DEST008389MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 2. Juli 1954 Bekanntgemacht am 19. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
In Fernsprechnebenstellenanlagen erweist es sich durch die Einführung des Selbstwählferndienstes
.; und der verschiedenen Sonderdienste als notwendig, besonders gebührenpflichtige, über die Amtsleitungen
hergestellte Verbindungen zu überwachen. Hierzu bedient man sich in der Regel eines jeder Amtsleitung individuell zugeordneten
Mitlaufwählers, der durch die von einer Nebenstelle zur Herstellung einer Verbindung über die
Amtsleitung abgegebenen Nummernstramstoßreihen mit eingestellt wird und je nach seiner Einstellung
durch eine oder mehrere Wahlziffern bestimmte Schaltvorgänge, z. B. Auslösung bei Wahl
einer Sperrnummer oder Einschaltung von.Signalen am Vermittlungsplatz, auslöst. Eine solche Mitlaufeinrichtung
je Amtsleitung verteuert die Anlagekosten einer Nebenstellenanlage erheblich.
Die Erfindung bezweckt, den Aufwand der Mitlaufeinrichtungen wirtschaftlicher zu gestalten,
und erreicht dies für Nebenstellenanlagen, bei denen der Rückfrageleitung einer Amtsleitung ein
besonderer, Rückfragezwecken dienender Wähler, z. B. Vorwähler· oder Leitungswähler, zugeordnet
ist, dadurch, daß der der Amtsleitung zugeordnete Mitlaufwähler nach Erfüllung seiner Aufgabe als
Überwachungseinrichtung bei Herstellung ■■ von Amtsverbindungen in , abgehender Richtung im
Falle beliebig wiederhqlbarer Rückfragen aus einem bestehenden Amtsgespräch heraus unter dem
Einfluß der Nebenstelle als Rückfragewähler in
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freier oder erzwungener Wahl zur Rückfrageverbindungsherstellung gesteuert wird.
Es ist an sich bekannt, Mitlaufwerke, die zur Richtungsausscheidung vorgesehen sind, noch für
andere Funktionen auszunutzen. Bei einer bekannten Anordnung dieser Art schließt sich, wenn
durch die Nummernwahl festgestellt wird, daß die von dem anrufenden Teilnehmer gewünschte Verbindung
innerhalb seines eigenen Amtes verbleibt,
ίο automatisch an die gesteuerte Einstellung des Mit1
laufwählers eine Freiwahl an, um eine freie Verbindungseinrichtung
der gewünschten Richtung zu belegen. Bei einer anderen bekannten Anordnung wird das Mitlaufwerk nach Erreichen einer bestimmten
Stellung in die Ruhestellung geschaltet, um als Vorwähler zur Durchführung einer Freiwahl
oder als Nächwähler zur Durchführung einer gesteuerten Wähl in der gewünschten Verkehrsrichtung Verwendung zu finden.
Von diesen bekannten Anordnungen unterscheidet sich die vorliegende Erfindung dadurch, daß
zwei zeitlich voneinander verschiedene Vorgänge durch ein und dasselbe Mitlauf werk gesteuert
werden, wobei der zweite Steuervorgang nicht nur zu einem anderen Zeitpunkt, sondern auch beliebig
oft durchgeführt werden kann. Das Mitlaufwerk muß daher zur Erfüllung dieser Aufgabe während
der Dauer der Verbindung unter dem Einfluß der anrufenden Sprechstelle bleiben.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert.
Fig. ι zeigt einen Amtsverbindungssatz einer Nebenstellenanlage mit einem Mitlaufwähler SpW,
der zugleich als Rückfragevorwähler dient;
Fig. 2 zeigt in Abwandlung der Fig. 1 eine Anordnung,
bei der der Mitlaufwähler bei seiner Funktion als Rückfragewähler in erzwungener
Wahl eingestellt wird.
Es wird zunächst die Wirkungsweise der Fig. 1 näher beschrieben:
i. Herstellung einer abgehenden Amtsverbindung
durch eine Nebenstelle
Es sei angenommen, daß eine Nebenstelle über nicht dargestellte Wähler den Amtsverbindungssatz über den Zugang ac, be, cc belegt hat. In diesem
Fall ist das Belegungsrelais C im Prüfstromkreis erregt. Über die Sprechadern spricht im
Schleifenstromkreis das Relais A der Speisebrücke an, während das Differenzrelais X unerregt bleibt.
