DE498458C - Brennkraftmaschine mit gegenlaeufigen, ineinander angeordneten Kolben - Google Patents

Brennkraftmaschine mit gegenlaeufigen, ineinander angeordneten Kolben

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DE498458C
DE498458C DEH107363D DEH0107363D DE498458C DE 498458 C DE498458 C DE 498458C DE H107363 D DEH107363 D DE H107363D DE H0107363 D DEH0107363 D DE H0107363D DE 498458 C DE498458 C DE 498458C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/16Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
    • F02B75/18Multi-cylinder engines
    • F02B75/24Multi-cylinder engines with cylinders arranged oppositely relative to main shaft and of "flat" type
    • F02B75/246Multi-cylinder engines with cylinders arranged oppositely relative to main shaft and of "flat" type with only one crankshaft of the "pancake" type, e.g. pairs of connecting rods attached to common crankshaft bearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Brennkraftmaschine mit gegenläufigen, ineinander angeordneten Kolben Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine mit gegenläufigen, ineinander angeordneten Kolben, die teilweise mittels Kurbelschleifen auf,die Kurbelwelle arbeiten.
  • Derart konstruierte Motoren sind bereits bekannt. Bei diesen ist die Kurbelwelle nur einseitig gelagert, d. h. die Kurbel ist fliegend angeordnet. Bei einer derartigen Lagerung der Kurbelwelle macht die Verwendung der Kurbelschleife keinerlei Schwierigkeiten, da sie am äußeren Ende, d. h. an dem die Kurbel tragenden Endre der Kurbelwelle; angeordnet werden kann. Bei größeren Maschinen, d. h. bei Maschinen mit größerer Leistung, bei denen mit Rücksicht auf die größeren von den bzw. dem Kolben auf die Kurbelwelle zu übertragenden Kräften die Kurbelwelle zweiseitig, @d. h. zu beiden Seiten der Kurbel gelagert werden muß, ist die Anwendung einer Kurbelschleife ohne weiteres nicht möglich, da die Kurbelschleife nicht ohne weiteres über die sich nach beiden Seiten von der Kurfibel erstreckende Kurbelwelle fortbewegt werden kann. Man könnte zwei besondere Kurbelzapfen anordnen. Das ist aber umständlich und teuer.
  • Der Erfindung gemäß ist nun, um auch bei einer derartig zweiseitig gelagerten Kurbelwelle eine Kurbelschleife verwenden zu können, jedes Kurfibelschleifenglied außer mit der Kurbelschleifennut noch mit einem Schlitz für die Kurbelwelle versehen, dessen Richtung und Länge der Bewegung des Kurbelschleifengliedes entspricht, und trägt ferner eine Führungsnut, welche mit .einer an jeder Kurbelwange bzw. Kurbelscheibe angeordneten Rolle zusammenwirkt und an der Übertragung der Kraft so lange teilnimmt, wie eine in der Kurbelschleife geführte Rolle den Schlitz für die Kurbelwelle passiert und infolgedessen nicht mit der Kurbelschleifennut zusammenarbeitet. Man erreicht dadurch auch bei größeren Maschinen unter Anwendung einer Kurbelschleife eine gleichmäßige, stoßfreie Übertragung der Kraft von den Kolben auf die Kurbelwelle.
  • Bei Maschinen mit gegenüberliegend angeordneten Kolbenpaaren ist zweckmäßig für die beiden äußeren Kolben auf jeder Seite der Kurbel nur eine Kurbelschleife vorgesehen. Die inneren Kolben wirken in bekannter Weise mittels Pleuelstangen auf eine gemeinsame Kurbel.
  • Die Zeichnungen stellen eine beispielsweise Ausführungsform einer gemäß .der Erfindung konstruierten Maschine dar.
