AT200962B - Schuhboden - Google Patents

Schuhboden

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AT200962B
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AT
Austria
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shoe bottom
sole
area
cutout
parts
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English (en)
Inventor
Johannes Schaller
Original Assignee
Johannes Schaller
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schuhboden 
Die Erfindung betrifft einen Schuhboden aus Leder, Kunststoff   od. dgl., welcherim wesentlichen   aus
Laufsohle und Brandsohle besteht, mit gegeneinander drehbeweglichem Vorder- und Fersenteil, wobei die
Laufsohle gegebenenfalls aus Werkstoff,   z. B.   Gummi, hergestellt ist. 



   In dem Bestreben, einen fussbeweglichen Schuhboden herzustellen, der den natürlichen Bewegungen des Fusses möglichst wenig Hindernisse entgegensetzt, hat man die Sohle der Trittspur des menschlichen
Fusses entsprechend gestaltet, d. h. man hat den Innenrand des Sohlengelenkteiles so stark eingezogen, dass der Schuhboden am Aussenrand nur noch eine schmale Brücke zwischen Vorder- und Fersenteil bildet. 



   Nach einer andern Ausbildungsform wurde der Gelenkteil des Bodens von beiden Seiten her stark einge- schnürt. Beide Schuhbodenformen weichen also von der bisher üblichen Gelenkgestaltung stark ab, bei der die Innenseite bekanntlich flachkurvig und die Aussenseite fast geradlinig verläuft. 



   Die Herstellung der vorgenannten Schuhbodenformen bereiten technische Schwierigkeiten. Ausser- dem ist die Linienführung für den Schuhkäufer ungewohnt und der Schutz des Fusses durch die Sohle in- folge der Sohlenaussparungen erheblich gemindert. 



   Zur Vermeidung dieser Nachteile wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, mindestens einen der Teile des Schuhbodens im Bereich des Fussgelenkes mit Ausschnitten zu versehen und in diesen Einsätze vorzusehen, wobei das zur Herstellung der Einsätze verwendete Material elastischer ist als die Materialien für den Schuhboden. Die Breite der mit den Einsätzen ausgestatteten Sohle im Bereich der Gelenkstelle entspricht annähernd der durch die senkrechte Projektion des Fusses festgelegten Abmessung. Der Fuss ist demnach durch den Schuhboden genau so geschützt wie bei Schuhen mit normalen Schuhböden, deren Sohlen im Bereich   derGelenkstelle   nur wenig eingeschnürt sind. Die Form der Ausschnitte kann verschieden sein. 



  So ist es beispielsweise   möglich, die Längen   der Ausschnitte an der   Sohlenaussen-und-innenkante   grösser zu wählen als im   Sohleninneren.   Man kann mindestens einen der Schuhbodenteile im Bereich des Fussgelenks mit zwei Ausschnitten versehen, deren Gesamtbreite quer zur Längsrichtung der Schuhbodenteile kleiner ist als die Gesamtbreite der Sohlen im Bereich des Fussgelenks. Es ist auch möglich, mindestens einen der Schuhbodenteile mit nur je einem Ausschnitt im Bereich des Fussgelenks zu versehen, dessen Breite quer   zurLängsrichtung   des Schuhbodenteiles geringer ist als die Gesamtbreite der Sohle im Bereich des Fussgelenkes, wobei der Ausschnitt an der Sohlenaussenkante beginnt.

   Unter Umständen ist es einfacher und billiger, mindestens einen der Schuhbodenteile aus zwei getrennten Teilen, z. B. Abfallteilen, zu fertigen, deren Zwischenraum durch einen Einsatz ausgefüllt ist, dessen Material elastischer ist als das des entsprechenden Schuhbodenteiles. Man ist dann in der Lage, den Fersenteil aus einem minderwertigeren Leder oder Werkstoff herzustellen als den Vorderteil. Es empfiehlt sich, die Länge des Ausschnittes an der Sohlenaussenkante grösser zu wählen als die Länge des Ausschnittes an der Sohleninnenkante. Die einander   gegenüberliegendenAusschnittkanten   der beiden Teile einer Sohle können auch im Bereich der gebogenen Sohleninnenkante annähernd parallel zueinander verlaufen. Die Ausschnitte können keilförmig gestaltet sein, wobei die Ausschnittspitzen zweckmässigerweise abgerundet werden.

