werden : bei genügend hoher Frequenz werden die Arbeitsströme sogar verschwindend klein gegen den Ausgleichstrom. 



   Die Erfindung gibt nun ein Mittel, wie man aus diesen beiden   entgegenstehenden Erscheinungen   im voraus für jedes Kabel den günstigsten Wert der Schwingungszahl bestimmen kann. Dieser günstigste 
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Claims (1)

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AT101218D 1923-03-16 1923-08-13 Verfahren zur Wechselstromtelegraphie in langen homogenen Kabeln, insbesondere Seekabeln mit erhöhter Induktion. AT101218B (de)

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