EP2190763A1 - Vorrichtung für die vereinzelung von blattgut - Google Patents

Vorrichtung für die vereinzelung von blattgut

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EP2190763A1
EP2190763A1 EP08801992A EP08801992A EP2190763A1 EP 2190763 A1 EP2190763 A1 EP 2190763A1 EP 08801992 A EP08801992 A EP 08801992A EP 08801992 A EP08801992 A EP 08801992A EP 2190763 A1 EP2190763 A1 EP 2190763A1
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stacks
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H1/00Supports or magazines for piles from which articles are to be separated
    • B65H1/26Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with auxiliary supports to facilitate introduction or renewal of the pile
    • B65H1/263Auxiliary supports for keeping the pile in the separation process during introduction of a new pile
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/10Handled articles or webs
    • B65H2701/19Specific article or web
    • B65H2701/1912Banknotes, bills and cheques or the like

Definitions

  • the further developments have the advantage that the first feed element, if desired, can transport the entire sheet material fed to the separator. Since the range of movement of the second feed element to the input area, i. H. between the first and the second position is limited, the entire feeding device can be constructed much simpler, since the second feeding element does not extend over the entire area, i. H. From first to third position, must move, at the same time it is ensured by the interaction with the first supply that a continuous separation can take place.
  • the singling described above is continued until the first feed element 3 has reached the second position 11.
  • the first feed element 3 could also be moved beyond this position further in the direction A to the first position 10 in order to enable the separation of all the sheet material BN, but for the purpose of continuous singling, it is provided that the second feed element 2 is introduced into the second subregion 8 (FIG. 1 a) forming the input region, in order to take over the further transport of the sheet material to the singler 5.
  • the second feed element 2 can take over the sheet material in the described manner at any point within the second portion 8 of the first feed element 3, d. H. is not limited to the acquisition at the second position 11.

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Forming Counted Batches (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die kontinuierliche Vereinzelung von Stapeln von losem Blattgut, insbesondere von Banknoten, Gutscheinen, Schecks, Trennkarten usw. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß bei einer Vorrichtung für die kontinuierliche Vereinzelung von losem Blattgut (BN), mit einem Vereinzeier (5) zum Vereinzeln von Stapeln von losem Blattgut und einer Zuführeinrichtung (2, 3), welche die zu vereinzelnden Stapel von losem Blattgut in eine Position bewegt, in der das Blattgut von dem Vereinzeier erfaßt und an ein Transportsystem übergeben wird, wobei die Zuführeinrichtung ein erstes im wesentlichen einachsig bewegtes Zuführelement und ein zweites im wesentlichen mehrachsig bewegtes Zuführelement aufweist, ein Bereich für die Aufnahme von zu vereinzelndem Blattgut vorgesehen wird, der in einen ersten Teilbereich (9) und einen zweiten Teilbereich (8) aufgeteilt ist, wobei erster und zweiter Teilbereich aneinandergrenzen und der zweite Teilbereich einen Eingabebereich für die Eingabe des zu vereinzelnden Blattguts bildet.

Description

Vorrichtung für die Vereinzelung von Blattgut
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die kontinuierliche Vereinzelung von Stapeln von losem Blattgut, insbesondere von Banknoten, Gutscheinen, Schecks, Trennkarten usw.
Bei der Bearbeitung von Banknoten mit Banknotenbearbeitungsmaschinen kommt der Vorbereitung der zu bearbeitenden Banknoten große Bedeutung zu, insbesondere dem möglichst reibungslosen Einlegen der losen Banknoten in ein Eingabefach eines Vereinzelers der verwendeten Banknotenbearbeitungsmaschine. In der Regel werden die losen Banknoten von einer Bedien- person zu Stapeln geformt, die in das Eingabefach des Vereinzeier eingelegt werden, damit die Banknoten einzeln vom Vereinzeier erfaßt werden können. Die einzelnen Banknoten werden anschließend in der Banknotenbearbeitungsmaschine bearbeitet. Dazu werden die Eigenschaften der Banknoten von Sensoren ermittelt, beispielsweise ihre Art, d. h. Denomination und Währung, ihre Echtheit, ihr Zustand, d. h. Verschmutzung, Beschädigungen usw., ihre Eignung für den weiteren Umlauf, ihre Lage und Orientierung usw. Abhängig von den ermittelten Eigenschaften erfolgt die weitere Bearbeitung der Banknoten, z. B. werden diese in bestimmte Ausgabefächer sortiert oder mittels eines Schredders zerstört, falls die Banknoten zu stark be- schädigt oder verschmutzt sind, weshalb sie nicht mehr für den weiteren Umlauf geeignet sind.