Über Kontakten wird ein Stromkreis für die Relais
V und E geschlossen.
+ , E(I), ai, V, Wi3, —. ■
Beide Relais sprechen an. Das Relais E hält sich über seine Wicklung EII in dem Stromkreis
+ , <?3, vh2, SpWe in Nullstellung, 2(1), 1 (1),
weiter, wenn die Wicklung EI durch Kontakt ν ι
kurzgeschlossen wird. Durch Kontakt »3 wird die Schleife zum Wählamt (W-Amt) geschlossen.
Wählt in diesem Zustand des Amtsverbindungssatzes die Nebenstelle, z. B. die einstellige Sperrnummer
o, so werden die'Stromstöße durch Kontakt α 3 zum Wählamt übertragen. Während dieser
Stromstoßreihe bleibt das beim ersten Abfall des Relais A ansprechende Relais VH erregt und stellt
mittels Kontakt vh 1. einen /direkten Kurzschluß
zwischen den beiden Adern der abgehenden Amtsleitung her. Über Kontakt vh 2 wird die Erregung
des Relais E über die Wicklung II aufrechterhalten, wenn der Arm e des Mitlaufwählers SpW die
Nullstellung verläßt.
Die Stromstöße der abgegebenen Nummernstromstoß reihe werden auch von dem Antriebsmagneten D (SpW) des Mitlaufwählers aufgenommen,
und zwar im folgenden Stromkreis:
,(12, v2; e2, D (SpW), *3, ei, (SpW)d, —.
+ , e3, vhz, SpWe in Stellung 10, e6, 1 (4),
Sp,-.
Die Sohaltarme des Wählers werden daher bis zum zehnten Kontakt fortgeschaltet. Nach Beendigung
der'Stromstoßreihe fällt das Relais VH durch Kurzschluß ab. Bevor infolge Zurückschaltens des
Kontaktes vh 2 das Relais £11 abfällt, wird folgender Stromkreis geschlossen:
Relais Sp spricht an, das mit seinen Kontakten und sp 4 die abgehenden Sprechadern auftrennt
und das Besetztzeichen zur anrufenden Nebenstelle anschaltet. Das Relais Sp verhindert
somit den Aufbau der Verbindung in der durch die Ziffer ο angesteuerten Verkehrsrichtung. Durch
den in der ankommenden c-Ader angeordneten Kontakt sp ι kann die Verbindung auch bis zum Teilnehmer
ausgelöst werden, wenn die punktierte Verbindung parallel zum Kontakt sp 1 wegfällt. Soll
der Aufbau einer Verbindung in der durch die Ziffer ο angesteuerten Verkehrsrichtung nicht verhindert
werden, sondern die Bedienungsperson am Vermittlungsplatz lediglich auf die Verbindung aufmerksam
gemacht werden, dann werden die mit Kreuzen versehenen Verbindungen vorgesehen. Die
Kontakte sp 3 und sp 4 trennen dann die Adern der Amtsleitung nicht auf. Das. Besetztzeichen ist in
diesem Fall nicht angeschlossen. Der Kontakt sp 5 schaltet eine Überwachungslampe L am Vermittlungsplatz
ein.
Bei Wahl der Sperrnümmern 3 und 9 spielen sich die Vorgänge entsprechend ab. Bei Einstellung
des Mitlaufwählers auf Stellung 3 wird das Relais Sp über die Kontaktee 4, 1(3) erregt und
hält sich über die Kontakten3, sp2 weiter. Bei
Wahl der Ziffer 9 spricht Relais Sp über die Kontakte es, 1.(4) an.
Es können auch mehrstellige Sperrnummern vorgesehen sein. Wird beispielsweise die Ziffer 111 gewählt,
dann spricht nach Wahl der ersten Ziffer 1 über den Schaltarm e des Mitlaufwählers das Relais
I im folgenden Stromkreis an: '
+ , ez, vh2, SpWe in Stellung 1, I (II), E(II),
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St 8389 VIII a/21 as
Relais E wird in diesem Stromkreis weiter gehalten. Durch Wahl der zweiten Ziffer ι gelangt
der Schaltarm SpWe in Stellung 2. Da Relais I noch angezogen ist, weil es bei der Wahl der zweiten
Ziffer über seine Wicklung I (I) in dem Stromkreis.