   Als Material für die Einsätze zwischen   denAusschnittkanten bzw. den   Sohlenkanten kann man jeden gummi-elastischen Werkstoff, beispielsweise Porengummi, Plantagengummi, Schaumstoff, elastischen Kunststoff, wie Polyäthylen   od. dgl.   verwenden. Die Einsätze können vor dem Festlegen an den Sohlenkanten gestaucht oder gefaltet sein, Auch ist es nicht erforderlich, die in der Sohle vorgesehenen Aussparungen in der Brandsohle an genau der gleichen Stelle vorzusehen, bzw. die Begrenzungskanten der Teilsohlen im Gelenkbereich   übereinan-   der verlaufen zu lassen. 

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   Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt. 



   Es zeigen : Fig. 1 eine Ansicht auf einen Schuhboden, bestehend aus übereinander angeordneter Laufund Brandsohle, mit je zwei Ausschnitten im Bereiche des Fussgelenkes, welche durch Einsätze aus elasti-   schem Material überbrückt sind ; Fig. 2 eineAnsicht   auf   einenSchuhboden, bestehend   aus Lauf- und Brandsohle, die je aus zwei   Leder- oder Werkstoff teilen   bestehen, welche durch Zwischenstücke aus elastischem Material verbunden sind ; Fig. 3 einen Schuhboden, bestehend aus Lauf- und Brandsohle, die je einen keilförmigen, mit Einsätzen ausgefüllten Ausschnitt aufweisen. 



   Auf eineLaufsohle 1 ist eine Brandsohle 2 aufgelegt. Das zwischen beidenSohlen festzulegende Oberleder ist nicht dargestellt. Im Bereich des Fussgelenkes jeder der beiden Sohlen sind gemäss Fig. l je zwei Ausschnitte, die durch die Kanten 3,4 begrenzt sind, vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel liegen die Kanten 3,4 der beiden Sohlen 1, 2 in der gleichen senkrechten Ebene. Die Ausschnitte der Sohle 1 sind mit einem Werkstoff   5, der   weicher und elastischer ist als der Werkstoff aus dem die Sohle besteht, ausgefüllt, wobei die Kanten der Einsätze mit den Kanten der Sohle, zum Beispiel durch Klebung, verbunden sind. 



  Als Werkstoff 6 der Einsätze, welche die Ausschnitte der Brandsohle 2 ausfüllen, kann der gleiche Werkstoff verwendet werden, der auch zum Ausfüllen der Aussparungen in Sohle 1 verwendet wird. 



   Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 zeigt eine Laufsohle und eine auf diese gelegte Brandsohle, die je aus zwei Teilen 7, 8 bzw. 9,10 gebildet und durch Einsätze 11, 12 aus elastischem Werkstoff zu je einer Einheit zusammengesetzt sind. Der Abstand der Sohlenteile 7,9 von den Teilen 8,10 ist in der Mitte geringer als an den äusseren Begrenzungskanten der Sohle, so dass in diesem Fall die Grundrissform des eingesetzten Verbindungsmaterials 11, 12 etwa doppelkegelartig ist. 



   An Hand des Ausführungsbeispieles nach Fig. 3 werden zwei weitere, voneinander verschiedene Aus- 
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 schnitt aufweisen, wobei die Kanten übereinander liegen können. Der eingesetzte weichere Werkstoff zwischen den Kanten der Sohle 13 ist mit   15, der   entsprechende Werkstoff zwischen den Kanten der Brandsohle 14 mit 16 bezeichnet. Man kann aber auch, wie gestrichelt dargestellt, beispielsweise die Sohle 13 oder   die Brandsohle 14   aus zwei Teilen herstellen und dann zwischen diesen Teilen einen weicherenWerkstoff vorsehen. 