Falls es erforderlich ist verschiedene Gruppen von Banknoten voneinander zu trennen, z. B. Banknoten die von verschiedenen Einzahlern stammen, werden sogenannte Trennkarten zwischen die Banknoten der verschiedenen Einzahler eingelegt. Diese Trennkarten können von den Sensoren der verwendeten Banknotenbearbeitungsmaschine erkannt werden, um die Banknoten der verschiedenen Einzahlungen voneinander zu trennen. Die Trennkar- ten können darüber hinaus Informationen aufweisen, die ebenfalls von den Sensoren erfaßt werden können, welche die verschiedenen Einzahler kennzeichnen, so daß die verschiedenen Einzahlungen dem jeweiligen Einzahler zugeordnet werden können.
Aus der DE 195 12 505 Al ist eine Vorrichtung zur Vereinzelung von Blattgut bekannt, bei der das zu vereinzelnde Blattgut in ein Eingabefach gegeben wird. In das Eingabefach greifen zwei rechenartig ausgebildete, sich im Eingabefach vertikal und horizontal bewegende Mittel ein, die bewirken, daß die Vereinzelung des Blattguts unterbrechungsfrei erfolgen kann, da bereits weiteres Blattgut in das Eingabefach eingelegt werden kann, wenn das zuvor eingelegte Blattgut noch nicht vollständig vereinzelt worden ist. Die beschriebenen Mittel greifen dazu abwechselnd in das Eingabefach ein und transportieren das Blattgut abwechselnd in die Vereinzelungsposition.
Bei der beschriebenen Vorrichtung ist es jedoch als nachteilig anzusehen, daß der Raum für die Eingabe von Blattgut generell auf die Größe des Eingabefachs beschränkt ist, weshalb nur eine beschränkte Menge von Blattgut für die Vereinzelung eingelegt werden kann.
Aus der WO 2005/003005 Al ist eine weitere Vorrichtung für die Handhabung von Blattgut bei der Vereinzelung bekannt. Dabei sind ebenfalls zwei Mittel für die Zuführung des Blattguts in die Vereinzelungsposition vorgesehen. Die Zuführmittel werden dabei so eingesetzt, daß das erste Zuführ- mittel einen zu vereinzelnden ersten Stapel von losem Blattgut in der Ablageposition aufnimmt und ihn durch eine einachsige Bewegung innerhalb des Eingabefachs in eine Position führt, in der das oberste Blatt des Stapels von dem Vereinzeier erfaßt werden kann. Dabei führt es den im Zuge des blattweisen Vereinzeins kleiner werdenden Stapel kontinuierlich nach, so daß das jeweils oberste Blatt des Stapels vom Vereinzeier erfaßt und vereinzelt werden kann. Das zweite nur einachsig bewegbare Zuführmittel befindet sich derweil in der Ablageposition und nimmt während des Vereinzeins des ersten Stapels einen nachzuführenden, ebenfalls zu vereinzelnden zweiten Sta- pel auf und führt diesen aus der Ablageposition in eine Position, in der das oberste Blatt des zweiten Stapels direkt unterhalb des ersten Zuführmittels zu liegen kommt. Daraufhin werden der zu vereinzelnde erste Stapel und der nachgeführte zweite Stapel vereinigt, indem das nunmehr zwischen beiden Stapeln positionierte erste Zuführmittel aus der Zuführbahn herausge- zogen wird. Anschließend wird das erste Zuführmittel auf einer Schleifenbahn an der Position des zweiten Zuführmittels in die Zuführbahn eingeführt und übernimmt somit den vereinigten Stapel von dem zweiten Zuführmittel. Das zweite Zufuhrmittel kann nun durch eine erneute einachsige Bewegung auf der Zuführbahn in die Ablageposition zurückkehren, um den nächsten zu vereinzelnden Stapel aufzunehmen.