+ , ez,vh2, 2(i), I (I), E(II), — .
gehalten wurde, spricht nun auch Relais II an über +, el, vh2, SpWe in Stellung 2, 1 (2), II (II),
E(LI)1-.
Bei1 Wahl der dritten Ziffer 1 halten sich die
Relais E, I und II in dem Stromkreis
+, ei, vh2, II (I), I (I), .E(II), —.
Der Schaltarm SpWe gelangt auf den dritten
Kontakt, über den folgender Stromkreis für das Relais Sp geschlossen wird:
+, ei, vh2, SpWe in Stellung 3, 2(2), Sp,
Bei Wahl anderer mehrstelliger Sperrnummern spielen sich die Vorgänge ähnlich ab, indem je
nach der Einstellung des Schaltarmes e des Wählers SpW das Relais Sp über Kontaktkombinationen
der Relais E, I, II wirksam wird.
Es werden nunmehr die Vorgänge beschrieben, die bei Wahl einer zulässigen Kennzahl auftreten.
. Wählt die Nebenstelle nach Belegung des Amtsverbindungssatzes die Ziffer 2, dann stellt sich der
Schaltarm e des Wählers auf den zweiten Kontakt ein. Da in diesem Fall das Relais I nicht erregt ist,
kann auch das Relais II nicht ansprechen. Das Relais E wird nach Abfall des Relais VH (stromlos,
was zur Folge hat, daß der Antriebsmagnet D (SpW) dem Einfluß weiterer, zur Herstellung der gewünschten
Verbindung abgegebener Stromstoßreihen entzogen ist.
•40 Wird angenommen, daß die Nebenstelle nach Herstellung der Amtsverbindung ein Rückfragegespräch
herstellen will, so betätigt sie in bekannter Weise die Erdtaste, wodurch das Differenzrelais
X der Speisebrücke anspricht. Es wird dann folgender Stromkreis geschlossen:
+ , ei, ν4, U, uhx, xi, uh2, Wi2,—.
Das Relais U spricht an und schaltet mit seinen Kontakten M3, «4 die Sprechadern auf die Rückfrageleitung
um. Kontakt #2 übernimmt nach Abfall des Relais X das Halten der Amtsverbindung.
Kontakt μ 5 schließt folgenden Fortsohaltestromkreis
für den Wähler SpW:
+ , RU, e2, D(SpW), ti, «5, (SpW)d in Nullstellung,
—■.
Es ist noch nachzuholen, daß der Wähler SpW nach Erfüllung seiner Aufgabe als Mitläufer durch
Abfall des Relais E wieder in die Nullstellung zurückgekehrt war. Der Heimlaufstromkreis verläuft
über
+ , RU, e2, D(SpW), ti, (SpW)d, —.
Nach Schließen des Fortschaltestromkreises durch Kontakt u5 wird der. Wähler wieder aus seiner
Ruhestellung herausbewegt und sucht in freier Wahl einen freien, nicht dargestellten Hausverbindungssatz,
über den die Rückfrageverbindung aufgebaut wird. Findet er einen solchen, dann spricht im Prüf Stromkreis das'Relais T an, das die
Adern av, bv durchschaltet und mit Kontakt 13 die
weitere Fortschaltung des Wählers unter gleichzeitiger Sperrung des Hausverbindungssatzes
unterbindet. Nach dem Abfall des Relais X und nach Wiederloslassen der Erdtaste spricht das Relais
UH in dem Stromkreis
+ , ei, ν4, U, ui, UH, W12, —
an. Relais U hält sich in diesem Stromkreis. Wenn die Nebenstelle das Rückfragegespräch beendet hat
und das Amtsgespräch wieder übernehmen will, dann drückt sie erneut die Erdtaste. Hierdurch
wird das Relais U über die Kontakte uh2, χ ι, uhi,
u ι einerseits und ν 4, e 3 andererseits kurzgeschlossen
und fällt ab. Damit ist die Wiederdurchschaltung der Nebenstelle zum Amt vollzogen.. Relais
UH fällt ab, wenn nach Loslassen der Taste das Relais X wieder stromlos wird. Wenn der in Rückfrage Angerufene seinen Hörer einhängt und damit
die Auslösung einleitet, wird der Wähler SpW. nach Abfall des Relais T in die Ruhelage zurückgestellt.
Die Auslösung der Amtsverbindung erfolgt in üblicher Weise nach Einhängen des Hörers an der
Nebenstelle. Die Relais CA und V fallen dann ab, wodurch der Amtsverbindungssatz für weitere
Verbindungen frei wird.
