DEST008327MA - - Google Patents

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BUNr-SREpUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 18. Juni 1954 Bekanntgemacht am 12. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Teilnehmerund Anrufsucherschaltung für aus Einzelschaltern zusammengesetzten Mehrfachschalter nach dem Kreuzschienenprinzip mit dekadischer Gruppierung des Teilnehmervielfaches und einer allen Einzelschaltern eines Mehrfachschalters gemeinsam zugeordneten Einstelleinrichtung. Infolge der dekadischen Gruppierung wird jede Verbindung innerhalb eines Einzelschalters über einen entsprechenden Zehner- und einen Einerkontakt geführt. Es ist bekannt, daß für die Verbindungsherstellung bei Mehrfachschaltern mit mehreren Einzelschaltern gemeinsam zugeordneten Einstellorganen nur eine jeweils nacheinander erfolgende Abfertigung möglich ist. Diese Maßnahme ist deshalb notwendig, weil bei gleichzeitigem Anlegen von mehreren Einstellkennzeichnungen Fehlverbindungen entstehen würden.
Eine nacheinander erfolgende Abwicklung von Einstellvorgängen ist mit dem bekannten Nachteil
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verbunden, daß bei gleichzeitigem Vorliegen mehrerer Einstellanforderungen unerwünschte Wartezeiten für die Verbindungsherstellung auftreten. Um diese Wartezeiten herabzusetzen, müssen die Zeiten für die einzelnen Einstellvorgänge möglichst kurz bemessen \verden.
Zur Durchführung von nacheinander erfolgenden Abfertigungen von Einstellanforderungen sind zwei Ausführungen vorgeschlagen worden, ίο Das Merkmal der ersten Ausführung besteht darin, daß für jeweils einen Einstellvorgang eine bestimmte Zeit vorgegeben wird, nach deren Ablauf die Anforderung unwirksam gemacht und die nächste bereitgestellt wird. Die vorgegebene Zeit ist jeweils so bemessen, daß ein normaler Einstellvorgang mit Sicherheit durchgeführt werden kann. Treten jedoch durch Störung irgendwelcher Art Verzögerungen auf, so kann die vorliegende Einstellanforderung nicht in dieser Zeit abgefertigt werden, weshalb diese Anforderung unerledigt bleibt und gegebenenfalls wiederholt werden muß. Die zweite Ausführung beruht auf einer Anordnung, bei welcher keine feste Zeit vorgegeben wird. Es wird hierbei ein Einstellvorgang bis zur endas gültigen Verbindungsherstellung der entsprechenden Wahlstufe durchgeführt, worauf auf die gemeinsame Einstelleinrichtung ein Quittungszeichen gegeben wird, welches diese Einstellkennzeichnung löscht und den nächsten Einstellauftrag anfordert. Da die Gruppierung der bekanntgewordenen Schalter bzw. Mehrfachschalter undekadisch ist, müssen die Einstellkennzeichen entsprechend dieser Gruppierung auf diese Schalter gegeben werden. Mit Rücksicht auf die dekadische Gruppierung der Teilnehmerleitungeri und den dekadischen Aufbau des Nummernschalters ist für die Einstellung von undekadisch gruppierten Schaltern eine Umrechnung notwendig, welche sowohl zusätzliche Schaltmittel erfordert als auch bestimmte Schaltzeichen in Anspruch nimmt.
Um die Mängel des erhöhten Aufwandes an Schaltmitteln und der·unerwünschten Verlängerung von auftretenden Wartezeiten zu vermeiden, wird erfindungsgemäß eine Schaltungsanordnung in der Weise vorgeschlagen, daß die Schaltmittel zur Zehnerkennzeichnung durch jeweils zehn Teilnehmern gemeinsam zugeordnete Anschlußorgane und die Schaltmittel zur Einerkennzeichnung durch den Teilnehmern individuell zugeordnete Anschlußorgane wirksam gemacht werden und daß nach dem Kennzeichnungsvorgang eine Durchschal teeinrichtung betätigt wird, welche die vorher markierte Zehnergruppe und Einerleitung durchschaltet.
