DE954443C - Verriegelungseinrichtung fuer schlagwetter- und explosionsgeschuetzte Schaltgeraete in druckfesten Gehaeusen mit Schraubdeckel zur Verhinderung einer Wiedereinschaltung bei geoeffnetem Gehaeuse oder bei nicht ganz aufgeschraubtem Deckel - Google Patents

Verriegelungseinrichtung fuer schlagwetter- und explosionsgeschuetzte Schaltgeraete in druckfesten Gehaeusen mit Schraubdeckel zur Verhinderung einer Wiedereinschaltung bei geoeffnetem Gehaeuse oder bei nicht ganz aufgeschraubtem Deckel

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DE954443C
DE954443C DEV8861A DEV0008861A DE954443C DE 954443 C DE954443 C DE 954443C DE V8861 A DEV8861 A DE V8861A DE V0008861 A DEV0008861 A DE V0008861A DE 954443 C DE954443 C DE 954443C
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DE
Germany
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housing
cover
locking device
firedamp
explosion
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Expired
Application number
DEV8861A
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Wilhelm Vershoven
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers
    • H01H9/04Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings
    • H01H9/042Explosion-proof cases
    • H01H9/045Explosion-proof cases with interlocking mechanism between cover and operating mechanism

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Verriegelungseinrichtung für Schlagwetter- und explosionsgeschützte Schaltgeräte in druckfesten Gehäusen mit Schraubdeckel zur Verhinderung einer Wiedereinschaltung bei geöffnetem Gehäuse oder bei nicht ganz aufgeschraubtem Deckel Für schlagwetter- und explosionsgeschützte Geräts in druckfesten Gehäusen besteht die Vorschrift, daß dieselben nur in spannungslosem Zustand geöffnet werden können.
  • Aus diesem Grunde sind Einrichtungen bekanntgeworden, welche dieses Ziel erreichen sollen, was damit aber wenig zuverlässig und recht umständlich möglich ist.
  • Allen bekannten Einrichtungen aber haftet der Nachteil an, daß dieselben in geöffnetem Zustand mit Hilfe von Werkzeugen wie z. B. Zangen, Schraubenziehern, Dornen u. dgl. probeweise wieder eingeschaltet werden können, wodurch der Wert derartiger Geräte herabgemindert und den Sicherheitsvorschriften nur teilweise Rechnung getragen wird.
  • Diesem Nachteil abzuhelfen und eine Einrichtung zu schaffen, durch welche es neben Einhaltung der bekannten Vorschriften bei geöffnetem Gehäuse oder nur aufgelegtem bzw. nur teilweise aufgeschraubtem Deckel nicht möglich ist, die Gc= räte verbotswidrig auch nur probeweise wieder einzuschalten, ist Gegenstand vorliegender Erfindung. Erfindungsgemäß wird ein im Gehäusedeckel unverlierbar angeordneter,. unter Federdruck in Stellung gehaltener und als Sicherheitsschlüssel ausgebildeter Deckelverriegeltingsbolzen beim Niederdrücken mit seinem Schaft durch das Schlüsselloch der Abdeckplatte einer vollständigen Schaltereinkapselung geführt, während gleichzeitig der Sicherheitsschlüsselbart in Eingriff mit einem darunter angeordneten Sicherheitsschloß gelangt, dessen Schloßriegel über Mitnehmer die Ein- und Ausschaltung des Schalters bewerkstelligt. .
  • Erfindungsgemäß ist weiterhin der Hub des Verriegelungsbolzens so begrenzt, daß bei nur aufgelegtem oder nicht ganz aufgeschraubtem Deckel der Schlüsselbart nicht in Eingriff mit dem Scherheitsschloß kommen kann, wodurch eine auch nur probeweise Einschaltung bei geöffnetem Gehäuse oder bei nicht vorschriftsmäßig ganz aufgeschraubtem Deckel unmöglich gemacht wird.
  • In der Zeichnung ist .der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsmöglichkeit schematisch Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Gehäuses, Fig. 2 eine Draufsicht auf das Gehäuse, Fig.3 einen Teil von Fig.2 in vergrößertem Maßstab, Fig. 4 den Schnitt A-B nach Fig. 3 und Fig. 5 den Schnitt C-D nach Fig. 4.
