DEV0006181MA - - Google Patents

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DEV0006181MA
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cross head
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piston
crosshead
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 20. August 1953 Bekanntgemacht am 12. Januar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen geschlossenen Triebwerkrahmen für Kolbenmaschinen mit einem zwischen Schub- und Kolbenstange angeordneten, in einer unteren und oberen Laufbahn ge^ führten Kreuzkopf, insbesondere für Großkolbenverdichter.
Geschlossene, mit unterer und oberer Laufbahn versehene Triebwerkrahmen haben gegenüber den offenen den. Vorteil des günstigeren Kraftflußverlaufes. Bei Reparaturen oder Überholungen, des Kreuzkopfes und seiner Verbindungen macht sich jedoch der Nachteil bemerkbar, daß der Kreuzkopf nur mit Schwierigkeiten aus dem Triebwerkrahmen herauszunehmen ist. Eine umständliche Vorarbeit hierzu ist das Lösen der Schubstange vom Kurbelzapfen und vom Kreuzkopf sowie das Abnehmen und Herausnehmen der Schubstange; dann erst ist der Kreuzkopf zwecks Herausnahme zugängig. Nach Entfernen des Keiles der Kolbenstangenverbindung kann der Kreuzkopf bisher nur durch Kippen und Umlegen auf ein als Leitbahn, dienendes Brett weitertransportiert werden. Das Herausholen und Aufbringen des Kreuzkopfes auf das Brett kann bei den bekannten Kolbenmaschinen bzw. Triebwerkrahmen nicht mit dem Kran vorgenommen werden, da der geschlossene Rahmen eine Benutzung des Kranes unmöglich macht.
Man hat bereits bei Kolbenmaschinen mit. geschränktem oder schiefem Kurbelantrieb, also1 ohne Kreuzkopf, vorgeschlagen,, den Zylinder etwa auf
509 628/179
V6181Ia/27b
seiner halben Länge in einer quer zur Mittelachse gelegenen. Ebene zu unterteilen und lösbar auszugestalten, um nach Demontage des unteren Teiles, . d. h. nach Lösen der Befestigungsmittel des unteren Zylinderteiles, diesen mit dem Kolben und der Schubstange durch eine Öffnung eines stehenden Ständerrahmens auszuschwenken.
Weiterhin ist bei dieser Konstruktion vorge-■ schlagen worden, den unteren — vom oberen Teil
ίο des Zylinders abnehmbaren. -— Teil in Längsrichtung nochmals geteilt auszuführen, um jede Hälfte einzeln abnehmen' zu können. Es braucht nur die eine Hälfte der unteren verlängerten, Zylinderführung zwecks Ausschwenken des Kolbens mit Schubstange abgenommen zu werden.
Die baulichen Umstände der zweifachen Teilung des Zylinders — einmal quer zur Längsachse und außerdem in Richtung der Längsachse — bedingen arbeitsmäßig teuere Maßnahmen, die den Preis der Maschine erheblich erhöhen; außerdem wird, die Festigkeit der zylindrischen Führungsteile infolge der zusammengesetzten Bauart vermindert.
Diese Schwierigkeiten werden bei dem geschlossenen, mit unterer und, oberer Laufbahn für den Kreuzkopf versehenen Triebwerkrahmen, nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die für den Kreuzkopf bestimmte obere Laufbahn des Triebwerkrähmens einen Längsausschnitt aufweist, durch den der Kopf der Schubstange im inneren Totpunkt des Kolbens herausschwenkbar ist, so daß der Kreuzkopf ohne Demontage der Schubstange zwischen der für den Kreuzkopf bestimmten, oberen Laufbahn und der Kurbelwange ausgebaut werden kann. Hierdurch wird die Montage und. Demontage des Kreuzkopfes erheblich erleichtert; auch wird die Unfallgefahr vermindert. Außerdem können, die Reparaturen und Überholungen des Kreuzkopfes in wesentlich kürzerer Zeit durchgeführt werden.
Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung ist die für den. Kreuzkopf bestimmte obere Laufbahn gegenüber der unteren Laufbahn des Kreuzkopfes durch eine Lücke derart verkürzt, daß der Kreuzkopf unmittelbar von der unteren. Laufbahn abgehoben, und senkrecht nach oben, herausgenommen werden kann. Diese Ausgestaltung der oberen Laufbahn des Kreuzkopfes ergibt weitere Zeiteinsparungen bei Reparaturen des Kreuzkopfes.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen. Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 3 durch einen, geschlossenen. Triebwerkrahmen mit zum Teil aus dem Rahmen ausgeschwenkter Schubstange, wobei sich der Kreuzkopf zwischen den Laufflächen, befindet,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 3 mit nach links umgeschlagener Schubstange, Abb. 3 eine Draufsicht auf den. geschlossenen Triebwerkrahmen mit herausgeschobenem Kreuzkopf und mit der Deutlichkeit halber abgenommener Schubstange und ausgebauter Welle.
In den Abbildungen stellen, 1 den geschlossenen Triebwerkrahmen mit Flansch 2, die obere und die untere Laufbahn 3 und 4 sowie die Wanne 5 dar. Die obere Laubfahn 3 weist nicht nur eine Lücke 6' für den. Kreuzkopf 9, sondern auch einen Längsausschnitt 6 auf, der etwas weiter als die Breite des Kopfes 7 der Schubstange 8 gehalten, ist. Vor dem Herausnehmen des Kreuzkppfes 9 wird der nicht dargestellte Kolben in die äußere Totlage gebracht, hierauf wird die nicht dargestellte Keilbefestigung der Kolbenstange und, der nicht, dargestellte Bolzen für die Befestigung der Schubstange 8 am Kreuzkopf 9 von, diesem gelöst, und zwar in an. sich bekannter Weise unter Benutzung des Loches 10 in der hinteren Triebwerkwange 12 und des Fensters ii in der vordem Triebwerkwange 13. Mit 15 ist die Kurbel wange der Kurbelwelle 16 bezeichnet.
Der Kurbelzapfen, der Schubstange 8 wird in die innere Totlage gebracht, wie dies Abb. 1 zeigt, dann in Pf eilrichtung nach oben mit dem Kopf 7 der Schubstange 8 durch den. Längsausschnitt 6 geschwenkt. Die Schubstange 8 wird in die aus Abb. 2 ersichtliche Lage gebracht und zweckmäßigerweise .auf einen, Block 14 gelegt. Der dem Kurbelzapfen zugewendete: Teil der oberen Laufbahn, 3 ist frei, aus dem der Kreuzkopf 9 nach Verschieben, bis zu der freien Stelle leicht durch einen. Kran aus dem Triebwerkrahmen 1 heraus- und hochgeschoben werden kann.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Geschlossener Triebwerkrahmen, für Kolbenmaschinen mit einem zwischen Schub- und Kolbenstange angeordneten, in einer unteren und oberen Laufbahn, geführten Kreuzkopf, insbesondere für Großkolbenverdiehter, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Kreuzkopf (9) bestimmte obere Laufbahn (3) des Triebwerkrahmens (1) einen Längsausschnitt (6) aufweist, durch den der Kopf (7) der Schubstange
(8) im inneren Totpunkt des Kolbens herausschwenkbar ist, so daß der Kreuzkopf (9) ohne Demontage der Schubstange (8) zwischen der für den Kreuzkopf (9) bestimmten oberen Laufbahn (3) und der Kurbelwange (15) ausgebaut werden kann.
2. Geschlossener Triebwerkrahmen nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß die für den Kreuzkopf (9) bestimmte obere Laufbahn
(3) gegenüber der unteren Laufbahn (4) des Kreuzkopfes (9) durch eine Lücke (6') derart verkürzt ist, daß der Kreuzkopf (9) unmittelbar von der unteren. Laufbahn (4) abgehoben und senkrecht nach oben herausgenommen werden kann. '
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. .235 468. ,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 509 628/179 1. 56

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