Der besondere Vorzug der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung besteht darin, daß infolge der dekadischen Gruppierung der Leitungen innerhalb der Mehrfachschalter mit den bereits vorhandenen Organen der Teilnehmerschaltung, nämlich mit,dem jeweils zehn Teilnehmern gemeinsam zugeordneten Anlaßrelais und den den einzelnen Teilnehmern individuell zugeordneten Rufrelais die Kennzeichnung unmittelbar auf die gemeinsame Einstelleinrichtung gegeben wird. Die Anzahl der in einem Mehrfachschalter untergebrachten Eizej_ schalter kann bis zu vierundzwanzig betraen ^ wobei beispielsweise zwölf Einzelschalter als A1. rufsucher für abgehenden Verkehr und die übrige, zwölf Einzelschalter als Leitungswähler für ankommenden Verkehr verwendet werden.
An Hand der Fig. 1 bis 4 werden Einzelheiten der Erfindung näher erläutert, ohne daß die Erfindung hierauf beschränkt ist. Hierbei zeigt
Fig. ι den prinzipiellen konstruktiven Aufbau des für die Erfindung benutzten Mehrfachschalters,
Fig. 2 eine Teilnehmerschaltung ohne zyklische Abfertigung bei Vorliegen mehrerer gleichzeitiger Anrufe,
Fig. 3 eine Teilnehmerschaltung mit zyklischer Abfertigung bei Vorliegen mehrerer gleichzeitiger Anrufe,
Fig. 4 die Hauptstromkreise einer Anrufsucherschaltung.
Aus Fig. ι geht der prinzipielle Aufbau eines Mehrfachschalters nach dem Kreuzschienensystem hervor, welcher beispielsweise aus vierundzwanzig horizontal angeordneten Einzelschaltern aufgebaut ist, wobei.über jeden Einzelschalter eine unabhängige Verbindung hergestellt werden kann. Diesen vierundzwanzig Einzelschaltern ist eine gemeinsame vertikal angeordnete Einstelleinrichtung zugeteilt, welche aus fünf Schienen 11 zur Kennzeichnung der jeweiligen Zehnergruppen und fünf Schienen 12 besteht, welche zur Kennzeichnung der jeweiligen Einzelleitung verwendet werden. Jede Schiene, d. h. sowohl die Schienen zur Kennzeichnung der Zehner- als auch die zur Kennzeichnung der Einerleitungen, bedient zwei benachbarte Gruppen bzw. Einerleitungen. Dies wird dadurch erreicht, daß diese Schienen bedarfsweise nach links oder rechts verschwenkt werden können und in jedem Fall eine bestimmte Gruppe bzw. Einerleitung markieren. Aus diesem Grunde besitzt jede Zehnerschiene mit Ausnahme der ersten, welche zur Kennzeichnung einer elften Gruppe dient, zwei Betätigungsmagnete D. Diese Betätigungsmagnete veranlassen das Verschwenken der Schienen in der beschriebenen Weise. Jede dieser Schienen trägt jeweils in Höhe eines Einzelschalters ein mechanisches Markiermittel, welches beispielsweise aus einer Drahtfeder 8 besteht. Diese Markierfedern no werden beim Verschwenken unter den jeweils zu kennzeichnenden Federsatz gelegt. Eine ähnliche Anordnung ist für die Einerschienen 12 getroffen, welche beim Verschwenken ihre Drahtfedern 10 unter den jeweils zu kennzeichnenden Einerfedersatz legen. Aus Gründen der Raumersparnis sind die Magnete E, welche die Einerschienen betätigen, wechselweise oberhalb und unterhalb des Mehrfachschalters angeordnet.
Ist nun beispielsweise eine Zehner- und eine Einerschiene durch die entsprechenden Magnete, derartig verschwenkt worden, daß durch die diesen Schienen zugeordneten Markierfedern die gewünschten Federsätze gekennzeichnet werden, so wird ein einem Einzelschalter zugeordneter Durchschaltemagnet AM betätigt, welcher die vorher gekenn-
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zeichneten Federsätze mit Hilfe der horizontalen Schiene 13 andrückt. Die Markierfedern bleiben nach der Durchschaltung eingeklemmt, so daß die senkrecht angeordneten Einstellschienen wieder in die Ruhelage zurückkehren können und für weitere Einstellvorgänge bereitstehen.
In dieser Prinzipdarstellung ist eine Gruppierung der Einzelschalter, in der Form gezeigt, daß diese vierundzwanzig Einzelschalter je nach dem Verwendungszweck für zwölf Anrufsucher und für zwölf Leitungswähler verwendet werden können.
