EP0341416B1 - Schalteinrichtung - Google Patents
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H43/00—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
Definitions
- the electrical and electronic components arranged on the carrier plate 15, which can simultaneously be a printed circuit, are described in detail below.
- the time-determining element in the time switching device 12 is formed by an electronic circuit element 27, which is formed by a single integrated module, for example of the TYA 0298 type from Motorola.
- the electronic circuit element 27 is set with respect to its oscillator frequency by the resistor 34 and the capacitor 35, the common connection of the resistor 34 and the capacitor 35 being given to the frequency setting input 273 of the electronic circuit device 27.
- the electronic circuit device 27 also has an input 271, to which an input signal (positive voltage pulse), see S of FIG. 5, is given by means of the actuator 11.
- the switching device 10 is provided for the activation of a rear window heater in a motor vehicle, the battery of the Motor vehicle is accidentally emptied.
- the rear window heater is only switched on for a predetermined time, for example 10 minutes, after actuation by the actuator 11. This time is usually sufficient to defrost them in the event of severe frosting.
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung mit einem Betätigungsorgan zum manuellen, wenigstens zeitlich begrenzten Inbetriebsetzen von elektrischen Einrichtungen in Kraftfahrzeugen, insbesondere von einer elektrisch beheizbaren Heckscheibe, einer unmittelbar mit dem Betätigungsorgan einschaltbaren und mit ihm räumlich in Verbindung stehenden Zeitschalteinrichtung, die nach Betätigung durch das Betätigungsorgan die elektrische Einrichtung ein vorbestimmbares Zeitintervall lang einschaltet, sowie einer Trägerplatte und einem Federmittel, das das Betätigungsorgan in seiner inaktiven Endstellung hält.
- Schalteinrichtungen dieser Art werden beispielsweise in Kraftfahrzeugen zum Inbetriebsetzen von Scheibenwischern entsprechend einem vorgegebenen Zeitintervall (Intervallbetrieb) vorgesehen. So wird beispielsweise ein Scheibenwischer bei derartigem Intervallbetrieb eine vorbestimmte Zeitperiode lang eingeschaltet und eine vorbestimmte Zeitperiode lang ausgeschaltet, wobei sich der eingeschaltete und der abgeschaltete Zustand entsprechend dem Aufbau der Schalteinrichtung wiederholen oder abbrechen läßt. Schalteinrichtungen dieser Art weisen ein manuell betätigbares Betätigungsorgan (Schalter) auf, das entweder im Armaturenbrett oder unmittelbar in der Lenksäule angeordnet ist, wobei bei der letzteren Ausführungsform ein mit dem Betätigungsorgan zusammenwirkender Verlängerungshebel es erlaubt, unmittelbar eine Betätigung vom Lenkrad des Kraftfahrzeuges aus vorzunehmen.
- Die eigentliche Steuerschaltung für den zeitlich einstellbaren Betrieb der elektrischen Einrichtung ist an geeigneten Stellen im Kraftfahrzeug angeordnet und über gesonderte elektrische Steuer- und Versorgungsleitungen mit dem vorgenannten Auslöseschalter verbunden.
- Aufgrund des extrem starken Kostendruckes im Kraftfahrzeugbereich sind die noch manuell auszuführenden Arbeiten bei der Kraftfahrzeugmontage so gering wie möglich zu halten und man ist gezwungen, diesen Anteil noch zu verringern.
- Bei vielen Kraftfahrzeugen ist darüber hinaus der zur Verfügung stehende Platz für den Einbau von Geräten und Steuerungseinrichtungen aufgrund der in ihnen angeordneten Vielzahl sehr begrenzt. Schließlich werden ebenfalls aufgrund der allgemeinen Kostensituation die Herstellungskosten für Werkzeuge zum Herstellen von Schaltern und Schalteinrichtungen und dergl., d.h. für jede dieser einzelnen Komponenten, immer größer, wobei hinzukommt, daß der Einbau aller dieser einzelnen Komponenten in das Kraftfahrzeug, wie oben erwähnt, einen erhöhten manuellen und damit kostenträchtigeren Aufwand erfordert.
