EP0122964A2 - Trinkgefäss - Google Patents
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- EP0122964A2 EP0122964A2 EP83111317A EP83111317A EP0122964A2 EP 0122964 A2 EP0122964 A2 EP 0122964A2 EP 83111317 A EP83111317 A EP 83111317A EP 83111317 A EP83111317 A EP 83111317A EP 0122964 A2 EP0122964 A2 EP 0122964A2
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Definitions
- closure is arranged inside the container, preferably in the bottom area.
- the cup or the like In the usual way put over the bottle or can and the closure z. B. associated with the bottle mouth.
- a modified embodiment provides that the vessel has a bottom drawn inwards, on which a sealing zone and / or a push-on stop is optionally provided. As a result, a sealing zone further away in the inner edge region can be formed, which prevents liquid from escaping to the outer edge.
- a bead-like indentation 30 is also provided which, in the sealing position shown, engages over the edge bead 31 of the can 21.
- the indentation 30 can also be clearly seen in FIGS. 17 and 18.
- the embodiment according to FIG. 17 has only one sealing zone 23 in the outer edge region 24 of the cover 25.
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein ' Trinkgefäß, vorzugsweise aus Kunststoff, das z. B. als Wegwerf- bzw. Einwegbecher, als Gefäß für Campinggeschirr od. dgl. ausgebildet ist.
- Derartige Trinkbecher aus Kunststoff und ähnlichem Material sind in vielen Ausführungs-Varianten bekannt. Sogenannte Wegwerf- oder Einwegbecher bestehen dabei aus dünnwandigem Material und die etwas stabilere Ausführung der Trinkbecher wird z. B. bei Campinggeschirr, als bruchfestes Geschirr für Kinder usw. verwendet und kann nach einer Reinigung mehrfach verwendet werden. Die Wegwerfbecher werden vorzugsweise in Kantinen, in Flugzeugen, auf Schiffen und in Zügen sowie auch bei Veranstaltungen, Festen oder Partys verwendet. Die Einwegbecher werden häufig zusammen mit einer Getränkeflasche oder einer Getränkedose an den Konsumenten abgegeben. Es ist dabei üblich, daß die Flasche durch Entfernen des Kronenkorkenverschlusses öd.dgl. mittels eines Werkzeuges geöffnet und der Trinkbecher anschließend darüber gestülpt wird. Bei einer Dose wird diese durch Abreißen einer Lasche geöffnet.
- Durch dieses Überstülpen des Trinkbechers ist die Getränkebehälteröffnung zwar abgedeckt, jedoch nicht verschlossen, so daß gegebenenfalls Flüssigkeit verschüttet werden kann. Insbesondere durch die Möglichkeit von Kohlesäureaustritt kann dabei auch nicht verhindert werden, daß das Getränk vergleichsweise kurzfristig an Frische verliert.
- Ein Wiederverschließen der Flaschenöffnung mit der aufgebogenen Kronenkappe ist zwar möglich, jedoch ist die Flasche danach nicht dicht. Zum dichten Verschließen von solchen Flaschenöffnungen sind bereits vielerlei Verschlüsse bekannt, jedoch u. a. auch aus Kostengründen und auch wegen der umständlichen Handhabung bei der vorerwähnten Getränkeabgabe nicht angebracht.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, unter weitgehender Vermeidung der vorerwähnten Nachteile, ein Behältnis der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das ein dichtes Verschließen einer Flasche, einer Dose od. dgl. ermöglicht.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß insbesondere vorgeschlagen, daß das Gefäß mit einem Verschluß zum dichten Verschließen einer Flaschen-, Dosenod. dgl. öffnung versehen ist. Dadurch besteht die Möglichkeit, eine Flasche nach dem Abnehmen z. B. eines Kronenverschlusses oder eine Dose nach dem Abreißen der Verschlußlasche anschließend wieder dicht zu verschließen, so daß z. B. auch ein nachträglicher Transport der Flasche oder der Dose zusammen mit dem Trinkbecher od. dgl. z. B. zu einem Tisch, in ein Zugabteil oder in ein Hotelzimmer od. dgl. ohne Gefahr des Verschüttens des Getränkes möglich ist. Außerdem werden durch dieses dichte Verschließen insbesondere kohlesäurehaltige Getränke länger frisch gehalten und das Getränk bleibt bis zur Entnahme hygienisch verschlossen. Vorteilhaft ist auch, daß gleichzeitig das Behältnis, im Gegensatz zu einem lose aufgestülpten Becher, fester mit der Flasche verbunden ist.
- Eine Ausführungsform sieht vor, daß der Verschluß innerhalb des behältnisses, vorzugsweise im Bodenbereich angeordnet ist. In diesem Falle kann der Becher od. dgl. in üblicher Weise über die Flasche oder die Dose gestülpt und der Verschluß z. B. mit der Flaschenmündung in Verbindung gebracht werden.