  • Im Gehäuseunterteil 7 ist beispielsweise ein vollständig gekapselter, 24-24a, Drehschalter i9 angeordnet, auf dessen Achse 18 eine- Gabel 2o befestigt ist, in die der Mi,tnehmer 2i des Schloßriegels 22 eines Sicherheitsschlosses 23 eingreift, das unter der Schalterabdeckplatte 24 mit Schlüsselloch 25 angeordnet i§t. Auf dem Deckel 8 des Gehäuses 7 ist das Führungsgehäuse 26 für den Verriegelungsbolzen 12 angeordnet, umgeben von einem Mantel 17. Der als Sicherheitsschlüssel ausgebildete Verriegelungsbolzen 12 besteht aus dem Dreikantkopf 14, dem Flansch 16; dem Schaft und Verriegelungsteil 12 und dem Sicherheitsbart 27 und wird durch eine hinter dem Flansch angeordnete Druckfeder 28 in Stellung gehalten. Über dem Flansch lagert ein Arretierungsring 29, der seinerseits von einer Abwinkelung 17" des Mantels 17 gehalten wird, so daß der Sicherheitsschlüssel unverlierbar ist. Der Flansch 16 des Sicherheitsschlüssels erhält in einer Aussparung 3o Führung auf einer Längsschiene 31 im Führungsgehäuse 26 und gestattet in einer anderen Aussparung 32 von 9o° durch einen Anschlag 33 im Führungsgehäuse die entsprechende Drehbewegungsmöglichkeit des Sicherheitsschlüssels und damit des Schloßriegels. Nach erfolgter Drehung des Sicherheitsschlüssels zeigt der Pfeil auf dein Dreikant des Schlüsselkopfes 14 auf »EIN«.
  • Soll das Gehäuse nach vollständig bis ztim Anschlag aufgeschraubtem Deckelverschlossen und damit das Gerät eingeschaltet werden, drückt man mit einem dem Kopf des Sicherheitsschlüssels entsprechenden Spezialschlüssel bekannter Art den Sicherheitsschlüssel gegen den Federdruck bis auf ein Widerlager 34 nieder. Der Hub ist dabei so begrenzt, daß der Schlüsselbart bei nur aufgelegtem oder nicht ganz aufgeschraubtem Deckel nicht in Eingriff mit dem Sicherheitsschloß kommen kann. .
  • Beim Niederdrücken gelangt der Schlüsselhart 27 in das Sicherheitsschloß 23 und der als Verriegelungsbolzen dienende Schaftteil I2 durch die Üffnung 25 der Abdeckplatte 24 der Schalterverkapselung 24a, hierdurch den Gehäusedeckel 8 verriegelnd. In dieser Stellung befindet. sich der Schlüsselflansch 16 außerhalb der Führungsschiene 31, so daß der Schlüssel zwecks Einschaltung des Gerätes gedreht werden kann und unterhalb der Führungsschiene 31 in Stellung gehalten wird.
  • Die Verbindung zwischen Schloßriegel22 und Schalterachse 18 kann auch auf andere Weise erfolgen, z. B. direkt, indem die Schloßriegelachse als Leiste ausgebildet ist, die in einen Schlitz der Schalterachse 2o eingreift.
  • Da das Gerät nur in spannungslosem Zustand geöffnet werden kann, dürfen auch andere als Spezialschlüsselköpfe 14 Verwendung finden, z. B. auch solche, die mit einem einfachen Schraubenzieher gedreht werden können. Trotzdem empfiehlt es sich, nur Spezialschlüsselköpfe mit den entsprechenden Spezialschlüsseln zu verwenden, damit Unbefugten auf jeden Fall die Schaltung des Gerätes unmöglich gemacht wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verriegelungseinrichtung für schlagwetter-und explosionsgeschützteSchaltgeräte in druckfesten Gehäusen mit Schraubdeckel zur Verhinderung einerWiedereinschaltung beigeöffnetem Gehäuse oder bei nicht ganz aufgeschraubtem Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Gehäusedeckel (8) angeordneter, unter Federdruck (28) in Stellung gehaltener und als Sicherheitsschlüssel ausgebildeter Deckelverriegelungsbolzen beim Niederdrücken mit seinem Schaft (i2) durch das Schlüsselloch (25) der Abdeckplatte (24) einer vollständigen Schaltereinkapselung (24a) geführt wird, während gleichzeitig der Sicherheitsschlüsselbart (27) in Eingriff mit einem darunter angeordneten Sicherheitsschloß (23) gelangt und dort zwecks Ein- und Ausschaltung gedreht werden kann, wodurch bei geöffnetem Gehäuse eine auch nur probeweise Wiedereinschaltung unmöglich gemacht wird.
  2. 2. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub des Verriegelungsbolzens so begrenzt ist, daß bei nur lose aufgelegtem oder vorschriftswidrig nicht ganz aufgeschraubtem Deckel der Sicherheitsschlüsselbart des Verriegelungsbolzens nicht in Eingriff mit dem Sicherheitsschloß kommen kann, um auch in diesem Zustand ein verbotswidriges probeweises Einschalten des Gerätes zu verhindern.
DEV8861A 1955-05-04 1955-05-04 Verriegelungseinrichtung fuer schlagwetter- und explosionsgeschuetzte Schaltgeraete in druckfesten Gehaeusen mit Schraubdeckel zur Verhinderung einer Wiedereinschaltung bei geoeffnetem Gehaeuse oder bei nicht ganz aufgeschraubtem Deckel Expired DE954443C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3417726A1 (de) * 1984-05-12 1985-11-14 Schulte-Elektrotechnik GmbH & Co KG, 5880 Lüdenscheid Schalteranordnung mit einschaltsperre
DE2948037C2 (de) * 1979-11-29 1986-06-19 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Anordnung zur Betätigung und Verriegelung eines Schalters
DE4230114A1 (de) * 1992-09-09 1994-03-17 Abb Patent Gmbh Elektrischer Hauptschalter
CN103887096A (zh) * 2014-03-21 2014-06-25 徐州工程学院 井下隔爆电源箱外断电装置和方法

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CN103887096B (zh) * 2014-03-21 2015-12-09 徐州工程学院 井下隔爆电源箱外断电装置和方法

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