DEST006325MA - - Google Patents

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DEST006325MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 28. April 1953 Bekanntgemacht am 22. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Plombieren von Pappkappen an Brennspiritusflaschen.
Die in der Technik neben den als Handwerkszeug gebräuchlichen Plombenzangen bekannten Maschinen bestehen im wesentlichen aus dem Plombierkopf und seinem Antrieb sowie einer Lagersäule mit Fuß. Die zu plombierenden Flaschen werden in waagerechter Lage mit dem Hals nach vorn an-■lo gesetzt und die daraufgestülpte Pappkappe in das Plombierschloß eingeführt. Hierauf erfolgt durch Fuß- oder elektromotorische Betätigung, und zwar je nach der Bauart der Plombiermaschine, die Plombierung.' Den Transport des Plombierbandes führt ein am Säulenkopf befindlicher und gesteuerter Hebel durch, welcher am Ende' zwei Zacken besitzt, die links und rechts in das gelochte Plombierband greifen und das Band um eine Plombenlänge vorschieben. Ein zweiter Hebel verhindert das Zurückgleiten des Bandes während des Arbeitsvorganges. Das Plombenschloß besteht mit der Stempelführung aus einem Stück und läßt keine Möglichkeit zur Einstellung des Messers zu, weshalb Ersatzteile immer zur Stelle sein müssen.
Maschinen anderer Bauart sind solche mit am Säulenkopf befindlichem und durch Zahnräder gesteuertem Wendekopf. Elektrisch betriebene Maschinen vorbeschriebener Konstruktion besitzen
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einen Elektromotor, welcher auf einem Podest am Säulenfuß befestigt ist. Dieser an sich starke Motor treibt das Gerät zur Erzielung einer brauchbaren Plombiergeschwindigkeit über einen Treibriemen eine entsprechend bemessene Schwungscheibe an. Solche Maschinen sind daher infolge ihrer hohen Gewichte und ihrer komplizierten Konstruktion sehr teuer.
Die Plombiervorrichtung gemäß der Erfindung
ίο stellt eine in mehrerer Hinsicht vorteilhafte Verbesserung der bekannten Einrichtungen dieser Art dar. Eine Plombierung von Brennspiritusflasehen ist gesetzlich vorgeschrieben und hat durch Pappkappen, welche auf den Flaschenhals gestülpt werden, zu erfolgen. Die Verbindung der Kappenenden wird durch Metallplomben vorgenommen, die ein Prägezeichen tragen. Je nadh den zur Plombierüng kommenden Mengen an Brennspiritusflaschen werden Plombiermaschinen mit Fußantrieb oder solche
ao mit elektrischem Antrieb verwendet. In beiden Fällen führt ein auf eine Trommel gewickeltes Metallplombenband über eine im Plombiersehloß vorhandene Zubringerrinne zur Stetnpelmatrize. Dieses Plombensehloß enthält neben der Zubringerrinne das genau einstellbare Messer, die Stempelmatr.ize und das dem Vorschub des Plombenbandes dienende Sternrad. Das Schloß ist ebenfalls einstellbar und besitzt im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen zweckmäßig keine Führung für den auf- und abgehenden Stempel. Das den Vorschub des Plombenbandes bewirkende, im Schloß gelagerte Sternrad erhält seinen Antrieb von einem gleichachsigen und mit der gleichen Zähnezahl versehenen Klinkenrad, dessen Drehbewegung durch die eine von zwei in einer Ebene liegenden und im gleichen Sinne wirkenden Sperrklinken über ein Hebelgestänge zwangläufig mit der Betätigung des Plombierstempels erfolgt. Das Plombieren der Flaschen geht in der Weise vor sich, daß die mit einer Pappkappe versehene Brennspiritusflasche in waagerechter Lage mit dem Hals nach vorn an die Maschine geführt wird, wobei die beiden rechtshändig gefaßten Pappkappenzungen auf die Matrize zu liegen kommen. Nach Betätigen des Fußhebels
erfolgt die Abwärtsbewegung des Stempels, welcher, die Plombe vom Plombenband an ihrer engsten Stelle abschert, die Plombe mit dem Prägezeichen versieht, die beiden Pappzungen verbindet und bei Entlastung des. Fußhebels den Vorschub um eine Plombenlänge bewirkt. Das Hochgleiten des Stempels gibt die plombierte Kappe und somit die Flasche frei, SO' daß die nächste Plomfbierung vorgenommen werden kann. Ein Ausführungsfoe'ispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
Während die Fig. 1, 2 und 3 eine Seitenansicht, einen Schnitt und einen Grundriß eines Plombierschlosses zeigen, läßt die Fig. 4 den Teil eines metallenen Plombenbandes und die Fig. 5 das Sternrad für den Transport des Bandes erkennen.
So Die Fig. 6 und1 7 zeigen die Aufrisse einer fußbetätigten und einer elektrisch betriebenen Plombierniaschine. In beiden Maschinen ist ein Plombiersehloß gemäß den Fig. i, 2 und 3 eingebaut.
