DEV0002087MA - Kupplung, insbesondere zur Verbindung von landwirtschaftlichen Geräten mit Ackerschleppern - Google Patents
Kupplung, insbesondere zur Verbindung von landwirtschaftlichen Geräten mit AckerschleppernInfo
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Description
Beim Kuppeln von landwirtschaftlichen Geräten mit Schleppern ist es sehr wichtig, dass die Verbindung sich schnell und mühelos herstellen und lösen lässt. Bei selbstfahrenden Anhängegeräten ist man deshalb beispielsweise vielfach von gabelförmigen Klauenstücken und Steckern zu Haken und Ösen übergegangen. Bei einer Reihe von Geräten, insbesondere bei Anbaugeräten führt diese vereinfachte Anhängeart zu Schwierigkeiten. Es sind deshalb bereits verschiedenartige Kupplungsstücke entwickelt worden, mit deren Hilfe das Anbringen insbesondere von Anbaugeräten so erfolgen kann, dass einerseits die notwendigen Bewegungsmöglichkeiten erhalten bleiben und andererseits die erwünschten Sperrungen gegen gewisse Bewegungen des Gerätes gegeben sind.
Bei den meisten Anbaugeräten, insbesondere bei Anbaupflügen werden die folgenden Forderungen gestellt, die nach Möglichkeit gleich in der Kupplung selbst erfüllt werden sollten:
1.) das Gerät soll in gewissen, oft nicht geringen Grenzen aufwärts und abwärts schwenkbar sein.
2.) Das Gerät soll in gewissen, meistens geringen Grenzen seitlich schwenkbar sein.
3.) Das Gerät darf sich um seine Längsachse in der Kupplung nicht drehen können.
4.) Das Kuppeln und das Lösen der Kupplung soll mühelos und schnell erfolgen.
5.) Die Kupplung soll räumlich möglichst geringe Ausmaße aufweisen, weil sie häufig unterhalb des Schleppers und dicht über dem Erdboden Verwendung findet.
Bei den bisher meisten angewendeten Kupplungsarten werden Stecker verwendet, die entweder als lose Teile oder fest eingebaut und unter Federwirkung betrieben werden. Die erste Art ist unpraktisch und umständlich, die zweite räumlich zu umfangreich. Das Aufwärts- und Abwärtsschwenken ist bei den meisten Kupplungen nicht im Rahmen der eigentlichen Kupplung, sondern mit Hilfe eines besonderen, zusätzlichen Konstruktionselementes gelöst. Für das Sperren gegen das Drehen des Gerätes um die Längsachse ist oft aus Gründen der Raumersparnis die Basis geringer gewählt als es zu wünschen wäre.
Die Kupplung nach der vorliegenden Erfindung erfüllt alle oben aufgestellten Forderungen in einfachster Weise. Die beigefügten Zeichnungen zeigen die Arbeitsweise an einigen Ausführungsbeispielen.
Die am Gerät, im Beispielsfall an einem Pflug verwendete Anschlußvorrichtung ist in zwei Ausführungsformen dargestellt, und zwar in Abb. 1 als eine nach der Seite hakenförmig abgebogene Achse 1 und in Abb. 2 als ein waagerecht mit zwei kurzen Biegungen herumgebogener Bügel, der also vorn ein gerades Querstück 3 besitzt, welche in der Anwendung dem geraden Querteil 1 des Hakens auf Abb. 1 entspricht.
In Abb. 3 ist ein Ausführungsbeispiel des Kupplungsmaules dargestellt. Es besteht im wesentlichen aus dem eigentlichen Maul 4 und dem Nocken 5, der in seiner dargestellten oberen Stellung das Herausfallen der in das Kupplungsmaul eingeschobenen Anschlußvorrichtung des Gerätes verhindert.
Dieselbe Wirkung wird bei dem auf Abb. 4 dargestellten Kupplungsmaul 6 durch den im vorderen Teil des Kupplungsmaules gelagerten und von unten heraufklappenden Haken 7 erreicht.
Abb. 5 zeigt einen Schnitt durch das Kupplungsmaul 6 mit eingehängter Anschlußvorrichtung 1, 3 des Gerätes. Der Haken 7 befindet sich in Sperrstellung. Ein Sperrteil 8 in Form einer Fallklappe befindet sich außer Betrieb.
