DEST001006MA - Windeeinrichtung an Spinn-, Zwirn- und ähnlichen Maschinen - Google Patents

Windeeinrichtung an Spinn-, Zwirn- und ähnlichen Maschinen

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DEST001006MA
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Eugen Kaiserslautern Stammwitz
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Description

Die Schaltelemente für den Kopsaufbau sind bisher bei Spinn-, Zwirn- und ähnlichen Maschinen in einem einarmigen Hebel gelagert, der zur Bewegung der Ring- oder Spindelbank durch den Hubexzenter in eine schwingende Bewegung versetzt wird. Dabei bewegen sich einmal die im Schwinghebel gelagerte Exzenterlaufrolle und zum anderen auch der Auflaufpunkt der Zugkette an der ebenfalls im Schwinghebel gelagerten Kettentrommel auf Kreisbogen, was zur Folge hat, dass die Ring- oder Spindelbankbewegung nicht mehr genau der Hubexzenterkurve entspricht. Es tritt also zwischen Hubexzenter und Ring- oder Spindelbank eine zweimalige Veränderung der der Hubscheibenkurve entsprechenden Bewegung für die Ring- oder Spindelbank ein.
Bei der Windeeinrichtung nach der Erfindung sind diese Nachteile dadurch beseitigt, dass sich Exzenterlaufrolle und Zugkettenauflaufpunkt beim Auf- und Abwärtsgang der Ring- oder Spindelbank nicht auf Kreisbogen, sondern auf einer durch die Hubexzenterachse gehenden Geraden oder auf zwei einander parallelen Geraden bewegen, in welch letzterem Falle die Bewegungs- gerade der Exzenterlaufrolle ebenfalls durch die Hubexzenterachse geht. Der Kettenauflaufpunkt an der Kettentrommel auf der Hubwelle muss dabei immer auf der Bewegungsgeraden des Kettenauflaufpunktes der Kettentrommel am Windemechanismus liegen. Durch diese Anordnung entspricht die Ringbank- oder Spindelbankbewegung absolut genau der Hubexzenterkurve.
In Ausführung der Erfindung ist es auch wesentlich, dass eine die Laufrolle tragende Führungsstange sowohl axial verschiebbar, als auch drehbar gelagert ist. Auf diese Weise wird stets eine Anlage der Laufrolle an dem Hubexzenter auf der ganzen Rollen- oder Exzenterbreite gewährleistet und dadurch der Exzenterverschleiss sehr herabgesetzt.
Ein für die erfindungsgemässe Windeeinrichtung ins Auge springender Vorteil ist auch der, dass sich die gesamte Einrichtung auf beschränktem Raum, etwa senkrecht in die Höhe baut, was für die Unterbringung dieser Einrichtung in der gesamten Maschinenanlage von Nutzen ist, insbesondere wenn es sich um verhältnismässig schmale Maschinen handelt und man trotzdem aus bestimmten Gründen darauf Wert legt, auf beiden Seiten der Maschine gesonderte Antriebe zu erhalten.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispieles:
Fig. 1 zeigt die Einrichtung in Vorderansicht,
Fig. 2 zeigt die Einrichtung in Seitenansicht.
Im Träger 1 des Windemechanismus ist drehbar die Stange 2 gelagert, die an ihrem oberen Ende die Exzenterlaufrolle 3 trägt, und unten dreh- und verschiebbar im Lager 4 geführt ist. Der ganze Mechanismus wird durch das Ringbank- oder Spindelbankgewicht über Hubwelle 5 und Zugkette 6 immer gegen den Hubexzenter 7 gedrückt. Die drehbare Lagerung der Stange 2 in Träger 1 und Lager 4 sichert immer eine Anlage der Laufrolle 3 an Hubexzenter 7 auf der ganzen Rollen- oder Exzenterbreite, wodurch der Exzenterverschleiss auf das kleinste Mass herabgedrückt wird.
Beim Drehen des Hubexzenters bewegen sich alle Punkte des Windemechanismus geradlinig in den in Fig. 1 eingezeichneten Pfeilrichtungen. Ein ausserhalb der Führungsstangenachse liegender, ihr parallel geführter Führungsbolzen 8 hält den ganzen Windemechanismus in einer Bewegungsebene.
In Fig. 1 liegen Exzenterlaufrolle 3 und die Kettenauflaufpunkte auf einer durch die Hubexzenterachse gehenden Bewegungsgeraden.

Claims (2)

1.) Windeeinrichtung an Spinn-, Zwirn- und ähnlichen Maschinen mit einem die Bewegung steuernden Hubexzenter, der mit einer Laufrolle zusammenwirkt, und mit einer zur Hubwelle führenden Zugkette, dadurch gekennzeichnet, dass sich Exzenterlaufrolle und Zugkettenauflaufpunkt beim Auf- und Abwärtsgang der Ring- oder Spindelbank auf einer durch die Hubexzenterachse gehenden Geraden bzw. auf zwei einander parallelen Geraden bewegen, wobei im letzteren Falle die Bewegungsgerade der Exzenterlaufrolle durch die Hubexzenterachse geht.
2.) Windeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Laufrolle tragende Führungsstange sowohl axial verschiebbar, als auch drehbar gelagert ist.

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