EP4499246B1 - Zweidimensionales puzzle mit zuordnungshilfe - Google Patents
Zweidimensionales puzzle mit zuordnungshilfeInfo
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- EP4499246B1 EP4499246B1 EP22839662.8A EP22839662A EP4499246B1 EP 4499246 B1 EP4499246 B1 EP 4499246B1 EP 22839662 A EP22839662 A EP 22839662A EP 4499246 B1 EP4499246 B1 EP 4499246B1
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- A63F2011/0076—Game concepts, rules or strategies with means for changing the level of difficulty
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Description
- Die Erfindung befindet sich auf dem Gebiet der Gesellschaftsspiele und betrifft ein Puzzle, das die Auffindung der Position von einzelnen Puzzleteilen erleichtert.
- Unter einem Puzzle versteht man ein mechanisches Geduldspiel, genauer gesagt ein Legespiel, bei dem versucht wird, die einzelnen Puzzleteile wieder zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Das englische Wort dafür lautet jigsaw puzzle ("Laubsägen Rätsel"), da die ersten Spiele mit der Laubsäge hergestellt wurden. Genauer gesagt wurde das erste Puzzle 1766 in England vom Kupferstecher und Kartenhändler John Spilsbury (1739-1769) hergestellt. Dazu klebte er eine Landkarte von Großbritannien auf ein Holzbrettchen und zersägte dieses entlang der Grenzlinien der verschiedenen Grafschaften. Die Spieler mussten dann versuchen, die Karte wieder zu vervollständigen.
- Heute gehören Puzzles zu den beliebtesten Spielformen, da man sie sowohl alleine als auch zu zweit oder in einer kleinen Gruppe spielen und jederzeit unterbrechen kann. Der Spielwarenindustrie haben die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Lockdowns einen weiteren Schub gegeben. So berichtete der Marktführer Ravensburger, dass er allein im Jahr 2020 mehr als 32 Millionen Puzzles verkauft habe, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um mehr als 10 % entspräche.
- So beliebt Puzzles auch sind, so sinkt mit steigendem Schwierigkeitsgrad die Frustrationsgrenze, ab der man das Spiel aufgibt, da es als zu schwierig bzw. unmöglich erscheint, weitere Puzzleteile in das bereits bestehende Motiv einzufügen. Das ist typischerweise dann der Fall, wenn der Rand und vielleicht einige markante Motivabschnitte zusammengesetzt sind und die verbliebenen Puzzleteile von der Farbe oder dem Motivhintergrund so ähnlich sind, dass jede weitere Zuordnung eines mühsamen Versuch- und Irrtumsprinzips bedarf.
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DE 20 2013 009963 U1 (FEHRENTZ ) betrifft ein Puzzle mit einer Vielzahl von aus einem Trägermaterial (4) herausgetrennten Einzelteilen (2), die zu einem Bild zusammensetzbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial (4) an mindestens einer Oberfläche (1', 1") eine Maserung (5), gebildet durch die Verwendung eines Naturwerkstoffs, aufweist. Der relevante Inhalt des Puzzles besteht jedoch ausschließlich darin, dass es über einen Rahmen verfügt. -
) betrifft anspruchsgemäß ein "Unterhaltungsgerät" basierend auf einer Oberfläche, die ein Muster oder ein Bild trägt, das wie bei einem Puzzle in ineinandergreifende Teile zerlegt ist. Auf der anderen Seite befindet sich ein weiteres Bild. Diese Teile können umgedreht werden, so dass sie zu einem anderen Muster oder Bild wieder zusammengesetzt werden können. Die Rückseiten der Bilder können unterschiedlich gefärbt sein und entsprechend ihrer Position Kennzeichnungen oder Zeichen tragen. Nach dem Zusammenbau durch einen Spieler benutzt ein zweiter Spieler einen durchsichtigen Rahmen, der durch ein nummeriertes Raster unterteilt ist, um aus den gegebenen Informationen ein Bild zu erstellen. Das Dokument ist eher nicht relevant.FR 2385420 A1 (BOHBOT -