- Aus der US-A-4 378 503 ist eine Schalteinrichtung bekannt, bei der die die Zeitschalteinrichtung tragende Platine und das Betätigungsorgan innerhalb eines Gehäuses angeordnet sind. Das Betätigungsorgan ist dabei als verschwenkbarer Hebel ausgebildet, der über Zapfen, die in entsprechende Lagerungen einrasten, an der vorderen Begrenzungswand des Gehäuses gehalten wird. Im Bereich der Lagerungen sind in Hülsen geführte Rückstellfedern vorhanden, um den Hebel in der Neutralstellung zu halten. Die die Zeitschalteinrichtung tragende Platine ist dabei in Führungsschienen innerhalb des Gehäuses gelagert. Die Lagerung des Betätigungsorgans umfaßt eine Vielzahl von Einzelelementen, die entsprechend montiert werden müssen, und die Zeitschalteinrichtung tragende Platine ist nicht in räumlich fixierter Lage zum Betätigungsorgan angeordnet.
- Aus der CA-A-1 109 555 ist ebenfalls eine Schalteinrichtung der eingangs geschilderten Art bekannt, bei der das Betätigungsorgan und die die Zeitschalteinrichtung tragende Platine innerhalb eines Gehäuses angeordnet sind. Das Betätigungsorgan ist dabei als Kipphebel ausgebildet, der über entsprechende Zapfenlager im Gehäuse gehalten wird. Der Kipphebel weist einen sich in das Innere des Gehäuses erstreckenden Fortsatz auf, der zum einen mit dem Schaltelement zum Ein- bzw. Ausschalten der Zeitschalteinrichtung und zum anderen mit zwei Federelementen mit unterschiedlichen Federkräften zusammenwirkt. Das Schaltelement ist hierbei räumlich getrennt von der Platine der restlichen Zeitschalteinrichtung angeordnet. Das Schaltelement ist getrennt von der Platine mit der Zeitschalteinrichtung im Gehäuse angeordnet, so daß elektrische Verbindungsleitungen erforderlich sind.
- Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schalteinrichtung zu schaffen, die gegenüber den bekannten Schalteinrichtungen kostengünstiger herstellbar ist, einen erheblich geringen Werkzeugaufwand für die Herstellung verlangt und einfacher montiert werden kann als bisherige Schalteinrichtungen dieser Art.
- Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Zeitschalteinrichtung und ein durch das Betätigungsorgan beaufschlagbares Schaltelement gemeinsam auf der Trägerplatte angeordnet sind, wobei die Trägerplatte an ihrem zum Betätigungsorgan weisenden Ende mit einer von der Trägerplatte im wesentlichen rechtwinklig abstehenden Stützplatte versehen ist und die Federmittel an der Stützplatte angeordnet sind.
- Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die das Betätigungsorgan tragende Stützplatte fest mit der Trägerplatte verbunden ist, so daß das Betätigungsorgan und das Schaltelement stets eine feste, räumliche Beziehung zueinander aufweisen. Weiterhin besteht ein Vorteil darin, daß die Lagerung des Betätigungsorgans räumlich getrennt von der Trägerplatte angeordnet ist, da die Federmittel lediglich an der Stützplatte angeordnet sind. Durch diese Ausbildung wird der manuelle Montageaufwand einer derartigen Schalteinrichtung reduziert, so daß die Schalteinrichtung in der Massenproduktion hergestellt werden kann.
- In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Stützplatte ein Loch aufweist, durch das ein an der Rückseite des Betätigungselementes vorgesehener stangenförmiger Vorsprung hindurchragt, der mit dem Schaltelement in Eingriff ist.