   Selbstverständlich kann man den Ausschnitten auch eine andere Form geben, als dies in den Zeichnungen dargestellt ist. 



   Bei Verwendung von Oberleder oder dünnem, weichem Material,   z.   B. Gummi für die Laufsohle, ist es nicht erforderlich, diese mit Ausschnitten zu versehen. 



   Durch die vorgesehenen Ausschnitte sind das Vorder- und Fersenteil des Schuhbodens unter Beibehaltung der Gesamtbreite der Sohlen im Gelenkteil elastisch miteinander verbunden. Hiedurch ist eine Drehbeweglichkeit des Schuhbodens sowohl um seine Längsachse als auch um die Querachse gewährleistet. 



  Man ist in der Lage, derartig gestaltete Sohlen in der gleichen Weise mit dem Oberleder zu verbinden, wie dies bei der herkömmlichen Sohle der Fall ist, deren   Fersen- und   Vorderteil eine Einheit bilden. 



   Die zwischen den einzelnen Sohlen bzw. zwischen den aus elastischem Material bestehenden Einsätzen vorhandenen, durch Oberleder nicht ausgefüllten Räume können, wie an sich bekannt, durch Ausballmassen ausgefüllt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schuhboden aus Leder, Kunststoff od.   dgl.,   welcher im wesentlichen aus Laufsohle und Brandsohle besteht, mit gegeneinander drehbeweglichem Vorder- und Fersenteil, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Sohle (2, 9, 14 ; 1, 7,13) des Schuhbodens im Bereich des Fussgelenkes mit Ausschnitten versehen ist und dass in diesen Einsätze (6,12, 16) vorgesehen werden, wobei das zur Herstellung der Einsätze (6, 12, 16) verwendete Material elastischer ist als die Materialien für den Schuhboden.

Claims (1)

  1. 2. Schuhboden nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Längen der Ausschnitte an der Sohlenaussen- und -innenkante grösser sind als im Sohleninneren.
    3. Schuhboden nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Schuhbodenteile (2, 9, 14 ; I, 7, 13) im Bereich des Fussgelenkes zwei Ausschnitte aufweist, deren Gesamtbreite quer zur Längsrichtung der Schuhbodenteile kleiner ist als die Gesamtbreite der Sohle im Bereiche des Fussgelenkes (Fig. 1).
    4. Schuhboden nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Schuhbodenteile mit nur je einem Ausschnitt im Bereiche des Fussgelenkes versehen ist, dessen Breite quer zur Längsrichtung des Schuhbodenteiles geringer ist als die Gesamtbreite der Sohle im Bereich des Fussgelenkes und der Ausschnitt an der Sohlenaussenkante beginnt :- (Fig. 3).
    5. Schuhboden nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der <Desc/Clms Page number 3> Schuhbodenteile im Bereich des Fussgelenkes aus zwei getrennten Teilen besteht, deren Zwischenraum durch einen Einsatz ausgefüllt ist, dessen Material elastischer ist als das des entsprechenden Schuhbodenteiles (Fig. 2).
    6. Schuhboden nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Ausschnittes an der Sohlenaussenkante grösser ist als die Länge des Ausschnittes an der Sohleninnenkante.
    7. Schuhboden nach den Ansprüchen 1 bis ; 3 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einander gegenüberliegenden Ausschnittkanten der beiden Teile einer Sohle im Bereich der gebogenen Sohleninnenkante annähernd parallel verlaufen (Fig. 3).
    8. Schuhboden nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschnitte keilförmig und die Ausschnittspitzen abgerundet sind.
    9. Schuhboden nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsätze (6,12, 16) aus elastischen Werkstoffen, z. B. Weichgummi, bestehen.
    10. Schuhboden nach den Ansprüchen 1, 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Längen der die Sohlenaussenkante. bildenden Kanten der Einsätze vor ihrem Einbau in die Sohle des Schuhbodens grösser sind als die Länge der Aussenkanten der Ausschnitte in diesen Sohlen.
AT200962D 1954-12-20 1955-12-20 Schuhboden AT200962B (de)

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