US 2005 0167913 A1 (MUCCI ) betrifft ein Puzzle, das auf der Rückseite sowohl eine Farbkennung als auch Zahlen enthält. Puzzleteilchen gleicher Farbe gehören zu gleichen Bereichen des Puzzles, ansonsten sind die Teile durchnummeriert, es wird jedoch kein Koordinatensystem aufgespannt. -
EP 12 93 236 B1 (HAUSEMANN ) betrifft ein Puzzle mit mehreren Puzzleelementen (2; 4), die jeweils in einer bestimmten Position in einer Anordnung (1) zu platzieren sind, wobei mindestens einige der Puzzleelemente (2; 4) eine Markierung (3, 5) aufweisen, wobei die Markierung (3, 5) einen Code enthält, der sich auf die Position des Puzzleelements (2; 4) in der Anordnung (1) bezieht, dadurch gekennzeichnet, dass der Code in der Markierung (2; 4) so verborgen ist, dass er erst dann erkennbar wird, wenn eine bestimmte Handlung durchgeführt wird. Ein Koordinatensystem ist nicht vorhanden. - Im japanischen Patent
) wird vorgeschlagen, die Rückseite von Puzzleteilen mit QR-Codes zu bedrucken. Will der Spieler wissen, wo ein konkretes Puzzleteil im Puzzle zu positionieren ist, muss er den QR-Code auslesen und erhält dann eine nicht näher erklärte Positionsangabe. Diese Vorgehensweise ist jedoch enorm aufwendig, sowohl in der Herstellung als auch in der Anwendung. Zudem fehlt es bei dieser Alternative an einer klaren Positionierung, da das Puzzle keine Koordinateneinteilung aufweist.JP 6755232 B2 (KOYO -
betrifft ein Puzzle, bei dem alle Teilchen auf ihrer Rückseite Koordinatenangaben tragen, so dass jedes Teilchen in einem Koordinatensystem lokalisiert werden kann. Nicht offenbart wird, dass das Puzzle über einen Rand verfügt, der zusätzlich noch die Koordinatenangaben enthält.JP 09299610 A1 -
WO2004004851 A2 betrifft ein Puzzle, bei dem die Teile zu verschiedenen Motiven zusammengesetzt werden können. In einer Ausführungsform hat das Puzzle einen Satz von Teilen, die in einer Anordnung miteinander verbunden werden können, um ein erstes Bild zu bilden, und in einer zweiten unterschiedlichen Anordnung miteinander verbunden werden können, um ein zweites Bild auf der Rückseite der Teile zu bilden. Alternative Ausführungsformen können in drei oder mehr verschiedene Anordnungen gebracht werden, die unterschiedlich geformt sein können. - Ausgehend von
ist festzustellen, dass das gezielte Aufbringen von genau einem Buchstaben als Y-Koordinate und genau einer Zahl als X-Koordinate erweist sich in der Praxis herstellungstechnisch außerordentlich schwierig, , da beim Bedrucken der Vorder- und der Rückseite sowie beim späteren Ausstanzen der Puzzleteile Abweichungen von mehreren Millimetern in horizontaler und vertikaler Richtung auftreten können. Aus diesem Grund kann in einem Puzzle ein fehlendes Puzzleteil nicht so leicht durch das "gleiche" Puzzleteil aus einem Puzzle mit dem gleichen Motiv ersetzt werden. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das Puzzleteil von der Form her zwar passt, aber sich nicht korrekt in das Gesamtmotiv einfügt. Das Gleiche gilt für das Motiv der Rückseite. Die Koordinatenangabe für das betreffende Puzzleteil kann fehlen, unvollständig sein oder auch mehrdeutig sein. Somit ist es unmöglich, dass alle Puzzleteile eines Produktionsvorgangs genau die Koordinaten auf der Rückseite vorweisen, die man braucht, um die einzelnen Puzzleteile im Koordinatensystem richtig einzuordnen.JP 09299610 A1 - Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung hat daher darin bestanden, das Auffinden und die Zuordnung von Puzzleteilen in einem solchen Legespiel zu erleichtern, ohne den Spaß am Spiel zu vermindern und dabei gleichzeitig eine Lösung zur Verfügung zu stellen, die herstellungstechnisch einfach und zuverlässig umzusetzen ist und damit die Nachteile des Stands der Technik ausräumt.
