EP0198433B1 - Zylinderschloss zum Betätigen durch Karte - Google Patents

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EP0198433B1
EP0198433B1 EP19860104964 EP86104964A EP0198433B1 EP 0198433 B1 EP0198433 B1 EP 0198433B1 EP 19860104964 EP19860104964 EP 19860104964 EP 86104964 A EP86104964 A EP 86104964A EP 0198433 B1 EP0198433 B1 EP 0198433B1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
cylinder core
card
cylinder
lock
key
Prior art date
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Expired
Application number
EP19860104964
Other languages
English (en)
French (fr)
Other versions
EP0198433A1 (de
Inventor
Claude Chappoux
Bernard Rouesnel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ronis SA
Original Assignee
Ronis SA
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in

Definitions

  • the object of the invention is to provide a cylinder lock which has the advantages in terms of security and convenient use of the cylinder locks, but limits the dimensions and makes it possible to do without any protruding key.
  • the card is held inside the system by its cuts 9, which remain enclosed in the sector 8 until the end of the rotation (see Fig. 5). After the rotation, the card can be pulled out in the direction of arrow 12.

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Zylinderschloss mit drehbarem Zylinderkern und einem sich in der Mantelfläche des Zylinderkerns öffnenden Schlitz, in den ein Schlüssel einsteckbar ist, wobei Zylinderkern und Schüssel Organe aufweisen, die den Zylinderkern sperren, als auch bei richtigem Schlüssel zur Drehung freigeben.
  • Die bekannten Schlösser lassen sich im allgemeinen in zwei Hauptarten unterteilen. Die erste Art umfasst einen Zylinderkern, dessen Drehung, nach Freigabe durch Einführung eines mit Einschnitt versehen Schlüssels in einen in Längsrichtung verlaufenden Schlüsselkanal, der sich an einem Ende des Zylinderkerns öffnet, mit Hilfe dieses Schlüssels einen Mechanismus zum Verriegeln und Entriegeln des Schlosses betätigt. Ein ähnliches Zylinderschloss ist auch aus der GB-A-646 944, die die Grundlage für den Oberbegriff des Anspruchs 1 bildet, bekannt. Hier wird der Schlüssel seitlich durch einen radialen Schlitz in den Zylinderkern gesteckt. Diese bekannten Schlösser haben den Nachteil eines manchmal störenden Ausmasses der Länge des Zylinders und des vorstehenden Schlüssels.
  • Eine zweite bekannte Schlossart, das sogenannte Kombinationsschloss, weist den Vorteil auf, keinen Schlüssel zu erforden, da er durch Rädchen mit einer Folge von Buchstaben oder Ziffern ersetzt wird, aus denen sich eine Kombination bilden lässt. Ihre Verwendung ist jedoch unbequem und umständlich, im Dunkeln praktisch unmöglich, und ihre Sicherheit oft unzureichend.
  • Aus der FR-A 2524534 ist ein Schloss bekannt, bei dem eine Karte von aussen in einen Schlitz des Schlossgehäuses eingesteckt wird, um Zuhaltungsplättchen in eine bestimmte Stellung zu bringen, bei der ein Riegel freigegeben wird. Ein verdrehbarer Zylinderkern ist nicht vorhanden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Zylinderschloss zu schaffen, das die Vorteile bezüglich Sicherheit und bequemer Verwendung der Zylinderschlösser aufweist, dabei aber die Ausmasse begrenzt und es ermöglicht, ohne jeden vorstehenden Schlüssel auszukommen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Schlüssel eine flache Karte ist, die in den Schlitz des Zylinderkerns vollständig oder zum grössten Teil einsteckbar und mit dem Zylinderkern verdrehbar ist.
  • Das erfindungsgemässe Schloss hat kleine Aussenabmessungen, erfordert keine zusätzlichen Teile zum Drehen des Zylinders und ermöglicht die Anordnung des Zylinderkerns mit seiner Achse parallel zur Vorderseite des zu verschliessenden Gegenstandes, und zwar mit einem Vorsprung nach aussen, der null sein kann, und einem Ausmass senkrecht zu dieser Vorderseite, das auf den Durchmesser des Zylinders begrenzt sein kann, wogegen bei üblichen Zylinderschlössern dieses Ausmass mindestens so gross ist wie die Länge des Zylinderkerns. Die Betätigungskarte wird in den Schlitz eingeführt und kann dort ohne Vorsprung nach aussen gehalten werden.
  • In diesem Fall ist die Aussenfläche des Zylinderkerns vorteilhafterweise geriffelt, gerändelt oder sonstwie mit Erhöhungen und Vertiefungen versehen, die sein Anfassen zum Drehen erleichtern.
  • Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung enthalten der Zylinderkern und das ihn umschliessende Gehäuse Stiftzuhaltungen mit Federn, die durch das Einführen der Karte so verschoben werden, dass ihre Trennungsebene die Mantelfläche des Zylinderkerns berührt, wobei die Wirkung mindestens einer der genannten Stiftfedern in Verriegelungs- und Entriegelungsstellung das Auswerfen der Karte aus dem Schlitz heraus bewirkt. Beim Drehen des Zylinderkerns zwischen den beiden Stellungen wird die Karte im Zylinderkern durch ein festes Teil des Schlosskörpers gehalten.
  • Die Erfindung wird verständlicher beim Lesen der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigeheftete Zeichnung, die in schematischer Darstellung ein Schloss gemäss einer Ausführungsform der Erfindung zeigt. In dieser Zeichnung:
    • - ist Figur 1 eine schematische Seitenansicht eines Teils des Schlosses mit der Karte vor deren Einführung;
    • - Figur 2 ist eine schematische Endansicht des Zusammenbaus in Fig. 1;
    • - Figur 3 stellt den Zusammenbau der Fig. 1 und 2 in Draufsicht dar;
    • - Figur 4 ist eine schematische Ansicht des Schlosses in diametralem Schnitt, mit eingesteckter Karte vor der Entriegelung;
    • - Figur 5 ist eine Schemaansicht in diametralem Schnitt, die die Halterung der Karte veranschaulicht;
    • - Figur 6 entspricht der Fig. 4, nur dass hier das Schloss sich in offener Verriegelungsstellung befindet, und
    • - Figur 7 ist ein Funktionsschema des Schlosses.
  • Im Falle der Zeichnung wird die Karte 1 an den Zylinderkern 2 in Richtung des Pfeiles 10 eingeführt, der auf der Hälfte seiner Dicke eingeschnitten ist; nach Einführung in den Zylinderkern bringt sie die Kernstifte 3 und die Gehäusestifte 4 in Öffnungsstellung. Der Zylinderkern 2 kann jetzt (je nach Fall der Federkraft oder von Hand) zwecks Entriegelung in Richtung des Pfeiles 11 gedreht werden (siehe Fig. 7, Funktionsschema).
  • Die Gehäusestifte 5 sorgen für eine Zuhaltung in geöffneter Stellung. Sie drücken die Karte 1 in die Stellung lt. Fig. 6. Wenn das Teil 6 im Längssinne gleitet, also wenn die Öffnung 7 des Zylinderkerns mit der Verriegelung dieses Teils 6 ausgerichtet ist, besteht die Möglichkeit einer Verschiebung dieses «Tasters» 6 (je nach Fall automatisch, durch Handgriff, Zugvorrichtung oder sonstiges).
  • Während der Drehung des Zylinderkerns wird die Karte im Innern des Systems durch ihre Einschnitte 9 gehalten, die im Sektor 8 bis zum Ende der Drehung eingeschlossen bleiben (siehe Fig. 5). Nach der Drehung kann die Karte in Richtung des Pfeiles 12 herausgezogen werden.
  • Der Schlitz zum Einstecken der Karte 1 in den Zylinderkern 2 verläuft vorzugsweise parallel zur Achse des Zylinderkerns und kann axial sein.

