DEST007912MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 13. März 1954 Bekanntgeniacht am 19. Januar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf Grubenstempel, die aus ein- und ausziehbaren Rohren bestehen. Es
ist bereits bekannt, den Oberstempel an seinem unteren Teil kegelförmig zu verjüngen und den
durch die Verjüngung entstehenden Kegelstumpf in ein mehrteiliges Klemmstück eingreifen zu lassen.
Dieses Klemmstück wird durch eine Spindel höhenverschieblich verstellt, die sich durch den Oberstempel
erstreckt -und durch den oberen Teil des ίο Oberstempels abgestützt ist. Diese bekannte Ausführungsform
hat Nachteile in verschiedener Hinsicht. So bereitet es Schwierigkeiten, den Stempel
in der bekannten Ausführung zu rauben. Ferner läßt sich durch die bekannte Ausgestaltung der
Klemmstücke nur eine geringe Belastung erzielen, was durch die Formgebung bedingt ist.
Die aufgezeigten Nachteile auf einfachste Weise zu beheben, hat die Erfindung zum Zweck. Ihr
Wesen wird insbesondere darin gesehen, daß das Ende der Spindel im oberen Teil des Oberstempels
als ein Konus od. dgl. ausgebildet ist, der von aus dem Oberstempel in radialer Richtung ein- und
ausschiebbaren Klemmstücken erfaßt ist. Zur wesentlichen Erhöhung der Belastung liegt es im
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Si 7912 VI/5c
Sinn der Erfindung, daß der Feststellkonus gegenüber
dem Spannkonus einen größeren Neigungswinkel und eine geringere Länge besitzt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform
schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt,
Abb. ι einen Längsschnitt,
Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie A-A der Abb. i, ■·
ίο Abb. 3 eine andere Lösevorrichtung gegenüber
derjenigen der Abb. 2.
Die Röhrentragsäule wird durch einen Unterstempel ι gebildet, in dem ein Oberstempel 2 ein-
und ausziehbar angeordnet ist. Der Oberstempel 2 besitzt einen sich verjüngenden Kegelstumpf 3.
Dieser greift in-ein mehrteiliges Klemmstück 4 ein, das durch eine Spindel 5 unter Vermittlung eines
Gegenkegels 6 in Höhenrichtung verstellbar angeordnet ist.
Die Spindel 5 erstreckt sich durch den Oberstempel 2 und mündet vorzugsweise in einen
Kegel 7. Dieser Kegel 7 wird von Klemmstücken 8 umfaßt, die an zwei Halbringen 9 und 10 sitzen.
Die Klemmstücke 8 greifen durch die Wandung des Oberstempels 2. Die hierdurch bedingte Materialschwächung
wird durch einen Verstärkungsring
11 aufgehoben.
Die Halbringe 9 und 10 sind durch ein Gelenk
12 miteinander verbunden. Dem Gelenk 12 diametral
gegenüberliegend enden die Halbringe 9 und 10 in Spannstegen 13 und 14. Durch die Spannstege 13
und 14 ist ein Bolzen 15 hindurchgesteckt. Der Bolzen 15 hat an seinen Enden einen Bart 16.
Dieser Bart 16 korrespondiert mit einer Nut in den Spannstegen 13 und 14. Zwischen einem Bart 16
und einem Spannsteg 14 umgreift ein Keil 17 den Bolzen 15. Das Verspannen des Oberstempels 2 mit
dem Unterstempel 1 erfolgt durch den Keil 17. Mittels seiner Keilflächen lehnt er sich gegen einen
Bart 16 an. Dadurch stützt sich der gegenüberliegende Bart 16 gegen den Spannsteg 13. Das hat
zur Folge, daß die Klemmstücke 8 sich nähern, wobei der Konus 7 und somit die Spindel 5 sich
hebt. Das bedingt ein Verspannen des Oberstempeis 2 mit dem Unterstemp'el 1 durch das
mehrteilige Klemmstück 4 unter Vermittlung des Stellkegels 6. Auf diese Weise erhält die erfin-'
dungsgemäße Tragsäule ihre festgestellte Länge. Bei Überschreiten der Höchstbelastung schiebt sich
der Oberstempel 2 in den Unterstempel 1 ein.
