AT100248B - Fallschirm-Anordnung für Luftfahrzeuge mit geschlossener Kabine. - Google Patents

Fallschirm-Anordnung für Luftfahrzeuge mit geschlossener Kabine.

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AT100248B
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Dornier Metallbauten Gmbh
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  Fallschirm-Anordnung für Luftfahrzeuge mit geschlossener Kabine. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Fallschirm-Anordnung für Luftfahrzeuge, insbesondere für solche Luftfahrzeuge mit geschlossenen Kabinen, bei welchen die Fallschirme am Tragkörper, also ausserhalb der Kabinen in der Nähe der   Ausstiegöffnungen,   wie Fenster, Türen u. dgl. untergebracht sind. 



   Es sind zwar schon Fallschirm-Anordnungen bekannt, bei welchen die Zugleinen der Fallschirme durch die Kabinenöffnung   hindurchgeführt   und mit den Anschnallgürteln od. dgl. verbunden sind, wobei die Fallschirme in Hohlräumen der Tragkörper untergebracht sein können. 



   Der Nachteil, der diesen Fallschirm-Einrichtungen anhaftet, besteht hauptsächlich darin, dass die Fallschirme als solche in zu grosser Entfernung von den Ausstiegöffnungen untergebracht sind, so dass die Insassen nicht wie erforderlich, unmittelbar in senkrechter Richtung abspringen können. Unter Umständen werden die Abspringenden, insbesondere bei abnormaler Lage eines gefährdeten Luftfahrzeuges gegen letzteres geschleudert und dann in Lebensgefahr gebracht. 



   Zweck der Erfindung ist, diesen Nachteil dadurch zu behindern, dass die Fallschirme in an der Tragkörperunterseite unmittelbar neben der Kabinen-Seitenwand und über den Ausstiegöffnungen angeordneten Hohlräumen untergebracht werden. Durch diese besondere Anordnung ist die Entfernung zwischen den Fallschirmen und deren Tragteilen auf das geringmöglichste Mass verringert und damit auch die Entfernung der Fallschirme von den   Ausstiegöffnungen,   d. h. die freie Leinenstrecke am kürzesten. 



  Insbesondere wird dadurch ein unmittelbar senkrechter Absprung ohne Schwingen und Schleudern gewährleistet. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1 eine Teilseitenansieht eines mit der erfindungsgemäss ausgebildeten Sicherheitsvorrichtung ausgestatteten Flugzeuges, Fig. 2 den Schnitt nach   A-. A   der Fig.   1,   Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Teil eines   Starrluftschiffes.   



   In Fig. 1 und 2 ist auf dem nur teilweise dargestellten Rumpf a das Tragdeck b unmittelbar aufgesetzt. In dieses sind Behälter c eingebaut, in denen die Fallschirme d untergebracht sind. Die Leinen e, die die Fallschirme d mit den Anschnallgurten f verbinden, können durch einen Ausschnitt 9 in dem Fensterrahmen h in den Fahrgastraum geführt sein, so dass die   Anschnallgurten f jederzeit   angelegt werden können und im geeigneten Augenblick der Absprung, nachdem die Fenster herabgeschoben sind, erfolgen kann. Hiebei klappt der als Scharnierdeckel ausgebildete Boden b des Behälters   c   nach unten. Zweckmässig wird durch Federn dafür gesorgt, dass sich der Deckel i selbsttätig wieder schliesst. 



   Eine zweite   Ausführungsmöglichkeit   ist in der Fig. 2 rechts gezeigt. 



   Hier ist der Anschnallgurt zusammen mit dem Fallschirm in den   Behälter   1 untergebracht. An den Anschnallgurt k ist eine   Zugleine M :   befestigt, die ausserhalb des Fensters n soweit herabgeführt ist, dass sie bei geöffnetem Fenster leicht erreichbar ist. Mit Hilfe dieser Zugleine m kann der Anschnallgurt k lUS dem Behälter herausgezogen werden, während der Fallschirm in dem Behälter bleibt. 



   Die Fig. 3 entspricht vollständig der Fig. 2, nur tritt hier an Stelle des Tragdecks b der Fig. 1 und 2 der   Luftschifftragkörper < *.  

Claims (1)

  1. EMI2.1 Fallschirme (ri) bei bekannterweise unmittelbar an die Tragkörperunterseite (b,o) anstossendem Kabinenkörper (a) in knapp neben dessen Seitenwandungen vorgesehenen Vertiefungen (1) an der Tragkörperunterseite untergebracht sind. EMI2.2
AT100248D 1922-04-20 1922-10-03 Fallschirm-Anordnung für Luftfahrzeuge mit geschlossener Kabine. AT100248B (de)

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