Bei dieser Vorrichtung ist es nur möglich Stapel geringer Größe zu bilden, um diese in das Eingabefach des Zuführmechanismus einzulegen. Zudem ist auch bei dieser Vorrichtung der Raum für die Eingabe von Blattgut generell auf die Größe des durch die ineinandergreifenden Mittel des durch den Zuführmechanismus gebildeten Eingabefachs beschränkt, weshalb nur begrenzte Mengen Blattgut eingelegt werden können.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung für die kontinuierliche Vereinzelung von Stapeln von losem Blattgut, insbesondere Banknoten, Gutscheine, Schecks, Trennkarten usw., anzugeben, bei welcher die Aufnahmekapazität der Vorrichtung für die Eingabe von zu vereinzelndem Blattgut wesentlich vergrößert ist. - A -
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des Anspruchs 1. Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß bei einer Vorrichtung für die kontinuierliche Vereinzelung von losem Blattgut, mit einem Vereinzeier zum Vereinzeln von Stapeln von losem Blattgut und einer Zuführeinrichtung, welche die zu vereinzelnden Stapel von losem Blattgut in eine Position bewegt, in der das Blattgut von dem Vereinzeier erfaßt und an ein Transportsystem übergeben wird, wobei die Zuführeinrichtung ein erstes im wesentli- chen einachsig bewegtes Zuführ element und ein zweites im wesentlichen mehrachsig bewegtes Zuführelement aufweist, ein Bereich für die Aufnahme von zu vereinzelndem Blattgut vorgesehen wird, der in einen ersten Teilbereich und einen zweiten Teilbereich aufgeteilt ist, wobei erster und zweiter Teilbereich aneinandergrenzen und der zweite Teilbereich einen Eingabebe- reich für die Eingabe des zu vereinzelnden Blattguts bildet.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß die Aufnahmekapazität des Eingabebereichs der Vorrichtung für die kontinuierliche Vereinzelung von Blattgut durch den angrenzenden ersten Teilbereich we- sentlich vergrößert werden kann, weshalb wesentlich mehr Blattgut eingegeben werden kann, als in den Eingabebereich allein.
In einer Weiterbildung wird das erste Zuführelement so angeordnet, daß es innerhalb des gesamten Bereichs, d. h. zwischen einer ersten und einer drit- ten Position, zumindest aber im ersten Teilbereich, d. h. zwischen einer zweiten und der dritten Position, bewegt werden kann. In einer anderen Weiterbildung wird das zweite Zuführelement im zweiten Teilbereich angeordnet und kann innerhalb und außerhalb des zweiten Teilbereichs, d. h. zwischen erster und zweiter Position, bewegt werden.
Die Weiterbildungen weisen den Vorteil auf, daß das erste Zuführelement, falls gewünscht, das gesamte eingegebene Blattgut zum Vereinzeier transportieren kann. Da der Bewegungsbereich des zweiten Zuführelements auf den Eingabebereich, d. h. zwischen der ersten und der zweiten Position, beschränkt ist, kann die gesamte Zuführeinrichtung wesentlich einfacher auf- gebaut sein, da sich das zweite Zuführelement nicht über den gesamten Bereich, d. h. von erster bis dritter Position, bewegen muß, wobei gleichzeitig durch das Zusammenwirken mit dem ersten Zuführelement sichergestellt ist, daß eine kontinuierliche Vereinzelung erfolgen kann.
In noch einer Weiterbildung ist es vorgesehen, die Lage der zweiten Position, an der Eingabebereich und der zweite Teilbereich aneinandergrenzen, derart zu wählen, daß das Einlegen von Stapeln von zu vereinzelndem Blattgut einfach möglich ist.
Die Weiterbildung der Erfindung weist den Vorteil auf, daß Blattgut ergonomisch günstig in den Eingabebereich der Vorrichtung eingelegt werden kann. Dadurch, daß das erste Zuführelement nach dem Einlegen eines jeden Stapels von Blattgut erneut so verfahren wird, daß das letzte Blatt des zuletzt eingelegten Stapels von Blattgut sich an der zweiten Position befindet, kann dieser Vorteil auch beim Einlegen größerer Mengen Blattguts aufrecht erhalten werden.
Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung werden im Folgenden anhand der Figuren sowie deren Beschreibung erläutert. Es zeigen
Figur 1 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung für die kontinuierliche Vereinzelung von Blattgut zu unterschiedlichen Be- arbeitungszeitpunkten, und
Figur 2 eine Maschine zur Bearbeitung von Blattgut, insbesondere eine
Banknotenbearbeitungsmaschine, mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung für die kontinuierliche Vereinzelung von Blattgut, insbe- sondere Banknoten.
