EP4425049B1 - Rost für feuerungen - Google Patents
Rost für feuerungenInfo
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- EP4425049B1 EP4425049B1 EP24190661.9A EP24190661A EP4425049B1 EP 4425049 B1 EP4425049 B1 EP 4425049B1 EP 24190661 A EP24190661 A EP 24190661A EP 4425049 B1 EP4425049 B1 EP 4425049B1
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H7/00—Inclined or stepped grates
- F23H7/12—Inclined or stepped grates with movable bars disposed transversely to direction of fuel feeding
- F23H7/14—Inclined or stepped grates with movable bars disposed transversely to direction of fuel feeding reciprocating along their axis
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H15/00—Cleaning arrangements for grates; Moving fuel along grates
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Incineration Of Waste (AREA)
Description
- Bekannt sind Roste für Feuerungen, die mehrere Roststäbe aufweisen, die mit nach unten weisenden Aufnahmen auf Roststangen, die sich im Wesentlichen quer zur Längserstreckung der Roststäbe erstrecken, aufsitzen.
- Die von den Aufnahmen in den Roststäben entfernt liegenden Enden der Roststäbe liegen auf in Richtung der Längserstreckung der Roststäbe anschließenden Roststäben im Bereich der die Aufnahmen für Roststangen aufweisenden Enden auf, so dass die in Längsrichtung der Roststäbe aufeinanderfolgenden Roststäbe einander überlappend angeordnet sind.
- In Rosten sind die Roststäbe in mehreren nebeneinander liegenden und sich in Richtung der Längserstreckung der Roststäbe verlaufenden Reihen angeordnet, so dass in dem Rost mehrere quer zur Längserstreckung der Roststäbe nebeneinander angeordnete Roststäbe vorgesehen sind. Zwischen quer zur Längserstreckung der Roststäbe nebeneinander angeordneten Roststäben sind Spalten vorgesehen, die den Durchtritt von (Verbrennungs-) Luft ("Luftspalten") erlauben.
- Derartige Roste können als Vorschubroste ausgebildet sein, wobei die einander überlappenden Roststäbe eine stufenförmig ausgebildete Oberseite des Rostes bilden.
- Zum Ausführen von Vorschubbewegungen der Roststäbe sind die Roststangen oder einzelne Roststangen in Richtung der Längserstreckung der Roststäbe verstellbar. Durch Hin- und Herbewegen der Roststangen und damit der mit ihnen gekuppelten Roststäbe wird das zu verbrennende Material entlang des abfallend ausgebildeten Rostes weitergefördert.
- Problematisch bei den bekannten Rosten ist es, dass sich die zwischen den Roststäben vorgesehenen Luftspalten, beispielsweise durch Verbrennungsrückstände, zulegen und den Durchtritt von Luft mehr oder weniger stark behindern. Eine Behinderung des Durchtrittes von Luft durch den Rost im Bereich der zwischen benachbarten Roststäben vorgesehenen Luftspalten beeinträchtigt die Wirksamkeit des Verbrennungsvorganges.
- Aus
DE 10 2008 056 468 B3 ist ein Verfahren zum Reinigen von Rosten, umfassend Roststangen und auf den Roststangen angeordnete Roststäbe, zwischen denen Luftspalte vorgesehen sind, bekannt. Die Roststangen greifen in Aufnahmen in den Roststäben ein. Zum Reinigen der Luftspalte werden die Roststäbe relativ zueinander bewegt. Die Relativbewegungen zwischen Roststäben ergeben sich, weil zwischen Roststangen und Aufnahmen der Roststäbe unterschiedlich großes Spiel vorliegt.DE 10 2008 056 468 B3 beschreibt auch einen Rost zum Durchführen dieses Verfahrens. Bei dem bekannten Rost ist das Spiel der Roststangen in den Aufnahmen in einander benachbarten Roststäben unterschiedlich groß, so dass die Relativbewegungen entstehen. InDE 10 2008 056 468 B3 ist auch geoffenbart, Höhenbewegungen von Roststäben senkrecht zur Vorschubrichtung zu bewirken, indem auf Roststäben keilförmige Auflaufebenen vorgesehen werden. - Ähnliche Verfahren zum Reinigen der Luftspalte zwischen Roststäben und entsprechende Roste sind aus
DE 911 317 C und bekannt.GB 2 503 319 A - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rost zum verbesserten Reinigen von Rosten vorzuschlagen.
- Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Rost, der die Merkmale von Anspruch 1 aufweist.
- Durch die beim erfindungsgemäßen Rost auftretenden Relativbewegungen von einander benachbarten Roststäben werden Luftspalte, die zwischen den Roststäben liegen, zuverlässig und wirksam gereinigt.
- In Betracht gezogen ist im Rahmen der Erfindung auch eine Ausführungsform des Rostes, bei welchem die Roststäbe relativ zueinander sowohl in Richtung ihrer Längserstreckung, als auch relativ zueinander durch Schwenken quer zur Richtung ihrer Längserstreckung bewegt werden.
- Die Relativbewegung benachbarter Roststäbe quer zur Richtung ihrer Längserstreckung wird erreicht, indem Roststäbe um Achsen, die im Bereich der Aufnahmen, in welchen die Roststangen eingreifen, verschwenkt werden. Die einander benachbart angeordneten Roststäbe sind unterschiedlich groß, da bei der Erfindung vorgesehen ist, dass einander benachbarte Roststäbe an ihren von den Aufnahmen entfernt liegenden Enden unterschiedlich hoch sind. So ergeben sich die erfindungsgemäßen Relativbewegungen zwischen benachbarten Roststäben.
- Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der teils schematischen Zeichnungen. Es zeigt:
- Fig. 1
- in Seitenansicht einen Vorschubrost,
- Fig. 2
- im Schnitt einen sich keilförmig verdickenden Roststab,
- Fig. 3
- im Schnitt einen sich keilförmig verjüngenden Roststab,
- Fig. 4
- einander überlappende sich keilförmig verjüngende und sich keilförmig verdickende Roststäbe,
- Fig. 5
- einander überlappende sich keilförmig verdickende und sich keilförmig verjüngende Roststäbe, und
- Fig. 6
- in Draufsicht einen Teil des Rostes umfassend einander überlappende Roststäbe gemäß
Fig. 4 und Fig. 5 . - Ein in
Fig. 1 gezeigter Rost 1 umfasst mehrere Roststäbe. Die Roststäbe sind entsprechend der gewünschten Breite des Rostes 1 quer zur Richtung ihrer Längserstreckung gesehen nebeneinander angeordnet, wobei zwischen benachbart angeordneten Roststäben Luftspalten vorgesehen sind.Fig. 1 zeigt, dass die Roststäbe in dem Rost 1 einander überlappend angeordnet sind, so dass sich eine stufenförmige Oberseite des Rostes 1 ergibt. - Jeder Roststab weist an seiner Unterseite eine nach unten offene Aufnahme 3 auf, in der eine Roststange 4 aufgenommen ist. Durch die in den Aufnahmen 3 von Roststäben aufgenommenen Roststangen 4 können Roststäbe durch Bewegen von Roststangen 4 in Richtung der Längserstreckung der Roststäbe hin und her bewegt werden.
- Das der Aufnahme 3 gegenüberliegende Ende jedes Roststabes liegt auf dem in Längsrichtung der Roststäbe benachbarten Roststab von oben her, beispielsweise etwa in den Bereich seiner Aufnahme 3 auf.
- Im in
Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel sind fix angeordnete Roststangen 4 und in Richtung der Längserstreckung des Rostes 1 verstellbare - hin und her bewegliche - Roststangen 4 vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform des Rostes 1 sind die beweglichen Roststangen 4 auf einem Rostschlitten 2 montiert. Dem Rostschlitten 2 ist ein (nicht gezeigter) Antrieb, mit dem der Rostschlitten 2 hin und her bewegt werden kann, zugeordnet. Der Rostschlitten 2 wird in Richtung des inFig. 1 eingezeichneten Doppelpfeiles 15 - also im Wesentlichen horizontal - hin und her bewegt. Durch Hin- und Herbewegen der Roststangen 4 ergibt sich eine Bewegung des Rostes 1 nach Art eines Vorschubrostes, sodass das Brenngut nach und nach über die Stufen des Rostes 1 nach unten hin weitergefördert wird. - Durch die Relativbewegung zwischen einander benachbarten Roststäben 8 und 9 werden die Luftspalten zwischen einander benachbarten Roststäben 8 und 9 gereinigt, indem Verbrennungsrückstände und/oder nicht verbranntes Gut aus den (nach unten) Luftspalten entfernt werden.