In Fig. 2 ist eine Teilnehmerschaltung gezeigt, welche in bekannter Weise das Rufrelais R, das Trennrelais T sowie einen Zähler enthält. Es sind hier zwei Teilnehmer dargestellt, und zwar einer aus der ersten Zehnergruppe und ein zweiter aus der zehnten Zehnergruppe. Jeweils zehn Teilnehmern ist in Reihe mit den Rufrelais ein gemeinsames Anlaß- bzw. Dekadenrelais An zugeordnet. Die Kontakte der Dekadenrelais an 1 bis anio sind in Kettenschaltung angeordnet, so daß jeweils in einer Zeiteinheit nur ein Dekadenrelais wirksam werden kann. Die Kettenschaltung der Kontakte der Dekadenrelais ist durch Gleichrichter Gl 1 bis G/10 entkoppelt.
Hängt beispielsweise ein Teilnehmer der ersten Zehnergrüppe aus, so spricht über Erde, Kontakt illli, Teilnehmerschleife und ill das Rufrelais R ι in Reihe mit dem dieser Zehnergruppe gemeinsamen Dekaden- bzw. Anlaß relais Am, über den Gleichrichter Gl 1, die Kontakte α» 10II bis an 1II und Widerstand Wi gegen Minus an. Durch Kontakte des Dekadenrelais An 1 und des Ruf relais Ri wird, wie aus der Schaltung in Fig. 4 hervorgeht, die Kennzeichnung des rufenden Teilnehmers durchgeführt.
Nach Anschaltung dieses rufenden Teilnehmers durch den in Fig. 4 gezeigten Anrufsucher wird über die Prüfader c 1 das Trennrelais Ti zum Ansprechen gebracht, welches mit seinen Kontakten ill und t III ι das Ruf relais R 1 und das Dekadenrelais An ι abschaltet. Nach Abfall des Dekadenrelais wird auch die Kette der Kontakte an 1II bis an 10II wieder geschlossen, so daß über diese Kette ein neuer Anrufanreiz aufgenommen werden kann.
Bei Belegen dieses Teilnehmers in ankommender Richtung, d. h. über einen Leitungswähler, wird bei Freisein dieses Teilnehmers das Relais Ti angeschaltet. Im Besetztfall kann das dem Leitungswähler zugeordnete Prüfrelais nicht wirksam werden, weil über die Prüf ader c 1 von der Anrufsucherstufe her direktes Erdpotential angelegt wurde. .
In Fig. 3 ist ebenfalls eine Teilnehmerschaltung gezeigt, welche als individuelles Teilnehmeranschlußorgan ein Relais mit zwei Schaltstufen Γ11 (I) und T11 (II) besitzt. Die erste Stufe Tn(I) übernimmt die Funktion des Rufrelais, wogegen die andere Stufe bei der Durchschaltung als Trennrelais wirksam wird.. Desgleichen ist jeweils ein zehn Teilnehmern gemeinsam zugeordnetes Anlaßrelais vorgesehen, welches bei der Anrufsuchereinstellung zur Kennzeichnung der gewünschten Zehnergruppe ausgewertet wird. Außerdem ist eine zusätzliche Kettenschaltung vorgesehen, welche die in den einzelnen Zehnergruppen auftretenden Rufe in zyklischer Reihenfolge abfertigt.
Die Kette besteht aus den Relais I bis X sowie einem Kettenanlaßrelais H. Hinzu kommen noch ein Relais V und Vi. Durch diese Kettenschaltung wird erreicht, daß bei gleichzeitigem Vorliegen mehrerer Anrufe aus verschiedenen Zehnergruppen eine Bevorzugung bestimmter Zehnergruppen, d. h. derjenigen, die am Anfang der Kette liegen, vermieden wird.
Die Einschaltung der Kette erfolgt über den abgefallenen Kontakt ν τ sowie die in Ruhelage befindlichen Kontakte h, 11, 21 bis 91 und; über Kontakt 10 V. In diesem Stromkreis spricht über seine Wicklung (I) das Kettenanlaßrelais H an, welches sich mit seinem Kontakt h über seine zweite Wicklung HII in" Reihe mit der Ansprechwicklung (I) des Relais I einen Haltestromkreis schafft. Hierdurch wird der Kontakt 11 in der Kette zur zyklisehen Abfertigung und die Kontakte 1II und 1III in der Anlaß schaltung umgelegt.