2. Herstellung einer abgehenden Amtsverbindung durch die Nebenstelle nach Zuteilung einer Amtsleitung
In diesem Fall wird davon ausgegangen, daß die Nebenstelle den Vermittlungsplatz über eine Meldeleitung
anruft, um eine Amtsleitung zugeteilt zu erhalten. Die Vermittlungspersön teilt der Nebenstelle
eine Amtsleitung in der Weise zu, daß sie nach Umlegen des Rückfrageumschalters RÜ in
nicht näher dargestellter Weise den der. Amtsleitung zugeordneten Amts wähler auf die Nebenstelle
hinsteuert. Zu diesem Zweck schaltet sich die Vermittlungsperson durch Betätigen des Abfrageschalters
AS, durch welchen das Relais Ab der Amtsleitung erregt wird, über die. Kontakte ab 1
und ab 2 an die ankommende Seite des Amtsverbindungssatzes an. Um zu verhindern, daß in diesem
Fall das Relais H anspricht, dessen Funktion später erläutert wird, ist der Kontakt RÜIV des
Rückfrageschalters vorgesehen. Wenn die Nebenstelle ihren Hörer abhebt, ist sie zur Speisebrücke
des belegten Amtsverbindungssatzes durchgeschaltet und kann, nunmehr die gewünschte Amtsverbindung
selbst herstellen. Die Vorgänge sind dabei die gleichen, wie sie unter Abschnitt 1 beschrieben wurden. Das bedeutet, daß der Wähler SpW
zunächst seine Funktion als Mitläufer übernimmt
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und kontrolliert, ob die von der Nebenstelle hergestellte
Verbindung zulässig ist.
3. Herstellung einer abgehenden Amtsverbindung für eine Nebenstelle durch die Vermittlungsperson
Es sei angenommen, daß eine Nebenstelle die Vermittlungsperson veranlaßt, für sie eine Amtsverbindung herzustellen, die dann zur Nebenstelle
durchgeschaltet .wird. In diesem Fall schaltet sich die Vermittlung VM durch Betätigen des Abfrageschalters
AS mittels Relais Ab an das abgehende Ende der Amtsleitung an und stellt durch Wahl
die gewünschte Verbindung her. Die Impulse werden dabei durch den Impulskontakt i übertragen.
Durch den Kontakt ih 1 eines nicht dargestellten
Relais werden die zur Sprechgarnitur der Vermittlungsperson führenden Sprechadern während
der Wahl kurzgeschlossen. Durch Kontakt ih 2 wird über Kontakt ab 6 ein Relais ff der Amtsleitung
eingeschaltet, das sich in dem Stromkreis
+ , ab5, hi, H, — ■
weiter hält. Nach Herstellung der Verbindung legt die Vermittlung den Rückfrageschalter RÜ um.
Kontakt RÜIII legt eine Schleife zur Amtsleitung,
so daß. die aufgebaute Amtsverbindung gehalten bleibt. Durch die KontakteRÜI und RÜII wird
die Vermittlung über die Kontakte ab 1 und ab 2 an die andere Seite des Amtsverbindungssatzes angeschaltet.
Die Vermittlung stellt nun in nicht näher dargestellter Weise den Amtswähler auf die
Nebenstelle ein, welche die hergestellte Amtsverbindung veranlaßt hatte. Meldet sich die Nebenstelle,
dann ist sie mit der Amtsleitung verbunden.
Die Vermittlung scheidet durch Zurücklegen des Schalters AS aus der Verbindung aus. Das Relais H
hält sich über die Kontakte pII, hl weiter, so daß.
das Relais E über den Kontakt h 2 weiter kurzgeschlossen bleibt und somit beim Ansprechen des
Relais V über Kontakt α ι nicht ansprechen kann.
Das hat den Zweck, daß der Wähler SpW bei Herstellung einer Rückfrageverbindung über den
.Schaltarm e keine unerwünschten Schaltvorgänge auslösen kann. Das Relais if fällt erst wieder ab,
wenn die Nebenstelle das Amtsgespräch beendet und damit das Relais P im Prüfstromkreis des
Amtswählers abfällt.