- Vorteilhafterweise ist die Schalteinrichtung von einem vorzugsweise einstückigen Gehäusekörper umgeben, der an seinen Innenwandungen Führungsmittel für das Betätigungsorgan aufweist. Der Gehäusekörper wird derart ausgeformt, daß keine gesonderten Führungen für das Betätigungsorgan notwendig sind, was wiederum zu einer Verminderung der Herstellungskosten führt. Vorteilhafterweise ist die Trägerplatte an ihrem dem Betätigungsorgan im wesentlichen gegenüberliegende Ende mit Steckereinrichtungen versehen, wobei die Steckereinrichtungen vorzugsweise die im Kraftfahrzeugbau verwendeten üblichen zungenförmigen Flachstecker sind, deren mit der Trägerplatte verbundene Enden beispielsweise in eine gedruckte Schaltung auf einer oder beiden Seiten der Trägerplatte eingreifen und dort verlötet oder auf andere Weise geeignet elektrisch verbunden werden können.
- Um die Schalteinrichtung generell gegen Staub, Feuchtigkeit, Kraftstoff- oder Öldämpfe hermetisch abdichten zu können, weist gemäß einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung die Schalteinrichtung ein Gehäuseabschlußteil mit Öffnungen für den Durchtritt der Steckereinrichtungen auf, wobei das Gehäuseabschlußteil am der Trägerplatte gegenüberliegenden Ende der Schalteinrichtung ausgebildet ist.
- Um den Gehäusekörper und das Gehäuseabschlußteil miteinander zu verbinden, können beliebige geeignete Verbindungen vorgesehen werden, es ist jedoch vorteilhaft, den Gehäusekörper und das Gehäuseabschlußteil über Rasteinrichtungen miteinander zu verbinden, die beim Herstellungsvorgang einstückig mit den jeweiligen Gehäuseteilen ausgebildet werden können, so daß auch hier wiederum der Montageauffand verringert wird.
- Die Schalteinrichtung selbst weist am Gehäusekörper, d.h. an seiner Außenfläche wenigstens eine lösbare Befestigungseinrichtung auf, die als Clippeinrichtung ausgebildet sein kann, um auf einfache Weise die Schalteinrichtung im Armaturenbrett oder an einer sonstigen geeigneten Stelle im Kraftfahrzeug zu befestigen. Die Befestigungs- bzw. Klippeinrichtung ist derart ausgestaltet, daß sie sich bei Einführen der Schalteinrichtung in ein vorbestimmtes Montageloch federnd an den Gehäusekörper anschmiegt und sich in der Montageendstellung wieder spreizt und dabei hinter eine geeignete Montagestrebe oder ein Montageblech springt. Schrauben oder sonstige andere Befestigungsmittel sind nicht erforderlich.
- Die Zeitschalteinrichtung wird vorteilhafterweise durch eine elektronische Schaltungseinrichtung gebildet, wobei allerdings grundsätzlich jede geeignete nichtelektronische Zeitschalteinrichtung auch gemäß der Erfindung denkbar ist. Die elektronisch Schaltungseinrichtung hat jedoch gegenüber anderen Ausgestaltungen den Vorteil, daß die Herstellungskosten verhältnismäßig gering sind, da standardisierte elektronische Komponenten Verwendung finden können, die gegenüber mechanischen oder elektromechanischen Lösungen erheblich kostengünstiger bereitstellbar sind. Die elektronische Lösung der Schaltungseinrichtung hat jedoch auch noch den Vorteil eines sehr viel geringeren Platzbedarfs und der hohen Betriebssicherheit bei gleichzeitig geringer Stromaufnahme.
- Bei einer derartigen Schalteinrichtung ist es vorteilhaft, daß die elektronische Schaltungseinrichtung ein Relais umfaßt, über dessen Arbeitskontakte die elektrische Einrichtung eingeschaltet wird, sowie ein elektronisches Schaltungsglied, das das Relais eine vorbestimmte Zeit wenigstens nach Auslösung durch das Schaltelement bzw. das damit zusammenwirkende Betätigungsorgan aktiviert. Durch geeignet Wahl von Schaltungselementen wie Widerständen, Kondensatoren und dergl. kann die Dauer der gewünschten Auslösung der Schalteinrichtung eingestellt werden. Je nach Art der Verwendungsart der Schalteinrichtung, beispielsweise als Schalteinrichtung zum Betrieb elektrisch beheizter Heckscheiben in Kraftfahrzeugen, kann die Auslösung der Schalteinrichtung nahezu beliebig lang gewählt werden.