- Da Roststäbe auf den Roststangen 4 durch Eingriff der Roststangen 4 in die Aufnahmen 3 so gelagert sind, dass Roststäbe um die Achse der Roststangen 4 auf und ab verschwenkbar sind, kann zusätzlich zu der Relativbewegung zwischen einander benachbarten Roststäben durch Auf- und Abschwenken eine (horizontale) Relativbewegung zwischen einander benachbarten Roststäben in Richtung der Längserstreckung der Roststäbe erreicht werden.
- Dazu ist vorgesehen, dass in Längsrichtung und in Querrichtung der Roststäbe gesehen abwechselnd Roststäbe 9 (
Fig. 3 ) vorgesehen sind, die sich, insbesondere keilförmig, verjüngen (-ΔH) und Roststäbe 8 (Fig. 2 ), die sich, insbesondere keilförmig, verdicken (+ΔH). Die Roststäbe 8 und 9 sind daher an ihren von ihren Aufnahmen 3 entfernt liegenden Enden unterschiedlich hoch -ΔH (Roststab 9) bzw. +ΔH (Roststab 8). DieFig. 4 und Fig. 5 zeigen wie Roststäbe 8 und 9 in Richtung der Längserstreckung der Roststäbe 8 und 9 einander abwechselnd so angeordnet sind, dass immer ein Roststab 8 mit seinem dünneren (weniger hohen) Ende auf einem sich verdickenden Roststab 9 aufliegt und umgekehrt ein Roststab 9 mit seinem dickeren (höherem) Ende auf einem sich verjüngenden Roststab 8 aufliegt. Beispielsweise ist die Anordnung der Roststäbe 8 und 9 in dem Rost 1 so getroffen, dass inFig. 4 gezeigte Reihen aus abwechselnd sich verjüngenden Roststäben 9 (-ΔH) und sich verdickenden Roststäben 8 (+ΔH)und die inFig. 5 gezeigten Reihen aus abwechselnd sich verdickenden Roststäben 8(+ΔH) und sich verjüngenden Roststäben 9 (-ΔH) so nebeneinander angeordnet werden, wie dies inFig. 6 gezeigt ist. - Bei dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rostes 1 werden die Roststangen 4, die in die Aufnahmen 3 von Roststäben 8 und 9, die in Richtung der Längserstreckung der Roststäbe 8 und 9 einander benachbart angeordnet sind, eingreifen, voneinander unterschiedlich bewegt. Das unterschiedliche Bewegen der Roststangen 4 kann erreicht werden, indem - siehe
Fig. 1 - nur jede zweite Roststange 4 mit Hilfe des Rostschlittens 2 bewegt wird. In Betracht gezogen ist auch, einander benachbarte Roststangen 4 mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, in unterschiedliche Richtungen und/oder mit unterschiedlichen Größen der Schritte der hin- und her-Bewegung zu bewegen. - So wird erreicht, dass in dem Rost 1 in beiden Richtungen (nämlich in Richtung der Längserstreckung der Roststäbe 8 und 9 und quer zur Längserstreckung der Roststäbe 8 und 9) gesehen nebeneinander immer Roststäbe 8 (+ΔH) vorgesehen sind, die sich von der Aufnahme 3 weg verdicken und Roststäbe 9 (-ΔH), die sich von der Aufnahme weg verdünnen, vorgesehen sind.
- Durch Bewegen der Roststäbe 8 und 9 mit Hilfe von in ihre Aufnahmen 3 eingreifenden Roststangen 4, gleiten die von den Aufnahmen 3 entfernt liegenden Enden der Roststäbe 8 und 9 auf der Oberseite von Roststäben 8 und 9, die einander in Richtung der Längserstreckung der Roststäbe 8 und 9 benachbart sind. Wenn die Enden der Roststäbe 8 und 9 auf einem sich verdickenden Roststab 8 (+ΔH) gleiten, werden sie nach oben geschwenkt. Wenn die Enden der Roststäbe 8 und 9 auf einem sich verjüngenden Roststab 9 (-ΔH) gleiten, werden sie nach unten geschwenkt. Da immer Roststäbe 8, 9 mit +ΔH und solche mit -ΔH nebeneinander angeordnet sind (vgl.