4. Ankommende Amtsverbindung
"Bei einem Anruf vom Amt spricht das Relais
AR an, das über den Kontakt ar die Relais AH und H anschaltet. Die Erregung dieser Relais wird über
die Kontakte ab 5, ah aufrechterhalten. Die Vermittlung
schaltet sich durch Betätigen des Schalters AS an das abgehende Ende der Amtsleitung
an und fragt ab. Hierdurch wird das Relais AH stromlos, während das Relais H über die Kontakte
ab 5 und h 1 weiter gehalten bleibt. Dies hat wiederum den Zweck, daß das Relais E über den
Kontakt h 2 kurzgeschlossen wird, so daß dieses Relais nicht erregt werden kann, wenn nach Zuteilung
der Amtsverbindung zu der gewünschten Nebenstelle letztere zum Amtsverbindungssatz
durchgeschaltet wird. Das Nichtansprechen des Relais E verhindert, daß bei Herstellung eines
Rückfragegespräches durch die dann abgegebenen Stromstoßreihen zur Herstellung der Rückfrageverbindung
über den Schaltarm e des Wählers SpW unerwünschte Schaltvorgänge ausgelöst werden.
In Fig. 2 ist. eine Abwandlung gegenüber der Fig. ι insofern getroffen, als der Wähler SpW,
wenn er für Rückfrageverbindungen benutzt wird, sich nicht in freier Wahl einstellt, sondern durch
Stromstoßreihen in erzwungener Wahl eingestellt wird. . . ■ · .
Gegenüber der Fig. 1 besteht daher ein geringfügiger
Unterschied in dem Stromkreis für den Antriebsmagneten des Wählers derart, daß der
Kontakt u 6, der bei Einleitung einer Rückfrageverbindung umgelegt, wird, den Steuerstromkreis
für den Wähler vorbereitet. Treffen die Impulse der gewählten Stromstoßreihen ein, so werden
diese über die Kontakte α 2, υ2, w6., c2 und pr auf
den Antriebsmagneten des Wählers übertragen. Spricht im Prüfstromkreis des Wählers das Prüfrelais
Pr an, so wird eine weitere Beeinflussung des Antriebsmagneten durch Stromstöße verhindert.
Der Wähler kehrt in die Ruhelage zurück, wenn nach Beendigung des Rückfragegespräches das
Relais U wieder abfällt. Der Heimlaufstromkreis für diesen Wähler verläuft über
+ , RU, (SpW)d, u6, c2, pr, D(SpW), —.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:. i. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit einem jeder Amtsleitung zugeordneten als Überwachungseinrichtung zur Kontrolle von über die Amtsleitung hergestellten Verbindungen dienenden Wähler, dadurch gekennzeichnet, daß der der Amtsleitung zugeordnete Mitlaufwähler (SpW) nach Erfüllung seiner Aufgabe als Überwachungseinrichtung bei Herstellung von Amtsverbindungen in ab-. gehender Richtung im ,Falle beliebig wiederholbarer Rückfragen aus einem bestehenden Amtsgespräch heraus unter dem Einfluß der Nebenstelle als Rückfragewähler in freier oder erzwungener Wahl zur Rückfrageverbindungsherstellung gesteuert wird..2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 11Q gekennzeichnet durch Schaltmittel (E), die bei Belegung der Amtsleitung durch eine Nebenstelle zwecks selbsttätiger Herstellung einer Amtsverbindung den der Amtsleitung zugeordneten Wähler (SpW) bzw. dessen Antriebsvorrichtung [D(SpW)] unter den Einfluß der von der Nebenstelle zur Verbindungsherstellung ab- ■ gegebenen Nummernstromstoß reihe(n) bringen. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (E) bei ankommenden Amtsverbindungen und bei abgehenden, von der Vermittlungsperson für die Nebenstelle hergestellten Verbindungen unwirksam gemacht werden bzw. unwirksam bleiben und den Wähler (SpW) für seine Funktion als Rückfragewähler vorbereiten.550/175St 8389 VIIIal21 a*4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (E) nach Feststellung der Zulässigkeit einer Amtsverbindung durch die Überwachungseinrichtung (SpW) unwirksam werden und den Wähler für seine Funktion als Rückfragewähler vorbereiten.5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einleitung einer Rückfrage aus einem bestehenden Amtsgespräch heraus Schaltmittel (U) wirksam werden, die den Antriebsstromkreis des Wählers (SpW) für eine freie Wahl schließen («5) bzw. ihn für eine gesteuerte Wahl· vorbereiten (m6).In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 882 719, 535 973.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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