DEV0008861MA - - Google Patents

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DEV0008861MA
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Germany
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safety
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housing
locking bolt
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. Mai 1955 Bekanntgemacht am 7. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Für Schlagwetter- und explosionsgeschützte Geräte in druckfesten Gehäusen besteht die Vorschrift, daß dieselben nur in spannungslosem Zustand geöffnet werden können.
Aus diesem Grunde sind Einrichtungen bekanntgeworden, welche dieses Ziel erreichen sollen, was damit aber wenig zuverlässig und recht umständlich möglich ist.
Allen bekannten Einrichtungen aber haftet der Nachteil an, daß dieselben in geöffnetem Zustand mit Hilfe von Werkzeugen wie z. B. Zangen, Schraubenziehern, Dornen u. dgl. probeweise wie'-; der eingeschaltet werden können, wodurch der Wert derartiger Geräte herabgemindert und den Sicherheitsvorschriften nur teilweise Rechnung getragen wird.
Diesem Nachteil abzuhelfen und eine Einrichtung zu schaffen, durch welche es neben Einhaltung der bekannten Vorschriften bei geöffnetem Gehäuse oder nur aufgelegtem bzw. nur teilweise aufgeschraubtem Deckel nicht möglich ist, die Ge1-rate verbotswidrig auch nur probeweise wieder ,·;. einzuschalten, ist Gegenstand vorliegender Erfindung. Erfindungsgemäß wird ein im Gehäusedeckel unverlierbar angeordneter, unter Federdruck in Stellung gehaltener und als Sicherheitsschlüssel
609 529/423
V 8861 VIIIb/21c
ausgebildeter Deckelverriegelungsbolzen beim Nie-, derdrücken mit seinem Schaft durch das Schlüsselloch der Abdeckplatte einer vollständigen Schal-
-.: tereinkapselung geführt,, während gleichzeitig der SicherheitSschlüsselbart in Eingriff mit einem
j; ,; darunter angeordneten Sicherheitsschloß gelangt, dessen Schloßriegel über Mitnehmer die Ein- und Ausschaltung des Schalters bewerkstelligt.
Erfindungsgemäß ist weiterhin der Hub des Verriegelungsbolzens so begrenzt, daß bei nur aufgelegtem oder nicht ganz aufgeschraubtem Deckel der Schlüsselbart nicht in Eingriff mit dem Sicherheitsschloß kommen kann, wodurch eine auch nur probeweise Einschaltung bei geöffnetem Gehäuse oder bei nicht vorschriftsmäßig ganz aufgeschraubtem Deckel unmöglich gemacht wird. ;,
In der Zeichnung/ist der '.,Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsmöglichkeit schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. ι eine Seitenansicht des Gehäuses,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Gehäuse, . '._;
Fig. 3 einen Teil von Fig. 2 in vergrößertem Maßstab, ,.,,-. - .. Fig.. 4 den Schnitt A-B nach Fig. 3 und ' -'■■'-
Fig. 5 den Schnitt C-D nach Fig. 4.
Im Gehäuseunterteil 7 ist beispielsweise ein vollständig gekapselter, 24-24,,, Drehschalter 19 angeordnet, auf dessen Achse 18 eine Gabel 20 befestigt ist, in die der Mitnehmer 21 des Schloß riegels 22.'.
eines Sicherheitsschlosses 23 eingreift, das unter der Schalterabdeckplatte 24, mit Schlüsselloch 25 angeordnet ist. Auf dem Deckel 8 des Gehäuses 7 ist das Führungsgehäuse 26 für den Verriegelungsbolzen 12 angeordnet, umgeben von einem Man- tel 17. Der als Sicherheitsschlüssel ausgebildete Verriegelungsbolzen 12 besteht aus dem Dreikantkopf 14, dem Flansch 16, dem Schaft und Verriegelungsteil 12 und dem Sicherheitsbart 27 und wird durch eine hinter dem Flansch angeordnete Druckfeder. 2.8 in Stellung gehalten. . Über dem Flansch lagert, ein Arretierungsring 29, der seinerseits von einer Abwinkelung ija des Mantels 17 gehalten wird, so daß der Sicherheitsschlüssel unverlierbar ist. Der Flansch 16 des Sicherheits- schlüsseis erhält in einer Aussparung 30 Führung auf einer Längsschiene 31 im Führungsgehäuse 26 und gestattet in einer anderen Aussparung 32 von 900 durch einen Anschlag 33 im Führungsgehäuse die entsprechende Drehbewegungsmöglichkeit des Sicherheitsschlüssels und damit des Schloßriegels. Nach erfolgter Drehung des Sicherheitsschlüssels zeigt der Pfeil auf dem Dreikant des ■ Schlüsselkopfes 14 auf »EIN«.