- Schließlich ist es von Vorteil, daß die Schalteinrichtung ein Anzeigemittel zur Anzeige des Betriebszustandes aufweist und/oder ein Anzeigemittel zur Kenntlichmachung der Schalteinrichtung als solcher bei Dunkelheit.
- Dabei ist es vorteilhaft, daß die Anzeigemittel im aktiven Zustand durch das Betätigungsorgan hindurch sichtbar sind, wobei wenigstens das Betätigungsorgan aus geeignetem Werkstoff, beispielsweise Kunststoff hergestellt wird, das in dem Bereich der Anzeigemittel wenigstens dann lichttransparent für den Durchtritt von Licht von den Anzeigemitteln nach außen ist, wenn entweder das Anzeigemittel für den Betriebszustand und/oder das Anzeigemittel bei Kenntlichmachung der Schalteinrichtung bei Dunkelheit aktiv ist, d.h. Licht emittiert.
- Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die nachfolgenden schematischen Zeichnungen anhand eines Ausführungsbeispieles eingehend beschrieben. Darin zeigen:
- Fig. 1
- in der Seitenansicht die vollständige Schalteinrichtung mit Gehäusekörper und Gehäuseabschlußteil sowie mit dem Betätigungsorgan in einer inaktiven Endstellung,
- Fig. 2
- die Schalteinrichtung in der Ansicht wie die Darstellung in Fig. 1, jedoch mit entferntem Gehäusekörper und entferntem Betätigungsorgan,
- Fig. 3
- eine elektrische Schaltung einer elektronisch ausgebildeten Schaltungseinrichtung,
- Fig. 4
- ein Blockschaltbild der elektrischen Komponenten der Schalteinrichtung und
- Fig. 5
- ein mögliches Signaldiagramm der Schalteinrichtung bei Ausbildung der Schalteinrichtung gemäß der elektronischen Schaltungseinrichtung, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist.
- Die erfindungsgemäße Schalteinrichtung 10 ist in ihrer Gesamtheit als kompaktes Bauteil in Fig. 1 dargestellt und besteht im wesentlichen aus einem Betätigungsorgan 11, das manuell in Richtung des Pfeiles 31 bewegt werden kann, um eine Auslösung des Schaltvorganges zu erzielen, und aus einer Trägerplatte 15, die von einem Gehäusekörper 20 umgeben ist.
- Die auf der Trägerplatte 15, die gleichzeitig eine gedruckte Schaltung sein kann, angeordneten elektrischen und elektronischen Komponenten werden im einzelnen weiter unten beschrieben.
- Wesentlich für die erfindungsgemäße Schalteinrichtung 10 ist, daß das Betätigungsorgan 11 unmittelbar räumlich in Verbindung mit der Zeitschalteinrichtung 12 steht, die in einer elektronischen Ausführungsform anhand der Fig. 3 und 4 ersichtlich ist. Die Zeitschalteinrichtung 12 wird durch elektrische und elektronische Komponenten, die auf der schon erwähnten Trägerplatte 15 angeordnet sind, gebildet, und wird im einzelnen weiter unten beschrieben. Die unmittelbar räumlich konstruktive Verbindung des Betätigungsorgans mit der Zeitschalteinrichtung erlaubt es, die Herstellungskosten, die Kosten für den Einbau ins Fahrzeug sowie die Kosten für die Montage erheblich zu vermindern, wobei gemäß der Erfindung der Platz für die Schalteinrichtung 10 insgesamt gegenüber dem vorher für Schalteinrichtungen dieser Art benötigten Platz ebenfalls vermindert wird.
- Auf der Trägerplatte 15 ist ein Schaltelement 14 angeordnet, das in der Regel ein mechanischer Schalter ist, das durch Betätigung des Betätigungsorganes 11 in Richtung des Pfeiles 31 ausgelöst wird, und zwar durch einen an der Rückseite des Betätigungsorgans 11 angebrachten stangenförmigen Vorsprung (nicht dargestellt), der durch eine Stützplatte 18 durchgreift, die am zum Betätigungsorgan 11 weisenden Ende 16 der Trägerplatte 15 im wesentlichen rechtwinklig abstehend angeordnet ist. Darüber hinaus sind an der Stützplatte Federmittel 19 angeordnet, die das Betätigungsorgan 11 in einer inaktiven Endstellung halten, wie sie grundsätzlich in Fig. 1 dargestellt ist.
