DEV0000221MA - Verfahren zum Herstellen von Brennstoffbriketts - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von BrennstoffbrikettsInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur gewerblichen Herstellung von Brennstoffagglomeraten, z.B. von Agglomeraten aus Steinkohlen und festen gleichartigen Brennstoffen.
Der Zweck der Erfindung ist die Verwirklichung eines einfachen gewerblichen Verfahrens, das eine grosse Produktion und die verhältnismässig massige Anwendung von aus der Zelluloseherstellung herrührenden Abfallprodukten, insbesondere aber von Pech und von Pechharz gestattet.
Das Verfahren bietet den Vorteil, dass es das Anwenden eines schnellen und wirtschaftlichen in dem Plätten einer verhältnismässig teigartigen Masse zwischen den profilierten oder anderen Walzen eienr Rotationsdruckvorrichtung bestehenden Mittels ermöglicht.
Das Verfahren besteht im wesentlichen im Zermalmen, einerseits des feinverteilten Brennstoffes und andererseits des hier in festem oder eventuell in flüssigem Zustand hineingebrachten Pechharzes. Die Produkte dieser beiden vorhergehenden zwei Zermalmungsarbeiten werden in eine Knet- oder Mischmaschine eingeführt, die
auf eine das Pechharz auf seinen Schmelzpunkt führende Temperatur gebracht werden soll. Diese Temperatur kann je nach der Beschaffenheit und der Qualität des Bindemittels wechseln von 50°C bis 110°C. Die auf diese Weise geheizte Mischung enthält also ein sich in schmelzendem Zustand befindendes Bindemittel, obwohl der Teig verhältnismässig trocken ist, was der weiter erfolgenden Pressarbeit besonders zuträglich ist. Die so beschaffene Mischung wird dann durch den Walzenzug einer Walzenpressvorrichtung oder irgend einer anderen Pressvorrichtung geführt und die Agglomerate werden dann abgekühlt.
Das Pechharz wird in festem, feinverteiltem Zustand, in je nach seiner eigenen Beschaffenheit und der Natur des oder der festen zu agglomerierenden Brennstoffe wechselnden Verhältnissen hineingebracht, etwa im Verhältnis von 2 bis 8% der festen Brennstoffmasse. Das Pechharz könnte in dem erfindungsgemässen Verfahren ebenfalls in festem oder flüssigem Zustand zusammen mit anderen Bindemitteln angewendet werden, in welchem Fall der Pechharzzusatz selbstverständlich gemäss der Menge des benutzten Zusatzbindemittels vermindert werden kann.
Die Heizung der Knet- oder Mischmaschine zum Schmelzen des Pechharzes kann praktisch einer beliebige sein und wird von den wirtschaftlichen und praktischen Bedingungen des Betriebes bestimmt werden. Nach einer bevorzugten Anwendungsform des erfindungsgemässen Verfahrens wird jedoch die Heizung durch die Injektion von Dampf erfolgen, vorzugsweise noch von überhitztem Dampf, dessen Temperatur sehr leicht gemäss der in die Knet- oder Mischmaschine eingebrachten Mischungsmenge sowie gemäss der Art des Bindemittels und des oder der festen Brennstoffe bestimmt und geregelt werden kann.
Das nachfolgende Abkühlen der Agglomerate wird entweder im Freien oder mit Hilfe von Beschleunigungsmitteln, z.B. in einem Tunnel, dessen Temperatur den zu erzielenden Ergebnissen entsprechen soll, erfolgen können.
Es ist möglich, zur Anwendung des Verfahrens jede beliebige durchgehend oder intermittierend arbeitende Pressvorrichtung, insofern sie imstande ist die geheizte Mischung in der Form von kleinem, eine gute Kohäsion besitzenden Massen zu agglomerieren, zu benutzen.
Unter Pechharz sollen ebenfalls alle aus der Zelluloseherstellung oder aus der Destillation oder jeder anderen Behandlung von Pflanzenstoffen herrührenden Rückstände verstanden werden.
Selbstverständlich soll das eigentliche Pechharz diesen Stoffen vorgezogen werden, und seine Anwendung in dem erfindungsgemässen Verfahren stellt eines der Hauptkennzeichen der Erfindung dar.
Claims (4)
1. Verfahren zum Herstellen von Brennstoffbrikett, dadurch gekennzeichnet, dass zwei feinverteilte, aus mindestens einem festen verteilten Brennstoff und aus festem feinverteiltem oder flüssigem Pechharz bestehende Massen gemischt werden, indem dieselben auf die Schmelztemperatur des genannten Pechharzes gebracht werden, dass die auf diese Weise geheizte Mischung in eine Pressvorrichtung geführt wird und dass zum Schluss die von der erwähnten Druckvorrichtung gelieferten Agglomerate abgekühlt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Pechharz im Verhältnis von 2 bis 8% der aus festem Brennstoff bestehenden Masse in die Knet- oder Mischmaschine hineingebracht wird, wobei die Temperatur, auf welche die Mischung gebracht wird, im allgemeinen zwischen 50°C und 110°C liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die sich in der Mischmaschine befindende Mischung mit Hilfe von Dampf, vorzugsweise von überhitztem, in die genannte Mischmaschine eingespritztem Dampf, auf die Schmelztemperatur des Pechharzes gebracht wird.
4. Verfahren nach den vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die auf diese Weise erzeugten Agglomerate in einem Raum oder in einem Tunnel, dessen Temperatur den gewünschten Kühlungsbedingungen entsprechen soll, abgekühlt werden.
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