DE625352C - Vorrichtung zum Strecken frisch gesponnener Kunstseidefaeden - Google Patents

Vorrichtung zum Strecken frisch gesponnener Kunstseidefaeden

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DE625352C
DE625352C DEA65399D DEA0065399D DE625352C DE 625352 C DE625352 C DE 625352C DE A65399 D DEA65399 D DE A65399D DE A0065399 D DEA0065399 D DE A0065399D DE 625352 C DE625352 C DE 625352C
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DE
Germany
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thread
stretching
rollers
freshly spun
artificial silk
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DEA65399D
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Akzo NV
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Algemene Kunstzijde Unie NV
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J1/00Modifying the structure or properties resulting from a particular structure; Modifying, retaining, or restoring the physical form or cross-sectional shape, e.g. by use of dies or squeeze rollers
    • D02J1/22Stretching or tensioning, shrinking or relaxing, e.g. by use of overfeed and underfeed apparatus, or preventing stretch
    • D02J1/227Control of the stretching tension; Localisation of the stretching neck; Draw-pins
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J1/00Modifying the structure or properties resulting from a particular structure; Modifying, retaining, or restoring the physical form or cross-sectional shape, e.g. by use of dies or squeeze rollers
    • D02J1/22Stretching or tensioning, shrinking or relaxing, e.g. by use of overfeed and underfeed apparatus, or preventing stretch
    • D02J1/228Stretching in two or more steps, with or without intermediate steps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Strecken frisch gesponnener Kunstseidefäden Es ist bereits bekannt, frisch gesponnene Kunstseidefäden zwischen Spinndüse und Abzugsvorrichtung im Zickzack über Bremsstäbe bzw. über lose laufende, einzeln angeordnete kleine Rdllchen zu führen. Hierbei wird aber die Spannung des Fadens stellenweise oder ruckweise erhöht, so daß in den einzelnen Fadenabschnitten eine oft ungleichmäßige und unkontrollierbare Beanspruchung erfolgt.
  • Es ist ferner bekannt, den frisch gesponnenen Kunstseidefaden zwischen Spinndüse und Abzugsvorrichtung über mehrere frei drehbare, regelbar gebremste und einzeln angeordnete Leitorgane zu führen. Die Drehbarkeit dieser Leitorgane ist abhängig von der Bremswirkung. Auch hier gilt das soeben Gesagte: wird eines der Leitorgane oder werden mehrere der Leitorgane für sich irgendwie unkontrollierbar gebremst, so wird das ganze System der Leitorgane stets anders und ungleichmäßig wirken.
  • Es ist außerdem bekannt, den frisch gesponnenen Kunstseidefaden zwischen Düse und Abzugsvorrichtung -über eine zwangsläufig angetriebene Stufenscheibe bzw. einen ganzen Fadenstrang über zwangsläufig angetriebene, das Fadenbündel mehrmals aneinander abgebende gerillte Walzen zu führen, deren Rillendurchmesser untereinander verschieden ist. Hier werden die Stufenscheibe und die Rillenwalzen zwangsläufig angetrieben. Ein zwangsläufiger Antrieb der Stufenscheibe bzw. der Walzen bedingt jedoch, da er mit dem Antrieb der Spinnmaschine gekuppelt werden muß, einen verwickelten Maschinenaufbau. Ferner verhindert er, daß die Walzen bei Spannungs- bzw. Schlupfschwankungen des über sie hinweglaufenden Fadens als Ausgleichvorrichtungen dienen; die Walzen können infolge ihres zwangsläufigen Antriebes nicht in genauer Anpassung an die jeweiligen Spannungs- und Schlupfverhältnisse des Fadens in Umdrehung versetzt werden.
  • Dies ist aber bei der Vorrichtung nach der Erfindung der Fall. Sie ist gekennzeichnet durch zwei jeder Spinnstelle zugeordnete, den Faden mehrmals aneinander abgebende, lose laufende und daher vom Faden selbst in Drehung versetzte Walzen, von denen jede Walze aus einer Reihe von Röllchen gebildet ist, die untereinander verschiedenen Durchmesser haben. ' Die Vorrichtung nach der Erfindung hat den Zweck, ein vollkommen gleichmäßiges Spinnen zu ermöglichen und jede Titerschwankung zu vermeiden. Sie ist so ausgestaltet, daß in jedem Falle die Auswirkung auf den Faden gleichmäßig ist. Dabei ist es gleichgültig, ob kleinere Schwankungen in der Abzugsgeschwindigkeit des Aufwickelkörpers auftreten oder nicht, weil die Spannungsverhältnisse zwischen den einzelnen Fadenleitröllchenstets die gleichen bleiben. Auch wenn irgendwelche an sich unbeabsichtigte Bremswirkungen an den Walzen auftreten, wird das ganze System in dem gleichen Sinne beeinfiußt und die Auswirkung auf den Faden nicht verändert. Die Spannungsschwankungen des Fadens und ebenso die Bewegungen des Fadens werden nicht bis zur Düse übertragen und können daher an dieser Stelle ein gutes Spinnen nicht gefährden oder gar unmöglich machen, sondeni sie werden durch die Vorrichtung selbst aufgefangen. Ein Verstrekken, das außerhalb der Berechnung liegen würde, tritt bei der Vorrichtung nach der Erfindung nicht ein. Die lose laufenden Walzen werden im Gegensatz zu zwangsläufig angetriebenen Walzen nur in dem Maße in Drehung versetzt, wie dies durch den darüber hinlaufenden Faden allein möglich ist. Die Vorrichtung nach der Erfindung hat auch den Vorzug, raumsparend zu sein.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Vorrichtung in , Vorderansicht und Ab b. z in Seitenansicht.
  • Abb. 3 veranschaulicht eine Einzelheit.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht aus einem Halter I und den beiden Walzen 2 und 3. Beide Walzen sind fliegend auf je einem Bolzen ¢ bzw. 5 aufgesteckt. Der Bolzen q. ist .an, dem Schieber 6 angeordnet, so daß der Abstand der Walzen a und 3 und .somit die Länge des Fadenviieges veränderbar ist.
  • jede Walze 'ist die Vereinigung von vier Fadenleitrollen 7, 9, I I und 13 bzw. 8, 10, I z und 14. Beim Ausführungsbeispiel ist der Durchmesser dieser Rollen derart gewählt, daß der die Düse 15 verlassende Faden eine stufenweise Streckung erfährt. Der Durchmesser der Rolle 7 ist also am kleinsten und nimmt von Rolle zu Rolle immer mehr zu. Der die Rolle I¢ verlassende Faden. wird entweder einer Spule, einem Spinntopf oder, bei Anwendung des fortlaufenden Verfahrens, den einzelnen Behandlungsbädern zugeführt.
  • Die Walzen z und 3 können sich sawohl innerhalb des Spinnbades als auch teils innerhalb und teils außerhalb des Spinnbades befinden, sie können aber auch so angeordnet sein, daß der Faden seinen Weg nur durch die Luft nimmt. Beim Ausführungsbeispiel liegt die Walzea außerhalb und die Walze 3 innerhalb des Spixmbades, dessen Spiegel das Bezugszeichen 16 trägt.
  • Nach Abb. 3 sind einer Rolle zwei Streckfadenführer 17 vorgeschaltet, um die Strekkung in an -sich bekannter Weise örtlich festzulegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Strecken frisch gesponnener Kunstseidefäden, gekennzeichnet durch zwei jeder Spinnstelle zugeordnete, den Fäden mehrmals aneinander abgebende, lose laufende und daher vom Faden selbst in Drehung versetzte Walzen, von denen jede Walze aus einer Reihe von Röllclien gebildet ist, die untereinander verschiedenen Durchmesser haben.
DEA65399D 1932-03-18 1932-03-18 Vorrichtung zum Strecken frisch gesponnener Kunstseidefaeden Expired DE625352C (de)