- Im Gehäusekörper 20 sind an der Innenwand nicht dargestellte Führungsmittel ausgebildet, über die das Betätigungsorgan 11 bei Betätigung in Richtung des Pfeiles 31 geführt wird. An der Trägerplatte 15 sind Steckereinrichtungen 21 vorgesehen, über die die Schalteinrichtung 10 mit einer Spannungsversorgung des Kraftfahrzeugs sowie mit der anzusteuernden elektrischen Einrichtung 13 verbunden werden können. Die Steckereinrichtungen 21 sind bei der hier dargestellten Ausführungsform in Form von Flachsteckern ausgebildet, wie sie im gesamten Kraftfahrzeugbereich durchgehend Verwendung finden, wobei es sich hierbei um zungenartige Steckervorsprünge handelt. Es sei aber erwähnt, daß grundsätzlich beliebige andere geeignete Steckereinrichtungen 21 vorgesehen werden können.
- An dem Ende 17 der Trägerplatte 15, an dem die Steckereinrichtungen 21 bei der dargestellten Ausführungsform angeordnet sind, ist ein Gehäuseabschlußteil 22 vorgesehen, das Öffnungen für den Durchtritt der Steckereinrichtungen 21 aufweist, und das dazu dient, daß Staub, Feuchtigkeit, Öl- oder Kraftstoffdämpfe vom Eintritt in das Innere des Gehäusekörpers 20 abgehalten werden.
- Am Gehäuseabschlußteil 22 können noch vom ihm im wesentlichen rechtwinklig wegstehende Führungen bzw. Verdrehsicherungen 32 angeordnet sein, um eine hier nicht dargestellte Buchse, die mit der Steckeinrichtung 21 in Eingriff gebracht werden soll, auf eindeutige Weise zu dieser zu positionieren, so daß fehlerhafte Verbindungsmöglichkeiten durch Verdrehung der nicht dargestellten Buchse vermieden werden.
- Der Gehäusekörper 20 und das Gehäuseabschlußteil sind über Rasteinrichtungen 23 miteinander verbunden, die einstückig bei der Herstellung beider Teile mit ausgebildet werden können, so daß eine einfache Möglichkeit der Verbindung beider Teile ohne zusätzliche Befestigungs- oder Verbindungsmittel möglich ist.
- Der Gehäusekörper, vergl. Fig. 1, weist an seinen beiden gegenüberliegenden Außenflächen 30 bei im wesentlichen im Querschnitt rechteckiger Ausführung des Gehäusekörpers 20 Befestigungseinrichtungen 24 auf, die hier vorzugsweise durch federnd ausgebildete Clippeinrichtungen gebildet werden. Die Befestigungseinrichtungen 24 greifen im entspannten Zustand, vergl. Fig. 1, auf eine Fläche 33 einer Befestigungsstrebe oder einer Befestigungsplatte, nachdem die Schalteinrichtung 10 durch ein hier nicht gesondert dargestellte Befestigungsloch, beispielsweise im Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges, hindurchgeschoben worden ist.
- In Fig. 4 ist ein Blockschaltbild der Schalteinrichtung 10 dargestellt, wobei durch das Betätigungsorgan 11 die Zeitschalteinrichtung auf beliebige Weise, beispielsweise mittels eines Schaltimpulses, in Betrieb gesetzt werden kann. Durch die Aktivierung der Zeitschalteinrichtung 12 wird ein Relais 25 betätigt, das Teil der Zeitschalteinrichtung 12 ist. Die Arbeitskontakte 26 des Relais 25 werden nach der Aktivierung geschlossen, so daß der Stromkreis von Klemmen <6> nach <5> geschlossen wird. Dadurch wird eine elektrische Einrichtung 13 im Kraftfahrzeug bestimmungsgemäß über eine vorbestimmte Zeit aktiviert.