Liegen beispielsweise Anrufanreize aus der ersten Zehnergruppe vor, so wird das Relais An 1 in Reihe mit der ersten Stufe des Relais Tu über die Kontaktkette 1II, an 10I, 10III usw., an^I, 3III, an2l, 2III, anil, 1III über einen nicht näher bezeichneten Widerstand nach Minus erregt. Mit Kontakt an 1 wird das Relais V zum Ansprechen gebracht, welches mit seinem Kontakt vl 1 ' das abfallverzögerte Relais Vi erregt. Damit werden auch die beiden Kontakte ν ι und wl2 umgelegt.
Es sei nun angenommen, daß alle Rufe aus der ersten Zehnergruppe abgefertigt sind und im Augenblick keine weiteren Rufanreize vorliegen. In diesem Fall ist das Relais An 1 abgefallen und hat mit seinem Kontakt das Relais V abgetrennt, welches mit Kontakt»12 den Stromkreis für die zyklische Kette' öffnet, da 'das abfallverzögerte, durch Kontakt vl 1 abgeschaltete Relais Vi seinen Kontakt ν ι erst nach einer gewissen Zeitspanne zurücklegt. Hierdurch fällt das Relais H, welches über seine Wicklung (II) gehalten wurde, sofort ab und legt seinen Kontakt λ zurück. Das mit dem' Kettenanlaßrelais H in Reihe liegende Relais I bleibt noch gehalten, da dessen Wicklung (II) mit Kontakt 2 VI kurzgeschlossen ist. Somit fängt sich über den zurückgelegten Kontakt ν ι das Relais I über seine Wicklung (II) in Reihe mit der Wicklung (I) des Relais II, welches den Kurzschluß für Relais I aufhebt. In diesem Schaltzustand sind die Kontakte der Relais I und II sowohl in der Anlaßkette als auch in der zyklischen Verteilerkette geschlossen. Treten nunmehr Rufe aus verschiedenen Zehnergruppen auf, so werden diejenigen der ersten und zweiten Zehnergruppe bevorzugt abgefertigt, wogegen die anderen erst hinterher erledigt, werden. Es kann aber auch der Fall eintreten, daß in der zyklischen Verteilerkette die erste und zweite Zehnergruppe in die bevorzugte . Schalt-
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stellung gebracht ist und Rufe aus beispielsweise der zehnten Zehnergruppe vorliegen. Auch in diesem Fall erfolgt eine Erledigung dieser Anrufe, und zwar in der Weise, daß das Relais An io über einen nicht näher bezeichneten Gleichrichter, den geschlossenen Kontakt ι II, aniol, ioIII usw., an 2,1, 3 ΠΙ, an 21, 2III, über einen nicht näher bezeichneten Widerstand nach Minus anspricht. Nach seinem Anzug fängt sich dieses Relais über den Schleppkontakt an io I und bleibt so lange gehalten, bis alle Rufe in dieser Gruppe abgefertigt sind. Liegen zur Zeit keine weiteren Rufanreize vor, so erfolgt, wie bereits beschrieben, durch das kurzzeitige Öffnen der Anlaßleitung für die zyklische Kette die Weiterschaltung auf die Kettenrelais II und III. Auch in diesem Schaltzustand werden Rufe, die aus der zweiten und dritten Zehnergruppe auftreten, bevorzugt erledigt und, falls die Rufe aus anderen Gruppen entstammen, ebenfalls abgefertigt.
Fig. 4 zeigt eine Anrufsucherschaltung für einen Einzelschalter EZ, die gemeinsame Einstelleinrichtung GE sowie die Kennzeichnungseinrichtung KE. Der Einzelschalter enthält die Zehnerkontakte d 1 bis dio und die Einerkontakte e 1 bis ^ 10, jeweils für vier Adern. Weiterhin ist jedem Einzelschalter ein Andrückmagnet Ko zugeteilt, welcher zur Durchschaltung der jeweils gekennzeichneten Zehner- und Einerkontakte dient. Außerdem sind die bekannten Schaltelemente, nämlich das Impuls-' relais A, das Belegungsrelais C und ein Verzögerungsrelais V vorgesehen.
Die gemeinsame Einstelleinrichtung GE enthält' zehn Zehnermagnete Z ι bis Z10, welche zur Betätigung der in Fig. 1 gezeigten Kennzeichnungsschienen für die Zehnerkontakte dienen. Außerdem sind zehn Einermagnete E1 bis £10 vorhanden, welche zur Betätigung der Kennzeichnungsschienen, für die Einerkontakte dienen.