  • Abb. r zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch -die Maschine; Abb.2 stellt einen waagerechten Längsschnitt dar; Abb. 3 und q. veranschaulichen schematisch das Zusammenwirken der Kurfibel mit der Kurbelschleife.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform handelt es sich um einen Zweitaktmotor, der mit gegenüberliegend angeordneten Kolbenpaaren versehen ist. Die beiden die Kolbenpaare enthaltenden wassexgekühlten Zylinder i und 2-sind zu beiden Scitem desiKnrbelgehäuses 3 au ldicsem'befestigt. In dem Zylinder i sind die beiden ineinanderlaufenden Kolben 4 und 5 und. in dem Zylinder :2 die Kolben 6 und 7 angeordnet. Die inneren Kolben 5 und 7 sind durch Pleuelstangen 8 und 9 mit der Kurbel io der Kurbelwelle ii verbunden. Die Kurbelwelle i.i ist in dem Kurbelgehäuse 3 an beiden Enden desselben in Rollenlagern 12 und 13 gelagert.
  • Die äußeren Kolben 4 und 6 sind durch zwei, zu beiden Seiten der Kurbel io angeordnete Kurbelschleifenglieder 14, 15 verbunden. Die Kurbelschleifenglieder 14 und 15 sind zweckmäßig durch Bolzen i 6, i 7 (Abb. i ) miteinander verbunden.
  • Die Kurbelschleifenglieder besitzen einen waagerechten Schlitz 18, i8a, durch welchen dieKurbelwelleii gesteckt ist, und eine (senkrechte) Kurbelschleifennut i9, i9¢, in welcher Rollen 23 und 24 geführt sind. Die Rollen 23 und 24 sind je an einer -den Kurbelzapfen io tragenden Kurbelscheibe 2o, 21 angeordnet. Außerdem besitzen die Kurbelschleifen:gl.ieder 14, 15 je ,eine ovale Nut 25, 26, d.ie mit je einer ebenfalls an den Kurbelscheiben, 2,o, 21 angeordneten Rolle 27, 28 zusammenwirkt, und zwar so, daß die Nuten 25, 26 nur während-eines bestimmten Teiles der Umdrehung Kräfte auf :die Rollen 27, 28 übertragen und umgekehrt, .d. h. :mit anderen Worten, daß die Nuten 25, 26 die Übertragung der Kraft nur während eines bestimmten Teiles der Umdrehung bewirken; während der übrigen Zeit laufen die Rollen 27, 28 lose in den Führungsnuten 25, 26, ohne sich an der Kraftübertragung zu beteiligen. Die Rollen 27, 28 sind den Rollen 23, 24 diametral gegenüberliegend, d. h. auf demselben Durchmesser liegend an den Kurbelscheiben 2o, 21 angeordnet, so daß die Rollen 27, 28 an einem Ende der ovalen Führungsnuten 25, 26 liegen, wenn ;die in den Kurbelschleifennuten i9, iga arbeitenden Rollen 23,.24 den waagerechten Schlitz 18, i8a für die Kurbelwelle i i passieren. Der Kurbelzapfen io ist gegen die Rollen 27, 28- um einen Winkel, zweckmäßig von etwa 26°, versetzt (s. Abb. 3 und 4).
  • Die Wirkungsweise ist nun folgende: . Bei der Drehung der Kurb,elw!eRe i i bzw. der 11inundherbewegung der -Kolbienpaare 4, 5 und 6, 7 übertragen die inneren Kolbenpaare 5 und 7 vermittels der Pleuelstangen 8 und 9 die Kraft auf den Kurbelzapfen io .und damit über die Kurbelscheiben 2o, 2i auf die Kurbelwelle i i. Die Übertragung der Kraft von den äußeren Kolben 4, 6 bewirken die Kurbelschleifenglieder 14, 15, wobei die Rollen 23, 24 sich in der Kurbelschleifennut i9, iga auf und ab bewegen und sich um die Achse der Kurbelwelle i i drehen.
