DE547423C - Tastanordnung fuer fremdgesteuerte Roehrensender, deren Hauptroehre getastet wird - Google Patents

Tastanordnung fuer fremdgesteuerte Roehrensender, deren Hauptroehre getastet wird

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DE547423C
DE547423C DE1930547423D DE547423DD DE547423C DE 547423 C DE547423 C DE 547423C DE 1930547423 D DE1930547423 D DE 1930547423D DE 547423D D DE547423D D DE 547423DD DE 547423 C DE547423 C DE 547423C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/04Modulator circuits; Transmitter circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Transmitters (AREA)

Description

Bei der Telegraphietastung von drahtlosen Sendern wird die Forderung gestellt, daß die Zeichen möglichst abgerundet sind, damit die Frequenzbreite des Senders möglichst klein ist, wodurch in dem beschränkten Wellenbereich viele Sender nahe beieinander arbeiten können. Werden nämlich eckige Tastzeichen zugelassen, so ergeben sich viele höhere Harmonische, durch welche das Frequenzband verbreitert wird. Es sind zwar schon verschiedene Vorschläge gemacht worden, durch welche eckige Tastzeichen vermieden werden sollen, jedoch besitzt der erfindungsgemäße gegenüber diesen besondere Vorteile.
Gemäß der Erfindung wird in die Anodenstromspeiseleitung des Hauptsenders eines fremdgesteuerten Senders ein Dämpfungsmittel eingeschaltet, welches nur ein langsames Ansteigen und Abfallen des Anodenstromes bei der Tastung des Hauptsenders zuläßt. Der Steuersender schwingt also während der Tastpausen ungehindert durch. Würde man nämlich den Steuersender tasten, so würden sich auch wieder eckige Zeichen
as ergeben, denn die Schwingungen setzen bei einem bestimmten Wert plötzlich ein. Bei der erfindungsgemäßen Tastung dagegen wird ein ganz langsamer und stetiger Anstieg des Anodenstromes und damit der Schwingungen ohne irgendwelche Abreiß- oder Zieherscheinungen erreicht.
Eine beispielsweise Anordnung zur Durchführung des Erfindungsgedankens ist in der beiliegenden Abbildung, dargestellt. Die Steuersenderöhre ist mit St und die Hauptsenderöhre mit H bezeichnet. Der Steuersender besitzt einen Schwingungskreis, der aus der Induktivität L1 und der Kapazität C1 gebildet wird", von welchem über die Induktivität L2 die Ankopplung des Hauptsenders erfolgt. Die Induktivität L2 liegt im Gitterkreis der Hauptsenderöhre H. Ihr Gitter ist durch das Potentiometer P, das an irgendeiner passenden Spannungsquelle liegt, derart negativ vorgespannt, daß bei den Tastpausen keine Energieübertragung vom Steuer- zum Hauptsender stattfinden kann. Die Hauptsenderöhreii arbeitet auf den Nutzschwingungskreis aus der Induktivität L3, der Kapazität C2, der mit der Antenne A gekoppelt ist. Die bisher beschriebene Anordnung ist die bei fremdgesteuerten Röhrensendern übliche. Würde man die Taste T, durch welche das Potentiometer P überbrückt wird, drücken; so würde der Anodenstrom in der Hauptsenderöhre durch die Veränderung der Gitterspannung sehr rasch ansteigen und sich eckige Tastzeichen ergeben. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß in die Anodenstromzuführungsleitung zur Hauptsenderöhre H ein Dämpfungsglied D eingeschaltet ist, damit der Anodenstrom langsam ansteigt. Entweder besteht dasselbe aus einem einfachen Ohmschen Widerstand, besser ist jedoch eine Kombination von In- 6g duktivitäten und Kapazitäten.
• Gemäß der weiteren Erfindung wird dieses Dämpfungsglied D1 um höhere Harmonische der Tastfrequenz besonders wirksam zu vermeiden, so abgestimmt, daß von einer bestimmten Frequenz an sämtliche höheren Harmonischen unterdrückt werden. Es ist leicht einzusehen, daß mit diesen einfachen Mitteln der beabsichtigte Effekt sehr leicht erzielt werden kann.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Tastanordnung für fremdgesteuerte Röhrensender, deren Hauptröhre getastet wird, dadurch gekennzeichnet, daß 2ur Beseitigung eckiger Tastzeichen in die Anodenstromspeiseleitung des Hauptsenders ein Dämpfungsmittel eingeschaltet ist.
2. Tastanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Anodenspeisestromkreis eine Kombination von Kondensatoren, Induktionsspulen und Widerständen liegt;
3. Tastanordnung nach Anspruch 1 g0 und 2, gekennzeichnet durch eine derartige Abstimmung der Dämpfungselemente, daß höhere Harmonische der Tastfrequenz unterdrückt werden.
*) Von dein Patentsucher ist als der Erfinder angegeben wordetti
Dr. Felix Gerth in Berlin-Tempelhof.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930547423D 1930-03-04 1930-03-04 Tastanordnung fuer fremdgesteuerte Roehrensender, deren Hauptroehre getastet wird Expired DE547423C (de)

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US3569969A (en) * 1964-02-17 1971-03-09 John W Lemon Jr Magnetic induction, audiofrequency selective, remote control system

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US1938379A (en) 1933-12-05

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