- Eine andere Ausführungsform sieht vor, daß der Verschluß außerhalb des Behältnisses, vorzugsweise im Bodenbereich, gegebenenfalls im Bereich des Behälterrandes angeordnet ist. Der Innenbereich des Behältnisses bleibt dadurch unverändert und außerdem besteht hierbei die Möglichkeit, den Verschluß so anzuordnen, daß das Behältnis mit seiner Öffnungsseite nach oben an der Flasche bei deren Verschließen angebracht ist. Ein Auslaufen von Getränkeresten wird dadurch vermieden.
- Vorteilhafterweise ist der Verschluß insbesondere von Hand lösbar mit der Flaschenöffnung bzw. der Dose verbindbar, vorzugsweise verrastbar. Somit ist kein Hilfswerkzeug zum dichten Verschließen und auch zum Öffnen der Flasche notwendig.
- Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß der Verschluß und das Behältnis voneinander trennbar sind und vorzugsweise über Sollbruchstellen, Materialschwächungen, sogenannte "Schwimmhäute" u. dgl. verbunden sind. Dadurch ist gegebenenfalls auch eine getrennte Verwendung des Verschlusses und des Behältnisses möglich.
- Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist der Verschluß einen Dosenrand-seitige und/oder im Dosendeckelbereich befindliche Dichtzone zum öffenbaren Verschließen der geöffneten Dose auf. In diesen Bereichen ergibt sich eine gute Abdichtung, so daß auch solche Getränkedosen nach dem öffnen wieder gut verschließbar sind. Dabei besteht die Möglichkeit, daß die Dichtzone durch einen Innen-Handabschnitt des Gefäßes gebildet ist, der an der Getränkedose anliegt. Dies ergibt eine besonders einfache Ausbildung des Verschlusses bzw. des Behältnisses. Dabei kann die Dichtzone ringartig im Außenrandbereich des Deckels vorgesehen sein. In Verbindung mit dem Randbereich des Deckels ergeben sich günstige Abdichtverhältnisse. Dabei kann die Dichtzone für den Dosenrandbereich durch einen zum Gefäßbocen hin konisch zulaufenden Abschnitt des Gefäßes gebildet sein, der in Dichtstellung mit seiner Innenwand etwa am Außenrand der Dose anliegt. Die Abdichtung wird dadurch entsprechend dem Aufsetzdruck des Gefäßes auf die Dose erreicht. Zweckmäßigerweise ist dabei vorgesehen, daß ein Aufsteck anschlag an dem Gefäß vorgesehen ist zur Begrenzung der Aufsteckbewegung des Gefäßes auf die Dose und/oder zur gleichzeitigen Bildung einer Dichtung. Durch den Aufsteckanschlag wird vermieden, daß insbesondere bei einer konischen Ausbildung des Gefäßes dieses beim Aufsetzen aufplatzt.
- Eine abgewandelte Ausführungsform sieht vor, daß das Gefäß einen nach innen eingezogenen Boden aufweist, an dem gegebenenfalls eine Dichtzone und/oder ein Aufsteckanschlag vorgesehen ist. Dadurch kann eine weiter im inneren Randbereich liegende Dichtzone gebildet werden, die einen Austritt von Flüssigkeit bis zum Außenrand verhindert.
- Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann am Boden des Gefäßes ein nach innen weisender, stopfenartiger Vorsprung zum dichten Anlegen bzw. Eingreifen in die vorzugsweise eingestanzte, durch Aufreißen gebildete
- Dosenöffnung vorgesehen sein. Durch diesen Verschluß bleibt nach dem Wiederverschließen der Dose mit dem Behältnis der Doseninhalt vollständig in der Dose, so daß ein Benetzen des Deckelbereiches, des Randbereiches u. dgl. der Dose vermieden wird.
- Vorteilhaft ist es, wenn das Behältnis zumindest bereichsweise an seinem Umfang angeordnete, die Randwulst der Dose in Dichtstellung hintergreifende Rastvorsprünge aufweist. Dadurch wird ein fester Sitz des Behältnisses auf der Dose erreicht, so daß auch unter ungünstigeren Bedingungen ein Undichtwerden der nachträglich verschlossenen Dose weitgehend vermieden wird. Gegebenenfalls kann an dem Behältnis, gegebenenfalls in Verbindung mit der Dose od. dgl. ein Überdruck-Ablaßventil vorgesehen sein. Bei den häufig kohlesäurehaltigen Getränken wird somit dafür Sorge getragen, daß ein sich durch Schütteln und/oder Erwärmung ergebender Überdruck durch das Ablaßventil abgebaut werden kann, ohne daß durch den Überdruck das auf der Dose aufsitzende Behältnis entfernt wird.
- Besonders zweckmäßig kann es sein, wenn das Behältnis sowohl einen Verschluß für eine Dose als auch einen vorzugsweise außen am Boden vorgesehenen Verschluß für eine Flasche aufweist: Damit läßt sich das Behältnis universell für verschiedene Getränkebehälter verwenden, was sowohl von der Herstellung als auch von der Lagerhaltung her besonders günstig ist.
- Zusätzliche Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen aufgeführt. Nachstehend ist die Erfindung mit ihren wesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher erläutert.
