DEST008601MA - - Google Patents

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DEST008601MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 11. August 1954 Bekanntgemacht am 26. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Übertragen der Bewegung des Taster'bolzens auf den Steuerschieber bei hydraulischen Steuerungen von Werkzeugmaschinen.
Die bekannten Steuerungen dieser Art, bei welchen der Kopiertaster direkt auf den Steuerschieber wirkt, haben den Nachteil, daß, wenn der Kopiertaster an steilen Konturen der Arbeitsschablone in einem gewissen Maß seitlich belastet wird, der dem Kopiertaster zugeordnete Steuerschieber nicht mehr anspricht. Aus diesem Grunde wurden bereits Kopiertaster pendelnd gelagert und deren seitlicher Pendelausschlag in eine Axialbewegung verwandelt. Diese Einrichtung hat aber den Nachteil, daß sich ein ungleicher Umsteuerfehler ergibt. Dieser kann dadurch beseitigt werden, daß der Tastbolzen im Durchmesser größer gehalten wird als der Fräser. Dieser Steuerfehler vergrößert sich jedoch mit zunehmender Länge des Tastbolzeneinsatzes, d. h. des Abstandes zwischen dem Pendelschwenkpunkt und dem Tastpunkt, so daß für jeden Abstand der Betrag, um welchen zum Ausgleich
609 507/110
St 8601Ib/49b
des Steuerfehlers der Tastbolzendurchmesser größer gehalten werden muß als der Fräser, errechnet oder erprobt werden muß.
Um diesen Nachteil zu beheben, ist erfindungsgemäß der Tasterbolzen mit dem Tasterbolzenhalter gemeinsam als Ganzes axial beweglich in einer Führungsbüchse gelagert, welche nur radiale Bewegungen ausführen kann, wobei die Achse des Tasterbolzenhalters parallel zur Achse des Steuer-Schiebers bleibt.
Durch diese Einrichtung können Tasterbolzen- und Fräserdurchmesser unabhängig von der Tasterstange bestimmt werden, und der Tasterbolzendurchmesser kann für jede Tasterlänge bei gleichem Fräserdurchmesser gleichbleiben. Kleine Umsteuerfehler können durch Versuche ausgeglichen werden; einmal erprobte Abweichungen zwischen Fräserdurchmesser und Tasterbolzen zum Ausgleich dieser Fehler bleiben aber konstant, wodurch viel Zeit und Arbeit erspart wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Ernndungsgegenstandes in einem Längsschnitt veranschaulicht.
In dem Gehäuse 1 ist, wie üblich, eine Steuerbüchse 2 gelagert, in welcher sich ein Steuerschieber 3 befindet. Die Beeinflussung des Steuerschiebers 3 geschieht über die Druckplatte 4, welche in einer mittels Kugellagern 5 und Sa reibungslos gelagerten axial verschiebbaren Büchse 6 gehalten ist. EinTasterbolzenhalter 8, in welchen der Tasterbolzen 8a eingesetzt wird, ist ebenfalls mit Kugellagern 9 und ga in einer Führungsbüchse 10 reibungslos axial verschiebbar gelagert. Dieser überträgt die Axiialbewegungen direkt über die Kugel 7, Büchse 6 und Druckplatte 4 auf den Steuerschieber 3. Der Flansch ioa der Führungsbüchse 10 wird mittels der Federn, welche auf dem axial verschiebbaren Druckring 12, der über dem Kugelkranz 13 gelagert ist, gegen den Kugelkranz I3a gepreßt. Der Kugelkranz I3ß ist gegen die Platte 14 abgestützt, welche am Gehäuse 1 befestigt ist. Die Kugelkränze 13 und I3a sowie der Flansch ioa der Führungsbüchse 10 sind derart ausgebildet, daß die Führungsbüchse 10 reibungslos um einen bestimmten Betrag zwischen den Kugelkränzen 13 und I3a radial zur Büchsenachse bewegt werden kann. Durch Einwirkung der Feder 15 auf den Schieber 3, die Druckplatte 4, die Büchse 6 und die Kugel 7 wird infolge der liohlkegelförmigen: Ausbildung der Büchse 6 und des Tasterbolzenhalters 8, der letztere samt der Führungsbüchse 10, im Zentrum des Gehäuses 1 gehalten. Die hohlkegelförmigen Ausbildungen haben vorzugsweise einen Winkel von 900. Die Winkelgrade der beiden Kugelpfannen müssen zusammen i8o° efgeben, sie könnten also auch 95 und 85 ° sein. Bei flachen Konturen des abzutastenden Modells wird der Tasterbolzen 8„ axial verschoben, und diese Bewegung wird direkt ,auf den Steuerschieber 3 übertragen. Bei steilen Konturen, wo der seitliche Druck größer wird als der axiale Druck, verschiebt sich die Führungsbüchse 10 aus dem Zentrum, so daß durch Abrollen der Kugel 7 in. den hohlkegelförmigen Partien der . Büchse 6 und des Tasterbolzehhalters 8 die radiale Bewegung in axialer Richtung auf den Steuerschieber übertragen wird. Der bei der radialen Verschiebung entstehende Seitendruck wird durch die Büchse 6 aufgenommen und nicht auf den Steuerschieber übertragen. Die Mittelachse des Tasterbolzenhalters 8 bleibt während ihrer radialen Bewegung dauernd parallel zur Achse des Gehäuses 1. Mit 16 und 17 sind die Zu- und Ableitungsbohrungen zürn Zylinder 2 bezeichnet.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Übertragen der Bewegung eines Tasterbolzens auf einen Steuerschieber bei hydraulischen Steuerungen und Werkzeugmaschinen, bei welchen der Tasterbolzen außer der axialen Bewegung eine Seitenbewegung ausführt, die in eine axiale Bewegung umgewandelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Tasterbolzen (8a) mit dem Tasterbolzenhalter (8) gemeinsam als Ganzes axial beweglich in einer Führungsbüchse (10) gelagert ist, welche nur radiale Bewegungen ausführen kann, wobei die Achse des Tasterbolzenhalters (8) parallel zur Achse des Steuerschiebers (3) bleibt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Bewegung des Tasterbolzens (8a) auf den Steuerschieber (3) eine in zwei hohlkegelförmigen Kugelpfannen gelagerte Kugel (7) dient, welche die seitliche Bewegung des Tasterbolzens (80) in axialer Richtung auf den Steuerschieber (3) übertragen.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hohlkegelförmigen Kugelpfannen einen Winkel von je 900 haben. ■
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelgrade der beiden Kugelpfannen zusammen i8o° ergeben.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Steuerschieber (3) und der Kugel (7) eine mit ' einer Kugelpfanne versehene Büchse (6) zur. Verhinderung eines radialen Druckes auf den Steuerschieber (3) axial verschiebbar gelagert ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 921 845, 908 350.. 545> 812 167;
britische Patentschriften Nr. 630 426, 646 494.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 507/110 4.56

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