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DE625352C true DE625352C (de) 1936-02-07

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DE (1) DE625352C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740391C (de) * 1938-09-15 1943-10-20 Giuseppe Donagemma Verfahren und Vorrichtung zum stufenweisen Verstrecken von frisch gesponnenen Kunstseidefaeden
DE742816C (de) * 1940-05-25 1943-12-11 Kurmaerkische Zellwolle Vorrichtung zur Herstellung hochfester Kunstfaeden
DE1083016B (de) * 1951-07-31 1960-06-09 Schweizerische Viscose Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Gebilden, wie Faeden oder Filme, aus Viscose
DE974057C (de) * 1951-12-07 1960-09-01 Shozo Dr Tachikawa Verfahren zur Herstellung von hochfesten Faeden oder Stapelfasern durch Verspinnen von Viscose

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE740391C (de) * 1938-09-15 1943-10-20 Giuseppe Donagemma Verfahren und Vorrichtung zum stufenweisen Verstrecken von frisch gesponnenen Kunstseidefaeden
DE742816C (de) * 1940-05-25 1943-12-11 Kurmaerkische Zellwolle Vorrichtung zur Herstellung hochfester Kunstfaeden
DE1083016B (de) * 1951-07-31 1960-06-09 Schweizerische Viscose Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Gebilden, wie Faeden oder Filme, aus Viscose
DE974057C (de) * 1951-12-07 1960-09-01 Shozo Dr Tachikawa Verfahren zur Herstellung von hochfesten Faeden oder Stapelfasern durch Verspinnen von Viscose

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