- Es zeigt zum Teil stärker schematisiert:
-
- Fig. 1 ein zum Teil aufgebrochen und im Schnitt dargestelltes Gefäß,
- Fig. 2 das in Fig. 1 gezeigte Gefäß als Verschluß auf einer zum Teil dargestellten Flasche,
- Fig. 3 eine Teilschnittdarstellung einer abgewandelten Ausbildungsform eines Gefäßes in Schließstellung auf einer Flaschenmündung,
- Fig. 4 eine etwa mit Fig. 2 vergleichbare Ansicht, hier jedoch mit abgewandelt ausgebildetem Gefäß
- Fig. 5 ein in Verschließstellung befindliches Gefäß mit abgewandelt ausgebildetem Verschluß,
- Fig. 6 eine Seitenansicht eines in Verschließstellung befindlichen Gefäßes mit wiederum abgewandeltem Verschluß,
- Fig. 7 eine bodenseitige Aufsicht des in Fig. 6 gezeigten Verschlusses,
- Fig. 8
- bis 10 unterschiedliche Ausbildungen bzw. Anordnungen von Verschlüssen an Gefäßen,
- Fig. 11 eine Seitenansicht eines Gefäß -Randes mit dort vorgesehenem Verschluß,
- Fig. 12 eine Seitenansicht eines verkleinert dargestellten Gefäßes mit mehreren verschiedenen, daran angeordneten Verschlüssen,
- Fig. 13 eine Seitenansicht einer Getränkedose mit aufgestülptem, becherartigem Gefäß in Teillängsschnittdarstellung,
- Fig. 14 eine Aufsicht einer Getränkedose,
- Fig. 15 eine vergrößerte Schnittdarstellung etwa des in Fig. 13 geschnitten dargestellten Bereiches, hier jedoch in etwas anderer Ausbildung des Verschlusses,
- Fig. 16 eine etwa Fig. 15 entsprechende Schnittansicht, hier jedoch mit einer Innen-randseitigen Dichtzone,
- Fig. 17 eine etwa Fig. 15 entsprechende Schnittansicht einer Dose mit aufgestülptem Gefäß wobei hier ein dosendeckelseitiger Dichtbereich sowie außenseitig ein Rastvorsprung vorgesehen sind,
- Fig. 18 eine etwa Fig. 17 entsprechende Teillängsschnittdarstellung, wobei hier zusätzlich zu der dosendeckelseitigen Dichtung auch eine doseninnenrandseitige Dichtung vorgesehen ist,
- Fig. 19 eine etwa Fig. 13 entsprechende Ansicht, hier jedoch mit einer kombinierten Anordnung von Verschlüssen einerseits für eine Dose und andererseits für eine Flasche,
- Fig. 20 eine Teil-Unterseitenansicht eines Gefäßes mit einem Überdruck-Ablaßventil,
- Fig. 21 eine Teilschnittdarstellung des Gefäß -Bodens gemäß der Schnittlinie XXI-XXI in Fig. 20,
- Fig. 22 eine perspektivische Teilaufsicht auf den Bereich einer vorgestanzten, geöffneten Dosenöffnung mit darüber angedeutetem Gefäß -Bodenbereich mit darin befindlichem, stopfenartigem Vorsprung und
- Fig. 23 eine perspektivische Detail-Schnittdarstellung im Unterrandbereich eines Gefäßes mit federnd nachgiebigem Bereich.
- Ein Gefäß oder Behältnis 1, das in den Figuren als Trinnbecher ausgebildet ist, und im weiteren Verlauf der Beschreibung auch kurz "Becher 1" genannt ist, weist in den Figuren 1 bis 12 einen Verschluß 2 zum dichten Verschließen einer Flaschenöffnung 3 auf. Bei den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 1 bis 9 befindet sich dieser Verschluß 2 innerhalt des Behältnisses bei dessen Bodenbereich. Der Verschluß 2 kann, wie gut in Fig. 1 bis 4 erkennbar, als kappenartige Ausformung des Bodens 4 ausgebildet sein, der in Verschließstellung (Fig. 2 bis 4) die Flaschenöffnung 3 außen übergreift. Die lichte Weite dieser Verschlußausformung ist dabei so vorgesehen, daß sie beim Aufsetzen auf die Flaschenöffnung 3 über den wulstartigen Mündungsrand einrastet. Dadurch ist der Verschluß einerseits sicher gehalten und dichtet andererseits die Flaschenöffnung 3 gut ab.
- Der Becher 1 besteht vorzugsweise aus Kunststoff, wobei der Verschluß 2 und der übrige Becher einstückig miteinander verbunden sind. Ein solcher Becher 1 läßt sich auf herkömmliche Weise z.B. in einem Spritzverfahren einfach herstellen. Der Verschluß 2 wird nach dem Entfernen eines die Flasche 5 zuvor verschließenden Kronenkorkens aufgesetzt und bildet einen ausreichend dichten Verschluß gegen Auslaufen des Flascheninhaltes und auch gegen Austreten von Kohlesäure bei kohlesäurehaltigen Getränken. Der Verschluß 2 ist dabei so ausgebildet, daß er von Hand lösbar mit der Flaschenöffnung 3 verbindbar bzw, verrastbar ist.