Die fußbetätigte Maschine nach Fig; 6 besteht aus dem Säulenfuß, der Säule und dem Säulenkopf. Bei Betätigung des durch den Säulenfuß geführten Fußhebels k gleitet das Gestänge i nach unten und mit diesem der am Säulenkopf einarmig gelagerte Hebel. Letzterer drückt den Stempel h nach unten und schert und plombiert das auf dem Plombenschloß / befindliche Plombenband a. Bei Entlastung des Fußhebels schiebt sich das Gestänge durch die den Stempel umgebende und sich entspannende zylindrische Druckfeder nach oben, transportiert das Band um eine Plombe nach vorn zur Matrize und ermöglicht den nächsten Plombiergang.
Die elektrisch betätigte Plombieirmasdhine nach Fig. 7 besteht in ähnlicher Weise aus dem Säulenfuß, der Säule und dem Säulenkopf. Dieser Säulenkopf trägt darüber hinaus eine Kupplung / sowie einen mit dieser gleichachsig verbundenen Getriebemotor m. Dieser Motor ist während des Plombierens dauernd in Betrieb. Bei Betätigung des Fußhebels ο gleitet das mit der Kupplung verbundene Gestänge η nach unten, bewirkt, ein Schließen der Kupplung und ein Drehen der waagerechten Antriebswelle um 3600. Die am motorabgewandten Ende der Welle befindliche und in einem Exzenter gelagerte Kurbel bewegt den Stempel auf und nieder, dessen Hub durch eine Exzenterkonstruktion genau verstellbar ist. Dieser Stempel schert die Plombe ab, prägt diese und verbindet die zwei Zungen der Pappkappe am Hals , der Flasche. Beim Hochgleiten des Stempels bewirkt ein kleines, durch einen Nocken gesteuertes Gestänge den Vorschub des Plombenbandes um eine Plombenlänge, worauf mit der nächsten Plombierung begonnen werden kann.
Der besondere technische Fortschritt der Erfindung gegenüber den bekannten Einrichtungen ist darin zu sehen, daß infolge der Einstellmöglichkeiten von Stempel und Messer und durch den einwandfreien Transport mit Hilfe des Sternrades Fehlplombierungen nicht vorkommen. Bei Maschinen älterer Bauart dagegen schob sich das Band häufig ineinander, was kostspielige Reparaturen zur Folge hatte. Als weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausführung kommt hinzu, daß beispielsweise bei einer elektrisch betriebenen Plombiermaschine der Getriebemotor nur schwach zu sein braucht, so daß sich auch noch gegenüber den bekannten Maschinen mit stärkerem Motor und Schwungscheibe eine beachtliche Stromersparnis ergibt. Daraus ergibt sich, daß bei den Maschinen gemäß der Erfindung nicht nur die Herstellungskosten infolge des geringen Gewichts und der einfacheren Konstruktion niedriggehalten werden können, sondern daß bei motorischem Antrieb auch keine hohen Betriebskosten entstehen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Vorrichtung zum Plombieren· von Pappkappen für Brennspiritusflaschen mittels elliptisch geformter, mit zwei durchgedrückten Löchern versehenen Plomben, die als Streifen
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    mit ihren Breitseiten zusammenhängend über eine Zubringerrinne dem lotrecht geführten Plombierstempel bzw. der Stempeknatrize zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zubringen des Plombenstreifens (α) die von unten durch einen Ausschnitt in die Zubringerrinne ragenden und jeweils in das eine Loch einer jeden Plombe greifenden Zacken eines etwa achtzäckigen Sternrades (c) dienen, das seinen Antrieb von einem gleichachsigen und mit der gleichen Zähnezahl versehenen Klinkenrad (d) erhält, dessen Drehbewegung durch die eine von zwei in einer Ebene liegenden und im gleichen Sinne wirkenden Sperrklinken (e) über ein Hebelgestänge zwangläufig mit der Betätigung des PlombierstempeLs (h) erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zubringerrinne und das Lager für die Stempelmatrize aus einem Stück (/) hergestellt sind, das an der Plonibiervorrichtung mittels einer schlittenartigen Führung zur genauen Einstellung gegenüber dem Plombierstempel verschiebbar angeordnet und durch Schrauben in jeder Stellung festklemmbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das genaue Zubringen der Plombe zur Stempelmatrize (b) durch Stellschrauben am Hebelgestänge einstellbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigen der Stempelbewegung und des Plombenvorscnubes über ein Hebelgestänge (i) durch einen am Sockel der Plombiervorrichtunig vorgesehenen Fußhebel (k) erfolgt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigen der Stempelbewegung und des Plombiervorschubes durch einen an die Plombiervorrichtung über eine Kupplung (/) angeschloissenen Elektromotor (m) erfolgt, wobei für das Ein- und Ausschalten der Kupplung ein an dieser mittels eines Gestänges (») angeschlossener Fußhebel (0) vorgesehen ist.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 258 832, 479 473, 178, 195 126.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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