- Eine mögliche Ausführungsform der Zeitschalteinrichtung 12 ist anhand einer vollständigen Schaltungsanordnung in Fig. 3 dargestellt. Das zeitbestimmende Glied in der Zeitschalteinrichtung 12 wird durch ein elektronisches Schaltungsglied 27 gebildet, das durch einen einzigen integrierten Baustein, beispielsweise des Typ TYA 0298 der Firma Motorola, gebildet wird. Das elektronische Schaltungsglied 27 wird beim beschriebenen Ausführungsbeispiel durch den Widerstand 34 und den Kondensator 35 in Bezug auf seine Oszillatorfrequenz eingestellt, wobei die gemeinsame Verbindung des Widerstandes 34 und des Kondensators 35 auf den Frequenzeinstelleingang 273 der elektronischen Schaltungseinrichtung 27 gegeben wird. Die elektronische Schaltungseinrichtung 27 weist darüber hinaus einen Eingang 271 auf, auf den mittels des Betätigungsorgans 11 ein Eingangssignal (positiver Spannungsimpuls), vergl. S von Fig. 5, gegeben wird. Gemäß der durch den Widerstand und den Kondensator 34, 35 einstellbaren Zeit wird nach Auslösung mittels des Betätigungsorgans 11 am Ausgang 272 ein positives Signal geliefert, das auf das Relais 25 gegeben wird, wobei das Relais aktiviert wird und die Arbeitskontakte 26 geschlossen werden. Demzufolge wir die elektrische Einrichtung 13 entsprechend der vorgewählten Zeit mit Spannung versorgt, vergl. R von Fig. 5 und Fig. 3.
- Die Zeitschalteinrichtung 12 kann auch derart ausgebildet sein, daß immer dann, wenn beispielsweise das elektrische Netz eines Kraftfahrzeuges einschaltet (durch Betätigen des Zündschlüssels), zunächst die Schalteinrichtung 10 eine vorbestimmte Zeit einschaltet wird, d.h. daß Relais 25 immer dann eine vorbestimmte Zeit lang aktiviert wird, wenn das Kraftfahrzeug durch Drehen des Zündschlüssels oder dergl. in Betrieb gesetzt wird. Diese Funktion bei Inbetriebnahme des Kraftfahrzeuges kann, wie erwähnt, eine zusätzliche Möglichkeit der Inbetriebnahme der in Betrieb zu setzenden elektrischen Einrichtung 13 bedeuten, wobei grundsätzlich aber die Inbetriebnahme der Schaltungseinrichtung 10 durch Betätigung des Betätigungsorgans 11 zur Auslösung eines oben beschriebenen Startimpulses für die elektronische Schaltungseinrichtung 27 unberührt bleibt, vergl. das Impulsdiagramm von Fig. 5.
- Gleichzeitig mit der Ansteuerung des Relais 25 kann auch ein Anzeigemittel in Form einer Glühlampe oder Leuchtdiode vorgesehen sein, so daß der aktive Betriebszustand anzeigbar ist. Weiterhin kann die Schalteinrichtung 10 ein Anzeigemittel 29 zur Kenntlichmachung der Schalteinrichtung 10 als solcher bei Dunkelheit vorgesehen sein, wobei vorzugsweise die Anzeigemittel 28, 29 im aktiven Zustand durch das Betätigungsorgan 11 hindurch sichtbar sind.
- Ist die erfindungsgemäße Schalteinrichtung 10 für die Aktivierung einer Heckscheibenheizung in einem Kraftfahrzeug vorgesehen, wird verhindert, daß die Batterie des Kraftfahrzeuges versehentlich entleert wird. Die Heckscheibenheizung wird nach Auslösung mittels dem Betätigungsorgan 11 lediglich eine vorbestimmte Zeit, beispielsweise 10 Minuten, eingeschaltet. Diese Zeit reicht in der Regel aus, um sie bei starker Befrostung zu enteisen.