Figur 1 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung für die kontinuierliche Vereinzelung von Blattgut zu unterschiedlichen Bearbeitungszeitpunkten während des Einlegens und der Vereinzelung von Blatt- gut.
Figur Ia zeigt die Vorrichtung für die kontinuierliche Vereinzelung von Blattgut ohne Blattgut. Die Vorrichtung weist einen Vereinzeier 5 auf, der Blattgut einzeln erfaßt und an ein nicht näher dargestelltes Transportsystem übergibt, welches das vereinzelte Blattgut in einer mit Pfeilrichtung T angedeuteten Richtung zur weiteren Bearbeitung transportiert. Begrenzungs- und Leitelemente 4 bilden einen Bereich 8, 9 in dem zu vereinzelndes Blattgut vorhanden sein kann. Die Begrenzungs- und Leitelemente 4 können beispielsweise aus Blechteilen aufgebaut sein. Im von den Begrenzungs- und Leitelementen 4 gebildeten Bereich 8, 9 ist eine Zuführeinrichtung aus zwei Zuführelementen 2, 3 angeordnet, welche die zu vereinzelnden Banknoten dem Vereinzeier 5 zur Vereinzelung zuführen. Zur Vereinfachung und besseren Verständlichkeit wird auf die Darstellung von Antriebselementen, z. B. Motoren, für die Zuführeinrichtung 2, 3 verzichtet. Das erste Zuführelement 3 dient als Ablage für das zu vereinzelnde Blattgut, wenn dieses in die Vorrichtung eingegeben wird. Das erste Zuführelement 3 kann sich entlang der mit A und B angegebenen Richtungen im Bereich 8, 9, d. h. zwischen einer ersten Position 10 und einer dritten Position 12, bewe- gen, zumindest jedoch in einem ersten Teilbereich 9 bewegen, d. h. zwischen einer zweiten Position 11 und der dritten Position 12. Das zweite Zuführelement 2 kann sich entlang der mit A und B angegebenen Richtungen in einem zweiten Teilbereich 8 des Bereichs 8, 9 bewegen, d. h. zwischen erster und zweiter Position 10 und 11. Zusätzlich kann das zweite Zuführelement 2 aus dem den Eingabebereich bildenden zweiten Teilbereich 8 herausbewegt werden, beispielsweise durch eine Bewegung in die Darstellungsebene der Figur hinein. Erstes und zweites Zuführelement 2 und 3 sind derart ausgebildet, daß sie so ineinander greifen können, daß das zweite Zuführelement 2 zwischen das erste Zuführelement 3 und auf diesem abgelegtes Blattgut ein- greifen kann, wenn das zweite Zuführelement 2 in den zweiten Teilbereich 8 hineinbewegt wird. Beispielsweise können die Zuführelemente 2, 3 kammartige Strukturen aufweisen, die zueinander versetzt angeordnet sind.
Figur Ib zeigt die Vorrichtung für die kontinuierliche Vereinzelung von Blattgut in einer Ausgangsposition vor der Vereinzelung von Blattgut. Um die Übersichtlichkeit zu verbessern, sind die Begrenzungs- und Leitelemente 4 in dieser und den nachfolgenden Figuren nur teilweise dargestellt. Das zweite Zuführelement 2 ist zu diesem Zeitpunkt aus dem zweiten Teilbereich 8 entfernt, das erste Zuführelement 3 befindet sich an der den ersten und zweiten Teilbereich 8, 9 trennenden zweiten Position 11. Dadurch wird im zweiten Teilbereich 8 ein Eingabebereich zwischen der ersten und der zweiten Position 10 und 11 gebildet, in welches ein Stapel von Blattgut BN mit einer Höhe hl eingegeben wurde. Mittels eines Positionssensors 6 kann die jeweilige Stellung der Zuführelemente 2 und 3 ermittelt werden. Zusätzlich kann der Positionssensor 6 die Höhe hl des jeweils eingegebenen Stapels von Blattgut ermitteln. Der Positionssensor 6 kann dazu beispielsweise als Lichtschranke ausgebildet sein, die sich im wesentlichen über die Länge des Bereichs 8, 9 erstreckt. Der Positionssensor 6 kann auch dazu geeignet sein fest- zustellen, ob eine Bedienperson in den den Eingabebereich bildenden zweiten Teilbereich 8 eingreift, z. B. um einen Stapel Blattgut einzulegen.
