DE968165C - Geschlossener Triebwerkrahmen fuer Kolbenmaschinen mit einem zwischen Schub- und Kolbenstange angeordneten, in einer unteren und oberen Laufbahn gefuehrten Kreuzkopf, insbesondere fuer Grosskolbenverdichter - Google Patents

Geschlossener Triebwerkrahmen fuer Kolbenmaschinen mit einem zwischen Schub- und Kolbenstange angeordneten, in einer unteren und oberen Laufbahn gefuehrten Kreuzkopf, insbesondere fuer Grosskolbenverdichter

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DE968165C
DE968165C DEV6181A DEV0006181A DE968165C DE 968165 C DE968165 C DE 968165C DE V6181 A DEV6181 A DE V6181A DE V0006181 A DEV0006181 A DE V0006181A DE 968165 C DE968165 C DE 968165C
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DEV6181A
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Herbert Wanser
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VEB ZEK
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/14Provisions for readily assembling or disassembling

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Description

AUSGEGEBEN AM 23. JANUAR 1958
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Die Erfindung bezieht sich auf einen geschlossenen Triebwerkrahmen für Kolbenraaschinen mit einem zwischen Schub- und Kolbenstange angeordneten, in einer unteren und oberen Laufbahn geführten Kreuzkopf, insbesondere für Großkolbenverdichter.
Geschlossene, mit unterer und oberer Laufbahn versehene Triebwerkrahmen haben gegenüber den offenen, den Vorteil des günstigeren Kraftflußverlaufes. Bei Reparaturen oder Überholungen des Kreuzkopfes und seiner Verbindungen macht sich jedoch der Nachteil bemerkbar, daß der Kreuzkopf nur mit Schwierigkeiten aus dem Triebwerkrahmen herauszunehmen ist. Eine umständliche Vorarbeit hierzu ist das Lösen der Schubstange vom Kurbelzapfen und vom Kreuzkopf sowie das Abnehmen und Herausnehmen der Schubstange; dann erst ist der Kreuzkopf zwecks Herausnahme zugängig. Nach Entfernen des Keiles der Kolbenstangenverbindung kann der Kreuzkopf bisher nur durch Kippen und Umlegen auf ein als Leitbahn dienendes Brett weitertransportiert werden. Das Herausholen und Aufbringen des Kreuzkopfes auf das Brett kann, bei den bekannten Kolbenmaschinen bzw. Triebwerkrahmen nicht mit dem Kran vorgenommen werden, da der geschlossene Rahmen eine Benutzung des Kranes unmöglich macht.
Man hat bereits bei Kolbenmaschinen mit, geschränktem oder schiefem Kurbelantrieb, also ohne Kreuzkopf, vorgeschlagen, den Zylinder etwa auf
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seiner halben Länge in einer quer zur Mittelachse gelegenen Ebene zu unterteilen und lösbar auszugestalten, um nach Demontage des unteren Teiles, d. h. nach Lösen der Befestigungsmittel des unteren Zylinderteiles, diesen mit dem Kolben und der Schubstange durch eine öffnung eines stehenden Ständerrahmens auszuschwenken.
Weiterhin ist bei dieser Konstruktion vorgeschlagen worden, den unteren — vom oberen Teil ίο des Zylinders abnehmbaren — Teil in Längsrichtung nochmals geteilt auszuführen, um jede Hälfte einzeln abnehmen zu können. Es braucht nur die eine Hälfte der unteren verlängerten Zylinderführung zwecks Ausschwenken des Kolbens mit Schubstange abgenommen zu werden.
Die baulichen Umstände der zweifachen Teilung des Zylinders — einmal quer zur Längsachse und außerdem in Richtung der Längsachse — bedingen arbeitsmäßig teuere Maßnahmen, die den Preis der Maschine erheblich erhöhen; außerdem wird die Festigkeit der zylindrischen Führungsteile infolge der zusammengesetzten Bauart vermindert.
Diese Schwierigkeiten werden bei dem geschlossenen, mit unterer und oberer Laufbahn für den Kreuzkopf versehenen Triebwerkrahmen nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die für den Kreuzkopf bestimmte obere Laufbahn des Triebwerkrahmens einen Längsausschnitt aufweist, durch den der Kopf der Schubstange im inneren Totpunkt des Kolbens herausschwenkbar ist, so daß der Kreuzkopf ohne Demontage der Schubstange zwischen der für den Kreuzkopf bestimmten, oberen Laufbahn und der Kurbelwange ausgebaut werden kann. Hierdurch wird die Montage und Demontage des Kreuzkopfes erheblich erleichtert; auch wird die Unfallgefahr vermindert. Außerdem können, die Reparaturen und Überholungen des Kreuzkopfes in wesentlich kürzerer Zeit durchgeführt werden.
Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung ist die für den Kreuzkopf bestimmte obere Laufbahn gegenüber der unteren Laufbahn des Kreuzkopfes durch eine Lücke derart verkürzt, daß der Kreuzkopf unmittelbar von der unteren Laufbahn abgehoben und senkrecht nach oben herausgenommen werden kann. Diese Ausgestaltung der oberen Laufbahn des Kreuzkopfes ergibt weitere Zeiteinsparungen bei Reparaturen des Kreuzkopfes.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 3 durch einen geschlossenen Triebwerkrahmen mit zum Teil aus dem Rahmen ausgeschwenkter Schubstange, wobei sich der Kreuzkopf zwis ;hen den Laufflächen befindet,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 3 mit nach links umgeschlagener Schubstange, Abb. 3 eine Draufsicht auf den geschlossenen Triebwerkrahmen mit herausgeschobenem Kreuzkopf und mit der Deutlichkeit halber abgenommener Schubstange und ausgebauter Welle.
In den Abbildungen stellen 1 den geschlossenen Triebwerkrahmen mit Flansch 2, die obere und die untere Laufbahn 3 und 4 sowie die Wanne 5 dar. Die obere Laubfahn 3 weist nicht nur eine Lücke 6' für den Kreuzkopf 9, sondern auch einen Längsausschnitt 6 auf, der etwas weiter als die Breite des Kopfes 7 der Schubstange 8 gehalten ist. Vor dem Herausnehmen des Kreuzkopfes 9 wird der nicht dargestellte. Kolben in die äußere Totlage gebracht, hierauf wird die nicht dargestellte Keilbefestigung der Kolbenstange und der nicht dargestellte Bolzen für die Befestigung der Schubstange 8 am Kreuzkopf 9 von diesem gelöst, und zwar in an sich bekannter Weise unter Benutzung des Loches 10 in der hinteren Triebwerkwange 12 und des Fensters 11 in der vordem Triebwerkwange 13. Mit 15 ist die Kurbelwange der Kurbelwelle 16 bezeichnet.
Der Kurbelzapfen der Schubstange 8 wird in die innere Totlage gebracht, wie dies Abb. 1 zeigt, dann in Pfeilrichtung nach oben mit dem Kopf 7 der Schubstange 8 durch den Längsausschnitt 6 geschwenkt. Die Schubstange 8 wird in die aus Abb. 2, ersichtliche Lage gebracht und zweckmäßige.rweise auf einen Block 14 gelegt. Der dem Kurbelzapfen zugewendete Teil der oberen Laufbahn 3 ist frei, aus dem der Kreuzkopf 9 nach Verschieben bis zu der freien Stelle leicht durch einen Kran aus dem Triebwerkrahmen 1 heraus- und hochgeschoben werden kann.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Geschlossener Triebwerkrahmen für Kolbenmaschinen mit einem zwischen Schub- und Kolbenstange angeordneten, in einer unteren und oberen Laufbahn geführten Kreuzkopf, insbesondere für Großkolbenverdichter, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Kreuzkopf (9) bestimmte obere Laufbahn (3) des Triebwerkrahmens (1) einen Längsausschnitt (6) aufweist, durch den der Kopf (7) der Schubstange
(8) im inneren Totpunkt des Kolbens herausschwenkbar ist, so daß der Kreuzkopf (9) ohne Demontage der Schubstange (8) zwischen der für den Kreuzkopf (9) bestimmten oberen Laufbahn (3) und der Kurbelwange (15) ausgebaut werden kann.
2. Geschlossener Triebwerkrahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Kreuzkopf (9) bestimmte obere Laufbahn
(3) gegenüber der unteren Laufbahn (4) des Kreuzkopfes (9) durch eine Lücke (6') derart verkürzt ist, daß der Kreuzkopf (9) unmittelbar von der unteren Laufbahn (4) abgehoben und senkrecht nach oben herausgenommen werden kann.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 235 468.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 628/179 1.56 (709 861/11' 1.58)
DEV6181A 1953-08-21 1953-08-21 Geschlossener Triebwerkrahmen fuer Kolbenmaschinen mit einem zwischen Schub- und Kolbenstange angeordneten, in einer unteren und oberen Laufbahn gefuehrten Kreuzkopf, insbesondere fuer Grosskolbenverdichter Expired DE968165C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE235468C (de) *

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