- Die Figuren 5 und 9 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform eines Verschlusses 2 a, wobei dieser stopfenartig mit einem in die Flaschenöffnung 3 in Verschließstellung eingreifenden vorzugsw.konischen Einsteckteil 6 ausgebildet ist.Die Einsteckteile 6 sind bei diesen beiden Ausführungsbeispielen unterschiedlich ausgebildet, was einerseits aus herstellungstechnischen Gründen und auch je nach Anforderungen an die . Dichtigkeit bzw. die vorgesehene Halte-Verbindungskräfte zwischen Becher 1 und Flasche 5 vorgesehen sein kann. Diese Ausführungsformen sind für Flaschen mit etwa gleichen Mündungsöffnungmalso sowohl für Kronenkorkenflaschen als auch für Drehverschlußflaschen u.dgl.verwendbar. Um einerseits eine gute Abdichtung der Flaschenöffnung 3 und andererseits aber auch eine stabile Verbindung zwischen dem Becher 1 und der Flasche 5 in Verschließstellung zu erhalten, weist der in Fig. 6 gezeigte Verschluß 2 b ein in Verschließstellung in die Flaschenöffnung 3 eingreifendes, dichtendes Einsteckteil 6 sowie ein die Flaschennündung übergreifendes Verrastteil 7 od. dgl. auf. Das Verrastteil 7 kann dabei wie bei den Verschlüssen 2 gemäß Fig. 1 bis 4 kappenartig ausgebildet sein und zusätzlich noch für eine erhöhte Dichtigkeit sorgen; andererseits besteht auch die Möglichkeit, daß das Verrastteil 7 nur zur Stabilisierung der Verbindung zwischen Becher 1 und Flasche 5 herangezogen wird. In diesem Falle ist es zweckmäßig, wenn das Verrastteil 7 nicht umlaufend dicht ausgebildet ist, da sich sonst dort leicht Flüssigkeitsreste ansammeln können, die beim Wiederverschließen der Flasche 5 dann auf die Außenseite von dieser gelangen könnten. Zweckmäßigerweise ist deshalb vorgesehen, daß das Verrastteil 7 entweder seitliche Durchbrüche hat oder aber aus mehreren Umfangsabschnitten besteht. Fig. 7 zeigt ein solches Verrastteil 7, bei dem Stege 8 mit Unterbrechungen 9 vorgesehen sind.
- Gegebenenfalls kann es vorteilhaft sein, wenn der Verschluß 2 und das Behältnis 1 voneinander trennbar sind. Als Verbindung können dabei Sollbruchstellen, Materialschwächungen oder auch sogenannte "Schwimmhäute" vorgesehen sein. Fig. 3 zeigt ein solches Beispiel mit einer durch eine Materialschwächung 10 gebildeten, den Verschluß 2 umgrenzenden Sollbruchstelle 11. Diese Sollbruchstelle 11 ist umlaufend dicht ausgebildet, so daß der Becher 1 in üblicher Weise verwendet werden kann und auch der Verschluß 2 zum bedarfsweisen Verschließen einer Flaschenöffnung 3 herangezogen werden kann. Andererseits besteht aber die Möglichkeit, den Verschluß 2 vom übrigen Boden 4 des Bechers 1 durch Herausdrücken zu trennen und dann auch separat zu verwenden.
- Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 kann der Becher 1 auch nach dem Heraustrennen des Verschlusses 2 weiter benutzt werden, da ein weiterer äußerer Boden 4 a vorgesehen ist, der den Becher auch nach dem Heraustrennen des Verschlusses 2 unten dicht verschließt.
- In dieser Fig. 4 sind noch Weiterbildungen der Erfindung erkennbar, wobei an der Behälterinnenseite 12 eine Auffangvorrichtung-13 für Restflüssigkeit bei mit der Becheröffnung 14 nach unten weisendem Behältnis vorgesehen ist. Diese Auffangvorrichtung 13 ist durch einen umlaufenden, schräg zum Boden 4 weisenden Steg 15 gebildet, der vorzugsweise im randnahen Bereich des Bechers 1 angeordnet ist. Durch diesen Steg 15 wird bei umgestülptem Becher 1 weitestgehend verhindert, das Restflüssigkeit an die Flaschenaußenseite gelangt. Der Steg 15 kann in Abstimmung auf den lichten Innenquerschnitt bzw. den Außendurchmesser der Flasche 5 in diesem Bereich so ausgebildet sein, daß er gleichzeitig auch als Seitenanschlag für den Becher 1 an der Flasche 5 dient.
- Strichliniert ist bei dem Boden 4 noch eingezeichnet, daß auch der äußere Ringflansch des Bodens 4, der bei einem herausgetrennten Verschluß 2 stehenbleiben würde, schräg, etwa vergleichbar mit dem Steg 15, angeordnet sein kann, so daß auch in diesem Bereich bereits ein Auffangen von Restflüssigkeit möglich ist. Das Heraustrennen des Verschlusses 2 kann hier durch Druckbeaufschlagung des Bodens 4 a bzw. des gesamten Bechers 1 in Richtung des Pfeiles Pf 1 erfolgen.