-
- 10
- Schalteinrichtung
- 11
- Betätigungsorgan
- 12
- Zeitschalteinrichtung
- 13
- elektrische Einrichtung
- 14
- Schaltelement
- 15
- Trägerplatte
- 16
- Ende der Trägerplatte
- 17
- Ende der Trägerplatte
- 18
- Stützplatte
- 19
- Federmittel
- 20
- Gehäusekörper
- 21
- Steckereinrichtung
- 22
- Gehäuseabschlußteil
- 23
- Rasteinrichtung
- 24
- Befestigungseinrichtung
- 25
- Relais
- 26
- Arbeitskontakt
- 27
- elektronische Schaltungseinrichtung
- 271
- Eingang
- 272
- Ausgang
- 273
- Frequenzeinstelleingang
- 28
- Anzeigemittel
- 29
- Anzeigemittel
- 30
- Außenfläche des Gehäuses
- 31
- Pfeil
- 32
- Führung/Verdrehsicherung
- 33
- Fläche
- 34
- Widerstand
- 35
- Kondensator
Claims (13)
- Schalteinrichtung mit einem Betätigungsorgan (11) zum manuellen, wenigstens zeitlich begrenzten Inbetriebsetzen von elektrischen Einrichtungen in Kraftfahrzeugen, insbesondere von einer elektrisch beheizbaren Heckscheibe, einer unmittelbar mit dem Betätigungsorgan (11) einschaltbaren und mit ihm räumlich in Verbindung stehenden Zeitschalteinrichtung (12), die nach Betätigung durch das Betätigungsorgan (11) die elektrische Einrichtung ein vorbestimmbares Zeitintervall lang einschaltet, sowie einer Trägerplatte (15) und einem Federmittel, das das Betätigungsorgan (11) in seiner inaktiven Endstellung hält, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschalteinrichtung (12) und ein durch das Betätigungsorgan (11) beaufschlagbares Schaltelement gemeinsam auf der Trägerplatte (15) angeordnet sind, wobei die Trägerplatte (15) an ihrem zum Betätigungsorgan (11) weisenden Ende (16) mit einer von der Trägerplatte (15) im wesentlichen rechtwinklig abstehenden Stützplatte (18) versehen ist und die Federmittel (19) an der Stützplatte (18) angeordnet sind.
- Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützplatte (18) ein Loch aufweist, durch das ein an der Rückseite des Betätigungsorgans vorgesehener stangenförmiger Vorsprung hindurchragt, der mit dem Schaltelement (14) in Eingriff ist.
- Schalteinrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese von einem Gehäusekörper (20) umgeben ist, der an der Innenseite Führungsmittel für das Betätigungsorgan (11) aufweist.
- Schalteinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (15) an ihrem dem Betätigungsorgan (12) im wesentlichen gegenüberliegenden Ende (17) mit Steckereinrichtungen (21) versehen ist.
- Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (17) mit einem Gehäuseabschlußteil (22), das Öffnungen für den Durchtritt der Steckereinrichtungen (21) aufweist, versehen ist.
- Schalteinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusekörper (20) und das Gehäuseabschlußteil (22) über Rasteinrichtungen (23) miteinander verbunden werden.
- Schalteinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusekörper (20) an seiner Außenfläche (30) wenigstens eine Befestigungseinrichtung (24) aufweist.
- Schalteinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung (24) durch eine Clippeinrichtung gebildet wird.
- Schalteinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschalteinrichtung (12) durch eine elektronische Schaltungseinrichtung gebildet wird.
- Schalteinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronische Schaltungseinrichtung ein Relais (25) umfaßt, über dessen Arbeitskontakte (26) die elektrische Einrichtung (13) eingeschaltet wird, sowie ein elektronisches Schaltungsglied (27), das das Relais (25) eine vorbestimmte Zeit lang nach Auslösung durch das Schaltelement (14) aktiviert.
- Schalteinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in ihr ein Anzeigemittel (18) zur Anzeige des Betriebszustandes vorgesehen ist.
- Schalteinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in ihr ein Anzeigemittel (29) zur Kenntlichmachung der Schalteinrichtung (10) bei Dunkelheit vorhanden ist.
- Schalteinrichtung nach einem oder beiden der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigemittel (28, 29) im aktiven Zustand durch das Betätigungsorgan (12) hindurch sichtbar sind.
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