In Abb. 6 ist wiederum dieselbe Kupplung 6 mit dem Haken 7 dargestellt, jedoch ist die Fallklinke in Betrieb genommen, um den Hebel 7 aus der Sperrstellung in die Freigabestellung zu drücken.
Die Arbeitsweise der Kupplung ist folgende: Zum Kuppeln muss die Fallklappe außer Betrieb, also nach oben geklappt sein. Es wird nun entweder das Gerät an den Schlepper herangebracht und seine Anschlußvorrichtung in das am Schlepper befestigte Kupplungsmaterial hineingeführt, oder der Schlepper in das Kupplungsmaul eingeklinkt ist. Im einzelnen geht das s vor sich, dass das Querstück der Anschlußvorrichtung 1, 3 gegen die Gleitfläche des Nockens 9 oder des Hakens 10 stößt, den Nocken oder den Haken anschließend niederdrückt, bis diese letzteren hinter dem fertig eingeschobenen Querstück 1, 3 durch Federwirkung wieder hochklappen und sperren.
Zum Lösen der Kupplung wird die Fallklappe 8 heruntergeklappt und der Nocken 5 oder Haken 7 so weit niedergedrückt, bis die herunterhängende Fallklappe ihn in der Freigabestellung abstützt. Das Gerät kann nun aus der Kupplung herausgezogen werden. Dabei kommt das Querstück 1, 3 mit der Fallklappe in Berührung und stößt sie nach hinten heraus, sodass Nocken 5 oder Haken 7 nach dem Entkuppeln gleich wieder in ihre Sperrstellung bezw. Aufnahmestellung gelangen.
Der Fortschritt, den die Kupplung gemäß der Erfindung mit sich bringt, sei abschliessend unter Bezugnahme auf die oben angeführten 5 Forderungen noch wie folgt herausgestellt:
Da das Querstück 1, 3 rund ist und zugleich zur Aufnahme der Zugkraft (Zugkupplung) und als Welle (Drehpunkt, Anlenkpunkt) für die Aufwärts- und Abwärts-Schwenkbewegung dient, kann das Maul so kurz gebaut werden, dass die erforderliche Schwenkbarkeit stets erreicht wird.
Ausserdem kann der Innenraum des Kupplungsmaules (4, 6) so viel grösser gewählt werden, als die Aussenabmessungen der Anschlussvorrichtung (1, 3), dass das erforderliche spiel erreicht wird.
Die Länge des Querstückes (1, 3) kann ferner als Basis gegen das Drehen des Gerätes um die Längsachse in jedem Fall so gross gewählt werden, dass die erforderliche Sicherheit bewirkt wird, und zwar wird diese erreicht, ohne dadurch die Bauhöhe der Kupplung vergrössern zu müssen, weil eben diese Welle waagerecht liegt.
Das Kuppeln und das Entkuppeln selbst können als vollautomatisch bezeichnet werden und sind schneller gar nicht denkbar.
Durch die Verwendung des Hakens oder des Nockens kann schliesslich die Bauhöhe der Kupplung, trotzdem sie alle technischen Forderungen erfüllt, so flach gehalten werden, wie es bisher noch nie erreicht wurde.
Claims (5)
1.) Kupplung, insbesondere zur Verbindung von landwirtschaftlichen Geräten mit Ackerschleppern, dadurch gekennzeichnet, daß eine hakenförmige oder bügelförmige Anschlußvorrichtung des Gerätes in das kastenförmige Maul <Nicht lesbar> der Kupplung hineingeschoben und ein bewegliches hakenförmiges oder nockenartiges Sperrteil (5, 7) hinterfaßt wird.
2.) Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das hakenförmige oder bügelförmige Teil<Nicht lesbar> der Anschlußvorrichtung des Gerätes in den kastenförmigen Innenraum des Kupplungsmaules<Nicht lesbar> allseitig ein geringes Sspiel aufweist.
3.) Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrteil (5, 7) durch die Wirkung einer Feder in der Sperrlage gehalten wird.
4.) Kupplung nach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrteil (5, 7) zwecks Freigabe der Anschlußvorrichtung durch einen Riegel, eine Fallklappe<Nicht lesbar> oder dergl. aus seiner Sperrlage herausgehalten werden kann.
5.) Kupplung nach den Ansprüchen 1, 2 und 4 dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel oder Die Fallklappe (8) während des Herausziehens der Anschlußvorrichtung (1, 2, 3) der Anschlußvorrichtung aus seiner Wirklage herausgestoßen wird.
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