- Eine weitere Möglichkeit- der Anordnung und Ausbildung eines Verschlusses 2 c zeigt Fig. 11. Dieser Verschluß 2 c ist im randnahen Bereich des Bechers 1 angeformt, wobei ein zum Becherinneren weisendes Einsteckteil 6 vorgesehen ist. Das Einsteckteil 6 könnte gegebenenfalls auch nach außen vorstehend vorgesehen sein. Das Einsteckteil 6 ist hier teilweise durch eine Sollbruchstelle 11 umgrenzt, die durch ein dünnes Kunststoffhäutchen 16 gebildet ist. Dadurch ist dieser Bereich flüssigkeitsdicht, so daß auch hier beim Trinken keine Flüssigkeit austreten kann. Bedarfsweise kann das Einsteckteil 6 von innen nach außen gedrückt werden, wobei die Sollbruchstelle 11 nachgibt. Der Verschluß 2 c kann dann auf eine Flaschenöffnung 3 aufgesetzt werden, wobei sich der Behälter seitlich neben der Flasche 5 befindet.
- Weitere Möglichkeiten von Verschlüssen 2 d, 2 e, 2 f zeigt Fig. 12. Der Verschluß 2 d ist dabei als Stopfen ausgebildet und über ein Zwischenverbindungsteil, der hier durch einen angespritzten Faden 17 gebildet ist, mit dem Becher 1 insbesondere dessen Rand 18 verbunden. Der Faden 17 könnte gegebenenfalls auch bodenseitig befestigt sein. Der Verschluß 2 e ist ebenfalls stopfenartig ausgebildet und steht seitlich am Becher 1 vor. Der Verschluß 2 f ist etwa wie der Verschluß 2 e mit dem Becher 1 verbunden, wobei die Verbindungsstelle vorzugsweise so ausgebildet ist, daß ein Verschwenken des Verschlusses 2 f gegebenenfalls auch ein Abtrennen von diesem möglich ist.
- Erwähnt sei noch, daß ein außen am Becher 1 vorgesehener Verschluß auch so ausgebildet sein kann, daß er gleichzeitig als Handgriff bzw. zumindest als Greif- und Haltehilfe ausgebildet ist, was insbesondere bei heißen Getränken vorteilhaft sein kann.
- Die vorbeschriebenen Verschlüsse 2 bis 2 f sind im wesentlichen so ausgebildet, daß sie von Hand ohne Hilfsmittel wieder von der Flasche 5 gelöst werden können. Gegebenenfalls kann der Verschluß jedoch auch so ausgebildet sein, daß ein öffnen von Hand praktisch nicht möglich ist. Beispielsweise könnte ein Behältnis 1 an einen üblichen, z. B. als sogenannter Kronenkorken ausgebildeten Verschluß od. dgl. angeformt sein.
- Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 10 ist der Verschluß 2 außerhalb des Bechers 1 im Bodenbereich angeordnet. Zum Verschließen der Flasche 5, wie dies in Fig. 10 gezeigt ist, wird der Becher 1 bodenseitig auf die Flaschenöffnung 3 aufgesetzt, wobei der Verschluß 2 in die Flaschenöffnung eingreift. Dadurch wird verhindert, daß Flüssigkeitsreste nach einer Benutzung des Bechers 1 und einem anschließenden Verschließen der Flasche 5 auf - deren Außenseite gelangen kann. Die anderen Ausführungsformen mit innenseitig angeordneten Verschlüssen im Bodenbereich haben dagegen den Vorteil des geringeren Platzbedarfes.
- Ein erfindungsgemäßes Behältnis 1 ist anhand der Figuren 13 bis 23 in Verbindung mit einer Dose 21 gezeigt. Dieses becherartige Behältnis weist ebenfalls einen Verschluß 20 auf, mittels dem eine Getränkedose 21 nach dem Öffnen durch Entfernen einer Abreißlasche 22 wieder dicht verschlossen werden kann. Dies ist besonders vorteilhaft, da ein Verschließen von solchen Getränkedosen mit üblichen Mitteln, wie z. B. Korken u. dgl. hier nicht möglich ist.
- Fig. 13 zeigt eine Dosen-Becher-Kombination 21/1, bei der der Becher 1 zum Verschließen der Dose 21 auf diese aufgestülpt ist. Der Querschnitt im linken oberen Randbereich läßt gut erkennen, daß der Verschluß 20 hier durch eine ringartige Dichtzone 23 im Außenrandbereich 24 des Dosen-Deckels 25 gebildet ist. Gleichzeitig ist auch noch eine weitere Dichtzone 26 im Bereich der Innenseite des Dosenrandes 27 vorgesehen. Die Dosenrand-Innenseite verläuft dabei etwas schräg und die Verbindung oder Einziehung 28 zu dem etwas zurückgesetzten Boden 29 des Bechers 1 ist etwa dieser Schräge angepaßt. Durch Verwendung zweier Dichtzonen 23 und 26 wird eine gute Abdichtung erreicht, wobei in erster Linie die Dichtzone 23 zum Tragen kommt, während die Dichtzone 26 eine zusätzliche Sicherheit bildet.
