AT213188B - Beizanlage - Google Patents

Beizanlage

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AT213188B
AT213188B AT801659A AT801659A AT213188B AT 213188 B AT213188 B AT 213188B AT 801659 A AT801659 A AT 801659A AT 801659 A AT801659 A AT 801659A AT 213188 B AT213188 B AT 213188B
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AT
Austria
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pickling
plant
endless
pickling plant
belts
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Application number
AT801659A
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English (en)
Inventor
Othmar Ing Ruthner
Original Assignee
Othmar Ing Ruthner
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Description


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  Beizanlage 
Die Erfindung betrifft eine Beizanlage, welche insbesondere zum Beizen schmaler Bänder geeignet ist und bei der verhindert wird, dass die Bänder während des Durchlaufes durch den Behandlungsraum seitlich auspendeln oder der Höhe nach schwingen. 



   Um dies zu erreichen, besitzt die Beizanlage erfindungsgemäss mindestens ein mit dem Beizgut mitlaufendes und dieses führendes endloses Band. In vorteilhafter Weise untergreift das Band das Beizgut und ist mit seitlichen, das Auspendeln des Bandes begrenzenden Stegen versehen. Es können aber auch zwei, zwischen sich das Beizgut aufnehmende, übereinanderliegende endlose Bänder vorgesehen sein. 



   Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert, in welcher ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Beizanlage dargestellt ist. Es zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch die Beizanlage in schematischer Darstellung, Fig. 2 einen Teil eines das Beizgut führenden Bandpaares in schaubildlicher Darstellung, Fig. 3 die Umlenkwalzen für die endlosen Bänder in Seitenansicht, Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Anlage mit einer Vielzahl von Durchgängen für das Beizgut und Fig. 5 eine Führung des Bandes mit nur einem endlosen Band. 



   Bei der erfindungsgemässen Beizanlage wird der zu beizende Draht bzw. das zu beizende Band von einer Abhaspel 1 abgewickelt und passiert, um in den eigentlichen Behandlungsraum zu gelangen, eine Reihe an sich bekannter Vorbereitungseinrichtungen, von welchen in der Zeichnung nur eine Richtmaschine 2 dargestellt ist. Dabei können mehrere Abhaspeln nebeneinander angeordnet sein. 



   In der Folge wird eine Anlage beschrieben, welche zur Behandlung schmaler Bänder 3 bestimmt ist. 



  Als Behandlungsräume sind eine Beizkammer 4 und eine   Spülkammer   5 vorgesehen. Durch diese Behandlungskammem laufen mehrere Paare übereinanderliegender endloser Bänder 6,6', deren Querschnitt so gewählt ist, dass sie das die Behandlungskammern passierende Beizgut 3 einschliessen. Die Bänder sind biegsam und bestehen vorzugsweise aus Gummi oder Kunststoff. Sie besitzen zwei mit Stahlseelen 8 armierte seitliche Stege 7, die miteinander nach Art einer Strickleiter durch in Abständen voneinander   lie-,   gende Sprossen 9 verbunden sind.

   Die Stege 7, 7' der übereinanderliegenden Bänder 6, 6' berühren einander während des Durchganges durch die Behandlungskammern entlang der   Stirnflächen10   und bilden so einen Käfig, welcher zur Führung des die Kammern durchwandernde Beizgutes 3 dient und mit diesem gleichsinnig bewegt wird. 



   Wie Fig. 4 zeigt, sind so viele Paare von Bändern 6, 6' nebeneinander angeordnet, wie Bandringe 3 gleichzeitig zu beizen sind. Oberhalb und unterhalb der Bänder 6, 6' verlaufen Schlitzdüsenrohre 11, aus welchen Behandlungsflüssigkeit auf das Beizgut gespritzt wird. Diese Rohre sind an eine   Zufuhrlei-   tung 12 angeschlossen, die von einer Pumpe 14 aus einer Regenerationsanlage 17 gespeist wird. Die vom Beizgut abfliessende Säure wird in einem Bottich 13 mit schrägem Boden gesammelt und aus diesem der Regenerationsanlage wieder zugeführt. 



   An den Umlenkstellen sind die Bänder 6, 6' über Walzen 15 geführt, welche Leitrippen 16 zur Sicherung derlage   der Bänder besitzen. Dabei   sind die Walzen an einer der beiden Umlenkstellen als Antriebswalzen ausgebildet. 



   Ausser den   beschriebenenKammern   4 und 5 können   im Bereiche der Bänder 6, 6' noch weitere Einrich-   tungen vorgesehen sein. So ist es beispielsweise   möglich, vor   dem Eintritt in die Beizanlage eine Schleuse und am Austritt aus der Spülkammer eine Trocknungsanlage anzuordnen. Das die Bänder 6, 6'verlassende gebeizte Gut wird noch durch Nachbehandlungseinrichtungen geführt und schliesslich auf Aufhaspeln18 aufgewickelt. 



   Hat das Beizgut genügend Gewicht, wird es nur seitlich auspendeln und der Höhe nach nur in engen 

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 Grenzen schwingen, so dass es in diesem Falle genügt, das Band nur an der   Unteriläche   zu stützen und seitlich zu führen. Zu diesem Zwecke ist, wie Fig. 5 zeigt, eine Reihe endloser, parallel zueinander verlaufender und vorzugsweise armierter elastischer Bänder 19 aus Gummi, Kunststoff od. dgl. vorgesehen, auf welche in Abständen voneinander Bügel 20 aufgefädelt sind. 



   Natürlich können solche Führungen 19,20 auch paarweise übereinanderliegen und mit ihren   Sehen"     keln   21 gegeneinander gerichtet sein oder ineinander greifen. 



   Die Beizanlage kann auch nur mit einem einzigen, das Beizgut führenden endlosen Band bzw. Bandpaar ausgeführt sein. 



   Schliesslich sei noch erwähnt, dass die Führungsbänder mit dem Beizgut in vorteilhafter Weise gleich rasch laufen oder ihm voreilen. Es ist aber auch möglich, das   Führungsband   dem Beizgut nachlaufen zu lassen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Beizanlage für ein diese durchlaufendes   band-oder drahtförmigesMaterial, dadurch gekennzeich-   net, dass sie mindestens ein mit dem Beizgut auf einer geradlinigen Strecke desselben mitlaufendes und dieses führendes endloses Band besitzt.

Claims (1)

  1. 2. Beizanlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das endlose Band (6 bzw. 19, 20) das EMI2.1 versehen ist.
    3. Beizanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das endlose Band aus nebeneinanderliegenden endlosen Seilen (19), Streifen od. dgl. besteht, auf die in Abständen Bügel (20) aufgeschoben sind.
    4. Beizanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei, zwischen sich das Beizgut auf- nehmende,. übereinanderliegende, endlose Bänder (6,6') vorgesehen sind.
    5. Beizanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden übereinanderliegenden endlosen Bänder (6, 6') um das Beizgut einen Käfig bilden.
    6. Beizanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die endlosen Bänder (6, 6') aus je zwei seitlichen Stegen (7, 7') und diese nach Art einer Strickleiter miteinander verbindenden, in Abständen voneinander liegenden Sprossen (9) bestehen, wobei sich die benachbarten Stege der beiden übereinanderliegenden Bänder im Bereiche des Beizgutes aufeinander abwälzen.
    7. Beizanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Paare übereinanderliegender Bänder (6,6') nebeneinander angeordnet und an ihren Umlenkstellen über Walzen (15) geführt sind, welche mit Leitrippen (16) ausgestattet sind.
AT801659A 1959-11-06 1959-11-06 Beizanlage AT213188B (de)

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