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein zweidimensionales Puzzle mit Zuordnungshilfe,
- bestehend aus einer Vielzahl von unregelmäßig geformten Puzzleteilen, die jeweils über mindestens eine Aussparung und/oder mindestens eine Ausstülpung verfügen, so dass sie zusammengefügt so in Zeilen und Spalten angeordnet werden können, dass sie dabei ein vorgegebenes Motiv, wie z.B. ein Bild, eine Photographie oder ein geometrisches Muster, ergeben,
welches sich dadurch auszeichnet, dass - das Puzzle entlang der X- und der Y-Achse des durch die Puzzleteile gebildeten Rechteckes über eine Koordinateneinteilung verfügt, so dass sich Reihen und Spalten bilden, und
- die Puzzleteile auf ihrer Rückseite über eine Angabe verfügen, die ihnen in dem durch X- und Y-Achse aufgespannten Koordinatensystem ihren zugehörigen Platz zuweist, wobei
- die Angabe der X-Koordinate über jeweils eine vollständige Reihe betrachtet sowie die Angabe der Y-Koordinate über jeweils eine vollständige Spalte betrachtet mehrfach vorhanden ist, und entweder die Angabe der X-Koordinaten in den jeweiligen vollständigen Reihen oder die Angabe der Y-Koordinaten in den jeweiligen vollständigen Spalten in einer Schriftgröße erfolgt, so dass die entsprechende Angabe auf der Rückseite jedes Puzzleteils etwa 10 bis etwa 50mal vorhanden ist und dabei die gesamte zur Verfügung stehende Fläche ausfüllt.
- Der Sinn des Spiels ist es, die Puzzleteile so anzuordnen und zusammenzufügen, dass sich das vorgegebene Bild ergibt. Dazu werden die Puzzleteile parallel zur X-Achse in Reihen und parallel zur Y-Achse in Spalten angeordnet. Eine "vollständige Reihe" meint dabei, alle Puzzleteile die die gleiche Y-Koordinate, aber fortlaufend unterschiedliche X-Koordinaten haben (beispielsweise Y1 kombiniert mit A1, A2, A3 ... A40). Eine "vollständige Spalte" meint entsprechend alle Puzzleteile, die die gleiche X-Koordinate, aber fortlaufend unterschiedliche Y-Koordinaten aufweisen (beispielsweise X1 kombiniert mit A1, B1, C1 ... Y1).
- In einer ersten bevorzugten Ausführungsform erfolgt entweder die Angabe der X-Koordinaten in den jeweiligen vollständigen Reihen oder die Angabe der Y-Koordinaten in den jeweiligen vollständigen Spalten in einer Schriftgröße, so dass die entsprechende Angabe auf der Rückseite jedes Puzzleteils etwa 10 bis etwa 50mal vorhanden ist und dabei die gesamte zur Verfügung stehende Fläche ausfüllt.
- In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Angabe der jeweils komplementären Koordinate in den jeweiligen vollständigen Reihen bzw. Spalten dergestalt, dass die entsprechende Angabe auf der Rückseite jedes Puzzleteils etwa 2 bis etwa 8mal und insbesondere etwa 3 bis etwa 5mal vorhanden ist und dabei nur einen Teil zur Verfügung stehende Fläche ausfüllt.
- Weiterhin ist bevorzugt, dass Schriftgröße und/oder Schriftstärke der einen Koordinatenangabe und Schriftgröße und/oder Schriftdicke der anderen Koordinatenangabe sich um den Faktor 1,5 bis 5 unterscheiden. Beispielsweise können gleiche oder verschiedene Fonts in den Schriftgrößen Punkt 10 und Punkt 16 verwendet werden.
- Weiterhin ist es vorteilhaft, zwei oder alle drei genannten Ausführungsformen miteinander zu verbinden.