- Außenseitig im Randbereich des Bechers 1 ist noch eine sickenartige Einformung 30 vorgesehen, die in der gezeigten Dichtstellung den Randwulst 31 der Dose 21 ra- stend übergreift. Dadurch läßt sich der Becher 1 rastend auf die Dose 21 aufsetzen, so daß auch unter ungünstigen Bedingungen ein unbeabsichtigtes Lösen des Bechers 1 von der Dose 21 vermieden wird. Die Einformung 30 ist gut auch noch in den Figuren 17 und 18 erkennbar. Im Gegensatz zu Fig. 13, bei der in Kombination mehrere Dichtzonen sowie auch die vorerwähnte Sicherheitsverrastung mittels der Einformung 30 vorgesehen sind, weist die Ausführungsform gemäß Fig. 17 nur eine Dichtzone 23 im Außenrandbereich 24 des Deckels 25 auf. Gut erkennbar ist hier auch, daß der Außenrand 32 vom Dosenrand 27 etwas Abstand hat, so daß ein vergleichsweise langer "Federweg" zwischen der Halte-Verraststelle bei der Einformung 30 und der Dichtzone 23 vorhanden ist. Unter Einbeziehung des gekrümmten Außenrandes 32 kann insbesondere dieser gekrümmte Bereich beim Andruck in der Dichtzone 23 etwas federnd nachgeben, so daß in der Dichtzone 23 ein entsprechender Anpreßdruck zur Verfügung steht. Dies kann auch in Verbindung mit einem noch zu beschreibenden Überdruck-Ablaßventil (Fig. 23) vorteilhaft sein. Die Einformung 30 bzw. entsprechende Rastvorsprünge sind in ihrer Lage in Abstimmung auf die Dichtzone(n) derart vorgesehen, daß die Dichtflächen, wie bereits erwähnt, unter Druck aneinander liegen.
- Zweckmäßig ist es, wenn ein Aufsteckanschlag an dem Becher 1 vorgesehen ist zur Begrenzung der Aufsteckbewegung des Bechers auf die Dose 21. Durch diesen Anschlag, der entweder durch den Außenrand 32 des Bechers 1 in Verbindung mit dem Dosenrand 27 oder aber durch eine Dichtung gebildet sein kann, wird verhindert, daß bei stärkeren Aufdrücken des Bechers auf die Dose 21 der Becher beschädigt wird und dabei insbesondere aufplatzt. Insbesondere bei der in Fig. 15 gezeigten Ausführungsform mit einem konisch zulaufenden Abschnitt 33 könnte dies sonst leicht auftreten. In Fig. 13, 15 bis 17 ist der Aufsteckanschlag gleichzeitig in Kombination durch Dichtungen 23 bzw. 26 sowie durch den Außenrand 32 in Verbindung mit dem Dosenrand 27 gebildet. Beim Aufstecken des Bechers 1 würde sich zunächst eine Anlage im Dichtungsbereich einstellen, während bei weiterem Aufdrücken des Bechers schließlich die Ränder 27 und 32 zur Anlage kommen würden und dann die Aufsteckbewegung endgültig begrenzen. Durch die Elastizität des Becher-Materiales kann bei dieser weiteren Aufsetzbewegung der Zwischenbereich zwischen der Dichtung und dem Rand-Anschlag etwas elastisch sich verformend ausweichen.
- Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 16 ist, wie auch schon in Fig. 13 gezeigt, eine Dichtzone 26 vorgesehen, die sich an der schrägen Innenseite des Dosenrandes 27 befindet. Dementsprechend ist auch die Einziehung 28 des Bechers 1 an diese Schräge angepaßt. Dadurch ergibt sich in Dichtstellung, wie in Fig. 16 gezeigt, eine vergleichsweise großflächige Ringdichtung. Bei der Ausführung gemäß Fig. 15 mit dem konischen Becher-Abschnitt 33 ist zusätzlich zu der Dichtzone 23 im Dosendeckel-Randbereich zusätzlich noch eine Dichtzone 34 durch Anlage der Becherinnenwandung im Bereich des konischen Abschnittes 33 an der Außenseite des Dosenrandes 27 gebildet. Durch die leicht konische Ausbildung des Abschnittes 33 ergibt sich neben der zusätzlichen Dichtzone 34 auch eine Verklemmung zwischen Becher und Dose, so daß der Becher 1 nach dem Aufstecken gut gehalten ist.