  • Wenn nun ,die Rollen 23,24 bei ihrer Aufundabbewegung in den Kurbelschleifennuten i g, i 9a den waagerechten Schlitz 18, i 8a für die Kurbelwelle ii passieren, so daß also eine Kraftübertragung von der Kurbelschleife über dieRollen 23, 24 auf dfieKurbelscheibe nicht möglich ist, -kommen die Rollen 27, 28 zur Wirkung, da sie in den der Kraftübertragung angepaßtenTeil der ovalen Nuten 25, 26 gelangt sind (Abb. 3). Während der Bewegung der Rollen 2-5,:26 über den waagerechten Schlitz 18, i8a übernehmen also die Rollen 27, 28 die Kraftübertragung von den äußeren Kolben-4 und 6 auf die Kurbelwelle i i, so .daß also -ein gleichmäßiger Kraftfluß und damit eine gleichmäßige Tourenzahl der Maschine erhalten wird.
  • Durch die Versetzung des Kurbelzapfens io gegen ,die Rollen 27, 28 erreicht man, daß tote Punkte vermieden werden. In der in Abb.3 schematisch gezeigten Stellung, hei welcher die äußeren Kolben im Totpunkt stehen, ist -der Kurbelzapfen io, auf welchen die inneren Kolben 5 und 7 wirken, bereits über d:enTotpunkt hinweggegangen. Andererseits haben die Rollen; 27, 2,8 bereits Iden Totpunkt passiert oder sind noch nicht in diesen gekommen, wenn der Kurbelzapfen io sich am äußeren bzw. inneren Totpunkt befindet. Im einzelnen befindet ,sich .bei der Stellung nach Abb. 3- der äußere Kolben 4 im inneren ,und der äußere Kolben 6 im äußeren Totpunkt, während der innere Kolben 5 sich geraide von Odem- äußeren Totpunkt und der innere Kolben 7 von - dem -inneren Totpunkt ein kleines Stück entfernt hat.
  • Alyb. 4 veranschaulicht -eine Stellung, bei der sich sowohl die -inneren Kolben 5 und 7 als auch .die äußeren--Kolben 4 und 6 etwa in Mittelstellung befinden. In dieser Stellung bewirken die; Rollen 23, 24 die Übertragung der Kraft von den äußeren Kolben 4 und 6 auf die Kurbelwelle i i, während die Rollen 27, 28 unwirksam in ihren ovalen Nuten 25, 26 laufen und erst wieder ,gegen Hubende zur Wirkung kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brennkrafümaschin.e mit gegenläufigen, ineinander angeordneten Kolben, die teilweise mittels Kurläel.schleifen auf ,die Kurbelwelle arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß -bei zweiseitig gelagerter Kurbelwelle (ii) jedes Kutbelschleifenglied (i4, 15) außer mit der Kurbelschleifennut (i9, iga) noch mit einem Schlitz (i8, i8a) für die Kurbelwelle (ii) versehen ist, dessen Richtung und Länge der Beivvegung des Kurbelschleifengliedes (i4, 15) entspricht, und daß jedesKurbelschleifenglied (i4, 15) ferner eine Führungsnut (25, 26) trjägt, welche nÄt eisaer an jeder Kurbelwange (2o, 2,1) ,bzw. Kurbelscheibe angeordnetenRolle (27, 28) zusammenwirkt und an der Übertragung der Kraft so lange teilnimmt, wie eine in der Kurb'elschleifennut (i 9, i 9a) geführte Rolle (23,24) ,den Schlitz (i8, 18a) für .die Kurbelwelle (i i) passiert und infolgedessen nicht mit der Kurbelschleifennut (i9, rga) zusammenarbeitet. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch i mit gogenüberliegend angeordneten Kolbenpaaren, ,dadurch gekennzeichnet, daß für die beiden äußeren Kolben (q., 6) auf jeder Seite der Kurbel (io) nur ein Kurbelschleifenglied (1q., 15) vorgesehen ist und ,die inneren Kolben (5, 7) mittels Pleuelstangen (8, 9) auf eine gemeinsame Kurbel (io) arbeiten.
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