DESC016941MA - - Google Patents

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DESC016941MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 20. Dezember 1954 Bekanntgemacht am 8. Dezember 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
In dem Bestreben, einen fußbeweglichen Schuhboden herzustellen, der dien natürlichen Bewegunigen des Fußes möglichst wenig Hindernisse entgegensetzt, hat man die Sohle der TrittspuT des menschlichen Fußes entsprechend gestaltet, d. h., man hat 'den Innenrand des Sohlengelen'kteiles so stark eingezogen, daß der Schuhboden am Außeorand nur noch eine schmale Brücke zwischen Vorder- und Fersenteil bildet. Nach einer anderen Ausbildungsform wurde das Gelenkteil des Bodens von beiden Seiten her stark eingeschnürt. Beide Schühlbodlenformen weichen also von der bisher üblichem Gelerikg'estaltung stark -ab, bei der die Innenseite bekanntlich flachkurvig und die Außenseite fast geradlinig verläuft.
Die genannten hohlkurvigen Gelenkformeni bereiten bei der Schuhherstellung technische Schwierigkeiten. Außerdem ist die Linienführung für den Schuhkäufer ungewohnt und der Schutz des Fußes durch die Sohle infolge der Sohlenaussparungen erheblich gemindert.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wird erfind'ungsgemäß vorgeschlagen, im Bereich der Gelenksteile von Brandsohle und bzw. oder Laufsohle Ausschnitte vorzusehen, die durch Einsätze überbrückt werden, welche aus weicherem Material bestehen als dem der Brand- bzw. Laufsohle. Die Breite der mit den Einsätzen ausgestatteten Sohle im Bereich der Gelenikstelle entspricht annähernd der durch die senkrechte Projektion des Fußes fest-
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Sch 16941 VII/71a
gelegten AI)IiHVSSItHg. 1 )er FuIi ist demnach durch (U'ii Schuhboden genau so geschützt wie bei Schuhen mit normalen Schuhboden, deren Sohlen im Bereich der Geleirkteile nur wenig eingeschnürt sind. Die Form der Ausschnitte kann verschieden sein. So ist es beispielsweise möglich, die Ausschnitte im Bereich der Sohlenkante breiter zu wählen als im Bereich der Sohlcutnitk·. Man kann im (jelenkteil der Brandsohle und bzw. oder Laufsohle z. B. zwei
ίο Aussparungen vorsehen, deren Gesainttiefe kleiner ist als die Gesamtbreite der Sohlen im Gelenkbereich. Ks ist auch möglich, die Brandsohle und bzw. oder Laufsohle im (ielenkteil mit nur einem Ausschnitt zu versehen, dessen Tiefe geringer ist als die Gesamtbreite der Sohle im Gelenlvbereich. In diesem Fall soll der Ausschnitt an dir Außenkante der entsprechenden Sohle beginnen. Unter Umständen ist es einfacher und billiger, jede der Sohlen aus zwei Teilen, ■/.. B. Abfallteilen, zu fertigen. Man ist dann in der Lage, das Fersenteil aus einem geringwertigeren Leder oder Werkstoff herzustellen als das Vorderteil. Beide Teile werden nach dem Ausstanzen durch ein Zwischenstück miteinander verbunden, dessen Material weicher und elastischer ist als das der Sohlen. ICs empfiehlt sich, die Ausschnitte keilförmig und zweckmäßigerweise im Bereich der Ausschnittspitze bogenförmig zu gestalten. Als Material für die Einsätze zwischen den Ausschnittkanten bzw. den Sohlenkanten kann man jeden gumniielastisehen Werkstoff, lK'ispielsweise Porengummi, 1'lantagengummi, Schaumstoff, elastischen Kunststoff, wie Polyäthylen od. dgl., verwenden. Fs ist nicht erforderlich, die lin der Sohle vorgesehenen Aussparungen in der Brandsohle an genau der gleichen Stelle vorzusehen bzw. die Begrenzungskanten der Teilsohlen im Gelenkbereich übereinander verlaufen zu lassen. Man kann die Sohle auch aus zwei Teilen und die Brandsohle aus einem Teil, der Ausschnitte aufweist, oder utngekehrt herstellen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen .schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Aufsicht auf einen Schuhboden, bestehend aus übereinander angeordneter Lauf- und Brandsohle, mit je zwei Ausschnitten im Gelenkbereich, welche durch Einsätze aus elastischem Material überbrückt sind,
'Fig. 2 eine Aufsicht auf einen Schuhboden, l>eslehend aus Lauf- und Brandsohle, die je aus zwei Leder- odi r Werkstoff te ilen bestehen, welche durch Zwischenstücke aus elastischem Material verbunden sind,
Fig. 3 einen Schuhboden, iK-stehend aus Laufund Brandsohle, die je einen keilförmigen, mit Einsätzen ausgefüllten Ausschnitt aufweisen.
Auf eine Laufsohle 1 ist eine Brandsohle 2 aufgelegt. l)as zwischen beiden Sohlen festzulegende Oberleder ist nicht dargestellt. Im Bereich des Gelenkes jeder der beiden Sohlen sind gemäß Fig. 1
Go je zwei Ausschnitte, die durch die Kanten 3, 4 begrenzt sind, vorgesehen. Im Ausführungsl>eispiel liegen dn1 Kanten 3, 4 der beiden Sohlen 1,2 in der gleichen senkrechten Ebene. Die Ausschnitte der Sohle ι sind mit einem Werkstoff 5, der weicher und elastischer ist als der Werkstoff, aus dem die Sohle besteht, ausgefüllt, wobei die Kanten der Einsätze mit den Kanten der Sohle, z. B. durch Klebung, verbunden sind. Als Werkstoff der Einsätze 6, welche die Ausschnitte der Brandsohle. 2 ausfüllen, kann der gleiche Werkstoff verwendet werden, der auch zum Ausfüllen der Aussparungen in Sohle 1 verwendet wird.