- Eine weitere Möglichkeit einer Ausführungsform eines Verschlusses 20 zeigt Fig. 18. Dabei ist im übergangsbereich zwischen der Einziehung 28 und dem Boden 29 des Bechers 1 eine etwa nach innen ausgeformte Ringwulst 35 vorgesehen, die in Dichtstellung sowohl am Außenrand 24 des Dosen-Deckels 25 als auch an der schrägen Innenseite 36 des Dosenrandes 27 anliegt. Außerdem ist hier auch die äußere Einformung 30 als Rastvorsprung zum Hinterrasten der Randwulst 31 im Außenbereich vorgesehen. Insgesamt ergibt sich bei dieser Ausführungsform eine gute Abdichtung und auch eine Halterung des aufgesetzten Bechers.Die Ringwulst 35 könnte auch durch entsprechende Dichtlippen od.dgll ersetzt sein. Erwähnt sei noch, daß die Einformung 30 sowohl durchgehend umlaufend als auch nur bereichsweise als nach innen weisende Rastvorsprünge vorgesehen sein kann. Durch die vorerwähnten Ausführungsformen von Verschlüssen 20 an einem Becher 1 zum Verschließen einer zuvor geöffneten Dose 21 wird verhindert, daß Flüssigkeit aus der angebrochenen Dose auch bei ungünstiger Lagerung, z. B. in einem Rucksack od. dgl., austreten kann. Dabei ist insbesondere die im Bereich des Dosen-Deckels 25 randnahe Dichtung vorteilhaft, da hierbei das äußere Volumen des Zwischenraumes zwischen Dose und Abdichtung gering bleibt. Um auch ein Austreten des Doseninhaltes in einen Dichtzwischenraum zu vermeiden, kann nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, wie in Fig. 22 gezeigt, am Boden 29 des Bechers 1 auch ein nach innen weisender, stopfenartiger Vorsprung 37 vorgesehen sein. Beim Aufsetzen des Bechers 1 legt sich entweder dieser Vorsprung 37 dicht an den Rand 38 der Dosenöffnung 39 oder greift auch etwas in diese Dosenöffnung 39 abdichtend ein. Da der öffnungsumriß durch eine entsprechende Anstanzung bei diesen Dosen 21 vorgegeben ist, kann auch der Vorsprung 37 entsprechend genau angepaßt sein. Bei dieser Ausführungsform wird vollständig ein Austreten des Doseninhaltes vermieden. Bei dieser Ausführungsform kann es zweckmäßig sein, wenn zumindest\der Bodenbereich des Bechers, gegebenenfalls auch der gesamte Becher durchscheinend oder durchsichtig ausgebildet sind, um beim nachträglichen Verschließen der Dose 21 den Vorsprung 37 relativ zu der Dosenöffnung 39 genau positionieren zu können. Auch bei- dieser Ausführungsform können in Kombination zur weiteren Abdichtung bzw. Sicherung zusätzliche Dichtzonen und auch die Randwulst 31 zum einrastenden Halten des Bechers auf der Dose 21 vorgesehen sein. Auch die Ausführung des Bechers 1 mit konischem Außenabschnitt 33 zur Halterung des Bechers kann in Kombination vorgesehen sein.
- Bei etwas stabilerem Bechermaterial würde bereits das Aufsetzen des Bechers auf die Dose ein genügend dichtes Eingreifen des Vorsprunges 27 in die Dosenöffnung 39 bewirken. Insbesondere bei dünnerem Bechermaterial kann es aber auch zweckmäßig sein, mit dem Finger im Bereich des Vorsprunges 37 von außen her nachzudrücken und dadurch einen entsprechend sicheren, dichten Verschluß zu erzielen.
- Der Becher 1 kann, wie in Fig. 19, gezeigt, auch sowohl einen Verschluß 2 für eine hier strichliniert angedeutete Flasche 5 als auch einen Verschluß 20 für eine Dose 21 aufweisen. Im Ausführungsbeispiel ist der Flaschen-Verschluß 2 außen am Boden 29 des Bechers 1 vorgesehen, während sich die entsprechenden Verschlußteile zum Verbinden und Abdichten bei einer Dose 21 im inneren Bereich des Bechers 1 befinden. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß die Anordnung der Verschlüsse 2 usw. bzw. 20 auch, wie schon anhand er Figuren 1 bis 12 beschrieben, an unterschiedlichen Stellen angeordnet sein können. So besteht die Möglichkeit, die in Fig. 19 gezeigte Kombination zweier Verschlüsse 2 und 20 beide innenseitig oder beide außenseitig oder umgekehrt wie in Fig. 18 anzuordnen. Eine zweckmäßige Ausführungsform würde darin bestehen, beide Verschlüsse 2 bzw. 20 so anzuordnen, daß in Schließ- bzw. Dichtstellung ein Teil des Flüssigkeitsbehältnisses (Flasche 5, Dose 21) vom Becher übergriffen wird. In diesem Falle wären die Verschlußelemente jeweils nach innen weisend im Becher untergebracht. Dadurch ergeben sich günstigere Transportmöglichkeiten und es besteht auch praktisch nicht die Gefahr, daß der Becher 1 unbeabsichtigt durch Anstoßen entfernt wird, da er in der vorerwähnten Stellung durch die Dose 21 bzw. die Flasche 5 seitlich abgestützt wird.