Stellt der Positionssensor 6 fest, daß die Bedienperson den Stapel Blattgut mit der Höhe hl eingelegt hat, wird das erste Zuführelement 3, wie in Figur Ic dargestellt, derart in Richtung B um die Höhe hl des eingelegten Stapels
Blattgut im ersten Teilbereich 9 bewegt, daß sich das letzte Stück Blattgut des Stapels an der zweiten Position 11 befindet. Dabei kann es vorgesehen sein, daß das erste Zuführelement 3 erst dann bewegt wird, wenn der Positionssensor 6 feststellt, daß die Bedienperson nicht mehr in den Eingabebereich eingreift. Wahlweise kann es auch vorgesehen sein, daß die Bedienperson, z. b. durch das Betätigen eines entsprechenden Bedienelements, die Bewegung des ersten Zuführelements 3 startet.
Das letzte, sich an der zweiten Position 11 befindliche Stück Blattgut bildet nunmehr die Auflagefläche für weiteres einzugebendes Blattgut, das z. B. wie in Figur Id dargestellt, einen Stapel mit einer Höhe h2 bilden kann.
Wie zuvor beschrieben, wird das erste Zuführelement 3, z. B. gesteuert mittels der Signale des Positionssensors 6 erneut in Richtung B bewegt. Entspre- chend der Höhe h2 des zuletzt eingelegten Stapels Blattgut. Wie in Figur Ie dargestellt, hat das erste Zuführelement 3 damit die dritte Position 12 erreicht, welche die Endposition für die Bewegung des Zuführelements 3 in Richtung B darstellt. Im freigewordenen Eingabebereich (zweiter Teilbereich 8) zwischen erster und zweiter Position 10 und 11 kann nunmehr weiteres Blattgut, z. B. ein Stapel einer Höhe h3 eingelegt werden.
Anschließend wird das erste Zuführelement 3 in Richtung A bewegt und das Blattgut BN wird vom Vereinzeier 5 vereinzelt und dem Transportsystem übergeben, welches die einzelnen Stücke Blattgut in die mit T bezeichnete Richtung zur weiteren Bearbeitung transportiert (Figur If).
Wie in Figur Ig dargestellt, wird die zuvor beschriebene Vereinzelung fort- gesetzt, bis das erste Zufuhrelement 3 die zweite Position 11 erreicht hat. Das erste Zufuhrelement 3 könnte - wie oben beschrieben - auch über diese Position hinaus weiter in Richtung A bis zur ersten Position 10 bewegt werden, um die Vereinzelung sämtlichen Blattguts BN zu ermöglichen, zur kontinuierlichen Vereinzelung ist es jedoch vorgesehen, daß das zweite Zuführele- ment 2 in den den Eingabebereich bildenden zweiten Teilbereich 8 (Figur Ia) eingeführt wird, um den weiteren Transport des Blattguts zum Vereinzeier 5 zu übernehmen. Der Vollständigkeit halber soll erwähnt werden, daß es möglich ist, daß das zweite Zuführelement 2 das Blattgut in der beschriebenen Weise an jeder Stelle innerhalb des zweiten Teilbereichs 8 vom ersten Zuführelement 3 übernehmen kann, d. h. nicht auf die Übernahme an der zweiten Position 11 beschränkt ist.
Anschließend wird das Blattgut vom zweiten Zuführelement 2 in Richtung A bewegt und dem Vereinzeier 5 zugeführt, während das erste Zuführelement 3 an der zweiten Position 11 verbleibt. In den dadurch zwischen dem ersten und zweiten Zuführelementen 2 und 3 freiwerdende Bereich (Figur Ih) kann weiteres Blattgut BN' eingelegt werden (Figur Ii). Wie oben beschrieben, kann die Aufnahmekapazität des Eingabebereichs (zweiter Teilbereich 8 in Figur Ia) durch Bewegung des ersten Zuführelements 3 in Richtung B um den ersten Teilbereich 9, zwischen zweiter und dritter Position 11 und 12 vergrößert werden. Während der Eingabe des weiteren Blattguts BN' erfolgt die Zufuhrung zur kontinuierliche Vereinzelung des zuvor eingegebenen Blattguts BN, durch das zweite Zufuhrelement 2, das weiterhin in Richtung A bewegt wird.