Das Rauben der erfindungsgemäßen Tragsäule erfolgt auf einfachste Weise dadurch, daß der
Bolzen 15 mittels eines auf seinen Mehrkant 18 aufgesetzten
Hebels od. dgl. verdreht wird, bis die Barte 16 in Nuten der Spannstege 13 und 14 sowie
des Spannkeils 17 einfallen und einrasten. Hierbei schwenken die Halbringe 9 und 10 auseinander. Das
hat zur Folge, daß die Klemmstücke 8 ebenfalls auseinandergehen und den Konus 7 loslassen. Dadurch
senkt sich die Spindel 5, die Spannvorrichtung 3, 4, 6 entspannt sich, und der Oberstempel 2 fällt in
den Unterstempel 1 ein. Um die Wirkung der
. Spannvorrichtung 3, 4, 6 zu erhöhen, liegt es im Sinn der Erfindung, den Neigungswinkel des
Spannkonus 3 gegenüber dem des Feststellkonus kleiner zu gestalten, so daß der Spannkonus 3 eine
schlankere und ' längere Form besitzt. Der Erfindungsgegenstand wird dadurch nicht verlassen,
daß, wie in Abb. 3 dargestellt, an dem Spannsteg des Halbringes 10 ein Lappen 19 befestigt ist,
der durch einen Schlitz des Spannsteges 14 vom Halbring 9 hindurchgesteckt ist. Durch den Lappen
ist ein Keil 20 hindurchgesteckt. Beim Einschlagen des Keils 20 werden die Halbringe 9' und
und somit die Klemmstücke 8 näher aneinanderbewegt, was ein Verspannen der Spannvorrichtung
3, 4, 6 zur Folge hat. Ferner wird der Erfindungsgegenstand dadurch nicht verlassen, daß an
Stelle eines Spannkeils 17 bzw. 20 zwei Keile mit verschiedenem Neigungswinkel zur Anwendung
kommen.
Claims (8)
1. Grubenstempel, bestehend aus ein-und ausziehbaren
Rohren, mit einem an seinem unteren Teil kegelförmig sich verjüngenden Oberstempel,
dessen Kegelstumpf in ein mehrteiliges durch eine Spindel höhenverschieblich angeordnetes
Klemmstück angreift, wobei die das mehrteilige Klemmstück tragende Spindel sich durch den Oberstempel erstreckt und durch den
oberen Teil des Oberstempels abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Spindel
(S) im oberen Teil des Oberstempels (2) als ein Konus (7) od. dgl. ausgebildet ist, der von
aus dem Oberstempel (2) in radialer Richtung ein- und ausschiebbaren Klemmstücken (8) erfaßt
ist.
2. Grubenstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Feststellkonus ({5)
gegenüber dem Spannkonus (3) einen größeren Neigungswinkel und eine geringere Länge
besitzt.
3. Grubenstempel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstücke
(8) an Halbringen (9, 10) sitzen, die durch einen Bolzen (12) od. dgl. gelenkig miteinander
verbunden sind.
4. Grubenstempel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbringe (9,
10) dem Gelenk (12) diametral gegenüberliegend in Spannstegen (13, 14) auslaufen, die
durch eine Keilverbindung leicht lösbar miteinander verspannt sind.
5. Grubenstempel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß durch die Spannstege (13, 14) ein drehbar gelagerter Bolzen (15) hindurchgesteckt
ist und daß dieser Bolzen an seinen Enden Barte (16) aufweist, die mit
Längsnuten in den Spannstegen (13, 14) korre- , spondieren.
6. Grubenstempel nach Anspruch 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen einem
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Si 7912 VII'5c
,Spannsteg .(14) und den Barten (16) an einem
Ende des Bolzens (15) ein Keil (17) eingeschaltet ist und in den Schlitz dieses Keils (17)
die Barte (16) einrasten.
7. Grubenstempel nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (15) an
seinem einen Ende einen Mehrkant (18) aufweist, auf dem ein schlüsselartiger Hebel
od. dgl. aufgesteckt ist.
8. Grubenstempel nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Spannsteg
(13) ein Lappen (19) sitzt, der durch einen Schlitz des Spannsteges (14) hindurchgesteckt
ist, und daß durch diesenLappen (19) an. seinem freien Ende ein Keil (20) hindurchgesteckt ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 802 812.
Deutsche Patentschrift Nr. 802 812.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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