Das Ausführungsibeispiel nach Fig. 2 zeigt eine Laufsohle und eine auf diese gelegte Brandsohle, die je aus zwei Teilen 7, 8 bzw. 9, 10 gebildet und durch Einsätze 11, 12 aus dem elastischen. Werkstoff zu je einer Einheit zusammengesetzt sind1. Der Abstand der Sohlenteile 7, 9 von den Teilen 8, 10 ist in der Mitte des Gelenkbcreichcs geringer als1 an den äußeren Begrenzungskanten dier Sohle, so daß in diesem Fall die Grundrißform des eingesetzten Vcrbindungsinaterials 11, 12 etwa dbppelkcgclartig ist.
An Hand des Ausführungsbeispiels nach Fig. 3 werden zwei weitere, voneinander verschiedene Ausführungsformell erläutert. Die Laufsohle 13 und die Brandsohle 14 können je einen etwa keilförmigen Ausschnitt aufweisen1, wobei die Kanten übereinanderliegen können. Der eingesetzte weichere Werkstoff zwischen den Kanten der Sohle 13 ist mit 15, der entsprechende Werkstoff zwischen den Kanten der Brandsohle 14 mit 16 bezeichnet. Man kann al>er auch, wie gestrichelt dargestellt, beispielsweise die Sohle 13 oder die Brandsohle 14 aus zwei Teilen herstellen und dann zwischen diesen Teilen einen weicheren Werkstoff vorsehen.
Selbstverständlich kann man den Ausschnitten auch eine andere Form geben, als dies in den Zeichnungen dargestellt ist.
Bei Verwendung von OlxM-leder oder dünnem, weichem Material an Stelle der Laufsohle ist es nicht erforderlich, die Laufsohle mit Ausschnitten zu versehen.
Durch die vorgesehenen Ausschnitte sind das Vorder- und Fersenteil des Schuhbodons unter Beibehaltung der Gesamtbreite der Sohlen im Gelcnkteil elastisch miteinander verbunden. Hierdurch ist eine Drehbeweglichkeit des Schuh)l)odens sowohl um seine Längsachse als auch um die Querachse gewährleistet. Man ist in der Lage, derartig gestaltete Sohlen in der gleichen Weise mit dem Oberleder zu verbinden, wie dies bei den herkömmlichen Sohlen der Fall ist, deren Fersen- undi Vorderteil eine Einheit bilden.
Die zwischen den einzelnen Sohlen bzw. zwischen den aus elastischem Material bestehenden Einsätzen vorhandenen, durch Oberleder nicht ausgefüllten Räume können, wie an sich bekannt, durch Ausbai lmassen ausgefüllt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Schuhlxxlen aus Leder, Kunststoff od. dgl. mit gegeneinander drehiieweglichcm Vordcr- und Fersenteil, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Gelenkstelle diie Brandsohle (2,9,14) und bzw. odor Laufsohle (1,7,13)
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    Sch 16941 VH/7 la
    normaler, dl. h. etwa der senkrechten Projektion des Fußes entsprechender Abmessung im Bereich der Gelerikstelle mit Ausschnitten versehen ■ und daß diese durch Einsätze (6, 12, 16) über-. brückt sind, welche aus weicherem Material bestehen als dlem der Brand- bzw. Laufsohle.
    < .' 2. Schuhboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschnitte im Bereich der Sohlenkanten 'breiter als im Bereich des Sohleninneren sind.
    3. Schuhboden nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkteil von Brand- und bzw, oder Laufsohle zwei Ausschnitte aufweist, deren Gesamttiefe kleiner ist als die Gesamtbreite der Sohle im Gelenkbereich.
    4. Schuhboden nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenikteil von Brand- und bzw. oder Laufsohle mit nur einem Ausschnitt versehen ist, dessen Tiefe geringer ist als die Gesamtbreite der Sohle im Bereich des Gelenkes, und der Ausschnitt an der. Außenkante der Sohle beginnt.
    5. Schuhboden nach dien Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beiden Sohlen aus 'zwei im Bereich des Gelenkes· getrenntem Teilen besteht, deren Zwischenraum durch einen Einsatz ausgefüllt ist, dessen Material· elastischer ist als das der Sohle. ■
    6. Schuhboden nach den Ansprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der gegenüberliegenden Teile (7, 9/8, 10) von Brand- und bzw. oder Laufsohle im der Mitte des Gelerakteiles kleiner ist als im Bereich der äußeren Begrenzungslinien.
    7. Schuhboden nach den Ansprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der gegenüberliegenden Teile (7, 9/8, 10) von Brand- und bzw. oder Laufsohle im Bereich der im wesentlichen gerade verlaufenden Sohlenaußenkante größer ist als im Bereich der gebogenen Innenkante.
    8. Schuhboden nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden Kanten der beiden Sohlenteile im Bereich der gebogenen Sohleniinnenkante annähernd1 parallel verlaufen.
    9. Schuhboden nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ,die Ausschnitte, im Grundriß gesehen, keilförmig und zweckmäßigerweise im Bereich der Ausschnittspitze bogenförmig gestaltet sind.
    10. Schuhboden nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze (6, 12, 16) zwischen den Ausschnittkanten bzw. den Kanten der Sohlenteile aus gummielastischen Werkstoffen, z. B. Weichgummi, bestehen.
    11. Schuhboden nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze (6, 12, 16) vor dem Festlegen an den Sohlenkanten gestaucht oder gefaltet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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