Nach der Beendigung des Einlegen des weiteren Blattguts BN' wird, wie in Figur Ij dargestellt, das erste Zuführelement 3 in Richtung A auf das zweite Zuführelement 2 hin zu bewegt. Dabei wird für das erste Zuführelement 3 solange eine größere Bewegungsgeschwindigkeit gewählt als für das zweite Zuführelement 2, bis das weitere Blattgut BN' das zweite Zuführelement 2 berührt. Danach bewegen sich erstes und zweites Zuführelement 3 und 2 mit gleicher Geschwindigkeit.
Anschließend wird, wie in Figur Ik dargestellt, das zweite Zufuhrelement 2 aus dem Eingabebereich zwischen erster und zweiter Position 10 und 11 entfernt, woraufhin die beiden Stapel Blattgut BN und BN' vereinigt werden. Zur weiteren Vereinzelung wird der vereinigte Stapel Blattgut BN, BN' vom ersten Zuführelement 3 in Richtung A auf den Vereinzeier 5 hin zu transpor- tiert. Das zweite Zuführelement 2 wird außerhalb des Eingabebereichs zur zweiten Position 11 bewegt.
Erreicht das erste Zuführ element 3 erneut die zweite Position 11 (Figur 11), kann das Blattgut wieder von dem zweiten Zufuhrelement 2 übernommen werden, indem dieses erneut in den Eingabebereich eingeführt wird. Die kontinuierliche Vereinzelung kann somit fortgesetzt werden, während neues Blattgut in den Eingabebereich eingegeben werden kann. Soll kein weiteres Blattgut eingegeben werden, kann auf das erneute Einführen des zweiten Zuführelements 2 verzichtet werden und das Blattgut kann von der ersten Zufuhreinheit 3 weiter zum Vereinzeier 5 bewegt werden.
Insgesamt wird das erste Zuführelement 3 somit einachsig, zumindest zwi- sehen zweiter und dritter Position 11 und 12 hin- und herbewegt, wobei auch eine Bewegung bis zur ersten Position 10 möglich sein kann. Das zweite Zuführelement 2 wird dagegen schleifenartig bzw. mehrachsig zwischen der ersten und der zweiten Position 10 und 11 bewegt, wobei der Bereich zwischen erster und zweiter Position 10 und 11 den Eingabebereich für die Ein- gäbe von Blattgut durch den Bediener definiert. Statt eines Bedieners kann die Eingabe des Blattguts auch automatisch erfolgen, beispielsweise mittels eines Roboters.
Figur 2 zeigt eine Maschine zur Bearbeitung von Blattgut 20 mit einer erfin- dungsgemäßen Vorrichtung für die kontinuierliche Vereinzelung von Blattgut. Die Maschine zur Bearbeitung von Blattgut kann insbesondere eine Banknotenbearbeitungsmaschine sein, mit welcher Banknoten, Gutscheine, Schecks, Trennkarten usw. in der eingangs beschriebenen Art bearbeitet werden, insbesondere geprüft, sortiert und zerstört werden.
Die Banknotenbearbeitungsmaschine 20 weist einen Eingabebereich 8 für die Eingabe von Banknoten BN auf. Die Banknoten BN werden von einem Vereinzeier 5 vereinzelt und an ein Transportsystem 25 übergeben, welches die einzelnen Banknoten durch einen oder mehrere Sensoren 24 transportiert. Auf der Grundlage der von dem oder den Sensoren 24 gewonnen Signalen der Banknoten wird die jeweilige Banknote geprüft, wobei beispielsweise die Echtheit, Art (Währung, Denomination), der Zustand (Verschmutzung, Beschädigung) usw. festgestellt werden kann. In Abhängigkeit von der Prüfung werden die Banknoten bestimmten Ausgabefächern 27 zugewiesen, wozu Weichen 26 im Transportsystem 25 die jeweilige Banknote in das bestimmte Ausgabefach oder einen Schredder leiten. Zur Steuerung der Banknotebearbeitungsmaschine 20 und zur Auswertung der Sensorsignale kann eine nicht dargestellte Steuereinrichtung vorgesehen sein.