- Da es sich bei dem Inhalt der Flaschen 5 bzw. Dosen 21 häufig um kohlesäurehaltige Getränke handelt, kann sich beim Transport des wieder verschlossenen Behältnisses durch Schütteln ein entsprechender Überdruck aufbauen. Für diesen Fall ist es zweckmäßig, wenn ein Überdruck-Ablaßventil 40 vorgesehen ist. Dabei besteht in Verbindung mit den erfindungsgemäßen Verschlüssen 20 verschiedene Ausführungsmöglichkeiten. Fig. 20 und 21 zeigen ein Ablaßventil 40, das durch eine zungenartige Anstanzung bzw. Teilausstanzung 41 gebildet ist. Insbesondere bei Verwendung eines üblichen Kunststoffmateriales für den Becher 1 ist diese Zunge so weit elastisch, daß sie bei einem entsprechenden Überdruck etwas ausgelenkt wird, wie dies in Fig. 21 gezeigt ist, so daß sich dann über die sich bildende Öffnung der Überdruck abbauen kann. Danach kann dann die Zunge wieder federnd elastisch in ihre ursprüngliche Lage zurückfedern und eine genügende Flüssigkeitsabdichtung bilden. Die zungenartige Anstanzung 41 ist hier im Boden 29 des Bechers 1 vorgesehen. Je nach Anordnung der Dichtzonen kann das Ablaßventil auch an anderer Stelle angeordnet sein. Fig. 23 zeigt eine weitere Möglichkeit eines Überdruck-Ablaßventiles 40, wobei in dieser Ausführungsform etwa vergleichbar mit Fig. 17, eine Dichtzone 23 sowie eine Einformung 30 zum Halten des Bechers 1 an der Dose 21 vorgesehen sind. Zusätzlich ist hier jedoch im Zwischenbereich zwischen Dichtung 23 und Halterung 30 ein federnd nachgiebiger Abschnitt vorgesehen. Dieser ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 23 durch eine vorzugsweise im Bereich der Einziehung 28 angeordnete, etwa V-förmig nach innen vorspringende Ausformung 43 gebildet. Gegebenen- - falls kann in diesem federnd nachgiebigen Bereich auch eine Materialschwächung vorgesehen sein. Bei entsprechendem Überdruck, der durch den Pfeil Pf 2 gekennzeichnet ist, kann der Dichtrand 42 des Bechers 1 im Bereich der Dichtzone 23 etwas vom Dosen-Deckelrand abheben, so daß der Überdruck über die sich dabei bildende Öffnung im Dichtzonenbereich 23 abgebaut werden kann. Erwähnt sei dabei, daß es bei dieser Ausführungsform mit einem Ablaßventil 40 vorteilhaft ist, wenn der sich hinter der Dichtzone 23 nach außen hin anschließende Bereich keine zusätzliche Dichtung aufweist, so daß das bei der Dichtzone 23 freigegebene Gas nach außen treten kann. Gegebenenfalls könnte der Becher dazu auch sickenartige Ausformungen aufweisen, die praktisch dann Ablaßkanäle bilden.
- Bei entsprechender Materialdimensionierung könnte bereits die in Fig. 17 gezeigte Ausführungsform eine Ventilwirkung aufweisen, wobei hier entsprechend der Zwischenbereich zwischen der Einformung 30 und der Dichtzone 23 den federnd nachgiebigen Abschnitt bildet. Bei der Ausführungsform mit Überdruck-Ablaßventil 40 ist die Rast-Halterung mittels der Einformung 30 sowie der besonders zweckmäßig. Dabei ist insbesondere vorgesehen, daß der federnd nachgiebige Bereich eine geringere Federkraft hinsichtlich des Öffnens des Überdruck-Ablaßventiles 40 aufweist als die Haltekraft zwischen der Dose 21 und dem Becher 1 beträgt.
- Auch der Verschluß-Vorsprung 37 gemäß Fig. 22 könnte\ein Überdruck-Ablaßventil 40 aufweisen, indem bei der Verbindung zwischen dem Teil des in die Dosenöffnung 39 eingreifenden Abschnittes des Vorsprunges und dem Boden 29 entsprechend elastisch nachgiebige Einformungen z. B. in Form eines Faltenbalges od.-dgl. vorgesehen sind.
- Erwähnt sei noch, daß der Becherrand so weit heruntergezogen ist, daß er über die bodenseitig angeordneten Ausformungen, Verschlußteile u. dgl. des Bechers überstehen. Dadurch läßt sich der Becher auch gut aufstellen. Insgesamt ergibt sich durch den erfindungsgemäßen Verschluß-Becher 1 der wesentliche Vorteil, daß angebrochene Getränkebehältnisse, die mit ihren eigenen Verschlüssen nach dem Öffnen nicht wieder dicht abschließbar sind, nun doch so weit mittels des am Becher 1 befindlichen Verschlusses abgedichtet werden können, daß einerseits ein Austreten von Flüssigkeit vermieden wird und wobei auch bei kohlesäurehaltigen Getränken ein längeres Frischhalten möglich ist.
- Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
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