Fig. 4 bis 6 ), ergeben sich - wegen der entgegengesetzten Schwenkrichtungen - die erfindungsgemäßen Relativbewegungen zwischen einander benachbarten Roststäben 8 und 9, quer (vertikal, nämlich auf und ab) zu der Längserstreckung der Roststäbe 8 und 9. - Beim Hin- und Herbewegen der Roststäbe 8 und 9 durch Bewegen mit Hilfe von in ihre Aufnahmen 3 eingreifenden Roststangen 4 wird erreicht, dass sich die Roststäbe 8 und 9 relativ zueinander mit unterschiedlichen Bewegsrichtungen (lotrecht) auf und ab bewegen (schwenken). So werden die die Luftspalte zwischen den Roststäben 8, 9 reinigenden Relativbewegungen quer zur Längserstreckung der Roststäbe 8, 9 erreicht.
- Im Rahmen der Erfindung ist auch in Betracht gezogen, Roststäbe 8 und 9 relativ zueinander nicht nur quer zu der Richtung ihrer Längserstreckung, sondern auch in Richtung ihrer Längserstreckung zu bewegen. Dies kann beispielsweise erreicht werden, indem einer der Roststäbe 8 und 9 mit +ΔH (ähnlich
Fig. 2 ) und der andere Roststab 8 oder 9 mit -ΔH (ähnlichFig. 3 ) ausgebildet ist. - Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden:
Ein Rost 1 für Feuerungen umfasst Roststäbe 8, 9 und in Aufnahmen 3 von Roststäben 8, 9 eingreifende Roststangen 4, 7 mit welchen Roststäbe 8, 9 in Richtung ihrer Längserstreckung hin und her bewegt werden können. Einander benachbarte Roststäbe 8, 9 werden beim Hin- und Herbewegen relativ zueinander durch Schwenkbewegungen bewegt, um die Luftspalte zwischen Roststäben 8, 9 zu reinigen. Die Richtung der Relativbewegung zwischen benachbarten Roststäben 8, 9 ist im Wesentlichen lotrecht, durch Schwenkbewegungen der Roststäbe 8, 9 quer zu der Längserstreckung der Roststäbe 8, 9.
Claims (4)
- Rost (1) für Feuerungen, umfassend mehrere zueinander parallel ausgerichtete Roststäbe (8, 9) und quer zu den Roststäben (8, 9) ausgerichtete Roststangen (4), wobei Roststangen (4) in Aufnahmen (3) in den Roststäben (8, 9) eingreifen, wobei die Roststäbe (8, 9) mit ihren von den Aufnahmen (3) entfernt liegenden Enden auf in Richtung ihrer Längserstreckung anschließenden Roststäben (8, 9) aufliegen, wobei zwischen benachbarten Roststäben (8, 9) Luftspalte vorgesehen sind, wobei benachbarte Roststäbe (8, 9) zum Reinigen von zwischen ihnen vorliegenden Luftspalten bei ihren Bewegungen in Richtung ihrer Längserstreckung um eine Achse, die im Bereich der Roststange (4) liegt, relativ zueinander bewegt werden, und wobei einander benachbarte Roststäbe (8, 9) unterschiedlich große und/oder einander entgegengesetzte Schwenkbewegungen ausführen, dadurch gekennzeichnet, dass einander benachbarte Roststäbe (8, 9) an ihren von den Aufnahmen (3) entfernt liegenden Enden unterschiedlich hoch sind.
- Rost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Roststäbe (9), die sich zu ihrem von ihrer Aufnahme (3) entfernt liegenden Ende hin verjüngen und Roststäbe (8), die sich zu ihrem von der Aufnahme (3) entfernt liegenden Ende hin verdicken, vorgesehen sind.
- Rost nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Rost (1) einerseits nebeneinander abwechselnd Roststäbe (8), die sich verdicken und Roststäbe (9), die sich verjüngen, vorgesehen sind, und dass anderseits in Richtung der Längserstreckung von Roststäben (8, 9) aufeinanderfolgend abwechselnd Roststäbe (8), die sich verdicken und Roststäbe (9), die sich verjüngen, vorgesehen sind.
- Rost nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Roststäbe (8, 9) um im Bereich ihrer Aufnahmen (3) liegende Achsen auf den Roststangen (4) verschwenkbar gelagert sind.
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