Weiterhin weist die Banknotenbearbeitungsmaschine eine Vorrichtung für die kontinuierliche Vereinzelung von Blattgut, insbesondere Banknoten, auf, wie oben beschrieben. Die Vorrichtung besteht aus einem Eingabebereich 8, welcher einen zweiten Teilbereich für die Eingabe von Banknoten bildet und von einer ersten und zweiten Position 10 und 11 begrenzt wird. An den zweiten Teilbereich 8 schließt ein erster Teilbereich 9 an, der von der zweiten Position 11 sowie einer dritten Position 12 begrenzt wird. Erster und zweiter Teilbereich 9 und 8 sind gleichartig für die Aufnahme von Banknoten aufgebaut und weisen insbesondere die oben beschriebenen Begrenzungs- und Leitelemente auf. Für die Zuführung von zu vereinzelnden Banknoten BN zum Vereinzeier 5 ist eine Zuführeinrichtung 2, 3 vorgesehen, welche aus einem ersten und einem zweiten Zuführelement 3 und 2 besteht und sich sowohl innerhalb als auch außerhalb von erstem und zweiten Teilbereich 9 und 8 bewegen kann. Wie oben beschrieben, bewegt sich das erste Zuführ- element 3 einachsig zumindest im ersten Teilbereich 9. Es ist aber auch möglich, daß das erste Zuführelement 3 seine einachsige Bewegung auch innerhalb des zweiten Teilbereichs 8 ausführt. Wie ebenfalls oben beschrieben, führt das zweite Zuführelement 2 eine mehrachsige, insbesondere schleifen- förmige Bewegung zwischen erster und zweiter Position 10 und 11 durch, wobei ein Teil der schleifenförmigen Bewegung außerhalb des zweiten Teilbereichs 8 erfolgt. Die Vorrichtung für die kontinuierliche Vereinzelung wird ebenfalls von der Steuereinrichtung gesteuert. Zur Reduzierung von durch die Vorrichtung bzw. die Banknotenbearbeitungsmaschine 20 verursachten Geräuschen kann eine Abdeckung 21 für den Eingabebereich 8 vorgesehen sein, die nur geöffnet wird, damit Banknoten BN in den Eingabebereich 8 eingelegt werden können. Dazu kann beispiels- weise ein Sensor 23 vorhanden sein, der die Annäherung einer Bedienperson an den Eingabebereich feststellt und die Abdeckung 21 in diesem Fall in Richtung 22 öffnet. Bei geöffneter Abdeckung 21 kann es vorgesehen sein, daß das erste Zuführelement 3 nicht bewegt solange die Bedienperson in den Eingabebereich 8 eingreift, damit Banknoten auf das erste Zuführelement 3 aufgelegt werden können. Hat sich die Bedienperson nach dem Einlegen eines ersten Stapels von Banknoten in das Eingabebereich 8 aus dem Erfassungsbereich des Sensors 23 herausbewegt, wird das erste Zuführelement 3 in der oben beschriebenen weise derart in den für die Bedienperson normalerweise nicht zugänglichen ersten Teilbereich 9 bewegt, daß sich das letzte Blatt des Stapels von Blattgut an der zweiten Position 11 befindet. Daraufhin kann der Vorgang wie oben beschrieben fortgesetzt werden und weiteres Blattgut eingelegt werden.
Nachdem der Vorgang des Einlegens von Blattgut beendet ist, kann die Ab- deckung 21 zur Geräuschreduzierung wieder in Richtung 22 geschlossen werden. Dazu kann beispielsweise mittels des Sensors 23 festgestellt werden, ob die Bedienperson über einen vorgegebenen Zeitraum nicht mehr in den Eingabebereich eingegriffen hat. Statt des Sensors 23 kann auch eine Bedieneinrichtung zum Starten der Bewegung der Abdeckung 21 und/ oder des ersten Zuführelements 3 vorgesehen sein, die von der Bedienperson betätigt wird. Ebenso kann es vorgesehen sein, daß der zuvor beschriebenen Sensor 6 der Vorrichtung für die Vereinzelung an Stelle des gerade beschriebenen Sensors 23 verwendet wird. Da in den Eingabebereich 8 eingegebene Banknoten in den an den Eingabebereich 8 angrenzenden ersten Teilbereich 9 verbracht werden, wird die Kapazität für die Aufnahme von Banknoten beim Eingeben der Banknoten in den Eingabebereich 8 wesentlich vergrößert, nämlich um den ersten Teilbe- reich 9. Idealerweise wird zudem die Lage der zweiten Position 11 derart gewählt, daß sie für die Bedienperson aus ergonomischer Sicht bei der Eingabe von Stapeln von Banknoten günstig angeordnet ist. Dadurch kann die Bedienperson auch große Mengen von Banknoten ermüdungsfrei und mit geringer körperlicher Belastung in den Eingabebereich einlegen, da nach dem Einlegen eines Stapels von Banknoten der jeweils eingelegte Stapel vom ersten Zuführelement 3 in den ersten Teilbereich 9 verbracht wird, so daß der nächste einzulegende Stapel wieder an der ergonomisch günstigen zweiten Position 11 eingelegt werden kann.