Claims (6)

1. Zylinderschloss mit drehbarem Zylinderkern (2) und einem sich in der Mantelfläche des Zylinderkerns (2) öffnenden Schlitz, in den ein Schlüssel einsteckbar ist, wobei Zylinderkern (2) und Schlüssel (1) Organe aufweisen, die den Zylinderkern (2) sperren, als auch bei richtigem Schlüssel zur Drehung freigeben, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlüssel eine flache Karte (1) ist, die in den Schlitz des Zylinderkerns (2) vollständig oder zum grössten Teil einsteckbar und mit dem Zylinderkern (2) verdrehbar ist.
2. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche des Zylinderkerns (2) mindestens teilweise geriffelt, gerändelt oder mit Erhebungen und Vertiefungen versehen ist, die sein Anfassen zum Drehen erleichtern.
3. Schloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkern (2) und das ihn umgebende Zylindergehäuse Stiftpaare (3-4, 5) und zugehörige Stiftfedern enthalten, wobei durch das Einführen der Karte (1) die genannten Stiftpaare (3-4, 5) so verschoben werden, dass ihre Trennungsebene die Mantelfläche des Zylinderkerns (2) berührt und durch die Wirkung mindestens einer der Federn in Schliess- und Öffnungsstellung den Auswurf der Karte (1) aus dem Schlitz nach draussen verursacht.
4. SchlossnacheinemdervorherigenAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, dass während der Drehung des Zylinderkerns (2) zwischen den beiden Stellungen die Karte (1) im Zylinderkern (2) durch ein festes Teil (8) des Schlosskörpers gehalten wird.
5. SchlossnacheinemdervorherigenAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz zum Einführen der Karte (1) in den Zylinderkern (2) parallel zur Achse des Zylinderkerns (2) verläuft.
6. Schloss nach einem der vorheringen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinderkern (2) in einer bestimmten Drehstellung einen Riegel, insbesondere einen Taster (6) freigibt.
EP19860104964 1985-04-16 1986-04-11 Zylinderschloss zum Betätigen durch Karte Expired EP0198433B1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR8505738A FR2580318B1 (fr) 1985-04-16 1985-04-16 Serrure a tambour rotatif et carte de commande
FR8505738 1985-04-16

Publications (2)

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EP0198433A1 EP0198433A1 (de) 1986-10-22
EP0198433B1 true EP0198433B1 (de) 1988-09-14

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Family Applications (1)

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EP19860104964 Expired EP0198433B1 (de) 1985-04-16 1986-04-11 Zylinderschloss zum Betätigen durch Karte

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EP (1) EP0198433B1 (de)
DE (1) DE3660727D1 (de)
FR (1) FR2580318B1 (de)

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FR2580318B1 (fr) 1989-07-21
FR2580318A1 (fr) 1986-10-17
DE3660727D1 (en) 1988-10-20
EP0198433A1 (de) 1986-10-22

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