DEV0000387MA - Vorrichtung zum Nachbehandeln laufender Kunstfadenbündel in Barken - Google Patents
Vorrichtung zum Nachbehandeln laufender Kunstfadenbündel in BarkenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Nachbehandeln laufender Kunstfadenbündel in Barken, in welchen die Fadenbündel in auf- und absteigendem Lauf geführt werden. Bei derartigen Vorrichtungen erfolgt die Umlenkung aller nach abwärts gerichteten Fadenbündeltrums durch je eine Walze bzw. Rolle oder durch einen Fadenführer.
Es hat sich jedoch herausgestellt, dass es möglich ist, das laufende Fadenbündel bandförmig in beträchtlichem Masse dadurch zu verbreitern, dass man die Umlenkung unten durch je zwei kurz hintereinander angeordnete Fadenführer vornimmt. Ein unten durch eine Walze oder Rolle oder nur durch einen einzigen Fadenführer umgelenktes Fadenbündel von beispielsweise 18 000 Denier Stärke bei 12 000 Einzelfäden hat eine Breite von 3,5 mm und behält diese Breite auch bei. Bewirkt man jedoch gemäss der Erfindung die untere Umlenkung jedesmal durch zwei kurz hintereinander angeordnete Fadenführer, so wird das Fadenbündel von 3,5 mm auf 19 mm verbreitert. Diese Verbreiterung hat zur Folge, dass die Nachbehandlungsflüssigkeit viel besser und schneller an die Einzelfäden des Fadenbündels herantreten kann, als dies ohne die Verbreiterung der Fall wäre, und das wiederum hat zur Folge, dass die Nachbehandlungsdauer ganz wesentlich herabgesetzt wird und die Barkenlänge klein gehalten werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung zeigt schematisch die Zeichnung. In der Barke 1 befindet sich eine Flüssigkeit zur Nachbehandlung des Fadenbündels 2. Das Fadenbündel 2 wird in auf- und absteigendem Laufe durch die Barke, von denen mehrere für die verschiedensten Behandlungsflüssigkeiten hintereinander geschaltet sein können, hindurchgeführt. Die Umlenkung des Fadenbündels erfolgt oben durch die Walzen 3 und unten durch je zwei kurz hintereinander angeordnete Fadenführer 4 und 5 (vgl. auch Abb. 2 und 3). Durch diese Anordnung der beiden Fadenführer 4 und 5
wird das Fadenbündel zu einem breiten Band umgeformt, wodurch die Nachbehandlungsflüssigkeit leicht an die einzelnen Fäden des Fadenbündels herantreten kann.
Claims (1)
- Vorrichtung zum Nachbehandeln laufender Kunstfadenbündel in Barken, in welchen die Fadenbündel in auf- und absteigendem Laufe geführt werden, dadurch gekennzeichnet, das die Umlenkung der abwärtsgerichteten Fadenbündeltrums durch je zwei kurz hintereinander angeordnete Fadenführer erfolgt.
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