Claims

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Vorrichtung für die kontinuierliche Vereinzelung von losem Blattgut (BN), mit einem Vereinzeier (5) zum Vereinzeln von Stapeln von losem Blattgut und einer Zufuhreinrichtung (2, 3), welche die zu vereinzelnden Stapel von losem Blattgut (BN) in eine Position bewegt, in der das Blatt- gut von dem Vereinzeier (5) erfaßt und an ein Transportsystem übergeben wird, wobei die Zuführeinrichtung (2, 3) ein erstes im wesentlichen einachsig bewegtes Zuführelement (3) und ein zweites im wesentlichen mehrachsig bewegtes Zuführelement (2) aufweist, gekennzeichnet durch einen Bereich (8,9) für die Aufnahme von zu vereinzelndem Blattgut
(BN), der in einen ersten Teilbereich (9) und einen zweiten Teilbereich (8) aufgeteilt ist, wobei erster und zweiter Teilbereich (9 und 8) aneinander- grenzen und der zweite Teilbereich (8) einen Eingabebereich für die Eingabe des zu vereinzelnden Blattguts (BN) bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das erste Zuführelement (3) im Bereich (8, 9) angeordnet ist und sich innerhalb des gesamten Bereichs (8, 9), zwischen einer ersten und einer dritten Position (10 und 12), zumindest aber im ersten Teilbereich (9), zwischen einer zweiten und der drit- ten Position (11 und 12), bewegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das zweite Zufuhrelement (2) im zweiten Teilbereich (8) angeordnet ist und sich innerhalb und außerhalb des zweiten Teilbereichs (8), zwischen erster und zweiter Positi- on (10 und 11) bewegt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei in den den Eingabebereich bildenden zweiten Teilbereich (8) eingelegte Stapel von Blattgut (BN) vom ersten Zuführelement (3) in den ersten Teilbereich (9) bewegt werden, bis die Oberkante des eingelegten Stapels von Blattgut (BN) die zweite Position (11) erreicht hat oder das erste Zuführelement
(3) die dritte Position (12).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das erste Zuführelement (3) eingelegte Stapel von Blattgut (BN) zur Vereinzelung minde- stens solange zum Vereinzeier (5) bewegt, bis das erste Zufuhrelement
(3) die zweite Position (11) erreicht, und wobei das zweite Zuführelement (2) das Blattgut (BN) frühestens an der zweiten Position (11) vom ersten Zuführelement (3) übernimmt, um es weiter zum Vereinzeier (5) zu bewegen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei ein Sensor (6) die Positionen von erstem und zweiten Zuführelement (3 und 2) und/ oder die Größe (hl, h2, h3) der eingegeben Stapel von zu vereinzelndem Blattgut (BN) ermittelt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei die vom Sensor (6) ermittelten Positionen von erstem und zweiten Zuführelement (3 und 2) und/ oder die ermittelte Größe der eingegeben Stapel von zu vereinzelndem Blattgut (BN) für die Steuerung der Bewegung von erstem und zweitem Zufuhr- element (3 und 2) verwendet werden.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die zweite Position (11), an der erster und zweiter Teilbereich (3 und 2) aneinandergren- zen, derart gewählt wird, daß das Einlegen von Stapeln von zu vereinzelndem Blattgut (BN) einfach möglich ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Eingabebereich (8) der Vorrichtung von einer Abdeckung (21) verschlossen ist, wobei die Abdeckung (21) für das Einlegen von Stapeln von Blattgut (BN) von dem Eingabebereich (8) wegbewegt wird, um den Eingabebereich (8) freizugeben, und die Abdeckung (21) den Eingabebereich (8) nach Beendigung der Eingabe von Stapeln von Blattgut (BN) erneut verschließt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei die Bewegung der Abdeckung (21) von einem Sensor (6; 23) gesteuert oder mittels einer Bedieneinrichtung veranlaßt wird.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Vorrichtung Bestandteil einer Banknotenbearbeitungsmaschine (20) ist.
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