Die Kennzeichnungseinfichtung KE besteht aus einer Kettenschaltung, deren Glieder durch Kontakte der Anlaß relais An und durch Kontakte der Rufrelais R gebildet werden. Die Kettenschaltung ist derart angeordnet, daß in einer Zeiteinheit jeweils nur eine Teilnehmerkennzeichnung erfolgen kann, d. h. nur ein Relais An und ein Relais R zum Ansprechen kommt. Die Wirkungsweise der zur Kennzeichnung benutzten Relais, nämlich der Anlaßrelais An und der Rufrelais R, wurde in Verbindung mit den Teilnehmerschaltungen bereits erklärt. Hat für einen bestimmten Kennzeichnungsvorgang ein Zehnermagnet der gemeinsamen Einstelleinrichtung zur Kennzeichnung der gewünschten Zehnergruppe und gleichzeitig ein Einermagnet zur Kennzeichnung des gewünschten Teilnehmers dieser Gruppe angesprochen, so sind auch die diesen Magneten zugeordneten Schienen verschwenkt worden, welche mit ihren Markierfedern die entsprechenden Kontaktsätze gekennzeichnet haben. Gleichzeitig sind auch diesen Magneten zugeordnete mechanische Kontakte ζ ι bis 210 und ei bis eio betätigt worden, welche den Durchschaltemagnet Ko des Einzelschalters EZ erregen.
Dieser Durchschaltemagnet drückt die vorher gekennzeichneten Zehner- und Einerkontakte an, so daß damit über dem Anrufsucher die Verbindung zum rufenden Teilnehmer hergestellt ist. Nach der Durchschaltung spricht das Impuls- und Speiserelais A über seine Wicklung III an, und zwar über die noch nicht betätigten Kontakte el und vl. Über die Kontakte c III und viii wird der Ansprechstromkreis für den Andrückmagnet Ko geöffnet, nachdem dieser sich mit Hilfe des Kontaktes ko 1 einen Haltestromkreis über die durchgeschaltete c-Ader geschaffen hat. Mit Kontakt all \vurde das Belegungsrelais C eingeschaltet, welches mit betätigtem Kontakt c II1 und mit während der Impulsgabe abgefallenem Kontaktal das Steuerrelais V einschaltet. Mit Hilfe von KontakteIVi wird über die Ader c 1 die folgende Wahlstufe belegt. Die übrigen Schaltfunktionen dieser Anrufsucherschaltung entsprechen der konventionellen Technik.
Bei der Auslösung des Anrufsuchers wird durch Einhängen des rufenden Teilnehmers das Impuls- und Speiserelais A xum Abfall gebracht und in Abhängigkeit hiervon das Relais C, welches über Kontakt c I den Andrückmagnet Ko abschaltet. Hierdurch werden die durchgeschalteten Zehnerkontakte dl bis dio und die Einerkontakte e 1 bis e 10 wieder geöffnet. Hervorzuheben ist noch, daß alle vierundzwanzig Andrückmagnete Ko eines Mehrfachschalters über die Kontakte cIII und will jedes Mehrfachschalters in Kette gelegt sind, so daß bei jedem folgenden Einstellvorgang der Andrückmagnet Ko des folgenden Einzelschalters wirksam gemacht wird.

Claims (17)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Teilnehmer- und Anrufsucherschaltung für aus Einzelschaltern zusammengesetzten Mehrfachschalter nach dem Kreuzschienenprinzip mit dekadischer Gruppierung des Teilnehmervielfaches und einer allen Einzelschaltern eines Mehrfachschalters gemeinsam zugeordneten Einstelleinrichtung, die Schaltmittel zur Zehnerkennzeichnung und solche zur Einerkennzeichnung besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel zur Zehnerkennzeichnung durch jeweils zehn Teilnehmern gemeinsam zugeordnete Anschlußorgane (Anlaßrelais An in Fig. 2 und 3) und die Schaltmittel zur Eimerkennzeichnung durch den Teilnehmern individuell zugeordnete Anschlußorgane [Rufrelais R in Fig. 2 und T(I) in Fig..3] wirksam gemacht werden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte der -jeweils zehn Teilnehmern zugeordneten Anlaßrelais (D 1 bis Dio in Fig. 2 und An 1 bis 12c An 10 in Fig. 3) derart in Kettenschaltung angeordnet sind, daß in einer Zeiteinheit jeweils nur ein Anlaßrelais ansprechen kann.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Aushängen eines Handapparates durch einen rufenden
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Teilnehmer über die Teilnehmerschleife das diesem Teilnehmer zugeordnete Rufrelais (R in Fig. 2) in Reihe mit dem Anlaß- bzw. Dekadenrelais der rufenden Zehnergruppe nur dann anspricht, wenn zur Zeit kein anderer Teilnehmer dieser Gruppe einen' Ruf anfordert.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Kontakte der Anlaß- bzw. Dekadenrelais (D in Fig. 2 und An in Fig. 3) in einer Kette zur Einstellkennzeichnung eines Anrufsuchers angeordnet sind (Fig. 4).