- Die vorgeschlagene Ausführungsform löst die Aufgabe in einfacher, aber umfassender Weise. Gegenüber dem Stand der Technik ist sowohl das Bedrucken der Rückseite der Puzzleteile mit einer Koordinatenangabe wesentlich einfacher als beispielsweise die Vergabe von QR-Codes insbesondere dann, wenn die Puzzle 1000 und mehr Teile enthalten. Auch das Auffinden ist sofort ohne weitere technische Hilfsmittel möglich. Der Spielspaß wird auch nicht vermindert, da die Puzzleteile ja üblicherweise mit der Motivseite nach oben vorsortiert werden und der Spieler erst dann, wenn er wirklich nicht mehr weiterweiß, einzelne Puzzleteile wenden muss. Durch die Angabe eines Koordinatensystems ist zudem eine sichere Positionierung rasch und zuverlässig möglich. Gleichzeitig ist die Art und Weise, wie die Rückseite mit Buchstaben und Ziffern bedruckt wird, herstellungstechnisch einfacher und sicherer.
- Die erfindungsgemäße Ausführungsform lenkt den Spieler zudem nicht vom normalen Spielen ab. Beim Vorsortieren nimmt er flüchtig ein die Rückseite der einzelnen Puzzleteile ausfüllendes Muster wahr. Erst wenn er im Spiel bewusst ein Puzzleteil von der Motivseite auf die Rückseite umdreht, kann er bei der Betrachtung dieser Rückseite umgehend die Koordinatenangabe erkennen,
- Puzzle bestehen aus Puzzleteilen, die in der Regel ähnliche bis gleiche Größen aufweisen, aber unregelmäßig geformt sind. Sie verfügen über mindestens eine Aussparung und/oder mindestens eine Ausstülpung, die so zu einander passen, dass sich die Puzzleteile zusammensetzen lassen, um schließlich ein Muster oder - in der Regel - ein Motiv gemäß Vorlage zu ergeben. Dabei enthalten Puzzles unterschiedliche Puzzleteile, nämlich solche mit einer oder zwei flachen Kanten, die den Rand bilden und solchen, die über 1, 2, 3 oder 4 Aussparungen und 1, 2, 3 oder 4 Ausstülpungen verfügen, wobei die Summe aus Aussparungen und Ausstülpungen bei den Puzzleteilen, die nicht zum Rand gehören, in aller Regel 4 beträgt, so dass eine optimale Verbindung zwischen den Puzzleteilen gewährleistet ist.
- Essentiell für die vorgeschlagene Lösung ist, dass das Puzzle über eine Koordinateneinteilung verfügt, da nur so eine sichere Zuordnung der Puzzleteile möglich ist. Hierzu kommen unterschiedliche Ausführungsformen in Frage. Eine Möglichkeit besteht darin, dass das Puzzle in einen vorgegebenen und entweder mitgelieferten oder separat angebotenen Rahmen eingelegt werden muss. Dies stellt eine beliebte Variante dar, da es einfach und sicher ist, ein begonnenes Puzzle zur Seite zu stellen und später weiter zu spielen, ohne dass die bisher zusammengefügten Puzzleteile wieder auseinanderbrechen. In diesem Fall kann das Koordinatensystem einfach auf den Rahmen aufgedruckt werden.
- Bei Puzzles die einen größeren Umfang an Puzzleteilen besitzen, ist die Variante mit einem festen Rahmen eher selten. Hier kann die Lösung darin bestehen, die Koordinateneinteilung auf separate Streifen beispielsweise aus Papier, Karton, Plastik, Metall oder anderem Material zu drucken, die der Spieler dann an den Rand des Puzzles anlegen kann, um auf diese Weise ein Koordinatensystem aufzuspannen.
- Die vorliegende Lösung ist für alle zweidimensionalen Puzzles geeignet, welche eine vorzugsweise rechteckige Form aufweisen und so eine Koordinatenangabe ermöglichen. Als zweidimensional sind solche Puzzles zu verstehen, bei denen die Puzzleteile nur in zwei Dimensionen angeordnet werden müssen. Damit sind auch solche Puzzles gemeint, bei denen die Puzzleteile selbst nicht nur eine Länge und Breite - entsprechend X- und Y-Achse - aufweisen, sondern zudem über eine nennenswerte Höhe verfügen und gegebenenfalls ein Relief besitzen, so dass das fertige Puzzle selbst dreidimensional erscheint.
