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Sitzanordnung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Autobusse.
Die in den heute im Gebrauch befindlichen Autobussen eingebauten Doppelsitze haben den Nachteil, dass es bei genügender Breite der Sitze dem Fahrgast fast unmöglich ist, durch den verbleibenden schmalen Gang zwischen den Sitzen durchzukommen. Der Gang kann aber nicht breiter gemacht werden, da die Gesamtbreite des Wagens durch behördliche Vorschrift festgelegt ist.
Die Erfindung betrifft nun eine Sitzanordnung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Autobusse, bei der dieser Mangel dadurch behoben wird, dass von zwei nebeneinander befindlichen Sitzen der eine fest angeordnet, der andere dagegen zusammenlegbar und in einen neben dem festen Sitz befindlichen Kasten durch Drehung um 90 nach oben versenkbar ist, derart, dass er für den feststehenden Sitz als Armlehne dient.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Ansicht des erfindungsgemässen Klappsitzes im Gebrauchszustand, Fig. 2 eine Ansicht des Sitzes im zusammengeldappten und versenkten Zustand und Fig. 3 und 4 einen Grundriss bzw. einen Seitenriss zu Fig. 2. Die Sitze A und B sind vollständig gleiche Normalsitze. Die Lehne des sitzes A ist um die Achse R- klappbar. Im heruntergeklappten Zustand legt sich die Lehne auf den Sitzpolster des Sitzes A. Am Sitzrahmen des Sitzes A. sind vorne und rückwärts Stifte 0 vorgesehen, die in Führungs- schlitzen S, welche in der Vorder-und Rückwand des Kastens D, in den der zusammengeklappte Sitz A versenkt wird, gleiten.
Der Klappsitz A steht unter dem Einfluss von Federn, welche ihn einerseits an den Sitz B heranzuziehen und anderseits im zusammengeklappten Zustand in den Kasten D zu versenken trachten. Zu diesem Zwecke sind zwei Federn F, Fi, die am Rahmen des Sitzes B festgemacht sind, mit einem Drahtseil verbunden, welches über eine Rolle Ri, die an der unteren Innenkante des Kastens D befestigt ist, und über eine Rolle R2, die an der unteren Kante des Rahmens des Sitzes A befestigt ist (Fig. 1 und 2), läuft. Durch diese Anordnung sind die zwei Zugkomponenten gegeben, von welchen die eine in der Richtung der Versenkung des Klappsitzes in den Kasten, die andere in der Richtung des Anreihens an den Sitz B wirksam ist. Rings um die Sitzlehne ist ein vernickeltes Stahlrohr Z angebracht, welches im versenkten Zustand als Armlehne dient (Fig. 2-4).
Der Vorgang beim Zusammenlegen des Sitzes ist folgender : Die Lehne des Sitzes J. wird um die Achse R- R auf die Sitzfläche des Sitzes A. heruntergeklappt, sodann wird der zusammengeklappte Sitz nach links geschoben und dabei um die durch die Stifte C gebildete Achse um 90 gedreht. Die Stifte C selbst gleiten dabei im Schlitz S, bis sie das untere Ende desselben erreicht haben, bei welcher Stellung sich der Sitz in seiner versenkten Lage im Kasten D befindet.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Sitzanordnung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Autobusse, dadurch gekennzeichnet, dass von zwei nebeneinander befindlichen Sitzen (A, B) der eine (B) fest angeordnet, der andere (A) dagegen zusammenlegbar und in einen neben dem festen Sitz befindlichen Kasten (D) durch Drehung um 90 nach oben versenkbar ist, derart, dass er für den feststehenden Sitz eine Armlehne bildet.
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