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Kontakte der den einzelnen Teilnehmern zugeordneten Rufrelais zur Kennzeichnung der Einerleitung bei Einstellung des Anrufsuchers in Kettenschaltung angeordnet sind.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5,' dadurch gekennzeichnet, daß jeweils Ketten gebildet werden, welche aus Kontakten der Rufrelais einer Zehnergruppe bestehen.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß so viele Ketten'.
aus Kontakten von Rufrelais vorhanden sind, wie Zehnergruppen von einem Mehrfachschalter bedient werden.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche aus Kontakten der Rufrelais bestehende Ketten einer Hundertergruppe parallel auf die Einermagnete der gemeinsamen Einstelleinrichtung des Mehrfachschalters wirken.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder aus Kontakten der Ruf relais gebildeten Kette für jeweils zehn Teilnehmer ein Kontakt des zugeordneten Dekaden- oder Anlaßrelais in der Weise vorgeordnet ist, daß die einzelnen Anlaßkontakte ebenfalls eine Kettenschaltung bilden.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die in Kette liegenden Kontakte der Zehner- bzw. Anlaßrelais derartig in Kettenschaltung liegen, daß jeweils nur diejenige Kette von. Kontakten von Rufrelais wirksam werden kann, für die der Kontakt des entsprechenden Anlaßrelais geschlossen ist.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Kette aus Kontakten der Anlaß- bzw. Dekadenrelais vorhanden ist (d 1III bis d 10III in Fig. 4), welche auf die Zehnermagnete (Zi bis Z10 in Fig. 4) der gemeinsamen Einstelleinrichtung. (GE in Fig. 4) wirkt.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Teilnehmerschaltung eine zyklische Verteilerkette (Relais H, Relais I bis X in Fig. 3) vorhanden ist, deren Kontakte (1II bis 10II und 1III bis 10III in Fig.■ 3) derart in die Anlaßschaltung eingefügt sind, daß eine zyklische Reihenfolge für die Rufanlassungen gegeben ist.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ansprechen eines Zehnermagneten (Z 1 bis Z10 in Fig. 4) und eines Einermagneten (E 1 bis £10 in Fig. 4) ein einem Einzelschalter (EZ in Fig. 4) des Mehrfachschalters zugeordneter Kopplungsbzw. Durchschaltemagnet (K0 in Fig. 4) ein- geschaltet wird, welcher die durch die gemeinsame Einrichtung (GE in Fig. 4) gekennzeichnete rufende Leitung durchschaltet (d 1 bis dio und ei bis e 10 über die Adern a, b, z, c des Einzelschalters EZ in Fig. 4).
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß über die Prüfader (c in Fig. 4) das Impuls- und Speiserelais (A III in Fig. 4) in Reihe mit dem dem rufenden Teilnehmer zugeordneten Trennrelais (T ι über Prüfader ei in Fig. 2) anspricht, welches mit seinen Kontakten das entsprechende Ruf- und Anlaßrelais abschaltet.
15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß durch Ansprechen des dem rufenden Teilnehmer zugeordneten Trennrelais die Kennzeichnung des rufenden Teilnehmers beendet wird.
16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopplungs- bzw. Durchschaltemagnet nach seinem Ansprechen über einen eigenen Kontakt (ko 1) über die Prüfader gehalten bleibt.
17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Einzelschalter eines Mehrfachschalters zugeordneten Kopplungsmagnete derart in Kettenschaltung (über Kontakte cIII und will in Fig. 4) angeordnet sind, daß in einer Zeiteinheit jeweils nur ein Kopplungsmagnet innerhalb eines Mehrfachschalters anspricht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 899 680.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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