AT101013B - Verfahren zur Herstellung von Lederbrokaten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Lederbrokaten.

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AT101013B
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Martin Zimmer
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  Verfahren zur Herstellung von Lederbrokaten. 



   Unter der   Bezeic1mung "Brokate" waren bi, her   ganz allgemein schwere Seidengewebe bekannt, welche mit   Gold-und Silberfäden durchwirkt und gemustert   waren. Derartige Brokate sind   naturgemäss   von sehr begrenzter Haltbarkeit, da sie einerseits selbst bei Verwendung echter Metalle doch mit der Zeit bald ihren zarten Glanz und ihre eigentliche Metallfarbe verloren und schwarz oder unansehnlich wurden, 
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 aus Leder besteht, das in einer solchen Weise behandelt und bearbeitet ist, dass es in jeder Beziehung auf das vollkommenste dem besten Seidenbrokat gleicht, denselben aber an Haltbarkeit, sowohl in bezug auf den Stoff selbst als auch in bezug auf die Brokatmusterung ganz bedeutend übertrifft.

   Auf diese Weise ist ein Brokat zu erzielen, der nicht nur überall dort, wo sonst Seidenbrokat verwendet wurde, mit Vorteil angewendet werden kann, sondern der sich auch für sehr viele andere Zwecke, zu denen Brokat von Seide lediglich seiner geringen Festigkeit wegen nicht verwendet werden konnte, unbedenklich benutzt werden kann und der somit ganz neue Anwendungsgebiete zu schaffen in der Lage ist. 



   Es ist allerdings bekannt, Leder nach einer vorbereitenden Behandlung und einer Grundierung seiner Oberfläche mit   Gold-oder Silberblattmetall,   und als Ersatz für letzteres auch mit Aluminiumblattmetall zu belegen und die Metallschicht dann zur Sicherung zu lackieren. Hiedurch wird aber lediglich sogenanntes Gold-oder Silberleder erhalten, dessen Anwendungsgebiet ein sehr beschränktes ist, während nach der vorliegenden Erfindung ein Material erhalten wird, welches in seinem ganzen Aus- 
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   Das Verfahren arbeitet mit echtem Gold, verwendet aber an Stelle des echten Silbers, obwohl dieses ebenfalls benutzt werden kann, besondere Aluminiumlegierungen, welche nicht den Nachteil haben, sich an der Luft oder unter dem Griff der Hand dunkel zu färben. Das Verfahren setzt sieh wie folgt, zusammen :
Das Leder, u. zw. vorzugsweise Chromleder oder nach bestimmten Verfahren   gegerbtes   Leder, wird nach einer glättenden und die ganze Oberfläche gleichmässig machenden Vorbearbeitung in passende Rahmen gespannt und im gespannten Zustand mit Grundiermitteln, wie   Eiweiss, Stärke,   Gummi usw. grundiert und dann mit echtem Blattgold oder Blattaluminium belegt.

   Nach etwa 24stÜndigem Trocknen in staubfreien Trockenräumen eventuell unter Schaffung einer dem Grundiermittel entsprechenden Trockentemperatur werden die Felle von dem Rahmen abgespannt und nun in der Steindruckpresse bzw. nach irgendeinem andern geeigneten Druckverfahren mit dem Muster farbig bedruckt. Sollen diese Muster in einem anderen Metallton erscheinen, so werden sie, noch bevor der Druck trocken ist, mit dem betreffenden Blattmetall belegt. Hierauf erfolgt nochmalige Trocknung und Entfernung des   überschiessenden   Blattmetalle. Falls noch eine weitere farbige Musterung erfolgen soll, findet diese darauf im Druckverfahren statt. Sobald dann alle Farben vollkommen trocken sind, wird das Leder mit einer 
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 Diese   Prägung   erfolgt eventuell unter entsprechender   Erwärmung   der Prägeplatte bzw.

   Prägewalze. Damit ist das Produkt fertig und kann unmittelbar seiner Verwendung zugeführt werden, es kann aber auch für bestimmte Zwecke noch mit einer Schutzschicht aus einem geeigneten glasklaren Decklack überzogen werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Lederbrokaten, dadurch gekennzeichnet, dass das Leder, nachdem es in bekannter Weise nach einer die Fläche gleichmässig gestaltenden Vorbearbeitung in Rahmen eingespannt und mit Eiweiss, Stärke, Gummi usw. grundiert und mit Blattgold oder Blattilbpr bzw. Blat1- aluminium belegt und getrocknet ist, im Druckverfahren mit der gewünschten ein-oder mehrfarbigen Musterung bedruckt und dann nach dem völligen Trocknen des Druckes mittels einer PrägepJa1tr oder Prägewalze mit dem Seidenmuster geprägt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT101013D 1924-03-29 1924-03-29 Verfahren zur Herstellung von Lederbrokaten. AT101013B (de)

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