- Typisch weisen die Puzzles 100 bis 5.000 Teile auf. Grundsätzlich ist die Erfindung aber auch auf größere Puzzles anwendbar, die bis zu 48.000 Teile aufweisen. Die Anwendbarkeit von Variante 1 (Rahmen) sinkt mit der Anzahl der Puzzleteile, während die Anwendbarkeit von Variante 2 (Streifen) mit der Anzahl der Puzzleteile steigt. Grundsätzlich ließe sich die Lösung auch auf 3dimensionale Puzzle übertragen, wobei die Angabe in einem entsprechenden Koordinatensystem natürlich deutlich komplizierter wäre.
- Es hat sich als besonders einfach und daher vorteilhaft erwiesen, die Koordinaten auf der X-Achse mit Zahlen und auf der Y-Achse mit Buchstaben oder umgekehrt anzugeben. Dementsprechend enthalten die Puzzleteile auf ihrer Rückseite jeweils ihre zugehörige Koordinate in Form der Angabe eines Buchstabens und einer Zahl.
- Die Abbildungen 1 und 2 zeigen wie eine Röntgenaufnahme Muster eines 1000-Teile-Puzzles mit aufgedruckten Koordinaten auf der Rückseite der Puzzleteile. Jede Reihe der Puzzleteile ist über die gesamte zur Verfügung stehende Fläche in mehreren Abfolgen mit dem jeweiligen Buchstaben bedruckt, der diese Teile entlang der X-Achse positioniert. Das gleiche trifft für die Spalten zu, bei denen die Zahlen die die Puzzleteile entlang der Y-Koordinate positionieren, ebenfalls mehrfach auf jedem Teil vorhanden sind. Die Größe und die Schriftdicke von Buchstaben für die X-Koordinate und Zahlen für die Y-Koordinate sind unterschiedlich, so dass eine Unterscheidung von Buchstaben und Zahlen leicht möglich ist. Natürlich ist auch der umgekehrte Fall möglich.
Claims (7)
- Zweidimensionales Puzzle mit Zuordnungshilfe, bestehend aus einer Vielzahl von unregelmäßig geformten Puzzleteilen, die jeweils über mindestens eine Aussparung und/oder mindestens eine Ausstülpung verfügen, so dass sie zusammengefügt so in Zeilen und Spalten angeordnet werden können, dass sie dabei ein vorgegebenes Motiv ergeben, und(a) das Puzzle entlang der X- und der Y-Achse des durch die Puzzleteile gebildeten Rechteckes über eine Koordinateneinteilung verfügt, so dass sich Reihen und Spalten bilden, und(b) die Puzzleteile auf ihrer Rückseite über eine Angabe verfügen, die ihnen in dem durch X- und Y-Achse aufgespannten Koordinatensystem ihren zugehörigen Platz zuweist, wobei(i) die Angabe der X-Koordinate über jeweils eine vollständige Reihe betrachtet sowie die Angabe der Y-Koordinate über jeweils eine vollständige Spalte betrachtet mehrfach vorhanden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass(ii) entweder die Angabe der X-Koordinaten in den jeweiligen vollständigen Reihen oder die Angabe der Y-Koordinaten in den jeweiligen vollständigen Spalten in einer Schriftgröße erfolgt, so dass die entsprechende Angabe auf der Rückseite jedes Puzzleteils etwa 10 bis etwa 50mal vorhanden ist und dabei die gesamte zur Verfügung stehende Fläche ausfüllt. - Puzzle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass Schriftgröße und/oder Schriftstärke der einen Koordinatenangabe und Schriftgröße und/oder Schriftdicke der anderen Koordinatenangabe sich um den Faktor 1,5 bis 5 unterscheiden. - Puzzle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Puzzleteile auf ihrer Rückseite jeweils ihre zugehörige Koordinate in Form der Angabe eines Buchstabens und einer Zahl aufweisen. - Puzzle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Koordinateneinteilung auf einem Rahmen aufgedruckt ist, in den die Puzzleteile eingelegt werden müssen. - Puzzle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Koordinateneinteilung auf separaten Streifen aufgedruckt ist, die man an die Seiten des Puzzles anlegt, so dass diese ein Koordinatensystem aufspannen. - Puzzle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Puzzles zwischen 100 und 5.000 Puzzleteile enthalten. - Puzzle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass es eine rechteckige Form aufweist.
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