Soll das Gehäuse nach vollständig bis zum Anschlag aufgeschraubtem Deckel verschlossen und damit das Gerät eingeschaltet werden, drückt man mit einem dem Kopf des Sicherheitsschlüssels entsprechenden .Spezialschlüssei bekannter Art den Sicherheitsschlüssel gegen den Federdruck bis auf ein Widerlager 34 nieder. Der Hub ist dabei so begrenzt, daß der Schlüsselbart bei nur aufgelegtem oder nicht ganz aufgeschraubtem Deckel nicht in Eingriff mit dem Sicherheitsschloß kommen kann.
Beim Niederdrücken gelangt der Schlüsselbart 27 in das Sicherheitsschloß 23 und der als Verriegelungsbolzen dienende Schaftteil 12 durch die Üffnung 25 der Abdeckplatte 24 der Schalterverkapselung 24a, hierdurch den Gehäusedeckel 8 verriegelnd. In dieser Stellung befindet sich der Schlüsselflansch 16 außerhalb der Führungsschiene 31, so daß der Schlüssel zwecks Einschaltung des Gerätes gedreht werden kann und unterhalb der Führungsschiene 31 in Stellung gehalten wird.
Die Verbindung zwischen Schloßriegel 22 und Schalterächse 18 kann auch auf andere Weise erfolgen, z. B. direkt, indem die Schloßriegelachse als Leiste ausgebildet ist, die in einen Schlitz der Schalterachse 20 eingreift.
Da das Gerät nur in spannungslosem Zustand geöffnet werden kann, dürfen auch andere als Spezialschlüsselköpfe 14 Verwendung finden, z. B. auch-solche, die mit einem einfachen Schrauben- -zieher gedreht werden können. Trotzdem empfiehlt es sich, nur Spezialschlüsselköpfe mit den entsprechenden Spezialschlüsseln zu verwenden, damit Unbefugten auf jeden Fall die Schaltung des Gerätes unmöglich gemacht wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Verriegelungseinrichtung für schlagwetter- und explosionsgeschützte Schaltgeräte in druckfesten Gehäusen mit Schraubdeckel zur Verhinderung einer Wiedereinschaltung bei geöffnetem Gehäuse oder bei nicht ganz aufgeschraubtem Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Gehäusedeckel (8) angeordneter, unter Federdruck (28) in Stellung gehaltener und als Sicherheitsschlüssel ausgebildeter Deckelver-".riegelungsbolzen beim Niederdrücken mit seinem ,Schaft (12) durch das Schlüsselloch (25) der Abdeckplatte (24) einer vollständigen ■ i Schaltereinkapselung (24ß) geführt wird, wäh-■■'·.■ rend gleichzeitig der Sicherheitsschlüsselbart
    (27) in Eingriff mit einem darunter angeordneten Sicherheitsschloß (23) gelangt und dort zwecks Ein- und Ausschaltung gedreht werden kann, wodurch bei geöffnetem Gehäuse eine auch nur probeweise Wiedereinschaltung unmöglich gemacht wird.
  2. 2. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1,, dadurch gekennzeichnet; daß der Hub des Verriegelungsbolzens so begrenzt ist, daß bei nur lose aufgelegtem oder vorschriftswidrig nicht ganz aufgeschraubtem Deckel der Sicherheit^- schlüsselbart des Verriegelungsbolzens nicht in Eingriff mit, dem, Sicherheitsschloß kommen kann, um auch in diesem Zustand ein verbotswidriges probeweises Einschalten des Gerätes zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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